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LektĂŒretipp: Alain de Bottons „Die Nachrichten“

Studium

Eines vorweg: die BĂŒcher von Alain de Botton kann man getrost alle lesen, egal ob er sich mit Architektur, der Arbeitswelt, der Liebe oder der Kunst des Reisens beschĂ€ftigt. Vor wenigen Wochen ist nunmehr sein neues Buch zum Thema „Die Nachrichten“ erschienen. Anhand von 25 alltĂ€glichen Nachrichten illustriert der Autor die aktuelle Medienwelt, Fernsehen, Radio, Printprodukute und das Internet inbegriffen. Dabei versteht er es, unsere alltĂ€gliche Mediennutzung in Kapiteln wie „Politik“, „Ausland“, „Prominenz“ und „Katastrophen“ mit ganz grundlegenden Fragestellungen der modernen Welt zu verbinden, und da er es gelegentlich mit einem Augenzwinkern macht, erweist sich das Buch als großes LesevergnĂŒgen. Details zum Buch sowie eine Leseprobe gibt es hier.

Botton 007

Alain de Botton: „Die Nachrichten. Eine Gebrauchsanweisung“, Fischer Taschenbuch, MĂŒnchen 2015, 258 Seiten, €10,99.

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LektĂŒretipps zum Wochenende

Innenpolitik, LektĂŒren

In den Lehrveranstaltungen dieser Woche haben wir gleich in mehreren Seminaren ĂŒber das VerhĂ€ltnis von Medien und Politik gesprochen. Passend dazu sind gestern zwei Publikationen erschienen, die sich sehr gut als WochenendlektĂŒre (und Illustrierung der behandelten Seminarthemen) eignen. Die ZEIT thematisiert in ihrer Titelgeschichte unter der Überschrift „Alles LĂŒgen?“ als Beginn einer Serie namens „Wahrheit und Propaganda“ die Frage, warum viele Deutsche den Berichten der großen Medien nicht mehr trauen. Und der CICERO bietet in dieser Woche das Motiv zum Cover des Monats – wahlweise die Maus oder eines der MainzelmĂ€nnchen. In der Titelgeschichte geht es um das gebĂŒhrenfinanzierte Fernsehsystem Deutschlands. Beide Publikationen finden Sie beim ZeitungshĂ€ndler Ihres Vertrauens. Schönes Wochenende!

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Ausstellungsempfehlung: „Medien und Politik“

Innenpolitik

Eine interessante Ausstellung ist aus Leipzig zu vermelden. Im Zeitgeschichtlichen Forum lĂ€uft derzeit eine sehenswerte Ausstellung zum VerhĂ€ltnis von Medien und Politik. NatĂŒrlich finden sich im Rahmen der Ausstellung auch die „Klassiker“ wie die SPIEGEL-AffĂ€re und die EinfĂŒhrung des Privatfernsehens. Interessant ist die Ausstellung aber vor allem bei den aktuellen Beispielen wie etwa den AffĂ€ren rund um Christian Wulff und Theodor von und zu Guttenberg. ErgĂ€nzt wird die Ausstellung von einer interaktiven Komponente, bei der man Wulffs Mailbox-Nachricht sowie Ausschnitte aus TV-Duellen und anderen TV-Formaten anhören bzw. anschauen kann.

„Unter Druck! Medien und Politik“, Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6, noch bis zum 9. August 2015, danach im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, 2. Oktober 2015 bis 17. April 2016. Der empfehlenswerte Begleitband, der eine ganze Reihe von zusĂ€tzlichen Essays und Interviews zum Thema enthĂ€lt, ist bei Kerber erschienen und kostet 19,90 Euro.

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Zeitungen im Prozess des Medienwandels

Innenpolitik, LektĂŒren

SĂ€mtliche Zeitungen in Deutschland haben seit geraumer Zeit mit Auflagenschwund sowie stark zurĂŒckgehenden Erlösen aus dem AnzeigengeschĂ€ft zu kĂ€mpfen. Mobile Ausgaben – etwa auf Tablets und Smartphones – haben diese Entwicklung nicht stoppen können. In der heutigen Printausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung findet sich ein lesenswerter, mehrseitiger Artikel zum Aufstieg und Niedergang der Zeitungsindustrie. Der Artikel findet sich online hier.

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Neue Medienangebote des Berliner Tagesspiegels

Innenpolitik, Internet(z)

Der Berliner Tagesspiegel rĂŒstet seine Politikberichterstattung auf: die bislang in Sitzungswochen des Bundestages stets dienstags erscheinende Beilage „Agenda“ erscheint jetzt wöchentlich, und auch sonst stĂ€rkt die Zeitung den Blick auf den Berliner Politikbetrieb. Details stellt der Tagesspiegel hier vor.

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Donald Trump: eine Mediengeschichte

US-Politik, US-Wahl 2012

Von Anfang an klang die Geschichte eigentlich wie ein Witz: demnach wollte der amerikanische Immobilientycoon Donald Trump in den PrĂ€sidentschaftswahlkampf 2012 aktiv eingreifen und selbst fĂŒr die Republikanische Partei kandidieren. Bis dahin war Trump eher bekannt als mehrfacher Pleitier mit sonderbarer Frisur, der im Fernsehen eine eigene Show namens „The Apprentice“ hatte, in der er nach einem Auszubildenden fĂŒr eines seiner Unternehmen suchte und alle anderen Kandidaten mit einem „You’re fired!“ nach Hause schickte. Aber ĂŒberraschenderweise nahm die Geschichte in den amerikanischen Medien Fahrt auf, bis sie fĂŒr eine ganze Weile die Schlagzeilen und Talkshows beherrschte. Der Journalist und Autor Tobias Moorstedt hat vor einigen Tagen in der SĂŒddeutschen Zeitung den Medienhype um Donald Trump eindringlich und lesenswert beschrieben. Der Artikel ist hier zu finden. Trump hat sich ĂŒbrigens am Ende selbst gefeuert und erklĂ€rt, noch gar nicht bereit zu sein, die Wirtschaftswelt hinter sich zu lassen, um in die Politik einzusteigen. Ende der Geschichte.

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„Am besten nichts Neues“? Medien in Deutschland

Innenpolitik

Am Dienstag, den 24. August 2010, veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt in Halle eine Veranstaltung mit dem Titel „Journalismus in der Krise“. Zu Gast wird Medienjournalist Tom Schimmeck sein, der u.a. als freier Autor fĂŒr die ZEIT und die SĂŒddeutsche Zeitung schreibt und zu Beginn des Jahres sein medienkritisches Buch mit dem Titel „Am besten nichts Neues“ veröffentlicht hat.

Das Buch beschĂ€ftigt sich grob gesagt mit der aktuellen Krise des Journalismus in Deutschland: „Der Mut der Presse schwindet, Journalisten und Redakteure stehen immer mehr unter Druck. Konzerne sparen Verlage und Sender zu Tode, und PR-Profis steuern die Themen“ – wie es im Pressetext der Stiftung heißt.

Veranstaltungsort und -zeit:

Dienstag, 24. August 2010, 20.00 Uhr in der Ökoase in der Kleinen Ulrichstraße 2 in Halle (Saale).

NĂ€here Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2010/journalismus-in-der-krise/

Wenn Sie mehr ĂŒber das Buch und seinen Autor erfahren wollen, schauen Sie mal hier:

http://www.schimmeck.de/

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Medienwatch: was macht die dpa mit Bauer Josef?

Innenpolitik

Anfang des Jahres hat dpa-Chef Wolfgang BĂŒchner in einer internen Mail an seine Mitarbeiter erklĂ€rt, wie man journalistisch sauber arbeitet (der Blogger Stefan Niggemeier hatte darĂŒber berichtet):

„Wenn wir ein Thema fĂŒr meldungswĂŒrdig halten, mĂŒssen wir in der Regel auch die Zeit fĂŒr PrĂŒfung/Nachrecherche investieren, womit ja kein schlichtes Verifizieren der Echtheit des Absenders gemeint ist, sondern die Recherche weiterer Informationen, Details, Zitate.“ (Quelle: www.stefan-niggemeier.de)

Auf timklimes.de können Sie sich anschauen, wie die dpa eine RTL-Pressemitteilung zur Hochzeit von Bauer Josef und seiner Angebeteten Narumol aus der fĂŒnften Staffel von „Bauer sucht Frau“ geprĂŒft und nachrecherchiert hat. Ergebnis: gar nicht. Lesen Sie hier mehr:

http://www.timklimes.de/?p=296

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Veranstaltungstipp: Neue Medien

Halle (Saale), Innenpolitik, Internet(z)

Zum Vormerken: Mitte April 2010 bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt in Halle eine Veranstaltung mit dem Titel „Facebook, Blogs und Twitter – neue Medien verĂ€ndern den Nachrichtenjournalismus“ an. Details werden hier veröffentlicht, sobald sie feststehen.

Ort: Halle (Saale).

Zeitpunkt: 15. April 2010, 18:00 bis 20:30 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Ein DUMMY fĂŒr alle

LektĂŒren

Ein Magazin, das sich in jeder Ausgabe konsequent mit nur einem Thema beschĂ€ftigt? Das mit jeder Ausgabe den Art Director und damit das Layout wechselt? Das nur vierteljĂ€hrlich erscheint? Und das ohne große Werbung auf eine Auflage von ca. 45.000 Exemplaren kommt?

Und doch gibt es ein Magazin, das seit sechs Jahren zeigt, dass so etwas gelingen kann und sogar wirtschaftlich tragfĂ€hig ist – jenseits aller Medien- und/oder Wirtschaftskrisen. Das DUMMY MAGAZIN aus Berlin hat in inzwischen 25 Ausgaben bewiesen, dass ein solches Konzept Erfolg haben kann, auch oder gerade wegen Themen wie „Geld“, „TĂŒrken“, „Atom“, „Deutschland“ oder „Mama“ (letzteres ist das aktuelle Heft).

Hier ist das Dummy Magazin im Netz zu finden:

http://www.dummy-magazin.de/

Und hier spricht GrĂŒnder Oliver Gehrs in einem aktuellen Interview mit Meedia.de ĂŒber die Erfolgsgeschichte seines Magazins:

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/ich-glaube–dass-zeitschriften-eine-groe-zukunft-haben_100025434.html

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