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Die französische PrÀsidentschaftswahl in der Analyse

LektĂŒren, Politikwissenschaft

Emmanuel Macron und Marine Le Pen haben es in der gestrigen PrĂ€sidentschaftswahl in Frankreich in die Stichwahl geschafft. In einer detaillierten AufschlĂŒsselung des Wahlergebnisses prĂ€sentiert die SĂŒddeutsche Zeitung alle wissenswerten Befunde des gestrigen Wahlergebnisses. Insbesondere mit Blick auf Alter, Bildung und Einkommen fallen die Unterschiede zwischen den WĂ€hlern beider Kandidaten ins Auge. Der Artikel findet sich online hier.

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Aktuelle Neuerscheinungen zur US-PrÀsidentschaftswahl am 8. November 2016

Außenpolitik, LektĂŒren, US-Politik, US-Wahl 2016

Vor wenigen Tagen hat die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung ihr Herbstprogramm veröffentlicht – und unter den aktuellen Neuerscheinungen finden sich gleich mehrere BĂŒcher zur gegenwĂ€rtigen amerikanischen Politik (rechtzeitig vor der US-PrĂ€sidentschaftswahl am 8. November 2016).
Die beiden Politikwissenschaftler Tobias Endler und Martin Thunert werfen in ihrem Buch „Entzaubert“ einen Blick auf die im Januar 2017 zu Ende gehende Obama-PrĂ€sidentschaft und untersuchen sowohl innere Entwicklungen in den Vereinigten Staaten („WĂ€hlerschaft, Polarisierung und Parteien“, „Demokratie, Ungleichheit und die Entwicklung der Mittelschicht“ sowie „Das Regierungssystem zwischen Selbstblockade, Selbstkorrektur und ‚imperialem‘ Anspruch der Exekutive“) als auch außenpolitische Herausforderungen („Weltmacht auf dem Vormarsch? Der Schwenk nach Asien“, „Konstruktiver RĂŒckzug? Die Rolle der USA im Nahen Osten und der Kampf gegen den Terror“ sowie „Transatlantische Angelegenheiten in globaler Perspektive“).
Christoph von Marschall, der fĂŒr den Berliner Tagesspiegel tĂ€tig ist, entwirft in seinem Buch „Was ist mit den Amis los?“ ein Panorama von Politik und Gesellschaft der Vereinigten Staaten; dabei geht es um die Grundeinstellungen der Amerikaner, eine Bilanz der Obama-PrĂ€sidentschaft, der (amerikanischen) Welt nach 9/11 sowie aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen, aber auch um Herausforderungen der Energiewende und einer möglichen Zukunftsperspektive der Weltmacht USA. Seine AusfĂŒhrungen ergĂ€nzt von Marschall hĂ€ufig durch persönliche Schilderungen aus seiner Arbeit als Korrespondent in Washington, was das Buch kurzweilig und lesenswert macht.
Und in „Angry White Men“ beschĂ€ftigt sich der Soziologie-Professor Michael Kimmel mit der AnhĂ€ngerschaft des PrĂ€sidentschaftskandidaten Donald Trump in all ihren Facetten und beschreibt die ökonomischen und sozialen Verschiebungen der letzten Jahrzehnte inklusive des „vermeintlichen Bedeutungsverlusts“ von Teilen der mĂ€nnlichen Bevölkerung (was Kimmel „krĂ€nkende Enteignung“ nennt) sowie dessen Konsequenzen.
Nicht bei der Bundeszentrale erhĂ€ltlich, aber trotzdem lesenswert ist schließlich das Buch „Trumpland“ von Walter Niederberger, in dem der Schweizer Journalist nicht nur die Lebensstationen und die politischen Positionen Trumps vorstellt und erlĂ€utert, sondern auch mit einem Blick auf die amerikanische Politik der letzten Jahre fragt, wie eine Kandidatur Trumps ĂŒberhaupt möglich wurde. Dabei geraten auch die Republikanische Partei und deren WĂ€hlerschaft in den Fokus der jederzeit fundierten Analyse.

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Vor der ersten TV-Debatte im US-PrÀsidentschaftswahlkampf

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

In der kommenden Nacht (fĂŒr alle Nachteulen: Beginn ist um 3 Uhr deutscher Zeit) kommt es an der Hofstra University auf Long Island (Bundesstaat New York) zur ersten TV-Debatte im amerikanischen PrĂ€sidentschaftswahlkampf. FĂŒr die Kandidaten stellen die Debatten die letzte und vielleicht entscheidende Möglichkeit im Wahlkampf dar, sich mit ihren politischen Positionen ĂŒber das Fernsehen an eine breite Öffentlichkeit zu wenden. In den vergangenen WahlkĂ€mpfen schauten zwischen 50 Millionen (2000) und 90 Millionen (1992) Zuschauer die Fernsehdebatten, die fĂŒr die Kandidaten eine vergleichsweise kostengĂŒnstige Gelegenheit bieten, ein maximales nationales Publikum anzusprechen, fĂŒr dessen Erreichen sie sonst mehrere Dutzend Millionen US-Dollar ausgeben mĂŒssten. In diesem Jahr werden bis zu 100 Millionen Fernsehzuschauer alleine in den Vereinigten Staaten erwartet. Moderiert wird die Debatte von Lester Holt von NBC Nightly News. In Deutschland ĂŒbertragen zum Beispiel die ARD, Phoenix und n-tv die Debatte in deutscher Übersetzung.
Inzwischen herrscht im PrĂ€sidentschaftswahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump – wenn man den Umfragen glauben darf – ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zuletzt hatte Trump den vor einigen Wochen noch deutlichen landesweiten Vorsprung von Clinton aufholen können, mehr noch: in mehreren SchlĂŒsselstaaten scheint Trump in den letzten Tagen mit seiner Gegenkandidatin gleichgezogen zu sein oder sie sogar ĂŒberholt zu haben. Kurz: der heutigen Debatte könnte eine ĂŒberragende Bedeutung zukommen. Spannend wird vor allem zu sehen sein, wie Hillary Clinton die Debatte angeht. Wird sie Trump bedingungslos attackieren? Wie geht sie mit seinen Ungenauigkeiten bzw. LĂŒgen um (Details hier; eine Vorschau auf die Debatte gibt es hier)?
David Axelrod, ĂŒber viele Jahre der engste Berater von Barack Obama, gibt in der New York Times RatschlĂ€ge, wie Hillary in der ersten Debatte am besten auftreten sollte. Wie sehr eine solche Debatte ein Spiel mit dem Erwartungsmanagement ist, hat die erste Debatte zwischen Al Gore und George W. Bush im Jahre 2000 gezeigt. Vor der Debatte hĂ€ngten die Berater Bushs die Erwartungen so niedrig und lobten ihren Kontrahenten derart in den Himmel (Gore sei demnach „der beste Debattierer der Welt“), dass bereits eine halbwegs solide Leistung genĂŒgte, um in den Medien Bush als Sieger aus der Debatte hervorgehen zu lassen. Die New York Times wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der damaligen Debatte, und zwar hier.
Am 4.Oktober 2016 findet dann in Farmville (Virginia) die Debatte der beiden Kandidaten fĂŒr das Amt des VizeprĂ€sidenten, Tim Kaine und Mike Pence, statt. Am 9. Oktober 2016 (in St. Louis, Missouri) und am 19. Oktober 2016 (in Las Vegas, Nevada) folgen dann die beiden letzten gemeinsamen Rededuelle von Hillary Clinton und Donald Trump.
GrundsĂ€tzlich wird bei diesen Duellen nichts dem Zufall ĂŒberlassen. So möchte man vor allem unvorhergesehene Situationen vermeiden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Performance in den Debatten anschließend noch fĂŒr lĂ€ngere Zeit Thema im Wahlkampf sein kann. So sehr und so gut die Debatten vorbereitet und durchgefĂŒhrt werden, vor technischen Pannen sind Veranstalter wie Teilnehmer nicht gefeit. So kam es in der Debatte im Jahre 1976 zwischen PrĂ€sident Gerald Ford und seinem Herausforderer Jimmy Carter zu technischen Problemen, woraufhin die Mikrofone ausfielen. WĂ€hrend Techniker auf der BĂŒhne fieberhaft nach der Ursache suchten und sie nach geraumer Zeit endlich fanden, blieben Ford und Carter vor einem Live-Publikum von 70 Millionen Zuschauern angestrengt stehen, da sie fĂŒrchteten, ein Hinsetzen werde als SchwĂ€che ausgelegt. So standen die Kontrahenten und schauten bemĂŒht in die Ferne – volle 27 Minuten lang.

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Inside the Clinton machine: Innenansichten der Hillary-Kampagne

US-Politik, US-Wahl 2016

Die Politikwissenschaftlerin Daniela Hohmann promoviert am Bereich Empirische Politikforschung des Instituts fĂŒr Politikwissenschaft der Johannes-Gutenberg-UniversitĂ€t Mainz. Zur Zeit befindet sie sich in den USA, um den dortigen PrĂ€sidentschaftswahlkampf als Freiwillige des Teams von Hillary Clinton zu verfolgen und mitzugestalten. Ihre Erfahrungen teilt sie in einem Blog, fĂŒr den sie von der Mainzer Allgemeinen Zeitung unterstĂŒtzt wird. In ihrem ersten Beitrag gibt sie einen Einblick in ihre Motivation fĂŒr ihre Reise. Zum Blogbeitrag geht es hier.

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Vor dem Parteitag der Republikaner: warum Donald Trump Hillary Clinton schlagen kann

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Heute beginnt in Cleveland (Ohio) der viertĂ€gige Nominierungsparteitag der Republikanischen Patei, auf dem Donald Trump zum PrĂ€sidentschaftskandidaten gekĂŒrt werden soll. In Umfragen fĂŒhrt derzeit Hillary Clinton (und zwar teilweise deutlich), trotzdem hat Donald Trump eine realistische Chance, am 8. November die PrĂ€sidentschaftswahl zu gewinnen. Hier steht, wie das gehen könnte.

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Zum Stand des amerikanischen PrÀsidentschaftswahlkampfes

Uncategorized, US-Politik, US-Wahl 2016

Nach New Hampshire hat Donald Trump gestern auch die Vorwahl der Republikanischen Partei in South Carolina gewonnen (die Demokraten stimmen hier erst in der nĂ€chsten Woche ab). Der grĂ¶ĂŸte Verlierer des Wochenendes ist sicher Jeb Bush, der noch 2014 als der „unausweichliche“ Kandidat galt und heute nacht nach Einsatz von 150 Millionen US-Dollar seine Kandidatur beendet hat. Ein Artikel in der New York Times beleuchtet Bushs Kandidatur und fragt nach den Ursachen seines Scheiterns (weitere HintergrĂŒnde hier). Ronald Brownstein blickt auf den weiteren Wettbewerb der Republikanischen Kandidaten, und zwar hier. Ben Schreckinger fragt auf Politico.com, ob eine Trump-Nominierung auf dem Parteitag im Sommer nunmehr unausweichlich ist.
Die Demokraten ihrerseits hielten gestern ihren Caucus in Nevada ab – und dieser wurde von der frĂŒheren First Lady, der frĂŒheren Senatorin fĂŒr den Bundesstaat New York und frĂŒhere Außenministerin Hillary Clinton gewonnen. Die New York Times prĂ€sentiert in einer Zusammenschau hier die wichtigsten Erkenntnisse aus Nevada und South Carolina, bei Politico.com findet sich ein Ă€hnlicher Artikel.

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US-PrĂ€sidentschaftswahlkampf 2016 – eine Vorschau

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Mit Beginn des neuen Jahres ist es auch nicht mehr lange hin, bis im Rahmen des PrĂ€sidentschaftswahlkampfes der Vereinigten Staaten am 1. Februar 2016 im US-Bundesstaat Iowa der erste Caucus stattfindet. Gilt bei den Demokraten nach einigen schwierigen Monaten im Sommer 2015 Hillary Clinton inzwischen wieder als eigentlich unanfechtbar (was sich unter anderem in finanzieller Hinsicht zeigt; siehe auch hier), lichtet sich das Feld der Kandidaten auf Republikanischer Seite etwas (zur Erinnerung: eine Übersicht gibt es hier). In den letzten Tagen hat der frĂŒhere New Yorker Gouverneur George Pataki seine Kandidatur wegen allgemeiner Aussichtslosigkeit beendet, die RĂŒcktritte des Kampagnenmanagers sowie des Pressesprechers von Ben Carson lassen darauf schließen, dass auch dessen Kampagne nicht in allzu gutem Zustand zu sein scheint.
Im Online-Angebot der Tagesschau findet sich ein erster, allgemeiner Überblick zum Thema. Die SĂŒddeutsche Zeitung beschĂ€ftigt sich aktuell mit den außenpolitischen Vorstellungen von Demokraten und Republikanern im Wahlkampf. Die New York Times prĂ€sentiert hier eine Übersicht ĂŒber einige einschlĂ€gige Artikel der letzten Monate. Einen sehr ausfĂŒhrlichen Überblick ĂŒber die aktuellen Tendenzen der amerikanischen Politik, insbesondere mit Fokus auf die Republikanische Partei, gibt David Frum in einem Beitrag fĂŒr die Zeitschrift The Atlantic. Noch nicht ganz abschreiben sollte man den frĂŒheren Favoriten Jeb Bush, der im Wahlkampf der letzten Monate einen – vorsichtig gesagt – suboptimalen Eindruck macht; die New York Times weiß mehr. Nachdem sich das mediale Interesse in den letzten Monaten vor allem auf die Kandidatur von Donald Trump konzentriert hat, richtet sich der Blick in den letzten Wochen zunehmend auf andere Kandidaten, die am Ende Trump ĂŒbertrumpfen könnten: der Tagesspiegel portrĂ€tiert zum Beispiel Senator Ted Cruz, auch Senator Marco Rubio sollte man auf dem Zettel haben. Eine interessante Sicht auf die Wahl beleuchtet ein Papier der Brookings Institution, darin erlĂ€utert Henry J. Aaron, warum die Wahl von 2016 möglicherweise die wichtigste Wahl seit 1932 darstellt.

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Erste Debatte der Demokratischen PrÀsidentschaftskandidaten

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Nachdem die Republikaner mit mehreren Debatten vorgelegt haben, kommt es am heutigen Abend in Las Vegas zur ersten Debatte der Politiker der Demokratischen Partei im Rennen um die PrĂ€sidentschaftskandidatur 2016. Besonderes Augenmerk dĂŒrfte dabei auf Hillary Clinton, die nach wie vor als Favoritin fĂŒr die Kandidatur gilt, aber auch auf Senator Bernie Sanders liegen.
Die New York Times hat sich die Debattenstile der beiden angeschaut und vergleichend gegenĂŒber gestellt, und zwar hier und hier. Interessant ist schließlich die Frage, wie die Kandidaten mit dem Erbe der PrĂ€sidentschaft Barack Obamas umgehen werden.

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Die Rolle des Themenfeldes Außenpolitik im Republikanischen PrĂ€sidentschaftswahlkampf

Außenpolitik, US-Politik

Der amerikanische PrĂ€sidentschaftswahlkampf hat lĂ€ngst begonnen, und inzwischen sind nahezu alle Kandidaten durchleuchtet und fast alle Themen breit diskutiert worden. Ein – sagen wir: sehr ausfĂŒhrlicher – aktueller Artikel im Magazin der New York Times thematisiert die Rolle der Außenpolitik in den Fachdiskussionen im PrĂ€sidentschaftswahlkampf der Republikanischen Partei. Welche Lehren ziehen die Kandidaten aus dem außenpolitischen Erbe der Administration des letzten Republikanischen Bewohners des Weißen Hauses, George W. Bush? Mit welchen außenpolitischen Positionen könnte man in den Vorwahlen punkten, mit welchen Themen im Hauptwahlkampf? Beides muss ja nicht zwangslĂ€ufig identisch sein, wie der erwĂ€hnte Artikel des Publizisten Robert Draper hervorhebt. Der Artikel ist bei Interesse hier zu finden.

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Und tĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier…

US-Politik, US-Wahl 2012

Die amerikanische PrĂ€sidentschaftswahl 2012 liegt bereits zwei Tage zurĂŒck – höchste Zeit also, einen Blick auf die potenziellen PrĂ€sidentschaftskandidaten fĂŒr das Jahr 2016 zu werfen, und zwar hier.

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