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Neuauflage: „Der Parteienstaat“ von E. Holtmann

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Die Erstauflage stammt bereits aus dem Jahre 2012, Ende Juli 2017 ist nun die zweite und ĂŒberarbeitete Auflage des Standardwerks „Der Parteienstaat in Deutschland“ des frĂŒheren Hallenser Politikprofessors Everhard Holtmann erschienen. Darin werden die historischen Grundlagen des bundesdeutschen Parteiensystems identifiziert, verschiedene Parteitypen charakterisiert sowie aktuelle Herausforderungen diskutiert. Auf jeden Fall eine PflichtlektĂŒre fĂŒr alle Lehrveranstaltungen rund um das Thema Wahlen und Parteien!

Everhard Holtmann: „Der Parteienstaat in Deutschland. ErklĂ€rungen, Entwicklungen, Erscheinungsbilder“, Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung 2017, 358 Seiten, Bestellnummer: 10100.

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Ausgabe 2/2017 der ZParl im Erscheinen

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

In den nĂ€chsten Tagen erscheint Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl). Und Amerika-Interessierte dĂŒrfen sich auf eine Vielzahl von BeitĂ€gen zum politischen System der Vereinigten Staaten sowie insbesondere zur letzten PrĂ€sidentschaftwahl freuen.
Torben LĂŒtjen beschreibt zum Beispiel die Vorwahlen der PrĂ€sidenschaftswahlen von 2016 („Zeiten des Aufruhrs“), wĂ€hrend Bernhard Kornelius die Hauptwahl untersucht („Trumps Triumph“). Florian Böller und Markus B. Siewert ziehen eine erste Bilanz der Trump-PrĂ€sidentschaft nach 100 Tagen, Patrick Horst lĂ€sst die PrĂ€sidentschaft Barack Obamas Revue passieren („Kein transformativer, aber ein effektiver und mutiger Leader“). Josef Braml macht sich einige Gedanken zum Zustand der Parteien und des politischen Systems in den USA („The Party is Over“). Manuel Franz und Florian Gawehns richten schließlich den Blick auf die Erfolgschancen von Kandidaten dritter Parteien („Chancenlos, aber wahlentscheidend?“). Eine Analyse der Kongresswahlen von 2016 komplettiert den USA-Schwerpunkt.
DarĂŒber hinaus findet sich im Heft ein Artikel von Anastasia Pyschny und Daniel Hellmann zur möglichen Operationalisierung des Begriffs „sicherer Wahlkreise“ („Wann ist ’sicher‘ sicher?“). Und Oskar Niedermayer prĂ€sentiert aktuelle und detaillierte Zahlen zu den Parteimitgliedschaften in Deutschland aus dem Jahr 2016.
Das komplette Inhaltsverzeichnis der neuen Ausgabe findet sich hier.

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Frankreich hat gewÀhlt

Außenpolitik, Politikwissenschaft

Die erste Runde der Wahlen zur französischen Nationalversammlung ist am gestrigen Sonntag mit sehr, sehr deutlichen Vorteilen fĂŒr PrĂ€sident Emmanuel Macron und seine Partei „La RĂ©publique En Marche“ zu Ende gegangen. SchĂ€tzungen unterschiedlicher Beobachter zufolge kann Macron nach der zweiten Runde der Wahlen am kommenden Sonntag auf mehr als 400 der insgesamt 577 Mandate hoffen. Auf den Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich eine erste Analyse zum Wahlausgang. Sie kann hier nachgelesen werden. Internationale Pressestimmen finden sich hier und hier, die politischen Reaktionen schließlich hier.

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Interaktives Feature: die Hochburgen der Parteien

Bundestagswahl 2009, Bundestagswahl 2013, Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, Politikwissenschaft

Wo sich die Parteien auf ihre WĂ€hlerinnen und WĂ€hler verlassen können: es gibt in der Bundesrepublik Deutschland eine Reihe von Wahlkreisen, in denen seit der Bundestagswahl 1990 stets die gleiche Partei gewonnen hat. Die Auswertung dieser Bundestagswahlen durch die Berliner Morgenpost zeigt, in welchen Gemeinden die Parteien immer ihre stĂ€rksten Ergebnisse geholt haben – und welche Faktoren diese Hochburgen ausmachen. Das ganze interaktive Feature mit einer FĂŒlle an Daten, Fakten und weiterfĂŒhrenden Informationen ist hier zu finden.

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Neuerscheinung zum deutschen Parteiensystem

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2017 ist im VS-Springer Verlag eine neue Publikation zu Parteien und Parteiensystem in Deutschland erschienen. Das Buch gibt es hier abzurufen. Das Werk ist in unserer UniversitĂ€tsbibliothek als eBook verfĂŒgbar.

Carsten Koschmieder: „Parteien, Parteiensysteme und politische Orientierungen. Aktuelle BeitrĂ€ge der Parteienforschung“, VS-Springer Verlag, Wiesbaden 2017, 352 Seiten, 59,99 Euro.

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Neuerscheinung: Etablierungschancen neuer Parteien

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Mit der Piratenpartei und der AfD sind in den letzten Jahren in Deutschland zwei neue Parteien auf den Plan getreten, die auch in der politikwissenschaftlichen Forschung entsprechend breit beachtet worden sind. Nun ist ein neuer Band erschienen, der dieses PhĂ€nomen systematisch angeht. Auf der Verlagsseite heißt es zu dem Buch: „Das Aufkommen neuer Parteien und ihr Erfolg hĂ€ngen vom Verhalten bestehender Parteien ebenso ab wie von ihrer institutionellen und rechtlichen Umwelt. Der Sammelband nĂ€hert sich deswegen der Frage nach den Etablierungschancen neuer Parteien aus einer interdisziplinĂ€ren und vergleichenden Perspektive.“ Das Werk ist in der Zweigbibliothek Steintorcampus als eBook verfĂŒgbar, Details zum Buch sind hier zu finden.

Martin Morlok/Thomas Poguntke/Gregor Zons (Hrsg.): „Etablierungschancen neuer Parteien“, Schriften zum Parteienrecht und zur Parteienforschung, Band 51, Baden-Baden: Nomos Verlag, 2016, 186 Seiten, 44,00 Euro.

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Neue Ausgabe der Zeitschrift „Gesellschaft.Wirtschaft.Politik“ erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft.Wirtschaft.Politik“ erschienen. In dieser Ausgabe 1/2017 analysiert unter anderem Martin Thunert den Ausgang der amerikanischen PrĂ€sidentschaftswahlen vom November 2016 („PrĂ€zedenzlos und unvorhersehbar?“), wĂ€hrend der Politikwissenschaftler Jens van Scherpenberg die (bisherige) Wirtschaftspolitik von Donald Trump untersucht und nach den konkreten Konsequenzen fĂŒr die Weltwirtschaftsordnung fragt. Eckhard Jesse erörtert den Stand des bundesdeutschen Parteiensystems ein knappes halbes Jahr vor der nĂ€chsten Bundestagswahl (da der Beitrag leider auf dem Stand von Mitte Januar 2017 ist, konnte die Dynamisierung des parteipolitischen Wettbewerbs durch die Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten der SPD und deren Aufholen in nahezu allen Meinungsumfragen nicht berĂŒcksichtigt werden – was die Aussagekraft einiger Befunde Jesses einschrĂ€nkt). Joachim Behnke wagt eine Prognose fĂŒr den 19. Deutschen Bundestag und diskutiert eine mögliche VergrĂ¶ĂŸerung des Parlamentes durch Überhang- und Ausgleichsmandate. Schließlich beschĂ€ftigen sich Marco Giesselmann und Laura Luekemann mit empirischen Befunden zur Armut in der Bundesrepublik Deutschland.
Da sich die Zeitschrift in der Regel auch mit Themen der politischen Bildung beschĂ€ftigt, finden sich auch BeitrĂ€ge, die fĂŒr den Schulunterricht von Interesse sind. Christian Fischer stellt zum Beispiel eine Fallstudie zur „Internethetze“ vor, und in der Methodik-orientierten Reihe „SchĂŒler forschen“ wird erörtert, wie die Ergebnisse einer Befragung ausgewertet und prĂ€sentiert werden können. Als „das besondere Buch“ stellt Tim Spier das Buch „Parteiendemokratie im Wandel“ des Bonner Politikwissenschaftlers Frank Decker vor. Weitere (Kurz-)Rezensionen runden das Heft ab.
Die Zeitschrift findet sich im PrÀsenzbestand der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften der Martin-Luther-UniversitÀt Halle-Wittenberg.

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Im NPD-Verbotsverfahren fÀllt ein Urteil

Innenpolitik, Uncategorized

Voraussichtlich am Dienstag, den 17. Januar 2017 wird das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein lange erwartetes Urteil zum Verbot der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) bekannt geben. Die HintergrĂŒnde zum Verfahren sowie ein RĂŒckblick auf den bisherigen Prozess finden sich hier und hier.

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Parteimitgliedschaften in Deutschland: aktuelle Zahlen

Innenpolitik, Politikwissenschaft

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen prĂ€sentiert der Berliner Parteienforscher Oskar Niedermayer neueste Zahlen zu den Mitgliedschaften der bundesdeutschen Parteien. In der Berliner Morgenpost ist heute eine Zusammenfassung der wichtigsten Befunde erschienen, und zwar hier.

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Zum Tod des Parteiensforschers Peter Lösche

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Über viele Jahre war er einer der bekanntesten und öffentlich profiliertesten Parteienforscher Deutschlands, nun ist er im Alter von 77 Jahren gestorben: Peter Lösche, der lange Zeit als Professor fĂŒr Politikwissenschaft an der Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen tĂ€tig war. Ob in MeinungsbeitrĂ€gen fĂŒr Zeitungen, als Interviewpartner fĂŒr Funk und Fernsehen oder als Buchautor: wer sich wissenschaftlich mit Parteien in Deutschland befassen wollte, kam an ihm nicht vorbei. Zu empfehlen ist neben den Publikationen zu Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik sein LĂ€nderbericht USA, der zuletzt 2008 in aktueller Auflage erschienen ist. SPIEGEL Online hat vorhin einen Nachruf auf Peter Lösche online gestellt.

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