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TIME: Donald Trump ist „Person des Jahres“ 2016

Au√üenpolitik, Lekt√ľren

Kurz vor Weihnachten eines jeden Jahres k√ľrt das amerikanische TIME Magazine die „Person des Jahres“. Seit 1927 r√ľckt das Magazin vornehmlich Einzelpersonen, aber auch Gruppen oder Ideen in den Mittelpunkt, die in den vergangenen zw√∂lf Monaten besonders aufgefallen sind, positiv oder negativ. In den letzten Jahren waren dies zum Beispiel Barack Obama (2008 und 2012), Marc Zuckerberg (2010), Papst Franziskus (2013) oder Angela Merkel (2015).
Wirklich √ľberraschend ist die diesj√§hrige Wahl nicht: sie ist auf Donald Trump gefallen, „president of the divided states of America“. Hintergr√ľnde zu dieser Entscheidung finden sich hier.
Apropos Trump: Vor einigen Wochen hat der Politikwissenschaftler Jan-Werner M√ľller in der FAZ einen lesenswerten Beitrag zu Donald Trump ver√∂ffentlicht, in dem er vor allem auf die Entwicklungen abhebt, die eine erfolgreiche Kandidatur Trumps √ľberhaupt erst m√∂glich gemacht haben: der Artikel findet sich hier.

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Neuerscheinung: „Medienkanzler“ von Thomas Birkner

Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Von Gerhard Schr√∂der ist der Ausspruch √ľberliefert, alles was er zum Regieren ben√∂tige sei „Bild, BamS und Glotze“. Nicht zuf√§llig widmete ihm der Journalist und sp√§tere Pressesprecher Richard Meng im Jahre 2002 ein Buch mit dem Titel „Medienkanzler“. Thomas Birkner hat k√ľrzlich ein sehr viel umfangreicheres Buch herausgegeben, das jeden Kanzler als Medienkanzler beschreibt. Anhand der Amtsinhaber von Konrad Adenauer bis zu Angela Merkel wird in diesem Buch untersucht, wie sich die Medienstrategie des jeweiligen Bundeskanzlers und der Bundeskanzlerin sowie das Wechselspiel von Politik und Medien im Wandel der Zeit gestaltet. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert und verschiedene Phasen der Medialisierung der Politik herausgearbeitet. Details zum Buch gibt es hier. Das Buch steht in unserer Bibliothek als elektronische Version zur Verf√ľgung.

Thomas Birkner (Hrsg.): „Medienkanzler. Politische Kommunikation in der Kanzlerdemokratie“, Wiesbaden: VS Springer Verlag, 2016, 302 Seiten, 49,99 Euro.

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Zehn Jahre Kanzlerschaft Angela Merkels

Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Heute ist es auf den Tag genau zehn Jahre her, dass Angela Merkel zur ersten Bundeskanzlerin Deutschlands gew√§hlt wurde. Nachdem in den letzten Jahren ihre Kanzlerschaft zwangsl√§ufig (auch) politikwissenschaftliches Interesse geweckt hat, zum Beispiel hier und hier, steht Frau Merkel am heutigen Tage im Fokus der tagesaktuellen Berichterstattung. So wagt Antje Sirleschtov im Berliner Tagesspiegel eine Bilanz der zehnj√§hrigen Amtszeit, ebenso verf√§hrt Daniel Erk auf ZEIT Online. In der Frankfurter Allgemneinen Sonntagszeitung kommen deutsche Schriftsteller und Regisseure zu Wort. Das Magazin der S√ľddeutschen Zeitung pr√§sentiert unter dem Motto „Merkeln Sie sich das!“ auf ganz witzige Weise 13 Lektionen, die man von Angela Merkel lernen kann. Demoskopische Befunde zu zehn Jahren Merkel-Kanzlerschaft hat das Institut f√ľr Demoskopie in Allensbach zusammengetragen.
Update, 23.11.2015: Nicht zu vergessen nat√ľrlich der sehr ausf√ľhrliche Artikel √ľber Angela Merkel, der im letzten Jahr im New Yorker erschienen und hier zu finden ist.

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DVD-Tipp: „K√§mpfe ums Kanzleramt“

Bundestagswahl 2009, Bundestagswahl 2013, Innenpolitik

Die Bundeszentrale f√ľr politische Bildung hat soeben eine DVD herausgegeben, die nicht nur f√ľr die Teilnehmer unseres „Kanzler“-Seminars im aktuellen Sommersemester interessant sein d√ľrfte, sondern die f√ľr alle Politikinteressierten spannende Geschichten und zahlreiche Originalfilmaufnahmen aus der Geschichte bundesdeutscher Wahlk√§mpfe pr√§sentiert. Auf „K√§mpfe ums Kanzleramt“ l√§sst ARD-Journalist J√∂rg Sch√∂nenborn die zentralen Auseinandersetzungen um das Kanzleramt nochmals Revue passieren – von Konrad Adenauer bis Angela Merkel.
Nähere Informationen sowie einen Trailer gibt es hier.

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Wer ist „Merkels Verk√§uferin“?

Innenpolitik, Lekt√ľren

Politiker und Politikerinnen st√ľtzen sich heute auf die Unterst√ľtzung vieler Mitarbeiter und Berater unterschiedlichster Couleur. Wer sich hinter dem √∂ffentlichen Image eines Politikers eigentlich verbirgt und wie das das Ganze funktioniert, kann man in einem j√ľngst ver√∂ffentlichten Artikel des Berliner Tagesspiegels nachlesen. In diesem konkreten Fall geht es um „Merkels Verk√§uferin“ Eva Christiansen.

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Lesetipp der Woche: „Die zerhackte Zeit“

Innenpolitik, Internet(z), Lekt√ľren

Sehr lesenswert ist im heute neu erscheinenden SPIEGEL 2/2011 ein achtseitiger Artikel √ľber moderne Politik („Die zerhackte Zeit“, ab S. 42). Eindr√ľcklich wird darin geschildert, unter welchen Bedingungen Regierungen und Parlamente heute agieren (m√ľssen). Die Beschleunigung des Lebens und die gef√ľhlte Verdichtung der Ereignisse sind die bestimmenden Faktoren dieser Ver√§nderungen, und zwar aus drei Gr√ľnden: neue Kommunikationstechniken wie Internet und Handy revolutionieren den politischen Diskurs, eine versch√§rfte Globalisierung geht einher mit der Hysterisierung der nationalen Politik, und der Reformbedarf ist rasant angestiegen. Illustriert werden diese Prozesse mit zahlreichen Beispielen aus der praktischen Politik.
Der Link zum Artikel folgt, sobald der Artikel auf der SPIEGEL-Webseite online steht. In der Regel dauert dies etwa zwei Wochen. Stay tuned!!

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Einladung ins Bundeskanzleramt

Innenpolitik, Internet(z), Wintersemester 2010/2011

Vor wenigen Tagen haben wir hier darauf hingewiesen, dass das Wei√üe Haus nunmehr auch in einem interaktiven Rundgang von jedem Ort der Welt besichtigt werden kann. Da wollte die Bundeskanzlerin anscheinend nicht zur√ľckstehen: ab sofort kann das Bundeskanzleramt per Mausklick besichtigt werden. Zu den vorgestellten √Ėrtlichkeiten z√§hlen viele R√§ume, die man aus dem Fernsehen kennt: die blaue Wand der Pressekonferenzen etwa oder der Kabinettssaal. Aber auch einige R√§ume, die man f√ľr gew√∂hnlich nicht zu Gesicht kommt, sind online zu besuchen, erg√§nzt durch Informationen etwa zu bestimmten Bildern oder dem Lieblingsarbeitsplatz der Kanzlerin (Tipp: es ist nicht ihr Schreibtisch).

Der Rundgang startet hier.

P.S.: Das Bild wurde √ľbrigens aufgenommen bei der Exkursion des Seminars im Aufbaumodul Regierungslehre „60 Jahre Grundgesetz“ am 16. Januar 2010 (Wintersemester 2009/10).

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Spruch des Tages zur Fußball-WM

Innenpolitik

Franz Beckenbauer (live bei Sky am 6. Juli 2010): „Die Holl√§nder sind ja sehr sympathisch, sp√§testens seit 74.“

Die Bundeskanzlerin hat √ľbrigens, wie man heute dem Medien entnehmen kann, wie ich getippt: 2:1 f√ľr Deutschland gegen Spanien.;)

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Position im Fokus: der Kanzleramtsminister

Innenpolitik

Im besten Fall wei√ü die breite √Ėffentlichkeit nicht, wer als derzeitiger Amtsinhaber die Gesch√§fte des Bundeskanzleramts leitet – dann n√§mlich, wenn der Regierungsbetrieb weitgehend ger√§uschlos abl√§uft. Derzeit ist das allerdings nicht der Fall. Und so richten sich die Blicke der interessierten √Ėffentlichkeit wie der professionellen Beobachter auf Ronald Pofalla, der nach der Bundestagswahl 2009 Thomas de Maiziere im Amt des Kanzleramtsministers abl√∂ste.

Bei aller Kritik an Pofalla ist aber auch offensichtlich, dass sich niemand um dieses Amt rei√üt. Die S√ľddeutsche Zeitung widmete am Wochenende Pofalla ein ausf√ľhrliches Portr√§t, das Sie hier nachlesen k√∂nnen:

http://sueddeutsche.de/politik/kanzleramtschef-pofalla-koordinator-des-chaos-1.961366

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Bundespräsident: Wulff gegen Gauck

Innenpolitik

Joachim Gauck ist pl√∂tzlich √ľberall: vor der Bundespressekonferenz, auf dem aktuellen SPIEGEL-Cover, und die Talkshows – egal ob sie „Anne Will“ oder „Illner“ hei√üen – kennen auch kein anderes Thema als die Frage, wer sich in der Bundesversammlung am 30. Juni 2010 durchsetzen wird. Insbesondere ostdeutsche Landesverb√§nde der FDP k√∂nnen sich vorstellen, statt f√ľr Wulff f√ľr Gauck zu stimmen. Auf der anderen Seite haben die Koalitionsparteien eine recht deutliche Mehrheit in der Bundesversammlung. Es wird also spannend. Und wir werden hier im Blog ¬†am Thema dranbleiben.

Interessant ist der ganze Prozess gewesen, an dessen Ende sich Wulff selbst ins Spiel gebracht und durchgesetzt hat. Die Märkische Allgemeine aus Potsdam hat einen Hintergrundartikel zum Thema recherchiert, den Sie hier nachlesen können:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11815446/492531/

Update, 9. Juni 2010: Inzwischen hat Kandidat Gauck eine eigene Internet-Präsenz: http://www.joachim-gauck.de/

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