Foto aufgenommen am 10. November 2012.
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Bis zur nächsten Bundestagswahl im September 2013 sind es noch einige Monate, aber derzeit findet in vielen Wahlkreisen die Kandidatennominierung statt. Die Süddeutsche Zeitung begleitet ab sofort in einer Artikelserie sieben Kandidaten und Kandidatinnen unterschiedlicher Parteien – und nicht alle dieser Kandidaten können sicher sein, am Ende wirklich auf den Abgeordnetenstühlen im Berliner Reichstagsgebäude Platz nehmen zu dürfen. Der erste Teil der Serie inklusive der Kurzporträts der Kandidaten findet sich hier.
Holger Krestel aus Berlin ist der neueste Bundestagsabgeordnete. Nachdem in der letzten Woche der Abgeordnete Hellmut Königshaus (FDP) sein Mandat niederlegte, um Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages werden zu können (und dieses Amt ist aus Gründen der Unabhängigkeit nicht kompatibel mit einem Bundestagsmandat), “rutschte” Krestel über die Berliner Landesliste nach.
Wie ist das, mehr als ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl als “neuer” Abgeordneter in das Parlament einzuziehen? Wie sehen die ersten Schritte aus? Worauf muss man sich einstellen? Die Berliner Journalistin Mechthild Henneke von der Berliner Zeitung hat Krestel an seinem ersten Tag bei jedem seiner Schritte begleitet.
Damit verfügt der Wahlkreis 82 (Tempelhof-Schöneberg), übrigens “mein” Wahlkreis, über vier (!) Abgeordnete im Deutschen Bundestag, denn zuvor waren bereits Jan-Marco Luczak (CDU/Direktmandat), Mechthild Rawert (SPD/Landesliste) und Renate Künast (Grüne/ebenfalls Landesliste) im Deutschen Bundestag vertreten.
Den erwähnten Artikel in der heutigen Berliner Zeitung finden Sie hier:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0525/berlin/0008/index.html
In der letzten Woche ist an dieser Stelle bereits auf die Jubiläumsveranstaltung zu 40 Jahren Deutscher Vereinigung für Parlamentsfragen hingewiesen worden, die am 19. und 20. Mai 2010 im Berliner Reichstagsgebäude stattgefunden hat. In der heutigen Ausgabe der Zeitung “Das Parlament” findet sich ein lesenswerter und  zusammenfassender Artikel zu den einzelnen Rednern und Podiumsteilnehmern der Veranstaltung.
Lesen Sie bei Interesse bitte hier weiter:
http://www.das-parlament.de/2010/21-22/Innenpolitik/29909104.html
Im Januar 1970 wurde die Deutsche Vereinigung für Parlamentsfragen gegründet, um die Entwicklung des deutschen Parlamentarismus in Vergangenheit und Gegenwart zu erforschen. Unter anderem gibt die Vereinigung seit jenem Jahr die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für Parlamentsfragen (www.zparl.de) heraus, deren Redaktionsräume am Hallenser Universitätsring liegen. Zur Feier des 40-jährigen Jubiläums fand am 19. und 20. Mai 2010 im Berliner Reichstagsgebäude eine Festveranstaltung statt. Teilnehmer auf dem Podium waren u. a. Prof. Alfred Grosser (Frankreich), Prof. Gerhard Loewenberg (USA), die frühere Bundestagspräsidentin Prof. Rita Süssmuth und der soeben aus dem geschiedene Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Hans-Jürgen Papier. Die Eröffnungsrede hielt Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert.
Sehen Sie hier einige fotografische Reminiszenzen von der Eröffnungsveranstaltung am 19. Mai.
Otto von Bismarck spricht im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes, 6. Februar 1888. Gemälde von Ernst Henseler (1852-1940). Das Werk stammt aus dem Jahr 1901; fotografiert am 14. April 2010 im Deutschen Historischen Museum Berlin (www.dhm.de).
Nachfolgend habe ich einige Bilder von einem winterlichen Besuch im  Reichstagsgebäude zusammengestellt. Vorteil bei den derzeitigen Witterungsbedingungen: man kommt ohne die übliche Wartezeit ins Gebäude.

Weitergehen verboten - zu viel Schnee!

Auch das Bundeskanzleramt versteckt sich im Schnee...

Trotz widriger Bedingungen herrscht viel Trubel in der Kuppel

Schnee über Schnee auf dem Dach...
Blick auf den verschneiten Reichstag
In diesen Minuten beginnt die konstituierende Sitzung des 17. Deutschen Bundestages. Auf der Tagesordnung stehen z.B. die Rede des Alterspräsidenten und die Wahl des Bundestagspräsidiums.
Am 28. Oktober (10:00 bis ca. 15:15h) steht die Wahl der Bundeskanzlerin und die Vereidigung von Kanzlerin und der Bundesminister vor dem Parlament auf dem Programm.
Live zu sehen ist das Parlamentsfernsehen hier:
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