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Das Erbe der Piratenpartei: was bleibt?

Innenpolitik, Internet(z), LektĂŒren

Mit der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am vergangenen Sonntag ist die Piratenpartei auch aus dem letzten Landesparlament ausgeschieden. Viele ihrer Akteure haben sich lĂ€ngst auf den Weg gemacht, um in den ĂŒbrigen Parteien oder in anderen Organisationsformen politisch aktiv zu bleiben. Patrick Bauer, der die Partei ĂŒber ihre gesamte Geschichte hinweg publizistisch begleitet hat, hat kĂŒrzlich in einem Artikel fĂŒr das Magazin der SĂŒddeutschen Zeitung auf die Innovationen und Irritationen der Piratenpartei zurĂŒckgeblickt. Nachzulesen ist der Artikel hier.

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Ringvorlesung zur Bundestagswahl 2017

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Politikwissenschaft

AnlĂ€sslich der bevorstehenden Bundestagswahl am 24. September 2017 findet am Institut fĂŒr Politikwissenschaft der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg (MLU) eine Ringvorlesung statt, in der aus unterschiedlichen Perspektiven auf zentrale Bestimmungsfaktoren der Wahl geblickt werden soll. Die erste Vorlesung findet am Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 18:00 Uhr in Hörsaal XV des Melanchthonianums am UniversitĂ€tsplatz der MLU statt. Die Vorlesungen sind öffentlich, herzliche Einladung!

Nachfolgend die einzelnen Termine mit Referenten und Themen:
10.05.2017: Prof. Dr. Oskar Niedermayer (FU Berlin): Parteien und Parteiensystem vor der Bundestagswahl 2017
17.05.2017: Dr. Benjamin Höhne (Institut fĂŒr Parlamentarismusforschung, Halle/Saale): Die Wahlen vor der Wahl. Die Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl 2017 in Sachsen-Anhalt
24.05.2017: Dr. Michael Kolkmann (MLU): Wahlkampf made in USA? Die Bundestagswahl 2017 zwischen Amerikanisierung und Modernisierung
31.05.2017: Markus Decker (Redaktionsnetzwerk Deutschland): VerschÀrfter Parteienwettbewerb im Zeichen der Digitalisierung
07.06.2017: Prof. Dr. Rainer-Olaf Schultze (UniversitÀt Augsburg): StabilitÀt und Wandel: Wie viel politische Beteiligung braucht die Demokratie?
14.06.2017: Prof. Dr. Wolfgang Zeh (ehem. Direktor beim Deutschen Bundestag): Spielregeln, Sprache und Verhalten in Parlamenten, oder: was Demokratie mit Umgangsformen zu tun hat
28.06.2017: Prof. Dr. Oscar Gabriel (UniversitĂ€t Stuttgart): Was bewegt die WĂ€hler – Was bewegen die WĂ€hler? Vor der Bundestagswahl 2017
05.07.2017: Prof. Dr. Petra Dobner (MLU): Politik, Macht, Governance: Politische HandlungsfÀhigkeit im Zeitalter des Postnationalismus
12.07.2017: Prof. Dr. Suzanne S. SchĂŒttemeyer (MLU): Parlamente, Post-Demokratie, Populismus: Ist der Deutsche Bundestag seinen ReprĂ€sentationsaufgaben noch gewachsen?

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Tagung: „Parteiensystem und Koalitionsmodelle“

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Die Akademie fĂŒr politische Bildung (ApB) in Tutzing ist zugegebenermaßen eine Tagesreise von Halle (Saale) entfernt. Trotzdem sei auf ein interessantes Seminar vor der Bundestagswahl 2017 hingewiesen: vom 31. MĂ€rz bis zum 2. April 2017 veranstaltet die Akademie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung fĂŒr Parlamentsfragen (DVParl) eine Tagung mit dem Titel „Komplexe Farbenlehre: Parteiensystem und Koalitionsmodelle im Wahljahr 2017“. WĂ€hrend am ersten Tagungstag das Thema „Parteiendemokratie im Wandel“ (mit Klaus von Beyme und Manuela Glaab) im Fokus steht, geht es am zweiten Tag mit Sebastian Bukow, Frank Decker, Uwe Jun und Ulrich von Alemann um „Parteiensystem und Parteien“. Am dritten Tag folgt dann der Teil „Regieren mit Koalitionen“, bei dem Manfred G. Schmidt und Volker Best mitwirken. Das genaue Programm und die AnmeldemodalitĂ€ten können hier abgerufen werden.

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Aktuell publizierte Allensbach-Daten: Die Volksparteien sind noch nicht am Ende

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Gute und schlechte Nachrichten zugleich hĂ€lt der neueste Bericht des Allensbach-Instituts zur politischen Lage in Deutschland bereit, der in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde. Fazit des Berichts: Die FlĂŒchtlingskrise schwĂ€cht das Vertrauen in Union und SPD und stĂ€rkt die außerparlamentarische Opposition – vor allem die AfD. Ein Abgesang auf die alten Parteien ist dennoch verfrĂŒht. Die umfangreichen empirischen Befunde zur aktuellen Parteiendemokratie in Deutschland finden sich hier.

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Zur Situation der europÀischen Parteiendemokratie

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Verlust einer großen Zahl an Mitgliedern, Parteienverdossenheit, massiver Vertrauensverlust – die politischen Parteien in Europa haben mit profunden und vielschichtigen Problemen zu kĂ€mpfen. Der Journalist Hans-JĂŒrgen Schlamp trĂ€gt in einem ausfĂŒhrlichen Artikel fĂŒr SPIEGEL Online die wichtigsten empirischen Befunde zusammen. Der Beitrag findet sich hier.

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Neue Publikation zum Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland

Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium

In der letzten Woche wurde das neue Heft der von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung herausgegebenen Reihe „Informationen zur politischen Bildung“ ausgeliefert. Der Titel der aktuellen Ausgabe lautet „Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ und wurde vom Trierer Politikwissenschaftler Uwe Jun verfasst. Neben den rechtlichen Grundlagen und zentralen Begriffsdefinitionen geht das Heft vor allem auf die Binnenstruktur von Parteien in Deutschland sowie deren gesellschaftliche Vernetzung ein, darĂŒber hinaus werden die einzelnen Phasen des Parteiensystems seit dem Zweiten Weltkriegs beschrieben sowie aktuelle Herausforderungen der Parteiendemokratie in Deutschland thematisiert. Hilfreich fĂŒr den/die Leser/in sind die zahlreichen Tabellen und Scaubilder im Text.
Update, 9. Februar 2016: inzwischen steht das Heft auch online.

jun

Uwe Jun: Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland, Informationen zur politischen Bildung, Heft 328 (4/2015), Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung 2016.

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Neuerscheinung zur Parteiendemokratie

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Vor wenigen Wochen ist im Verlag fĂŒr Sozialwissenschaft ein neues Werk von Oskar Niedermayer (Hrsg.) erschienen, das sich auf mehr als 900 Seiten nahezu allen relevanten Aspekten der Parteiendemokratie in Deutschland widmet und damit natĂŒrlich auch fĂŒr unsere Veranstaltungen am Institut fĂŒr Politikwissenschaft der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg interessant ist. Nicht zuletzt wird eingangs des Werkes systematisch gefragt, wie man als Politikwissenschaftlicher Parteien bzw. Parteiensysteme analysieren kann.

Details zum Buch gibt es hier. Über den VPN-Link der UniversitĂ€tsbibliothek können Studierende der MLU das Buch kostenlos und im Volltext abrufen.

Oskar Niedermayer (Hrsg.): Handbuch Parteienforschung,
Wiesbaden: Verlag fĂŒr Sozialwissenschaft, 2013,
916 Seiten, €69,99.

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„Parteien heute“: Themenausgabe der Zeitung „Das Parlament“

Innenpolitik, Internet(z), Politikwissenschaft

In dieser Woche ist die vom Deutschen Bundestag herausgegebene Wochenzeitung „Das Parlament“ mit einem Schwerpunkt zu „Parteien heute“ erschienen – sicher nicht nur interessant fĂŒr die Teilnehmer/innen unseres Seminars „Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ im Aufbaumodul Regierungslehre. Das Internetangebot der Zeitung finden Sie hier, das E-paper der aktuellen Ausgabe hier.

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Aktuelle Zahlen zur Parteifinanzierung

Innenpolitik

Die Frankfurter Rundschau berichtet heute ĂŒber Großspenden deutscher Unternehmen an die politischen Parteien, die 2012 etwa ein Drittel unter dem Wert von 2011 lagen. Die Details finden sich hier.

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ZParl 1/2012 erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Sommersemester 2012

KĂŒrzlich ist die erste Ausgabe des 43. Jahrganges der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen erschienen, deren Redaktion an der MLU in Halle beheimatet ist. Hier einige Höhepunkte aus dem Inhalt:
– eine Analyse der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin;
– ein Beitrag ĂŒber KoalitionsprĂ€ferenzen der WĂ€hler und deren Einfluss bei der Bundestagswahl 2009;
– ein Artikel ĂŒber die Rolle von sozialen Medien in der Bundestagswahl 2009;
– gleich mehrere BeitrĂ€ge zum Thema Überhangmandate;
– neun Rezensionen zu Werken aus der Parteien- und Parlamentsforschung.
Den Internetauftritt der ZParl finden Sie hier. Als Studierende(r) können Sie das Heft ĂŒbrigens sehr preisgĂŒnstig im Abonnement beziehen.

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