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25. Okt 2010

Mit der Knarre nach D.C.: Skurrile Kandidaten und absurde Fernsehspots im US-Wahlkampf

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Man kann das Ganze natürlich populärwissenschaftlich angehen und sagen: die Amis ticken eben anders. Man kann aber auch als Politikwissenschaftler an die Sache herangehen und mit unterschiedlichen Funktionslogiken der jeweiligen politischen Systeme argumentieren und auf die jeweils eigene Rolle von Medien und Parteien verweisen: so sind es bei uns vor allem die politischen Parteien, die ein faktisches Monopol bei der Kandidatenaufstellung haben, zumindest auf Bundes- und Landesebene. In den USA ist derjenige der Kandidat, der sich in der Vorwahl durchsetzt, und antreten können bei den Vorwahlen alle, die sich der Partei zugehörig fühlen und ein paar Unterschriften präsentieren können. Auf jeden Fall sind in US-Wahlkämpfen, und im Kongresswahlkampf 2010 in besonderem Maße, absurde Wahlwerbespots und skurrile Kandidaten – nun ja, nicht wirklich an der Tagesordnung, aber immerhin nicht selten.

Eine kleine Übersicht über skurrile Kandidaten im US-Wahlkampf finden Sie hier auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung. Und SPIEGEL Online präsentiert hier die abstrusesten Wahlwerbespots. Viel Vergnügen!

Über Michael Kolkmann

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