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Hinter den Kulissen: Wahlkampf mit Bernie Sanders

US-Politik, US-Wahl 2016

Der Berliner Jurist Konstantin Rutz hat vor mehreren Wochen fĂŒr einige Zeit fĂŒr die Wahlkampfkampagne von Senator Bernie Sanders im Bundesstaat New York gearbeitet. Auf der Internetseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet er in einem ausfĂŒhrlichen und lesenswerten Artikel von seinen Erfahrungen. Was macht amerikanischen Straßenwahlkampf aus? Welche Rolle spielen Organisation und Strategie im Wahlkampf? Wie funktioniert Wahlkampf konkret vor Ort? Der erwĂ€hnte Artikel findet sich hier.

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Zur Rolle des „Negative Campaigning“ in WahlkĂ€mpfen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Sommersemester 2016, Uncategorized

In der Politikwissenschaft wird das „Negative Campaigning“, also die inhaltliche und persönliche Kritik des Gegenkandidaten anstelle des Herausstellens der eigenen programmatischen Inhalte, hĂ€ufig als „Amerikanisierung“, etwa auch der deutschen WahlkĂ€mpfe, gesehen. Bislang gibt es in Deutschland allerdings nur sehr wenige Beispiele, bei denen Parteien oder Spitzenkandidaten das Negative Campaigning wirklich eingesetzt haben. Auf den Seiten der Zeitschrift „politik+kommunikation“ findet sich ein interessanter Artikel von Jan Philipp Burgard zur Rolle des „Negative Campaigning“ im aktuell laufenden US-PrĂ€sidentschaftswahlkampf, nachzulesen ist der Artikel hier. Wer sich nĂ€her mit dieser Thematik oder etwa dem amerikanischen Wahlkampf ganz allgemein auseinandersetzen möchte, dem sei die Dissertation „Von Obama siegen lernen oder ‚Yes, We gĂ€hn!‘?“ (Nomos 2011) des gleichen Autors empfohlen, in der er den Wahlkampf von Barack Obama im Jahr 2008 untersucht und fragt, was wir in Deutschland davon lernen können. Burgard hatte 2008 den Wahlkampf Obamas als Mitarbeiter im Washingtoner BĂŒro der ARD hautnah miterleben können. Details zu diesem Buch plus Inhaltsverzeichnis finden sich hier, eine ausfĂŒhrliche Rezension des Werkes ist hier zu finden.

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WahlkÀmpfer Frank Stauss im PortrÀt

Innenpolitik, Landtagswahl 2016

Sein Buch ĂŒber WahlkĂ€mpfe in Deutschland ist auf diesen Seiten bereits gebĂŒhrend berĂŒcksichtigt worden (zum Beispiel hier und hier), aktuell macht er Wahlkampf fĂŒr Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz: Frank Stauss, GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter bei der DĂŒsseldorf-Berliner Agentur Butter. Im Berliner Tagesspiegel findet sich heute ein interessantes PortrĂ€t dieses ĂŒberzeugten WahlkĂ€mpfers, und zwar hier.

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Die Kosten einer Bundestagskandidatur

Bundestagswahl 2013, Innenpolitik, Politikwissenschaft

Relativ genau zu beziffern sind die GeldbetrĂ€ge, die die politischen Parteien fĂŒr ihren Bundestagswahlkampf ausgeben (Details hier). Etwas schwieriger ist es zu beurteilen, wieviel eine individuelle Kandidatur fĂŒr ein Mandat im Bundestag kostet. Ein Gastbeitrag im Internetangebot der Zeitschrift politik+kommunikation prĂ€sentiert interessante Zahlen, und zwar hier.

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Sechs Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Halle (Saale), Innenpolitik, Landtagswahl 2016

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 13. MĂ€rz 2016. Auch in den ĂŒberregionalen Medien ist die Wahl mehr und mehr ein Thema – auch wenn am gleichen Tag ebenso Wahlen in den bevölkerungsmĂ€ĂŸig deutlich grĂ¶ĂŸeren BundeslĂ€ndern Baden-WĂŒrttemberg und Rheinland-Pfalz anstehen. Tilmann Steffen portrĂ€tiert in der ZEIT den Spitzenkandidaten der Linken, Wulf Gallert. Reinhard Bingener war fĂŒr die FAZ mit dem MinisterprĂ€sidenten und Spitzenkandidaten der CDU, Reiner Haseloff, im Land unterwegs. Kai Gauselmann hat fĂŒr die Mitteldeutsche Zeitung die SPD-Spitzenkandidatin Katrin Budde im Wahlkampf beobachtet, Jan Schumann hat fĂŒr die gleiche Zeitung Claudia Dalbert, Professorin an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg und grĂŒne Spitzenkandidatin, begleitet. Frank Sitta, der Spitzenkandidat der FDP, möchte die Partei nach fĂŒnfjĂ€hriger Abstinenz wieder in den Landtag zurĂŒckfĂŒhren. Thomas E. Schmidt hat sich fĂŒr die ZEIT den Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt angeschaut, und zwar hier. Cornelius Pollmer beschreibt in der SĂŒddeutschen Zeitung die BemĂŒhungen des Landes, die Wahlbeteiligung (2011: 51 Prozent) zu erhöhen, zum Beispiel mit einer Plakatkampagne, die auch anderenorts bereits fĂŒr Schlagzeilen gesorgt hat. ARD-Korrespondent Stephan Schulz bewertet auf Inforadio in einem Interview von Henning WĂ€chter die aktuellen Umfrageergebnisse, und zwar hier.
Inzwischen ist es eine schöne Tradition, vor der „richtigen“ Wahl in Sachsen-Anhalt eine U18-Wahl durchzufĂŒhren – mit teilweise ganz anderen Ergebnissen. Die Übersicht ĂŒber die Wahlergebnisse dieser Wahl finden Sie hier. Und wer sich im Übrigen ganz allgemein ĂŒber die hochschulpolitischen Ziele der einzelnen Parteien informnieren möchte, dem hilft im Netz die Initiative „Studis wĂ€hlen“ weiter.
Heute abend um 22:05 Uhr diskutieren die Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien in einer so genannten Elefantenrunde im MDR-Fernsehen ihre politischen Schwerpunkte. Eine aktuelle Umfrage sieht eine knappe Mehrheit fĂŒr Schwarz-Rot – aber bis zur Wahl am 13. MĂ€rz sind ja noch sechs Tage Zeit.

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LektĂŒren: „Aus der politischen Kulisse“

Innenpolitik

Ich habe dieses Buch seit langem auf der Leseliste – vor einiger Zeit habe ich es endlich gekauft und in wenigen Tagen durchgelesen: „Aus der politischen Kulisse“ von Peter Radunski. Radunski ist jemand, der in vielen Funktionen tĂ€tig war, vor allem aber als Wahlkampforganisator, etwa als BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der CDU, und spĂ€ter dann als Senator fĂŒr Bundesangelegenheiten bzw. Kultur und Wissenschaft in der Großen Koalition im Land Berlin.
In seinen WahlkĂ€mpfen hat Radunski versucht das umzusetzen, was heute in der Politikwissenschaft unter dem Begriff der „Amerikanisierung“ diskutiert wird, also eine zunehmende Personalisierung, Professionalisierung sowie Mediatisierung von Wahlkampagnen. Dies ist der erste große Vorzug des Buches: man erfĂ€hrt anhand zahlreicher Beispiele, wie Wahlkampagnen und Wahlerfolge „gemacht“ werden. Der andere große Vorzug liegt in der detaillierten Schilderung seiner TĂ€tigkeit als Berliner Kultursenator in den 1990er Jahren, als aus zwei StadthĂ€lften eine ganze Stadt gemacht werden und das vereinigte Berlin national wie international als Kultur- und Wissenschaftsstandort positioniert werden musste. NĂ€heres zum Buch verrĂ€t Radunski ĂŒbrigens in einem GesprĂ€ch mit dem Berliner Tagesspiegel.

radunski

Peter Radunski: Aus der politischen Kulisse. Mein Beruf zur Politik, Siebenhaar Verlag, Berlin 2014, 346 Seiten, 24,80 Euro.

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TV-Tipp: „Die Stadt und die Macht“

Innenpolitik, TV-Tipps

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ernsthaft versucht wird, einen schwierigen politischen Stoff zu verfilmen. Zu sehr ist die Erinnerung an die Serie „Das Kanzleramt“ prĂ€sent, mit der das politische Fernsehen Ă  la „The West Wing“ oder „House of Cards“ neu erfunden werden sollte und deren restliche Episoden aufgrund katastrophaler Einschaltquoten am Ende als Doppelfolge gezeigt wurden.
Genau das versucht aber die ARD in der nĂ€chsten Woche: in der Serie „Die Stadt und die Macht“ mit Anna Loos in der Hauptrolle geht es an drei Abenden (Beginn: 12. Januar 2016) um die engagierte RechtsanwĂ€ltin Susanne Kröhmer, die die Gelegenheit erhĂ€lt, fĂŒr das Amt als Regierende BĂŒrgermeisterin von Berlin zu kandidieren. Dabei gerĂ€t sie in Konflikt mit ihrem Vater, der als Fraktionsvorsitzender der gegnerischen Partei – im Gegensatz zu Susanne Kröhmer selbst – fest im politischen Leben verwurzelt ist. Entstanden ist eine Serie um den Politikbetrieb der Hauptstadt, um Wahlen und Wahlkampf und darĂŒber hinaus um persönliche Beziehungen, sofern bzw. insoweit diese in der erwĂ€hnten politischen Welt möglich sind. Regie fĂŒhrte ĂŒbrigens Friedemann Fromm, der mit mehreren Staffeln der – wie ich finde – großartigen Serie „Weissensee“ bereits unter Beweis gestellt hat, dass man historischen bzw. politischen Stoff durchaus Fernseh-kompatibel gestalten kann.
Im Internetangebot des Ersten Deutschen Fernsehens findet sich ein interessanter Bericht von den Dreharbeiten. Als Berater fungierte der Werber Frank Stauss, deren Wahlkampfbuch auf diesen Seiten bereits gelobt worden ist. Sein Bericht von den Dreharbeiten ist hier zu finden.

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Lesung: „Höllenritt Wahlkampf“

Innenpolitik, LektĂŒren

Er hat das vermutlich beste Buch ĂŒber WahlkĂ€mpfe in Deutschland geschrieben, am 10. November liest er in Magdeburg aus seinem Buch „Höllenritt Wahlkampf“: Frank Stauss, Diplom-Politikwissenschaftler und GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschaft der Agentur Butter.
Die Lesung wird veranstaltet vom Presseclub Magdeburg in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt und findet statt im Maritim Hotel, Otto-von-Guericke-Straße 87 in Magdeburg, Beginn: 19:00h. Der Eintritt ist frei. Details zur Veranstaltung hier. Probelesen kann man das sehr lesenswerte Buch hier.

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Sachsen-Anhalt ein halbes Jahr vor der Landtagswahl

Innenpolitik

Bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 13. MĂ€rz 2016 sind es noch knapp sechs Monate, und nach lĂ€ngerer Zeit ohne genauere Zahlen gibt es in dieser Woche aktuelle Daten zum möglichen Wahlausgang. Eine Umfrage im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks hat ergeben, dass – Überraschung! – nach wie vor alles offen ist. Die Details gibt es hier. Wir werden den Wahlkampf und die Wahl in den nĂ€chsten Monaten auch hier auf der Seite intensiv begleiten.

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US-PrÀsidentschaftswahl 2016: Jeb Bush tritt an

Außenpolitik, US-Politik

An PrĂ€sidentschaftskandidaten herrscht in der Republikanischen Partei kein Mangel: mehr als ein Dutzend Senatoren, Gouverneure und andere (Ex-)Politiker haben mittlerweile angekĂŒndigt, sich am 8. November 2016 um das Weiße Haus bemĂŒhen zu wollen – sollten sie die Vorwahlsaison politisch ĂŒberstehen und schließlich von ihrer Partei als PrĂ€sidentschaftskandidat nominiert werden. Gestern nun hat mit John Ellis Bush ein weiterer Politiker seine Kandidatur erklĂ€rt, und prompt zĂ€hlt er zu den Favoriten, und nicht nur deshalb, weil er bei den gesammelten Spenden weit vorne liegt.
Die Washington Post widmet sich ausfĂŒhrlich dem Thema, und zwar hier. Die New York Times beleuchtet die Vor- und Nachteile seiner Kandidatur und erlĂ€utert einige Fallstricke, die es zu vermeiden gilt. Der Kampagnen-Auftakt wird hier thematisiert. In den deutschsprachigen Medien wird Bush hier portrĂ€tiert, und hier und hier.

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