Durchsuche das Archiv nach EU Tag

Neue europ√§ische Jugendstudie: „Generation What?“

Au√üenpolitik, Lekt√ľren

Im Auftrag verschiedener europ√§ischer Rundfunkanstalten sind in den letzten Wochen knapp 200.000 junge Menschen in den Mitgliedsl√§ndern der Europ√§ischen Union zu ihren politischen Einstellungen befragt worden. Dabei zeigt sich ein teilweise d√ľsteres Bild: demnach gaben 82 Prozent der befragten 18- bis 34-J√§hrigen an, wenig bis gar kein Vertrauen in die Politik zu haben. 45 Prozent sagten sogar, „√ľberhaupt kein“ Vertrauen zu haben. Deutschland steht dabei im Vergleich zu anderen Mitgliedsl√§ndern noch verh√§ltnism√§√üig positiv da. Die zentralen Befunde der Studie gibt es hier, die komplette Studie hier.

Keine Antworten

Neuer Think Tank zur EU-Politik: „Polis 180“

Außenpolitik

Am gestrigen Sonntag gingen erneut in vielen deutschen St√§dten Menschen auf die Stra√üe, um im Kontext des „Pulse of Europe“ f√ľr die Europ√§ische Union und ihre Errungenschaften zu demonstrieren. Parallel dazu beging die EU den 60. Jahrestag der Unterzeichung der R√∂mischen Vertr√§ge im Jahre 1957. Damit beging die EU (damals noch: EG) quasi ihren Geburtstag, auch wenn es bereits ab 1951 die Europ√§ische Gemeinschaft f√ľr Kohle und Stahl gab. Der Tagesspiegel berichtet heute √ľber einen neuen Think Tank junger Leute, wo es genau um diese Errungenschaften geht. „Polis 180“ ist ein „Grassroots-Thinktank f√ľr Au√üen- und Europapolitik, der partei√ľbergreifend neue Formen der Teilhabe f√ľr junge Leute entwickeln will und zum besten neuen Thinktank 2016 in Deutschland von der Universit√§t Pennsylvania in ihrem internationalen Think-Tank-Index gew√§hlt wurde“. Der Artikel findet sich hier, der Think Tank selbst hier.

Keine Antworten

Neu erschienen: das Jahrbuch der europäischen Integration 2016

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft, Studium

K√ľrzlich ist die neue Ausgabe des „Jahrbuchs der europ√§ischen Integration“ erschienen. In diesem umfangreichen Werk finden sich aktuelle Bestandsaufnahmen aller relevanten Ereignisse und Entwicklungen innerhalb der Europ√§ischen Union im Berichtszeitraum 2015/2016. Besonderer Fokus liegt auf der Arbeit der einzelnen Institutionen sowie auf ausgew√§hlten Politikfeldern. Ebenfalls ber√ľcksichtigt werden Fragen der Erweiterungspolitik der EU sowie deren Beziehungen zu anderen internationalen Organisationen.
Alles Wissenswerte zum Buch findet sich hier, das Inhaltsverzeichnis l√§sst sich hier abrufen. Das Werk ist in der Universit√§tsbibliothek der Martin-Luther-Universit√§t Halle-Wittenberg als eBook verf√ľgbar.

Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels (Hrsg.): Jahrbuch der europäischen Integration 2016, Nomos Verlag, Baden-Baden, 2016, 611 Seiten, 84,- Euro.

Keine Antworten

Europa-Seminar der KAS in Magdeburg

Außenpolitik, Innenpolitik

Welche Bedeutung haben Kommunen in Europa? Wie werden sie in die Entscheidungsfindung der Europ√§ischen Union einbezogen, wie sind sie von europ√§ischen Rechtsetzungsakten betroffen und wie wird dies in unterschiedlichen Politikfeldern umgesetzt? Welche M√∂glichkeiten der Mitsprache haben Kommunen bei der Entscheidungsfindung in Europa? Welche Bedeutung haben Regionen in Europa und wie arbeiten sie zusammen? Wie ist B√ľrgern√§he in einem Europa der vier Ebenen gew√§hrleistet?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Seminares (einschlie√ülich einer abendlichen Podiumsdiskussion) der Konrad-Adenauer-Stiftung (Landesb√ľro Sachsen-Anhalt) in Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum Magdeburg und der Europa-Union Deutschland vom 31. M√§rz bis zum 1. April 2017 in Magdeburg. Details zur Veranstaltung finden sich hier.

Keine Antworten

Neue APuZ-Ausgabe zum Thema „T√ľrkei“ erschienen

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Gestern ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Thema dieser Ausgabe ist die T√ľrkei. So beschreibt unter anderem Michael Martens den gescheiterten Putsch aus dem Sommer 2016 sowie dessen Folgen. G√ľlistan G√ľrbey besch√§ftigt sich mit der erneuten Gewalteskalation im t√ľrkisch-kurdischen Konflikt und Kristina Karasu thematisiert – seit den j√ľngsten Ereignissen in der T√ľrkei rund um den Journalisten Deniz Y√ľcel hochaktuell – die Meinungs- und Pressefreihiet in der T√ľrkei. Weiterhin stellt Kristina Dohrn Entstehung und Entwicklung der G√ľlen-Bewegung vor, und Funda Tekin erl√§utert die Hintergr√ľnde der EU-T√ľrkei-Beziehungen. Das Heft ist im Volltext hier zu finden.

Keine Antworten

Berufsperspektiven im Diplomatischen Dienst

Außenpolitik, Studium

Neben internationalen Organisationen wie der UNO oder der NATO bietet auch der Diplomatische Dienst Berufsperspektiven f√ľr international orientierte Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler. Heute berichtet SPIEGEL Online von einem der regelm√§√üig stattfindenden Infotage des Ausw√§rtigen Amtes, und zwar hier. Informationen rund um die Bewerbung gibt es hier. Der n√§chste Bewerbungszeitraum f√ľr das Auswahlverfahren 2017/18 l√§uft im √úbrigen vom 18. April bis zum 31. Mai 2017.
Der Jurist Ernst von M√ľnchhausen ist ein Berater, der Bewerberinnen und Bewerber auf den Auswahlprozess vorbereitet (und dar√ľber ein Buch geschrieben hat). In einem Interview beschreibt er seine Erfahrungen (hier). Auch auf europ√§ischer Perspektive bieten sich (neue) berufliche M√∂glichkeiten – etwa im Rahmen des Europ√§ischen Ausw√§rtigen Dienstes (hier).

Keine Antworten

Der Vertrag von Maastricht – ein R√ľckblick

Außenpolitik, Uncategorized

Inzwischen ist es genau 25 Jahre her, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs Anfang Februar 1992 im niederländischen Maastricht eines der zentralen Vertragswerke der europäischen Einigungsgeschichte unterzeichneten und so aus den Europäischen Gemeinschaften die Europäische Union entstehen ließen. Im November 1993 trat der Vertrag in Kraft.
Unter anderem wurde in diesem Vertrag die verst√§rkte Zusammenarbeit in den Bereichen Inneres und Justiz sowie in der Au√üen- und Sicherheitspolitik vereinbart. Auch die Einf√ľhrung des EURO als gemeinsame W√§hrung wurde im Maastrichter Vertrag festgelegt. Hintergr√ľnde zum Vertrag von Maastricht haben Michael Stabenow in der FAZ und Sabine Hackl√§nder auf Tagesschau.de zusammengetragen. Ein Video der Neuen Z√ľrcher Zeitung beleuchtet die historischen Hintergr√ľnde des Vertragswerkes und schl√§gt einen kritischen Bogen von Maastricht ins Heute, und zwar hier. Philip Plickert schlie√ülich blickt in der FAZ auf die damalige EURO-Debatte unter Wirtschafts- und Geldexperten (hier). Wer sich n√§her mit den spezifischen Inhalten des Vertrages besch√§ftigen m√∂chte, dem sei das 2016 in neuer Auflage erschienene Buch „Europa von A bis Z“ von Werner Weidenfeld (Hrsg.) empfohlen. Das Buch ist in der Fachbereichsbibliothek Politik der Martin-Luther-Universit√§t Halle-Wittenberg online verf√ľgbar.

Keine Antworten

Neu erschienen: Ausgabe 4/2016 der ZParl

Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Vor einiger Zeit ist die j√ľngste Ausgabe der Zeitschrift f√ľr Parlamentsfragen (Heft 4/2016) erschienen. Im aktuellen Heft stehen vor allem Wahlen und das Wahlrecht im Mittelpunkt des Interesses. So finden sich zum Beispiel Analysen von Wahlen in der T√ľrkei, in Spanien und in D√§nemark. Eckhard Jesse pl√§diert in einem Beitrag f√ľr ein Einstimmensystem bei Bundestagswahlen, Erich R√∂per thematisiert Petitionen im Bundestag und Stephan Eisel fragt nach Sinn und Nutzen von E-Petitionen. Im Rezensionsteil werden Neuerscheinungen zur direkten Demokratie, zum Regieren in der Europ√§ischen Union, zur Rolle von Eliten im Prozess der Systemtransformation sowie die Erinnerungsb√§nde der Politikwissenchaftler Claus Leggewie und Klaus von Beyme besprochen. Das komplette Inhaltsverzeichnis der Ausgabe gibt es hier.

Keine Antworten

Neue APuZ-Ausgabe: „Brexit“

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

In dieser Woche ist die neue Ausgabe B49-50/2016 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Darin setzen sich gleich mehrere Beitr√§ge mit der Brexit-Entscheidung in Gro√übritannien im Juni dieses Jahres auseinander, als 51,9 Prozent der Briten in einem Referendum f√ľr einen Austritt des Landes aus der Europ√§ischen Union votierten. Nicolai von Ondarza beschreibt einleitend Entstehung und Verlauf des britischen EU-Referendums, Julie Smith gibt einen √úberblick √ľber die Beziehungen zwischen Europa und dem Vereinigten K√∂nigreich, Roland Sturm beschreibt unter der Fragestellung „Uneiniges K√∂nigreich?“ die aktuelle politische Lage in Gro√übritannien und Sionaidh Douglas-Scott er√∂rtert die rechtliche Grundlage des Brexit. Das gesamte Heft ist hier abzurufen.

Keine Antworten

SWP-Papier: „Der Brexit als Neuland“

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Seit dem Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 sind gut zwei Wochen vergangen. Noch immer ist nicht klar, ob, wann und wie der Austritt Gro√übritanniens aus der Europ√§ischen Union Wirklichkeit weerden k√∂nnte. In einem kurzen Papier untersuchen die beiden Wissenschaftler Barbara Lippert und Nicolai von Ondarza von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin die m√∂glichen Konsequenzen eines Brexits – f√ľr Gro√übritannien, aber auch f√ľr die Europ√§ische Union. Das Papier kann hier im Volltext abgerufen werden.

Keine Antworten
« Ältere Einträge