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Neue Medienangebote des Berliner Tagesspiegels

Innenpolitik, Internet(z)

Der Berliner Tagesspiegel r├╝stet seine Politikberichterstattung auf: die bislang in Sitzungswochen des Bundestages stets dienstags erscheinende Beilage “Agenda” erscheint jetzt w├Âchentlich, und auch sonst st├Ąrkt die Zeitung den Blick auf den Berliner Politikbetrieb. Details stellt der Tagesspiegel hier vor.

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Donald Trump: eine Mediengeschichte

US-Politik, US-Wahl 2012

Von Anfang an klang die Geschichte eigentlich wie ein Witz: demnach wollte der amerikanische Immobilientycoon Donald Trump in den Pr├Ąsidentschaftswahlkampf 2012 aktiv eingreifen und selbst f├╝r die Republikanische Partei kandidieren. Bis dahin war Trump eher bekannt als mehrfacher Pleitier mit sonderbarer Frisur, der im Fernsehen eine eigene Show namens “The Apprentice” hatte, in der er nach einem Auszubildenden f├╝r eines seiner Unternehmen suchte und alle anderen Kandidaten mit einem “You’re fired!” nach Hause schickte. Aber ├╝berraschenderweise nahm die Geschichte in den amerikanischen Medien Fahrt auf, bis sie f├╝r eine ganze Weile die Schlagzeilen und Talkshows beherrschte. Der Journalist und Autor Tobias Moorstedt hat vor einigen Tagen in der S├╝ddeutschen Zeitung den Medienhype um Donald Trump eindringlich und lesenswert beschrieben. Der Artikel ist hier zu finden. Trump hat sich ├╝brigens am Ende selbst gefeuert und erkl├Ąrt, noch gar nicht bereit zu sein, die Wirtschaftswelt hinter sich zu lassen, um in die Politik einzusteigen. Ende der Geschichte.

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“Am besten nichts Neues”? Medien in Deutschland

Innenpolitik

Am Dienstag, den 24. August 2010, veranstaltet die Heinrich-B├Âll-Stiftung Sachsen-Anhalt in Halle eine Veranstaltung mit dem Titel “Journalismus in der Krise”. Zu Gast wird Medienjournalist Tom Schimmeck sein, der u.a. als freier Autor f├╝r die ZEIT und die S├╝ddeutsche Zeitung schreibt und zu Beginn des Jahres sein medienkritisches Buch mit dem Titel “Am besten nichts Neues” ver├Âffentlicht hat.

Das Buch besch├Ąftigt sich grob gesagt mit der aktuellen Krise des Journalismus in Deutschland: “Der Mut der Presse schwindet, Journalisten und Redakteure stehen immer mehr unter Druck. Konzerne sparen Verlage und Sender zu Tode, und PR-Profis steuern die Themen” – wie es im Pressetext der Stiftung hei├čt.

Veranstaltungsort und -zeit:

Dienstag, 24. August 2010,┬á20.00 Uhr in der┬á├ľkoase in der Kleinen Ulrichstra├če 2 in┬áHalle (Saale).

N├Ąhere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2010/journalismus-in-der-krise/

Wenn Sie mehr ├╝ber das Buch und seinen Autor erfahren wollen, schauen Sie mal hier:

http://www.schimmeck.de/

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Medienwatch: was macht die dpa mit Bauer Josef?

Innenpolitik

Anfang des Jahres hat dpa-Chef Wolfgang B├╝chner in einer internen Mail an seine Mitarbeiter erkl├Ąrt, wie man journalistisch sauber arbeitet (der Blogger Stefan Niggemeier hatte dar├╝ber berichtet):

“Wenn wir ein Thema f├╝r meldungsw├╝rdig halten, m├╝ssen wir in der Regel auch die Zeit f├╝r Pr├╝fung/Nachrecherche investieren, womit ja kein schlichtes Verifizieren der Echtheit des Absenders gemeint ist, sondern die Recherche weiterer Informationen, Details, Zitate.” (Quelle: www.stefan-niggemeier.de)

Auf timklimes.de k├Ânnen Sie sich anschauen, wie die dpa eine RTL-Pressemitteilung zur Hochzeit von Bauer Josef und seiner Angebeteten Narumol aus der f├╝nften Staffel von “Bauer sucht Frau” gepr├╝ft und nachrecherchiert hat. Ergebnis: gar nicht. Lesen Sie hier mehr:

http://www.timklimes.de/?p=296

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Veranstaltungstipp: Neue Medien

Halle (Saale), Innenpolitik, Internet(z)

Zum Vormerken: Mitte April 2010 bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt in Halle eine Veranstaltung mit dem Titel “Facebook, Blogs und Twitter – neue Medien ver├Ąndern den Nachrichtenjournalismus” an. Details werden hier ver├Âffentlicht, sobald sie feststehen.

Ort: Halle (Saale).

Zeitpunkt: 15. April 2010, 18:00 bis 20:30 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Ein DUMMY f├╝r alle

Lekt├╝ren

Ein Magazin, das sich in jeder Ausgabe konsequent mit nur einem Thema besch├Ąftigt? Das mit jeder Ausgabe den Art Director und damit das Layout wechselt? Das nur viertelj├Ąhrlich erscheint? Und das ohne gro├če Werbung auf eine Auflage von ca. 45.000 Exemplaren kommt?

Und doch gibt es ein Magazin, das seit sechs Jahren zeigt, dass so etwas gelingen kann und sogar wirtschaftlich tragf├Ąhig ist – jenseits aller Medien- und/oder Wirtschaftskrisen. Das DUMMY MAGAZIN aus Berlin hat in inzwischen 25 Ausgaben bewiesen, dass ein solches Konzept Erfolg haben kann, auch oder gerade wegen Themen wie “Geld”, “T├╝rken”, “Atom”, “Deutschland” oder “Mama” (letzteres ist das aktuelle Heft).

Hier ist das Dummy Magazin im Netz zu finden:

http://www.dummy-magazin.de/

Und hier spricht Gr├╝nder Oliver Gehrs in einem aktuellen Interview mit Meedia.de ├╝ber die Erfolgsgeschichte seines Magazins:

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/ich-glaube–dass-zeitschriften-eine-groe-zukunft-haben_100025434.html

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Zur Zukunft des Online-Journalismus

Innenpolitik, Internet(z)

Seit dieser Woche sind einige Online-Inhalte der Berliner Morgenpost und des Hamburger Abendblatts (beide Zeitungen geh├Âren zum gleichen Verlagshaus, n├Ąmlich der Axel Springer AG) nur gegen Bezahlung zu haben. Ist man kein Abonnent der jeweiligen Zeitung, so gilt es pro Monat einen Betrag von 4,95 Euro (Morgenpost) bzw. 7,95 Euro (Abendblatt) zu entrichten, um besondere Artikel abrufen zu k├Ânnen.

Dabei sollen einige Bereiche wie etwa die Berlin-Nachrichten auf morgenpost.de weiterhin kostenfrei sein, “f├╝r Berichte und Hintergr├╝nde, aktuell von der Redaktion erstellt, ist ein kleiner Beitrag notwendig”, wie es “In eigener Sache” auf der┬áInternetseite der Morgenpost hei├čt. Und: “Umfangreichere Berichte aus Berlin und der Region aber, die von der Redaktion zus├Ątzlich zu den kompakten Meldungen aktuell erstellt werden, kosten k├╝nftig Geld, ebenso die Artikel aus dem Archiv.”

Was nicht m├Âglich sein wird, ist, einen einzelnen Artikel zu erwerben und zu lesen, den man durch eine Google-Suche oder durch einen Hinweis oder einen Link gefunden hat.

Liegt in diesem System die Rettung f├╝r den Online-Journalismus in Deutschland? Oder graben sich die Zeitungen damit ihr eigenes Grab?

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier unterzieht das neue Konzept einer sehr lesenswerten ├ťberpr├╝fung und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: so kann der Online-Journalismus der Zukunft nicht aussehen

Den gesamten Blog-Eintrag von  ihm finden Sie hier:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/aussichtslos-selbstmoerderisch-unverschaemt/

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Das (lediglich aufgeschobene) Ende eines Nachrichtensenders?

Innenpolitik, Wintersemester 2009/2010

Am Wochenende las ich in diversen Zeitungen, dass der Nachrichtensender N24 plane, in Zukunft weniger Nachrichten zu senden.  Meine erste spontane Reaktion war: noch weniger Nachrichten??

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