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Neue Ausgabe der APuZ zum Thema „Pressefreiheit“ erschienen (Heft 30-32/2016)

Innenpolitik, LektĂĽren, Politikwissenschaft

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Hauptgegenstand dieser Ausgabe ist das Thema „Pressefreiheit“. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier diskutiert darin zum Beispiel die Rolle des Journalismus heute, der Sozialwissenschaftler Horst Pöttker erläutert Nutzen, Grenzen und Gefährdungen der Pressefreiheit in Deutschland, während die Journalistikprofessorin Marlis Prinzing sich der Pressefreiheit in Europa widmet. Die französische Ă–konomieprofessorin Julia CagĂ© thematisiert unter der Ăśberschrift „Medien, Macht, Demokratie“ die Konsequenzen der Konzentration auf dem Medienmarkt. Susanne Fengler schlieĂźlich, Professorin fĂĽr Journalistik an der TU Dortmund, beschreibt Möglichkeiten der Medienselbstkontrolle im internationalen Vergleich („Twitter statt Presserat?“). Das vollständige Heft kann hier gelesen bzw. heruntergeladen werden.

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VorankĂĽndigung: 14. Internationale Konferenz fĂĽr Politische Kommunikation

AuĂźenpolitik, Innenpolitik, Politikwissenschaft, US-Politik

Einer der Höhepunkte der politik- und medienwissenschaftlichen Kommunikationsforschung ist die stets im Herbst stattfindende Internationale Konferenz für politische Kommunikation der Konrad-Adenauer-Stiftung. In diesem Jahr findet sie bereits zum 14. Mal statt, und zwar am 9. und 10. Oktober 2016 in Berlin. Noch steht der Ablauf der Konferenz nicht endgültig fest (Details gibt es in einigen Wochen hier), aber geplant sind die folgenden Programmpunkte:
=> Globaler Populismus? Einblicke in Kampagnen in den USA, Österreich und Frankreich – und natürlich #brexit;
=> Wissenschaft oder BauchgefĂĽhl? Von Wirkungsstudien bis Nudging in Kampagnen und Politik; sowie
=> Hoher Aufwand und hohe Erwartungen? Mobilisierung in Kampagnen.
Zugesagt haben bereits die folgenden Referenten:
Scott Goodstein, Revolution Messaging, Digital-Kampagne von Bernie Sanders;
Tim Miller, Ex-Kommunikationschef von Jeb Bush und Adviser des „Anti-Trump“-PAC „Our Principles“;
Prof. Dr. Markus Rhomberg, Professor für Politische Kommunikation an der Zeppelin Universität;
JĂ©rĂ´me Grand d’Esnon, Chef der Vorwahlkampagne von Bruno Le Maire;
Glenn Thrush, Journalist bei Politico (USA) und „Podcaster“ (Off Message);
Prof. Daniel Kreiss, University of North Carolina – Chapel Hill; sowie
Dr. Andreas Jungherr, Juniorprofessur für “Social Science Data Collection and Analysis” an der Universität Konstanz.

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TV-Tipp: Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen

Innenpolitik, TV-Tipps

Medien und ihrer Berichterstattung wird, nicht nur in Deutschland, zunehmend mit Misstrauen begegnet – auch abseits von „LĂĽgenpresse“-VorwĂĽrfen. In der ARD läuft heute abend eine Dokumentation zum Thema, in der prominente Journalisten, aber auch Medienwissenschaftler zu Wort kommen. Im Kern geht es um die Frage, wie Medien Vertrauen (zurĂĽck)gewinnen können. HintergrĂĽnde zur Dokumentation gibt es hier. Besprechungen der Seundung finden sich hier und hier.

„Vertrauen verspielt? – Wie Medien um GlaubwĂĽrdigkeit kämpfen“, Film von Sinje Stadtlich und Bastian Berbner, ARD, 11. Juli 2016, 23:00 Uhr, 45 Minuten.

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LektĂĽretipp: Alain de Bottons „Die Nachrichten“

Studium

Eines vorweg: die BĂĽcher von Alain de Botton kann man getrost alle lesen, egal ob er sich mit Architektur, der Arbeitswelt, der Liebe oder der Kunst des Reisens beschäftigt. Vor wenigen Wochen ist nunmehr sein neues Buch zum Thema „Die Nachrichten“ erschienen. Anhand von 25 alltäglichen Nachrichten illustriert der Autor die aktuelle Medienwelt, Fernsehen, Radio, Printprodukute und das Internet inbegriffen. Dabei versteht er es, unsere alltägliche Mediennutzung in Kapiteln wie „Politik“, „Ausland“, „Prominenz“ und „Katastrophen“ mit ganz grundlegenden Fragestellungen der modernen Welt zu verbinden, und da er es gelegentlich mit einem Augenzwinkern macht, erweist sich das Buch als groĂźes LesevergnĂĽgen. Details zum Buch sowie eine Leseprobe gibt es hier.

Botton 007

Alain de Botton: „Die Nachrichten. Eine Gebrauchsanweisung“, Fischer Taschenbuch, MĂĽnchen 2015, 258 Seiten, €10,99.

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LektĂĽretipps zum Wochenende

Innenpolitik, LektĂĽren

In den Lehrveranstaltungen dieser Woche haben wir gleich in mehreren Seminaren ĂĽber das Verhältnis von Medien und Politik gesprochen. Passend dazu sind gestern zwei Publikationen erschienen, die sich sehr gut als WochenendlektĂĽre (und Illustrierung der behandelten Seminarthemen) eignen. Die ZEIT thematisiert in ihrer Titelgeschichte unter der Ăśberschrift „Alles LĂĽgen?“ als Beginn einer Serie namens „Wahrheit und Propaganda“ die Frage, warum viele Deutsche den Berichten der groĂźen Medien nicht mehr trauen. Und der CICERO bietet in dieser Woche das Motiv zum Cover des Monats – wahlweise die Maus oder eines der Mainzelmännchen. In der Titelgeschichte geht es um das gebĂĽhrenfinanzierte Fernsehsystem Deutschlands. Beide Publikationen finden Sie beim Zeitungshändler Ihres Vertrauens. Schönes Wochenende!

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Ausstellungsempfehlung: „Medien und Politik“

Innenpolitik

Eine interessante Ausstellung ist aus Leipzig zu vermelden. Im Zeitgeschichtlichen Forum läuft derzeit eine sehenswerte Ausstellung zum Verhältnis von Medien und Politik. NatĂĽrlich finden sich im Rahmen der Ausstellung auch die „Klassiker“ wie die SPIEGEL-Affäre und die EinfĂĽhrung des Privatfernsehens. Interessant ist die Ausstellung aber vor allem bei den aktuellen Beispielen wie etwa den Affären rund um Christian Wulff und Theodor von und zu Guttenberg. Ergänzt wird die Ausstellung von einer interaktiven Komponente, bei der man Wulffs Mailbox-Nachricht sowie Ausschnitte aus TV-Duellen und anderen TV-Formaten anhören bzw. anschauen kann.

„Unter Druck! Medien und Politik“, Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Grimmaische StraĂźe 6, noch bis zum 9. August 2015, danach im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, 2. Oktober 2015 bis 17. April 2016. Der empfehlenswerte Begleitband, der eine ganze Reihe von zusätzlichen Essays und Interviews zum Thema enthält, ist bei Kerber erschienen und kostet 19,90 Euro.

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Zeitungen im Prozess des Medienwandels

Innenpolitik, LektĂĽren

Sämtliche Zeitungen in Deutschland haben seit geraumer Zeit mit Auflagenschwund sowie stark zurĂĽckgehenden Erlösen aus dem Anzeigengeschäft zu kämpfen. Mobile Ausgaben – etwa auf Tablets und Smartphones – haben diese Entwicklung nicht stoppen können. In der heutigen Printausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung findet sich ein lesenswerter, mehrseitiger Artikel zum Aufstieg und Niedergang der Zeitungsindustrie. Der Artikel findet sich online hier.

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Neue Medienangebote des Berliner Tagesspiegels

Innenpolitik, Internet(z)

Der Berliner Tagesspiegel rĂĽstet seine Politikberichterstattung auf: die bislang in Sitzungswochen des Bundestages stets dienstags erscheinende Beilage „Agenda“ erscheint jetzt wöchentlich, und auch sonst stärkt die Zeitung den Blick auf den Berliner Politikbetrieb. Details stellt der Tagesspiegel hier vor.

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Donald Trump: eine Mediengeschichte

US-Politik, US-Wahl 2012

Von Anfang an klang die Geschichte eigentlich wie ein Witz: demnach wollte der amerikanische Immobilientycoon Donald Trump in den Präsidentschaftswahlkampf 2012 aktiv eingreifen und selbst fĂĽr die Republikanische Partei kandidieren. Bis dahin war Trump eher bekannt als mehrfacher Pleitier mit sonderbarer Frisur, der im Fernsehen eine eigene Show namens „The Apprentice“ hatte, in der er nach einem Auszubildenden fĂĽr eines seiner Unternehmen suchte und alle anderen Kandidaten mit einem „You’re fired!“ nach Hause schickte. Aber ĂĽberraschenderweise nahm die Geschichte in den amerikanischen Medien Fahrt auf, bis sie fĂĽr eine ganze Weile die Schlagzeilen und Talkshows beherrschte. Der Journalist und Autor Tobias Moorstedt hat vor einigen Tagen in der SĂĽddeutschen Zeitung den Medienhype um Donald Trump eindringlich und lesenswert beschrieben. Der Artikel ist hier zu finden. Trump hat sich ĂĽbrigens am Ende selbst gefeuert und erklärt, noch gar nicht bereit zu sein, die Wirtschaftswelt hinter sich zu lassen, um in die Politik einzusteigen. Ende der Geschichte.

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„Am besten nichts Neues“? Medien in Deutschland

Innenpolitik

Am Dienstag, den 24. August 2010, veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt in Halle eine Veranstaltung mit dem Titel „Journalismus in der Krise“. Zu Gast wird Medienjournalist Tom Schimmeck sein, der u.a. als freier Autor fĂĽr die ZEIT und die SĂĽddeutsche Zeitung schreibt und zu Beginn des Jahres sein medienkritisches Buch mit dem Titel „Am besten nichts Neues“ veröffentlicht hat.

Das Buch beschäftigt sich grob gesagt mit der aktuellen Krise des Journalismus in Deutschland: „Der Mut der Presse schwindet, Journalisten und Redakteure stehen immer mehr unter Druck. Konzerne sparen Verlage und Sender zu Tode, und PR-Profis steuern die Themen“ – wie es im Pressetext der Stiftung heiĂźt.

Veranstaltungsort und -zeit:

Dienstag, 24. August 2010, 20.00 Uhr in der Ökoase in der Kleinen Ulrichstraße 2 in Halle (Saale).

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2010/journalismus-in-der-krise/

Wenn Sie mehr ĂĽber das Buch und seinen Autor erfahren wollen, schauen Sie mal hier:

http://www.schimmeck.de/

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