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US-Wahl 2020

2. Nov 2020

Lektüretipps zur US-Wahl

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Die heutigen Zeitungen warten mit einer ganzen Reihe von interessanten Berichten und Analysen zur bevorstehenden US-Wahl auf. In der Frankfurter Allgemeinen zum Beispiel beleuchtet der Regensburger Politikwissenschaftler Stephan Bierling unter der Überschrift „Der Marathon-Mann“ das politische Leben Joe Bidens. Zugleich werden im Wirtschaftsteil aufschlussreiche Statistiken zu einzelnen Wählergruppen sowie zur demografischen Veränderung der amerikanischen Bevölkerung präsentiert (siehe Foto). Der aktuell als Fellow am Berliner Wissenschaftskolleg tätige Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller beschäftigt sich im Feuilleton mit der Unterdrückung von Wählern in den USA. Und Majid Sattar, Washington-Korrespondent der Zeitung, beschreibt, wie sich die Wahlkampfteams beider Kandidaten „auf eine große Nachwahlschlacht“ vorbereiten.

In den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (zum Beispiel Mitteldeutsche Zeitung, Leipziger Volkszeitung) spricht der Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni über seine hier vorgestellte Dokumentation „Trump, meine amerikanische Familie und ich“ vor, die heute abend im Fernsehen läuft. (das Video gibt es hier). Und die New York Times hat Details zu den (Reise-)Plänen der beiden Kandidaten Donald Trump und Joe Biden bis zum Wahltag (hier).

Leider sind die meisten Artikel online nicht frei zu bekommen. Aber die FAZ und die SZ sind über unsere Universitätsbibliothek abrufbar. Ansonsten freut sich der/die Zeitungshändler/in Ihres Vertrauens, wenn Sie eine Printausgabe erwerben.:)

31. Okt 2020

TV-Tipp: „Trump, meine amerikanische Familie und ich“

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An Reportagen und Dokumentation rund um die bevorstehenden amerikanischen Präsidentschaftswahlen herrscht derzeit wahrlich kein Mangel, man denke nur an „Im Wahn“ von Klaus Brinkbäumer und Stephan Lamby oder „American Voices“ von Elmar Theveßen. Der Journalist und Moderator Ingo Zamperoni („Tagesthemen“) geht das Thema etwas anders an. Er nähert sich Donald Trump und den polarisierten Staaten von Amerika über seine Familie. Zamperoni, von Haus aus Amerikanist und Geschichtswissenschaftler, hat selbst mehrere Jahre in den Vereinigten Staaten verbracht, zunächst als Austauschschüler und später als Korrespondent. Verheiratet ist er mit einer Amerikanerin, und in einer Dokumentation, die am 2. November 2020 ausgestrahlt wird, begibt er sich auf Spurensuche im eigenen Familienkreis, spricht mit Trump- Wählern und Unterstützern, geht ihren Motiven nach und entwirft ein buntes Panoptikum der USA wenige Tage vor der Wahl. Anzuschauen ist der Beitrag bereits jetzt in der ARD-Mediathek, und zwar hier.

30. Okt 2020

Zur Analyse der US-Wahl 2020

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Noch sind es mehrere Tage bis zur amerikanischen Präsidentschaftswahl am kommenden Dienstag. Gleichwohl sei schon heute auf eine Veranstaltung am 5. und 6. November 2020 hingewiesen, bei der eine erste Analyse des Wahlergebnisses versucht wird. Mit dabei ist zum Beispiel der Politikwissenschaftler Sean Theriault, dessen Bücher zur parteipolitischen Polarisierung wir in unseren Lehrveranstaltungen rund um das politische System der Vereinigten Staaten regelmäßig aufgreifen. Die erwähnte Veranstaltung findet Corona-bedingt in einem virtuellen Format statt. Alle Hintergründe dazu sowie ein genauerer Programmplan finden sich hier.

23. Okt 2020

TV-Tipp: „Im Wahn“

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Vor einiger Zeit ist auf diesen Seiten das neue Buch der beiden Journalisten Klaus Brinkbäumer und Stephan Lamby mit dem Titel „Im Wahn“ vorgestellt worden. Darin beschreiben sie amerikanische Politik unter Präsident Donald-Trump, insbesondere in den vergangenen anderthalb Jahren. Am kommenden Montag, den 26. Oktober 2020, zeigt das Erste um 22:50 Uhr den Film zum Buch: die Sendung ist ebenfalls mit „Im Wahn“ betitelt. Hintergründe zur Doku gibt es hier.

19. Okt 2020

Lektüretipp: „Die Zerstörung Amerikas“ von Elmar Theveßen

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Rechtzeitig vor amerikanischen Präsidentschaftswahlen erscheinen stets Bücher der Journalistinnen und Journalisten aus den Washingtoner Hauptstadtbüros, die die jeweils aktuelle Wahl in einen größeren politischen Kontext verorten. Neulich ist bereits das Buch „Im Wahn“ von Klaus Brinkbäumer und Stephan Lamby erschienen (die TV-Dokumentation zu diesem Buch wird am 26. Oktober 2020 im Ersten ausgestrahlt). Nun ist im Piper-Verlag mit „Die Zerstörung Amerikas“ das neue Buch des Leiters des ZDF-Büros in Washington, Elmar Theveßen, erschienen. Darin blickt er zugleich auf den aktuell laufenden US-Wahlkampf, aber auch auf längerfristige Trends und Entwicklungen amerikanischer Politik. Erlebnisse und Beobachtungen aus dem Alltag und von seinen Reisen verbindet Theveßen dabei mit Gesprächen und Interviews mit hochrangigen Politikern, Militärs, anderen Journalisten sowie Wissenschaftlern.

Eine aktuelle Rezension des Bandes ist hier nachzulesen. Hintergründe zum Werk (sowie ein Blick in das Buch) finden sich hier.

13. Okt 2020

US-Wahlnacht online live verfolgen

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Die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz e. V. aus Kaiserslautern bietet für die amerikanische Wahlnacht am 3. November 2020 die Möglichkeit, den gesamten Abend über die zentralen Themen und Herausforderungen der Wahl gemeinsam und online live zu verfolgen. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung sowie eine Anmeldemöglichkeit finden sich hier.

12. Okt 2020

Vor der Anhörung von Amy Coney Barrett im US-Senat

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Heute beginnt im Justizausschuss des US-Senats die viertägige Anhörung von Amy Coney Barrett, die vor einigen Wochen als Nachfolgerin der verstorbenen Richterin Ruth Bader Ginsburg von Präsident Donald Trump für den Supreme Court nominiert worden war. Am Ende der Ausschussphase muss der gesamte Senat mit einfacher Mehrheit der Nominierung zustimmen. Für gewöhnlich dauert ein Berufungsverfahren für den Supreme Court 71 Tage, die Republikaner im Senat und Präsident Trump sind bestrebt, dieses Verfahren noch vor dem Wahltag am 3. November 2020, und damit in Rekordzeit, abzuschließen. Ob dieser Zeitplan einzuhalten ist, bleibt abzuwarten, da sich mehrere Senatoren mit dem Corona-Virus infiziert haben und bis auf Weiteres nicht an Sitzungen des Parlaments teilnehmen können. Kurz vor Beginn der Anhörung ist das Eröffnungsstatement der Richterin bekannt geworden. Die New York Times blickt hier auf die unterschiedlichen Strategien, mit denen Demokraten und Republikaner diese Nominierung, speziell die bevorstehende Anhörung, angehen (und hier wird der Fokus speziell auf die Demokraten gelegt). Hier findet sich ein Rückblick auf den persönlichen und professionellen Hintergrund von Amy Coney Barrett.

Die Anhörung kann online live mitverfolgt werden, zum Beispiel auf dieser Seite. Pikanter Nebenaspekt: Mitglied im Justizausschuss ist auch die Vizepräsidentschaftskandidatin der Demokraten, Kamala Harris (über Chancen und Risiken ihres Auftritts berichtet die New York Times hier).

11. Okt 2020

Lektüretipp: „Die Hölle und andere Reiseziele“ von Madeleine Albright

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Seit fast zwanzig Jahren ist sie nun nicht mehr im Amt: die frühere Außenministerin unter Präsident Bill Clinton, Madeleine Albright. In diesem Amt war sie als erste Frau tätig, bereits zuvor war sie US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Professorin für Politikwissenschaft, Rollenmodell, Modeikone sowie Mutter gewesen – und Flüchtling, denn 1948 kam sie, im Jahre 1937 in Prag geboren, als junges Mädchen mit ihrer Familie nach dem dortigen kommunistischen Staatsstreich aus der Tschechoslowakei in die Vereinigten Staaten. Über ihr (früheres) Leben und ihre Amtszeit hat sie bereits hier berichtet, in ihrem neuen Buch beschreibt Albright nunmehr ihre Erfahrungen aus der Zeit seit dem Ausscheiden aus dem State Department: sie lehrt erneut an der Universität, gründet eine eigene Beratungsfirma, unterstützt Stiftungen und Bürgerrechtsgruppen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen und vieles mehr. Dazu schildert ihre Erfahrungen mit drei ganz unterschiedlichen Präsidenten: George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump. Das Buch bietet höchst interessante Einblicke in die Zeit nach einer politischen Karriere, dazu ist es an vielen Stellen humorvoll geschrieben und schildert die eine oder andere amüsante Anekdote. Durch das Buch zieht sich jedoch ihr unbedingter Einsatz für die Demokratie, insbesondere in Transformationsländern, und ihr Einsatz für den guten Zweck, wie auch immer er konkret aussehen mag. Nicht zuletzt ist sie eine Freundin des deutlichen Wortes. Fazit: unbedingte Leseempfehlung!

Details zum Buch gibt es übrigens hier.

P.S.: wer sich über den ungewöhnlichen Titel des Buches wundert: dieser ist eine Anspielung auf die vermutlich bekannteste Aussage aus einer ihrer Reden: „There is a special place in hell for women who don’t help other women.“

8. Okt 2020

Promotionsstipendien am JFK-Institut an der FU Berlin zu vergeben

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Das JFK-Institut für Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin vergibt für den Zeitraum von 2021-2024 fünf Promotionsstipendien (sowie drei Promotionsplätze) für Interessierte, die in ihren Arbeiten schwerpunktmäßig Nordamerika (d. h. Vereinigte Staaten oder Kanada) behandeln. Deadline für das Bewerbungsverfahren ist der 30. November 2020. Alle Details zu den Stipendien sowie zur Bewerbung sind hier zu finden.

8. Okt 2020

Online-Panel zu den bevorstehenden Wahlen in den USA

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Gemeinsam mit der Rheinpfalz-Zeitung und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz veranstaltet die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz e. V. am 22. Oktober 2020 (18:00-19:30 Uhr) ein Online-Panel rund um die amerikanischen Wahlen. Der Titel der Veranstaltung lautet: „Schicksalswahl. Die US-Präsidentschafts- und Kongresswahlen 2020“. Nähere Informationen zu den Referierenden sowie eine Anmeldemöglichkeit finden sich hier.


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