Durchsuche das Archiv nach Großbritannien Tag

SWP-Papier: „Der Brexit als Neuland“

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Seit dem Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 sind gut zwei Wochen vergangen. Noch immer ist nicht klar, ob, wann und wie der Austritt Gro√übritanniens aus der Europ√§ischen Union Wirklichkeit weerden k√∂nnte. In einem kurzen Papier untersuchen die beiden Wissenschaftler Barbara Lippert und Nicolai von Ondarza von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin die m√∂glichen Konsequenzen eines Brexits – f√ľr Gro√übritannien, aber auch f√ľr die Europ√§ische Union. Das Papier kann hier im Volltext abgerufen werden.

Keine Antworten

Theresa May ante portas

Au√üenpolitik, Lekt√ľren

Die „May Day“-Schlagzeilen sind gemacht – und nicht wirklich witzig, aber in der Tat √ľbernimmt Theresa May √ľberraschenderweise bereits morgen von Amtsinhaber David Cameron die Amtsgesch√§fte als neue Premierministerin des Vereinigten K√∂nigreiches. An Portr√§ts von Theresa May mangelt es derzeit in der Medienwelt nicht, sie sind zum Beispiel hier, hier, hier und hier zu finden. Die Frankfurter Allgemeine wirft zudem einen Blick voraus auf Mays vermutliches Regierungsprogramm. Unterdessen sieht sich auch der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn auf dem Posten des Parteichefs herausgefordert, und zwar von seiner Parteifreundin Angela Eagle. Das Handelsblatt wei√ü mehr.

Keine Antworten

TV-Tipp: das BREXIT-Referendum in Großbritannien

Außenpolitik, TV-Tipps

Morgen entscheiden die Briten √ľber einen Austritt aus der Europ√§ischen Union. Am Vorabend der Entscheidung besch√§ftigt sich heute abend ein Auslandsjournal Spezial mit dem Titel „Bye-Bye EU?“ im ZDF mit den Hintergr√ľnden und Konsequenzen dieses Referendums (Details hier). Nahezu zeitgleich hat Sandra Maischberger im Ersten zu genau diesem Thema zum Talk geladen. Details zur Sendung und G√§steliste finden sich hier.

Keine Antworten

Wohin f√ľhrt Jeremy Corbyn die Labour Party?

Au√üenpolitik, Lekt√ľren

Das amerikanische Magazin „The New Yorker“ publiziert regelm√§√üig sehr ausf√ľhrliche und sehr gelungene Artikel √ľber Akteure und Prozesse der politischen Szene – sowohl der in den Vereinigten Staaten selbst als auch der in anderen L√§ndern (erinnert sei zum Beispiel an das sehr lesenswerte Portr√§t Angela Merkels vom Dezember 2014. In der aktuellen Ausgabe der w√∂chentlich erscheinenden Zeitschrift findet sich ein umfangreiches Portr√§t des Labour-Parteichefs Jeremy Corbyn. Darin geht es f√ľr den Autor Sam Knight um die Frage, ob Corbyn es schaffen wird, die eigene Partei und ein St√ľck weit auch das politische System zu ver√§ndern oder ob er die Partei in die Bedeutungslosigkeit f√ľhren wird. Der Artikel ist bei Interesse hier zu finden.

Keine Antworten

TV-Tipp: „Der Mann an ihrer Seite“

Politikwissenschaft, TV-Tipps

Gestern abend lief auf ARTE eine dreiteilige Miniserie √ľber ein britisches Politikerpaar, in dem sie beruflich aufsteigt, w√§hrend seine Karriere ins Stocken ger√§t. Die Rezensentin der S√ľddeutschen Zeitung, Kathleen Hildebrand, war von dem Film ganz angetan, f√ľr eine begrenzte Zeit k√∂nnen die drei Folgen hier online angeschaut werden. Viel Spa√ü!

Keine Antworten

Update zur Unterhauswahl am 7. Mai 2015

Außenpolitik

Bis zur Neuwahl des britischen Unterhauses sind es nur noch wenige Tage – und die Spannung ist unver√§ndert hoch. Der Economist begr√ľndet in einem Beitrag, warum es dieses Mal schier unm√∂glich ist, den Wahlausgang korrekt vorherzusagen, denn Tories und Labour liegen nach aktuellen Umfragen Kopf an Kopf, aber f√ľr keine der beiden Parteien d√ľrfte es zur Alleinregierung reichen. Daher richtet sich der Blick auf potentielle B√ľndnispartner. Eine zentrale Rolle k√∂nnte Nicola Sturgeon zukommen, der Vorsitzenden der Scottish National Party, die die S√ľddeutsche Zeitung hier portr√§tiert. Die Berliner Zeitung ver√∂ffentlichte heute ein Doppelportr√§t der beiden Spitzenkandidaten David Cameron und Ed Miliband, und zwar hier. Die Frankfurter Allgemeine hat sich derweil im √§rmsten Teil Gro√übritanniens auf die Suche nach W√§hlern gemacht. In einem weiteren Artikel diskutiert die FAZ die m√∂glichen Konsequenzen des „Brexit“ – des Ausscheidens Gro√übritanniens aus der Europ√§ischen Union.

Keine Antworten

Unterhauswahl in Großbritannien 2015

Außenpolitik

In wenigen Tagen, n√§mlich am 7. Mai 2015, findet die Wahl zum britischen Unterhaus statt – und derzeit scheint der Ausgang der Wahl offen zu sein. Eine Minderheitsregierung oder eine erneute Koalition (aber eventuell mit anderen Partnern wie bisher) scheinen nicht unm√∂glich zu sein. Nicht zuletzt wird der Wahl eine entscheidende Bedeutung f√ľr die zuk√ľnftige Europapolitik des Vereinigten K√∂nigreiches zugeschrieben, dr√§ngen doch einige √§u√üerst EU-kritische Parteien ins House of Commons. Offen ist derzeit, ob es in der n√§chsten Wahlperiode zu einem Referendum √ľber den m√∂glichen Austritt Gro√übritanniens aus der EU kommen wird.
Die britischen Medien haben im Netz umfangreiche Sonderseiten zum Thema online gestellt, auf denen sich der verbleibende Wahlkampf sowie die Wahlergebnisse im Detail verfolgen lassen. Die besten Anbgebote finden sich beim Economist, beim Guardian, beim Telegraph sowie bei der BBC. Die englischsprachige Wikipedia-Seite gibt einen umfassenden √úberblick √ľber die Wahl, und zwar hier. In Deutschland hat SPIEGEL Online ein eigenes Angebot zusammengestellt, auf der Webseite der Bundeszentrale f√ľr politische Bildung findet sich ein Hintergrundartikel mit diversen Infographiken.

Keine Antworten

Wahlrechtsreform in Großbritannien gescheitert

Außenpolitik

Es war die gro√üe Hoffnung der Liberaldemokraten in Gro√übritannien: nach der Bildung einer gemeinsamen Koalition mit den Konservativen nach der Wahl vom Mai 2010 sollte in der letzten Woche ein Referendum zu weitreichenden Ver√§nderungen im Wahlrecht f√ľhren. Zur Disposition sollte dabei vor allem das Mehrheitswahlrecht f√ľr das britische Unterhaus stehen, von dem die Liberaldemokraten besonders stark benachteiligt werden. Ein Beispiel: bei den Unterhauswahlen 2010 erhielten die LibDems 23 Prozent der Stimmen, kamen aber wahlrechtbedingt im Unterhaus nur auf weniger als neun Prozent der Sitze. Doch das Ergebnis des Referendums fiel anders aus als von den LibDems erwartet: knapp 70 Prozent der B√ľrger, die sich am Referendum beteiligten, sprachen sich f√ľr die Beibehaltung des aktuellen Wahlrechts aus. Damit d√ľrfte es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis erneut die Frage des Wahlrechts auf der politischen Agenda steht.
Parallel hat bei den Regionalwahlen in Schottland die Scottish National Party die absolute Mehrheit erzielen k√∂nnen. Eines der Ziele der Partei ist seit langem die Losl√∂sung von Gro√übritannien. Es ist also gut m√∂glich, dass es in Schottland in absehbarer Zeit ein Referendum √ľber die Eigenst√§ndigkeit Schottlands geben wird. Die Frankfurter Allgemeine hat Hintergr√ľnde.

Keine Antworten

„The Economist“ Does It Again

Sonstiges

Die Auszeichnung f√ľr das Cover der Woche geht erneut an den britischen Economist f√ľr sein Titelbild der aktuellen Ausgabe √ľber die Reformpolitik der neuen britischen Regierung.

Hier können Sie sich das Cover in voller Schönheit anschauen:

http://www.economist.com/printedition/displayCover.cfm?url=/images/20100814/20100814issuecovUS400.jpg

Nicht in Vergessenheit geraten sollten diese großartigen Cover:

„Acropolis Now“ zur Rettungsaktion f√ľr Griechenland:

http://www.economist.com/printedition/displayCover.cfm?url=/images/20100501/20100501issuecovUS400.jpg

„Britain’s Choice“ zur Unterhauswahl in Gro√übritannien:

http://www.economist.com/printedition/displayCover.cfm?url=/images/20100410/20100410issuecovUS400.jpg

„Now what“ zur Gesundheitsreform Obamas:

http://www.economist.com/printedition/displayCover.cfm?url=/images/20100327/20100327issuecovUS400.jpg

Und schlie√ülich „What’s gone wrong in Washington?“ zum politischen System der USA:

http://www.economist.com/printedition/displayCover.cfm?url=/images/20100220/20100220issuecovUS400.jpg

Ich bin mir sicher, dass wir die Reihe in K√ľrze mit weiteren Beispielen fortsetzen k√∂nnen.;)

Keine Antworten

Großbritannien: Die Queen ist da!

Außenpolitik

Heute hat das neue britische Unterhaus in London seine Amtsgesch√§fte aufgenommen. Zur Erinnerung: am 6. Mai 2010 haben in Gro√übritannien die Wahlen stattgefunden, √ľber die wir auch auf diesen Seiten berichtet haben. Nahezu ein Drittel der Abgeordneten ist neu im Parlament – das ist die h√∂chste Zahl an Freshmen seit vier Legislaturperioden.

Bei der feierlichen Er√∂ffnung der neuen Amtsperiode ¬†hat die Queen heute das Regierungsprogramm vorgetragen – was nat√ľrlich nicht „ihr“ Regierungsprogramm ist, sondern das der neuen Koalitionsregierung aus Konservativen und Liberaldemokraten unter F√ľhrung des neuen britischen Preministers David Cameron.

Näheres zum Regierungsprogramm finden Sie hier:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,696685,00.html

Und Johannes Leith√§user schreibt auf FAZ Online einen interessanten und lesenswerten Artikel √ľber die Parlamentsneulinge:

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EFCCB28CAE4584E57942D95F55AA0947E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Keine Antworten
« Ältere Einträge