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Donald Trump: eine Mediengeschichte

US-Politik, US-Wahl 2012

Von Anfang an klang die Geschichte eigentlich wie ein Witz: demnach wollte der amerikanische Immobilientycoon Donald Trump in den Präsidentschaftswahlkampf 2012 aktiv eingreifen und selbst für die Republikanische Partei kandidieren. Bis dahin war Trump eher bekannt als mehrfacher Pleitier mit sonderbarer Frisur, der im Fernsehen eine eigene Show namens “The Apprentice” hatte, in der er nach einem Auszubildenden für eines seiner Unternehmen suchte und alle anderen Kandidaten mit einem “You’re fired!” nach Hause schickte. Aber überraschenderweise nahm die Geschichte in den amerikanischen Medien Fahrt auf, bis sie für eine ganze Weile die Schlagzeilen und Talkshows beherrschte. Der Journalist und Autor Tobias Moorstedt hat vor einigen Tagen in der Süddeutschen Zeitung den Medienhype um Donald Trump eindringlich und lesenswert beschrieben. Der Artikel ist hier zu finden. Trump hat sich übrigens am Ende selbst gefeuert und erklärt, noch gar nicht bereit zu sein, die Wirtschaftswelt hinter sich zu lassen, um in die Politik einzusteigen. Ende der Geschichte.

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“Am besten nichts Neues”? Medien in Deutschland

Innenpolitik

Am Dienstag, den 24. August 2010, veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt in Halle eine Veranstaltung mit dem Titel “Journalismus in der Krise”. Zu Gast wird Medienjournalist Tom Schimmeck sein, der u.a. als freier Autor für die ZEIT und die Süddeutsche Zeitung schreibt und zu Beginn des Jahres sein medienkritisches Buch mit dem Titel “Am besten nichts Neues” veröffentlicht hat.

Das Buch beschäftigt sich grob gesagt mit der aktuellen Krise des Journalismus in Deutschland: “Der Mut der Presse schwindet, Journalisten und Redakteure stehen immer mehr unter Druck. Konzerne sparen Verlage und Sender zu Tode, und PR-Profis steuern die Themen” – wie es im Pressetext der Stiftung heißt.

Veranstaltungsort und -zeit:

Dienstag, 24. August 2010, 20.00 Uhr in der Ökoase in der Kleinen Ulrichstraße 2 in Halle (Saale).

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.boell-sachsen-anhalt.de/themen/gesellschaft/2010/journalismus-in-der-krise/

Wenn Sie mehr über das Buch und seinen Autor erfahren wollen, schauen Sie mal hier:

http://www.schimmeck.de/

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Medienwatch: was macht die dpa mit Bauer Josef?

Innenpolitik

Anfang des Jahres hat dpa-Chef Wolfgang Büchner in einer internen Mail an seine Mitarbeiter erklärt, wie man journalistisch sauber arbeitet (der Blogger Stefan Niggemeier hatte darüber berichtet):

“Wenn wir ein Thema für meldungswürdig halten, müssen wir in der Regel auch die Zeit für Prüfung/Nachrecherche investieren, womit ja kein schlichtes Verifizieren der Echtheit des Absenders gemeint ist, sondern die Recherche weiterer Informationen, Details, Zitate.” (Quelle: www.stefan-niggemeier.de)

Auf timklimes.de können Sie sich anschauen, wie die dpa eine RTL-Pressemitteilung zur Hochzeit von Bauer Josef und seiner Angebeteten Narumol aus der fünften Staffel von “Bauer sucht Frau” geprüft und nachrecherchiert hat. Ergebnis: gar nicht. Lesen Sie hier mehr:

http://www.timklimes.de/?p=296

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Veranstaltungstipp: Neue Medien

Halle (Saale), Innenpolitik, Internet(z)

Zum Vormerken: Mitte April 2010 bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt in Halle eine Veranstaltung mit dem Titel “Facebook, Blogs und Twitter – neue Medien verändern den Nachrichtenjournalismus” an. Details werden hier veröffentlicht, sobald sie feststehen.

Ort: Halle (Saale).

Zeitpunkt: 15. April 2010, 18:00 bis 20:30 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Ein DUMMY für alle

Lektüren

Ein Magazin, das sich in jeder Ausgabe konsequent mit nur einem Thema beschäftigt? Das mit jeder Ausgabe den Art Director und damit das Layout wechselt? Das nur vierteljährlich erscheint? Und das ohne große Werbung auf eine Auflage von ca. 45.000 Exemplaren kommt?

Und doch gibt es ein Magazin, das seit sechs Jahren zeigt, dass so etwas gelingen kann und sogar wirtschaftlich tragfähig ist – jenseits aller Medien- und/oder Wirtschaftskrisen. Das DUMMY MAGAZIN aus Berlin hat in inzwischen 25 Ausgaben bewiesen, dass ein solches Konzept Erfolg haben kann, auch oder gerade wegen Themen wie “Geld”, “Türken”, “Atom”, “Deutschland” oder “Mama” (letzteres ist das aktuelle Heft).

Hier ist das Dummy Magazin im Netz zu finden:

http://www.dummy-magazin.de/

Und hier spricht Gründer Oliver Gehrs in einem aktuellen Interview mit Meedia.de über die Erfolgsgeschichte seines Magazins:

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/ich-glaube–dass-zeitschriften-eine-groe-zukunft-haben_100025434.html

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Zur Zukunft des Online-Journalismus

Innenpolitik, Internet(z)

Seit dieser Woche sind einige Online-Inhalte der Berliner Morgenpost und des Hamburger Abendblatts (beide Zeitungen gehören zum gleichen Verlagshaus, nämlich der Axel Springer AG) nur gegen Bezahlung zu haben. Ist man kein Abonnent der jeweiligen Zeitung, so gilt es pro Monat einen Betrag von 4,95 Euro (Morgenpost) bzw. 7,95 Euro (Abendblatt) zu entrichten, um besondere Artikel abrufen zu können.

Dabei sollen einige Bereiche wie etwa die Berlin-Nachrichten auf morgenpost.de weiterhin kostenfrei sein, “für Berichte und Hintergründe, aktuell von der Redaktion erstellt, ist ein kleiner Beitrag notwendig”, wie es “In eigener Sache” auf der Internetseite der Morgenpost heißt. Und: “Umfangreichere Berichte aus Berlin und der Region aber, die von der Redaktion zusätzlich zu den kompakten Meldungen aktuell erstellt werden, kosten künftig Geld, ebenso die Artikel aus dem Archiv.”

Was nicht möglich sein wird, ist, einen einzelnen Artikel zu erwerben und zu lesen, den man durch eine Google-Suche oder durch einen Hinweis oder einen Link gefunden hat.

Liegt in diesem System die Rettung für den Online-Journalismus in Deutschland? Oder graben sich die Zeitungen damit ihr eigenes Grab?

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier unterzieht das neue Konzept einer sehr lesenswerten Überprüfung und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: so kann der Online-Journalismus der Zukunft nicht aussehen

Den gesamten Blog-Eintrag von  ihm finden Sie hier:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/aussichtslos-selbstmoerderisch-unverschaemt/

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Das (lediglich aufgeschobene) Ende eines Nachrichtensenders?

Innenpolitik, Wintersemester 2009/2010

Am Wochenende las ich in diversen Zeitungen, dass der Nachrichtensender N24 plane, in Zukunft weniger Nachrichten zu senden.  Meine erste spontane Reaktion war: noch weniger Nachrichten??

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