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Und täglich grüßt das Murmeltier…

US-Politik, US-Wahl 2012

Die amerikanische Präsidentschaftswahl 2012 liegt bereits zwei Tage zurück – höchste Zeit also, einen Blick auf die potenziellen Präsidentschaftskandidaten für das Jahr 2016 zu werfen, und zwar hier.

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Link des Tages (7. November 2012)

US-Politik, US-Wahl 2012

Hier.

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Mitt Romney sucht den Mister X

US-Politik, US-Wahl 2012

Es ist wohl nur leicht übertrieben, von Washingtons beliebtestem Gesellschaftsspiel zu sprechen: alle vier Jahre ergeht sich die politische Elite der amerikanischen Hauptstadt darin, Kandidaten und Kandidatinnen daraufhin zu überprüfen, ob er oder sie als Vizepräsidentschaftskandidat(in) in Frage kommt. Der Auswahlprozess selbst ist streng geheim, nur die engsten Mitarbeiter eines Kandidaten sind eingeweiht. Bewerbungsgespräche werden informell in anonymen Großhotels geführt, die Kandidaten heimlich mit Privatjets eingeflogen – Hauptsache, die Öffentlich bekommt nicht mit, wer sich wo wann warum und mit wem trifft.
Der Vizekandidat bzw. die Vizekandidatin soll den Präsidentschaftsbewerber und dessen politisches Profil in der Regel ergänzen, d.h. Mann nimmt Frau, alt nimmt jung, Ostküste nimmt Südstaat, konservativ nimmt moderat. Bill Clinton fiel etwas aus der Reihe, als er mit Al Gore einen etwa gleichaltrigen Kandidaten wählte, der zudem aus einem Nachbarstaat kam und über ähnliche politische Ansichten verfügte.
Potenzielle Kandidaten ihrerseits müssen gegenüber der Präsidentschaftskampagne ziemlich viele Informationen von sich preisgeben, etwa aktuelle und vergangene Gesundheitschecks und die Steuererklärungen der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte. Hillary Clinton wollte diesen Prozess im Jahre 2008 nach eigenen Worten nur durchlaufen, falls sie am Ende als ernsthafte Kandidatin in Betracht gezogen werden würde. Dies konnte die Obama-Kampagne nicht versprechen, und damit schied Hillary als mögliche Kandidatin aus.
Nun gibt es Gerüchte, dass der Republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney kurz davor stehen soll, seine Entscheidung bekannt zu geben (Präsident Barack Obama wird ohnehin wieder mit Vizepräsident Joe Biden antreten). Experten raten Romney, dies auf jeden Fall vor Beginn der Olympischen Spiele Ende Juli zu tun, da dann das Interesse des geneigten Publikums anderswo liegt. Gern gibt man die Auswahl auch unmittelbar vor Beginn des jeweiligen Nominierungsparteitages bekannt, aber die Parteitage liegen in diesem Jahr sehr spät. Die jüngsten Gerüchte finden Sie übrigens hier und hier. Mögliche Kandidaten für Romney können Sie hier kennenlernen, aber auch hier und hier.

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Zahl des Tages (10. Juli 2012)

US-Politik, US-Wahl 2012

Romney gegen Obama: 106 zu 71. Details hier. Und hier. Und hier.

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Neue Publikation zur Obama-Präsidentschaft

Außenpolitik, Lektüren

In den von der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz. e.V. herausgegebenen “Atlantischen Texten” ist eine neue Publikation zur Obama-Präsidentschaft erschienen. Unter dem Titel “Weltmacht im Wandel” werden innen- und vor allem außenpolitische Aspekte der Regierung Obama beleuchtet. Mehr zum Band finden Sie hier, das Inhaltsverzeichnis findet sich hier. Wir werden darüber hinaus das Buch auch für die Sozialwissenschaftliche Fachbereichsbibliothek der MLU bestellen.

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Wahlwerbespot der Woche

US-Politik, US-Wahl 2012

So simpel (und effektiv) kann negative campaigning sein: dieser Wahlwerbespot der Kampagne von Mitt Romney lief am Wochenende in Florida, wo morgen die nächste Vorwahl im Präsidentschaftswahlkampf der Republikaner stattfindet. Ziel des Spots ist Romneys Gegenkandidat Newt Gingrich, der als Speaker des Repräsentantenhauses 1997 wegen Verletzung der Ethikregeln des Parlaments eine Strafe von $300.000 zahlen musste. NBC hat die Romney-Kampagne übrigens inzwischen aufgefordert, den Spot zurückzuziehen, da er zum Großteil aus einem Ausschnitt aus einer NBC-Nachrichtensendung besteht. Evtl. ist er also nicht mehr allzu lange im Netz zu sehen.
Übrigens: die Süddeutsche hat Hintergründe zur Wahl in Florida, und zwar hier. Die Frankfurter Allgemeine berichtet hier. Und SPIEGEL Online schließlich hier.

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Veranstaltung: “USA: Zur Lage der Nation im Februar 2012″

US-Politik, US-Wahl 2012

Das Deutsch-Amerikanische Dialogzentrum Magdeburg und die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstalten am Dienstag, den 14. Februar 2012, von 18:00 bis 20:30h einen Vortrag zum Thema “USA: Zur Lage der Nation im Februar 2012″. Stattfinden wird die Veranstaltung bei der IHK Magdeburg, Alter Markt 8. Ringo Wagner, Leiter des FES-Büros Sachsen-Anhalt wird eine kurze Einführung geben. Hauptredner wird Klaus Scharioth sein, von 1999 bis 2002 Politischer Direktor im Auswärtigen Amt und von 2006-2011 Botschafter der Bundesrepublik in Washington DC. Anschließend wird eine Gesprächsrunde mit Andreas Fürst vom Amerikanischen Generalkonsulat und dem Chefredakteur der Magdeburger Volksstimme, Alois Kösters, stattfinden. Der Magdeburger Politikwissenschaftler Wolfgang Rentzsch vom Deutsch-Amerikanischen Dialogzentrum Magdeburg wird die Runde moderieren. Eine Anmeldung ist möglich unter 0391/568760 oder info.magdeburg@fes.de.

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Zahl des Tages (15. Januar 2012)

US-Politik, US-Wahl 2012

Ausgaben der Präsidentschaftskampagne von Barack Obama im Wahlkampf 2008 für Pizza: $35,000 (Quelle: The Atlantic, Jan/Feb 2012). Apropos Ausgaben: für Meinungsumfragen wurden 28 Millionen ausgegeben, für Wahlwerbung 435 (!) Millionen, für Mitarbeiter 65 Millionen, für Reisen 61 Millionen und für das Fundraising (also das Spendensammeln an sich) 30 Millionen Dollar.

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Obama 2012: “yes, we can” oder “yes, we gähn”?

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2012

Seit einigen Tagen laufen in den USA die Vorwahlen des Präsidentschaftswahlkampfes 2012. Anfang November dieses Jahres wird sich entscheiden, ob Barack Obama Präsident bleibt oder das Weiße Haus für einen Republikanischen Amtsnachfolger räumen muss. Zu diesem Thema bietet die Bundeszentrale für politische Bildung im März eine Fachtagung an. Vom 8. bis 10. März 2012 diskutieren Experten wie Peter Lösche, Stephan Bierling und Christian Hacke die Wahlaussichten Obamas und bewerten die augenblickliche politische Lage in den Vereinigten Staaten.
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier, das detaillierte Programm gibt es hier.

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Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 2012 beginnt in Iowa

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2012

Heute beginnt in den USA mit dem Caucus im Bundesstaat Iowa die Vorwahlsaison der Präsidentschaftswahl im November 2012. Auf Demokratischer Seite tritt Amtsinhaber Barack Obama ohne Gegenkandidat an, aber auf Republikanischer Seite bemühen sich sechs Kandidaten und eine Kandidatin um die Präsidentschaftskandidatur (Jon Huntsmann tritt allerdings in Iowa nicht an). Zwar werden auf Republikanischer Seite heute lediglich 28 von 2286 Delegierten des Parteitages im Sommer vergeben und nur selten ist der Gewinner des Caucus in Iowa später tatsächlich Präsident geworden (Iowa als Bundesstaat ist hinsichtlich seiner Bevölkerungsstruktur darüber hinaus alles andere als repräsentativ für die Vereinigten Staaten), trotzdem werden die ersten Kandidaten heute ihre Segel streichen müssen, und es lassen sich erste Rückschlüsse ziehen, welche Kandidaten kompetitiv sind und über die entsprechend notwendige Organisation und ein populäres inhaltliches Programm verfügt. Nachfolgend finden Sie einige Links, wenn Sie sich rechtzeitig vor dem Caucus informieren möchten.

Der Economist hat mehr Informationen zum Thema hier. Die Zeitschrift bietet zudem eine interaktive Grafik der einzelnen Bundesstaaten mit den jeweils (tages)aktuellen Umfragedaten. Die Internetseite TalkingPointsMemo beschreibt detailliert den Prozess des heutigen Abends. SPIEGEL Online beleuchtet die Hintergründe des Iowa Caucus hier und hier. Hintergründe gibt es auch in der FAZ und in der Süddeutschen Zeitung.

Christoph von Marschall porträtiert im CICERO den Favoriten der Republikaner, Mitt Romney. Ein Porträt Romneys findet sich auch in der heutigen FAZ. Die Wiederwahlchancen Obamas beleuchtet dagegen die Berliner Zeitung hier.

Alles darüber hinausgehende Wissenswerte zum Thema finden Sie schließlich auf Realclearpolitics.com. Und hier gibt es alles Wissenswerte rund um die Election 2012 App der New York Times.

Wenn Sie sich dann am Ende wissenschaftlich mit dem Thema Iowa und Vorwahlen beschäftigen möchten, seien Ihnen diese beiden Aufsätze empfohlen:
* Holste, Heiko (2011): Das Orakel der Maisfelder. Oder: wie der Iowa-Caucus wirklich funktioniert. In: Zeitschrift für Parlamentsfragen, Jg. 42, H. 2, S. 270–285.
* Siefken, Sven T. (2002): Vorwahlen in Deutschland? Folgen der Kandidatenauswahl nach U.S.-Vorbild. In: Zeitschrift für Parlamentsfragen, Jg. 33, H. 3, S. 531–550.

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