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Berufsperspektiven im Diplomatischen Dienst

Außenpolitik, Studium

Neben internationalen Organisationen wie der UNO oder der NATO bietet auch der Diplomatische Dienst Berufsperspektiven fĂŒr international orientierte Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler. Heute berichtet SPIEGEL Online von einem der regelmĂ€ĂŸig stattfindenden Infotage des AuswĂ€rtigen Amtes, und zwar hier. Informationen rund um die Bewerbung gibt es hier. Der nĂ€chste Bewerbungszeitraum fĂŒr das Auswahlverfahren 2017/18 lĂ€uft im Übrigen vom 18. April bis zum 31. Mai 2017.
Der Jurist Ernst von MĂŒnchhausen ist ein Berater, der Bewerberinnen und Bewerber auf den Auswahlprozess vorbereitet (und darĂŒber ein Buch geschrieben hat). In einem Interview beschreibt er seine Erfahrungen (hier). Auch auf europĂ€ischer Perspektive bieten sich (neue) berufliche Möglichkeiten – etwa im Rahmen des EuropĂ€ischen AuswĂ€rtigen Dienstes (hier).

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Der Vertrag von Maastricht – ein RĂŒckblick

Außenpolitik, Uncategorized

Inzwischen ist es genau 25 Jahre her, dass die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs Anfang Februar 1992 im niederlĂ€ndischen Maastricht eines der zentralen Vertragswerke der europĂ€ischen Einigungsgeschichte unterzeichneten und so aus den EuropĂ€ischen Gemeinschaften die EuropĂ€ische Union entstehen ließen. Im November 1993 trat der Vertrag in Kraft.
Unter anderem wurde in diesem Vertrag die verstĂ€rkte Zusammenarbeit in den Bereichen Inneres und Justiz sowie in der Außen- und Sicherheitspolitik vereinbart. Auch die EinfĂŒhrung des EURO als gemeinsame WĂ€hrung wurde im Maastrichter Vertrag festgelegt. HintergrĂŒnde zum Vertrag von Maastricht haben Michael Stabenow in der FAZ und Sabine HacklĂ€nder auf Tagesschau.de zusammengetragen. Ein Video der Neuen ZĂŒrcher Zeitung beleuchtet die historischen HintergrĂŒnde des Vertragswerkes und schlĂ€gt einen kritischen Bogen von Maastricht ins Heute, und zwar hier. Philip Plickert schließlich blickt in der FAZ auf die damalige EURO-Debatte unter Wirtschafts- und Geldexperten (hier). Wer sich nĂ€her mit den spezifischen Inhalten des Vertrages beschĂ€ftigen möchte, dem sei das 2016 in neuer Auflage erschienene Buch „Europa von A bis Z“ von Werner Weidenfeld (Hrsg.) empfohlen. Das Buch ist in der Fachbereichsbibliothek Politik der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg online verfĂŒgbar.

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Neu erschienen: Ausgabe 4/2016 der ZParl

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Vor einiger Zeit ist die jĂŒngste Ausgabe der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (Heft 4/2016) erschienen. Im aktuellen Heft stehen vor allem Wahlen und das Wahlrecht im Mittelpunkt des Interesses. So finden sich zum Beispiel Analysen von Wahlen in der TĂŒrkei, in Spanien und in DĂ€nemark. Eckhard Jesse plĂ€diert in einem Beitrag fĂŒr ein Einstimmensystem bei Bundestagswahlen, Erich Röper thematisiert Petitionen im Bundestag und Stephan Eisel fragt nach Sinn und Nutzen von E-Petitionen. Im Rezensionsteil werden Neuerscheinungen zur direkten Demokratie, zum Regieren in der EuropĂ€ischen Union, zur Rolle von Eliten im Prozess der Systemtransformation sowie die ErinnerungsbĂ€nde der Politikwissenchaftler Claus Leggewie und Klaus von Beyme besprochen. Das komplette Inhaltsverzeichnis der Ausgabe gibt es hier.

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Neue APuZ-Ausgabe: „Brexit“

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

In dieser Woche ist die neue Ausgabe B49-50/2016 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Darin setzen sich gleich mehrere BeitrĂ€ge mit der Brexit-Entscheidung in Großbritannien im Juni dieses Jahres auseinander, als 51,9 Prozent der Briten in einem Referendum fĂŒr einen Austritt des Landes aus der EuropĂ€ischen Union votierten. Nicolai von Ondarza beschreibt einleitend Entstehung und Verlauf des britischen EU-Referendums, Julie Smith gibt einen Überblick ĂŒber die Beziehungen zwischen Europa und dem Vereinigten Königreich, Roland Sturm beschreibt unter der Fragestellung „Uneiniges Königreich?“ die aktuelle politische Lage in Großbritannien und Sionaidh Douglas-Scott erörtert die rechtliche Grundlage des Brexit. Das gesamte Heft ist hier abzurufen.

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SWP-Papier: „Der Brexit als Neuland“

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Seit dem Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 sind gut zwei Wochen vergangen. Noch immer ist nicht klar, ob, wann und wie der Austritt Großbritanniens aus der EuropĂ€ischen Union Wirklichkeit weerden könnte. In einem kurzen Papier untersuchen die beiden Wissenschaftler Barbara Lippert und Nicolai von Ondarza von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin die möglichen Konsequenzen eines Brexits – fĂŒr Großbritannien, aber auch fĂŒr die EuropĂ€ische Union. Das Papier kann hier im Volltext abgerufen werden.

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Aktuelle Ausgabe des „Jahrbuches der EuropĂ€ischen Integration“ erschienen

Außenpolitik, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Mitte Dezember 2015 ist die neue Ausgabe des „Jahrbuches der EuropĂ€ischen Integration“ erschienen. FĂŒr das Jahr 2015 wird darin eine Bilanz des europapolitischen Status quo sowie aktueller Herausforderungen gezogen, bezogen auf Politikfelder, europĂ€ische Institutionen, zivilgesellschaftliche Akteure und die einzelnen Europa-policies der Mitgliedsstaaten. Hier geht es zu den Details, ebenso finden sich dort einige AufsĂ€tze des Bandes im Volltext.

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Neues APuZ-Heft B52/2015 zur europÀischen Integration erschienen

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Heute erscheint das neue Heft der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (B52/2015), dieses Mal zum Themenbereich „EuropĂ€ische Integration in der Krise“. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird in gleich mehreren BeitrĂ€gen auf aktuelle Herausforderungen der Union geblickt: Julian Lehmann schaut auf die „FlĂŒchtlingskrise“ im Verlauf des Jahres 2015 zurĂŒck, gleich drei Autoren untersuchen die Rolle Deutschlands in Europa. Frank Schimmelpfennig untersucht die integrationstheoretischen Konsequenzen der derzeitigen Krise, und Wim van Meurs fragt sich, wie man sich der historischen Dimension der europĂ€ischen Integration nĂ€hern kann. Das vollstĂ€ndige Heft kann hier eingesehen werden.

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Aus der ZEIT: „Bernd bleibt“

Innenpolitik, LektĂŒren

Heute im Zeitungsstapel (wieder)gefunden: Bei der Wahl zum EuropÀischen Parlament im Juni 2014 hat der CSU-Abgeordnete Bernd Posselt nach zwanzig Jahren Parlamentszugehörigkeit sein Mandat verloren. Trotzdem fÀhrt er seitdem zu jeder Sitzungswoche, als sei nichts passiert. Warum nur? Der Journalist Stefan Willeke vom ZEIT-Magazin hat sich auf Spurensuche gegeben. Online ist der Text hier zu finden.

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LektĂŒren: Neuerscheinungen zur Europapolitik

Außenpolitik, LektĂŒren

In diesen Tagen erscheint im Nomos-Verlag gleich eine ganze Reihe an neuen Publikationen zur Politik der EuropĂ€ischen Union bzw. zur Europapolitik allgemein. Von Doris Dialer, Andreas Maurer und Margarethe Richter herausgegeben wird das Handbuch zum EuropĂ€ischen Parlament. Inhaltsverzeichnis und Leseprobe gibt es hier. Kritisch setzt sich ein von Stefan Kadelbach herausgegebener Band mit den Zukunftsperspektiven der europĂ€ischen Integration auseinander. Unter dem Titel „Die EuropĂ€ische Union am Scheideweg: mehr oder weniger Europa?“ finden sich unterschiedlichste BeitrĂ€ge zur Reform der politischen Institutionen der EU sowie zu einzelnen Politikfeldern. Ein Klassiker ist inzwischen die Reihe des Jahrbuchs der EuropĂ€ischen Integration, deren jĂŒngster Band die Entwicklungen des Jahres 2014 nachzeichnet. Herausgegeben wird der Band von Werner Weidenfeld und Wolfgang Wessels. Details zum Buch finden sich hier.

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Veranstaltung zum Freihandelsabkommen TTIP in Leipzig

Außenpolitik, Innenpolitik

Die Europa-Union Deutschland lĂ€dt ein zu einem BĂŒrgerdialog „TTIP – Wir mĂŒssen reden!“ am 2. Juli 2015 um 18.30 Uhr im Congress Center Leipzig (CCL), Messe Leipzig.
Zur Zeit verhandeln die EU und die USA ein umfassendes Freihandelsabkommen (TTIP). Über Schiedsgerichte, Investitionsschutz und WettbewerbsfĂ€higkeit wird bereits kontrovers diskutiert. Was beinhaltet TTIP aber wirklich? Was bedeutet TTIP fĂŒr unsere Standards bei Demokratie, Umwelt- und Verbraucherschutz? Welche Chancen oder Risiken entstehen durch das Abkommen fĂŒr Europa, Sachsen und Leipzig? Nach einem Input der EuropĂ€ischen Kommission zu TTIP und dem Stand der Verhandlungen diskutieren Dr. Peter Jahr MdEP (CDU/EVP), Ska Keller MdEP (GrĂŒne/EFA), JĂŒrgen Maier vom BĂŒndnis TTIP Unfairhandelbar und Andreas Povel, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der American Chamber of Commerce in Germany, ĂŒber Chancen und Risiken von TTIP.
Anschließend finden offene GesprĂ€che in ThemenrĂ€umen zu folgenden Teilbereichen von TTIP statt:
1. Demokratie, Transparenz, LegitimitĂ€t – wie TTIP verhandelt wird
2. Handel, Investition, Wettbewerb – Chancen und Risiken von TTIP
3. Umwelt-, Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz – Standards und Normen in TTIP
Weitere Informationen finden Sie hier.
P.S.: wie ich gerade zufĂ€llig entdeckt, ist diese Veranstaltungseinladung der 1000. Eintrag auf dieser Seite. Herzlichen Dank fĂŒr’s Mitlesen!:)

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