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Parteimitgliedschaften in Deutschland: aktuelle Zahlen

Innenpolitik, Politikwissenschaft

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift f├╝r Parlamentsfragen pr├Ąsentiert der Berliner Parteienforscher Oskar Niedermayer neueste Zahlen zu den Mitgliedschaften der bundesdeutschen Parteien. In der Berliner Morgenpost ist heute eine Zusammenfassung der wichtigsten Befunde erschienen, und zwar hier.

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Zum Tod des Parteiensforschers Peter L├Âsche

Innenpolitik, Politikwissenschaft

├ťber viele Jahre war er einer der bekanntesten und ├Âffentlich profiliertesten Parteienforscher Deutschlands, nun ist er im Alter von 77 Jahren gestorben: Peter L├Âsche, der lange Zeit als Professor f├╝r Politikwissenschaft an der Georg-August-Universit├Ąt G├Âttingen t├Ątig war. Ob in Meinungsbeitr├Ągen f├╝r Zeitungen, als Interviewpartner f├╝r Funk und Fernsehen oder als Buchautor: wer sich wissenschaftlich mit Parteien in Deutschland befassen wollte, kam an ihm nicht vorbei. Zu empfehlen ist neben den Publikationen zu Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik sein L├Ąnderbericht USA, der zuletzt 2008 in aktueller Auflage erschienen ist. SPIEGEL Online hat vorhin einen Nachruf auf Peter L├Âsche online gestellt.

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Zur Zukunft der Volksparteien: das Beispiel CDU

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Seit mehreren Jahren ist es ein beliebtes Hausarbeitsthema, sich mit der Zukunft der gro├čen Parteien in Deutschland zu besch├Ąftigen und zu fragen, ob es sich bei SPD und CDU/CSU noch um Volksparteien im politikwissenschaftlichen Sinne handelt. Passend dazu lohnt ein Blick in die aktuelle Ausgabe der ZEIT, in der sich ein Dossier zur CDU findet. Mehrere Journalisten der Wochenzeitung haben Mitglieder und Wahlk├Ąmpfer der Union vor Ort begleitet. Entstanden ist so das ausf├╝hrliche und umfangreiche Portr├Ąt einer Partei auf der Suche nach sich selbst. Der lesenswerte Artikel ist hier zu finden.

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Zu den Erfolgschancen der AfD

Innenpolitik, Landtagswahl 2016, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Die Alternative f├╝r Deutschland (AfD) ist am Institut f├╝r Politikwissenschaft der MLU zunehmend Gegenstand von Haus- und Abschlussarbeiten (aktuelle Zahlen zum Abschneiden der AfD in den gestrigen Kommunlwahlen in Hessen sind hier zu finden). Im Mittelpunkt steht dabei oft die Frage, ob es sich bei der AfD um eine populistische Partei handelt. Ein hilfreiches Instrument zur Beantwortung dieser Frage ist der Kriterienkatalog zum Populismus, wie er vor einigen Jahren vom Politikwissenschaftler Florian Hartleb zusammengetragen worden ist. Vor einigen Tagen hat sich Hartleb im Internetangebot des Berliner Tagesspiegels zu den mittelfristigen Etablierungschancen dieser Partei ge├Ąu├čert. Er vertritt dabei die Auffassung, dass die beiden zentralen Themen der Partei – die Fl├╝chtlingsfrage und der Euroskeptizismus – auch weiterhin mobilisierungsf├Ârdernd wirken k├Ânnen bzw. werden. Der Gastbeitrag von Florian Hartleb ist hier zu finden. Anderer Auffassung ist – im gleichen Internetangebot – der Politikwissenschaftler Timo Lochocki, und zwar hier. Er vertritt die Auffassung, dass die AfD bereits in diesem Sommer ihre strategischen Vorteile verlieren k├Ânnte. Wissenschaftliche Beitr├Ąge zur AfD sind ├╝brigens im Handbuch Parteienforschung von Oskar Niedermayer (Hrsg.), in der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (zum Beispiel hier) sowie im Handbuch der deutschen Parteien von Viola Neu und Frank Decker zu finden.

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ARD-Reportage zum NPD-Verbot

Innenpolitik

Anfang M├Ąrz 2016 verhandelt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe im Rahmen des NPD-Verbotsverfahren ├╝ber das Verbot dieser Partei. Am heutigen Abend zeigt das Erste dazu eine Reportage, die der Frage nachgeht, wie sinnvoll ein solches Verbot ist. Hintergr├╝nde zum Film sind hier zu finden.
Update 1. M├Ąrz 2016: apropos NPD-Verbot: SPIEGEL Online und die Mitteldeutsche Zeitung haben einige Hintergr├╝nde zum Thema Parteiverbot (hier und hier und hier).

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Neuerscheinung: „Parteiendemokratie im Wandel“

Innenpolitik, Lekt├╝ren

K├╝rzlich ist im Nomos-Verlag ein neues, umfassendes Werk zum Thema „Parteiendemokratie im Wandel“ des Bonner Politikwissenschaftlers Frank Decker erschienen. Auf der Verlagsseite hei├čt es dazu: „Die bundesdeutsche Parteienlandschaft ist in Bewegung. Parteiensystem und Parteien unterliegen heute einem starken Wandel. Dieser schl├Ągt sich im Verh├Ąltnis der Parteien zur Gesellschaft, ihrer Rolle im Staat und in ihrem Innenleben nieder. Das Buch behandelt alle drei Analyseebenen aus theoretischer wie empirischer Sicht. Im Mittelpunkt des theoretischen Teils stehen mit Giovanni Sartori und Otto Kirchheimer zwei Klassiker der Parteien- und Parteiensystemforschung. Im empirischen Teil wird das Verh├Ąltnis von Parteiendemokratie und Parteienstaat er├Ârtert und zun├Ąchst die Entwicklung des Parteiensystems bis zur Bundestagswahl 2013 beleuchtet, gefolgt von Portr├Ąts der f├╝nf im Bundestag vertretenen Parteien (CDU und CSU, SPD, Gr├╝ne, Linke) und einer Analyse der ab- und aufgestiegenen Konkurrenten im b├╝rgerlichen Lager (FDP und AfD). Eine vergleichende Bilanz der j├╝ngst unternommenen Reformen im Bereich der Mitgliederorganisation rundet den Band ab.“ Das Buch befindet sich im Bestand der Steintor-Bibliothek der Martin-Luther-Universit├Ąt Halle-Wittenberg (Signatur: MF 3060 100).

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Aktuelle Zahlen zu Parteimitgliedschaften

Innenpolitik

In gleich mehreren Veranstaltungen in diesem Semester haben wir ├╝ber die Rolle und Bedeutung von Parteimitgliedern gesprochen, insbesondere f├╝r die beiden Volksparteien. Die Berliner Zeitung hat j├╝ngst bei den verschiedenen Parteien nachgefragt und die Ergebnisse hier zusammengetragen. Demnach verlieren die Volksparteien weiterhin an Mitgliedern, da aber die SPD st├Ąrker verliert als die CDU, ist letztere nach drei Jahren erneut die gr├Â├čte Partei in Deutschland. Weitere Trends: die AfD legt zu, die FDP stabilisiert sich, und Linkspartei und GR├ťNE liegen nahezu gleichauf.

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Lekt├╝ren: „Parteiend├Ąmmerung“

Innenpolitik, Lekt├╝ren

Seit geraumer Zeit wird in Deutschland ├╝ber die Zukunft der Volksparteien diskutiert, und zwar sowohl in der ├ľffentlichkeit als auch in der Politikwissenschaft. Konnten Union und SPD bei der Bundestagswahl 1976 noch mehr als 90 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, so fiel dieser Wert bis zur Bundestagswahl 2009 auf etwas mehr als 56 Prozent. Wir sprechen heute vom „fluiden F├╝nf-Parteiensystem“, in dem die kleinen Parteien gr├Â├čer werden und die gro├čen Parteien an Zustimmung einb├╝├čen. Passend zum Thema hat der Berliner Politikwissenschaftler Christoph Seils eine Analyse zum Thema vorgelegt. Alle relevanten Aspekte werden behandelt: der Aufstieg der Volksparteien, deren Krise, die erh├Âhte Volatilit├Ąt aufgrund der steigenden Zahl an Wechselw├Ąhlern, zuk├╝nftige Koalitionsoptionen und die Rolle von Parteien in der modernen Mediendemokratie. Das Buch ist sicher hilfreich f├╝r alle Studierenden, die derzeit an Hausarbeiten im Seminar „Parteien und Wahlkampf“ sitzen. Aber auch alle anderen Interessierten werden das Buch mit Gewinn lesen.

Christoph Seils: Parteiend├Ąmmerung oder was kommt nach den Volksparteien?, wjs-Verlag, Berlin 2010, 196 Seiten, 16,90 Euro.

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Aktuelle Parteimitgliederzahlen

Innenpolitik

Seit Jahren verlieren die bundesdeutschen Parteien an Mitgliedern. Die Mitteldeutsche Zeitung hat in dieser Woche die aktuellen Zahlen pr├Ąsentiert. In Sachsen-Anhalt liegen die Parteimitgliederzahlen ├╝brigens auf einem, sagen wir, sehr bescheidenen Niveau.

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Alles ist m├Âglich? Neue Koalitionsoptionen in Deutschland

Innenpolitik

In Sachsen-Anhalt wird auch in den n├Ąchsten Jahren eine Gro├če Koalition aus CDU und SPD regieren. In Hamburg ist Schwarz-Gr├╝n im letzten Sommer gescheitert, in Baden-W├╝rttemberg wird es voraussichtlich zu Gr├╝n-Rot kommen. In Berlin k├Ânnte eine solche Konstellation nach der Wahl im September 2011 ebenfalls Realit├Ąt werden. Auch SPD-FDP-Koalitionen sind wieder im Gespr├Ąch. Kurz: keine Koalitionsoption scheint mittlerweile ausgeschlossen zu sein. Bei SPIEGEL Online kann man sich in einem aktuellen Koalitions├╝berblick durch verschiedene Optionen durchklicken.

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