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Veranstaltung: “What’s up, America?”

Außenpolitik, US-Politik

Ab M√§rz 2015 beginnt die Bundeszentrale f√ľr politische Bildung unter dem Titel “What’s up, America?” eine neue Veranstaltungsreihe zur Gegenwart und Zukunft der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Einf√ľhrungsveranstaltung, bei der unter anderem der amerikanische Botschafter in Deutschland, John Emerson, ein Gru√üwort und Prof. Bruce Ackerman, der derzeit an der American Academy in Berlin residiert, den Hauptvortrag halten wird, wird am 12. M√§rz 2015 in Berlin stattfinden. Alle Details zur Veranstaltung sowie der Link zum Anmeldeformular finden sich hier.

Veranstaltung: “What’s up, America? Perspectives on the United States and Transatlantic Relations.”
Termin: 12. März 2015, von 19:00 bis 21:00.
Ort: Auditorium Friedrichstraße, Im Quartier 110, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin.
Zielgruppe: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Journalistinnen und Journalisten sowie politisch Interessierte.

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Lekt√ľretipp: “Believer”

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, US-Politik

Er ist vermutlich derjenige, der die bisherige politische Karriere von Barack Obama am l√§ngsten begleitet: David Axelrod, Politikberater und Medienguru. Heute erscheint seine Autobiografie, in der er auf vierzig Jahre politisches Engagement zur√ľckblickt. Detailliert schildert er die Anf√§nge und die verschiedenen Stationen von Obamas Karriere, berichtet von seinen eigenen Vorbildern und diversen Arbeitgebern und erlaubt interessante Einblicke in moderne Wahlkampagnen. Details zum Buch gibt es hier. Einen Ausschnitt aus dem Buch kann man hier lesen. Der fr√ľhere Pr√§sidentenberater David Gergen bespricht das Buch f√ľr die New York Times, ebenfalls in der New York Times bespricht der Journalist Robert Draper das Buch. F√ľr die Washington Post hat der Autor David J. Garrow das Werk gelesen. In den deutschen Medien berichtet bislang nur Spiegel Online.

David Axelrod: “Believer. My forty years in politics”, Penguin Press, New York 2015, 528 Seiten.

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Vorhang auf f√ľr den 114. US-Kongress

Außenpolitik, US-Politik

Heute tritt in Washington der Anfang November 2014 neu gewählte 114. Kongress erstmals zusammen. Seit 2006 dominieren die Republikaner erstmals wieder beide Kongresskammern.
Die Zeitschrift The Hill portr√§tiert den neuen Kongress. Seit geraumer Zeit wird in der Politikwissenschaft (und auch in einigen unserer Seminare) diskutiert, ob aufgrund von Polarisierung und parteipolitischen Extremisierung der Kongress eine "broken branch" ist, also √ľberhaupt noch funktionsf√§hig ist. Mike Rogers, der mit dem heutigen Tag aus dem Repr√§sentantenhaus ausscheidet, hat seinen pers√∂nlichen R√ľckblick hier aufgeschrieben. √Ąhnliche Einsch√§tzungen hat die New York Times eingefangen. Der erste Abgeordnete ist im √úbrigen schon wieder von seinem Mandat zur√ľckgetreten, und zwar aufgrund einer Steuergeschichte. Aber auch nach seiner Zeit als Kongressmitglied muss man auf bestimmte perks nicht verzichten, wie die Washington Post schreibt.

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Außenpolitik in der Obama-Administration

Außenpolitik, US-Politik

Sie z√§hlt neben Au√üenminister John Kerry zu den wohl wichtigsten au√üenpolitischen Beratern von Pr√§sident Obama: Samantha Power, Pulitzerpreis-Gewinnerin mit ihrem Buch √ľber die amerikanische Reaktion auf unterschiedliche Genozide, Journalistin, Schriftstellerin, Direktorin des Menschenrechtszentrums an der Kennedy School der Harvard University, seit August 2013 Botschafterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen in New York.
Die Zeitschrift The New Yorker widmet ihr in der aktuellen Ausgabe ein sehr ausf√ľhrliches Portr√§t, das hier gefunden werden kann.

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Person des Tages: Elizabeth Warren

Außenpolitik, US-Politik

Sie ist die Frau der Stunde: im aktuellen Budgetstreit der Vereinigten Staaten zwischen Demokraten und Republikanern war es vor allem Elizabeth Warren, die 65j√§hrige Senatorin aus Massachusetts, die die Schlagzeilen beherrschte. Mit ihrem (letztendlich erfolglosen) Widerstand gegen zentrale Passagen des Haushaltsgesetzes wird sie immer mehr zur “Galionsfigur” der Linken innerhalb der Demokratischen Partei, wie die Neue Z√ľrcher Zeitung in diesen Tagen schrieb. Seit der Wahl im November 2012 sitzt sie im Senat, nachdem sie den Republikaner Scott Brown schlagen konnte, der einige Jahre zuvor √ľberraschend die Senatslegende Ted Kennedy beerbte. Mit knapp 70 Millionen US-Dollar z√§hlt dieser Senatswahlkampf bis heute zu den teuersten Wahlk√§mpfen der Geschichte.
Warren ist von Haus aus Professorin f√ľr Wirtschaftsrecht. Bis heute z√§hlen Fragen der Regulierung von nationalen wie internationalen Finanzm√§rkten zu den zentralen Themen ihrer Arbeit. Ihre offizielle Webseite findet sich hier. Die Washington Post berichtet hier. Michael Goodwin argumentiert in der New York Post, dass Warren durchaus ein Risiko f√ľr die Pr√§sidentschaftskandidatur von Hillary Clinton darstellen k√∂nnte – ebenso wie es 2008 Barack Obama war, der sich gegen Hillary durchsetzen konnte. In eine √§hnliche Richtung argumentiert Politico.com. Neue Nahrung erhielten diese Spekulationen in der letzten Woche, als knapp 300 fr√ľhere Mitarbeiter der Pr√§sidentschaftskampagnen Barack Obamas Warren in einem offenen Brief aufforderten, 2016 als Pr√§sidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei anzutreten. Warren selbst hat √ľbrigens bislang stets bestritten, eine entsprechende Kandidatur zu planen. Wer sonst noch alles f√ľr die Wahl 2016 ins Rennen gehen k√∂nnte, hat die New York Times hier zusammengestellt.

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Einigung im Budgetstreit in den Vereinigten Staaten

Außenpolitik

Nach langen und schwierigen Verhandlungen haben sich am Wochenende Senat und Repräsentantenhaus in den Vereinigten Staaten auf einen neuen Haushalt geeinigt Рallerdings zunächst nur bis zum 30. September 2015. Das aktuelle Fiskaljahr 2014/15 hat eigentlich am 1. Oktober begonnen, nur ein Übergangshaushalt hatte bis zuletzt eine (erneute) Schließung der Bundesregierung verhindert. Die NZZ hat einige Details zum Thema, die FAZ ebenfalls. Der Streit um den Haushalt hat innerparteiliche Differenzen in der Demokratischen Partei offen gelegt, denen sich die New York Times widmet. Die Zeitschrift New Republic zieht sechs Lehren aus dem Budgetstreit.

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Neue Publikation zum US-Kongress

Lekt√ľren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik

In diesen Tagen wird der Wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses, der Congressional Research Service (CRS), 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass ist ein umfangreiches Kompendium erschienen, in dem Mitarbeiter des CRS auf die Geschichte dieses Parlaments sowie auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen schauen. Alle, die sich im Studium (oder aus reinem Interesse) mit der Arbeit dieses Parlamentes besch√§ftigen (wollen), werden hier eine F√ľlle an Material finden. Das gesamte Dokument ist hier zu finden.

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Ben Bradlee, langjähriger Chefredakteur der Washington Post, gestorben

US-Politik

Er war eine Legende, ein Zeitungsmacher der alten Schule: Ben Bradlee, der langj√§hrige Chefredakteur der Washington Post, ist gestern im Alter von 93 Jahren gestorben. Unter seiner 26-j√§hrigen √Ągide an der Spitze der Zeitung publizierte die Post die so genannten Pentagon Papers, seine beiden Reporter Carl Bernstein und Bob Woodward deckten den Watergate-Skandal auf. Als junger Journalist wohnte Bradlee im Washingtoner Stadtteil Georgetown neben einem jungen, aufstrebenden Senator aus Massachusetts namens John F. Kennedy. Die beiden freundeten sich an, Bradlee schrieb sp√§ter mehrere B√ľcher √ľber den Pr√§sidenten Kennedy. Unbedingt empfehlenswert ist Bradlees Autobiographie. Hier findet sich ein ausf√ľhrlicher Nachruf auf Ben Bradlee. Und der Nachruf der Washington Post ist hier zu finden. Auf den Seiten der Post finden sich zudem eine Zeitleiste zu Bradlees Lebensstationen sowie in einer Galerie sein Leben in Bildern.

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Bedeutung der Kongresswahlen 2014

US-Politik

Am 4. November 2014 werden in den Vereinigten Staaten die beiden Parlamentskammern, Senat und Repr√§sentantenhaus, neu gew√§hlt. W√§hrend die Mehrheit der Republikaner im Repr√§sentantenhaus sicher zu sein scheint, ist das Rennen um die Mehrheit im Senat deutlich spannender. Aber auch hier scheinen die Republikaner in entscheidenden Staaten vorne zu liegen, so dass die beiden n√§chsten Jahre f√ľr den amtierenden Pr√§sidenten Barack Obama zumindest nicht einfacher als die bisherigen sechs Jahre werden. Die Washington Post hat ein Election Lab eingerichtet und versucht, den Wahlausgang zu prognostizieren. Und die britische Zeitschrift The Economist skizziert in diesem Artikel zwei denkbare Szenarien f√ľr die n√§chsten beiden Jahre in der amerikanischen Politik.

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John Dingell sagt “Good-Bye”

US-Politik

Nach fast sechzig Jahren im US-Repr√§sentantenhaus hat der Demokrat John Dingell aus Michigan beschlossen – und am heutigen Tage verk√ľndet -, dass es jetzt ja auch mal gut sein k√∂nnte. Erstmals im Jahr 1955 (!) gew√§hlt, folgte er damals seinem verstorbenen Vater nach, der den Wahlkreis auch schon f√ľr 22 Jahre in Washington vertreten hatte. Hier ist die ganze Geschichte. In seiner heutigen Erkl√§rung hofft Dingell darauf, dass sich seine aktuellen Kollegen zusammenrei√üen, gemeinsame L√∂sungen finden und am Ende des Jahres mehr in der Bilanz stehen haben als die bislang mageren 57 (!) verabschiedeten Gesetze. Chris Cilizza von der Washington Post erkl√§rt hier, warum genau das nicht funktionieren wird.
Update, 25.2.2014: Der Kongresssitz könnte trotzdem in der Familie Dingell bleiben. Heute hat John Dingells Ehefrau Debbie bekannt gegeben, dass sie sich zur Wahl stellen wird. Details hier.

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