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20. Okt 2010

Jetzt Wahlkampfthema der US-Kongresswahl: die DDR

Verfasst von

Dieser Wahlkampf ist an Kuriositäten und Skurrilitäten nicht zu übertreffen, und doch ist genau dies in den letzten Tagen geschehen: die DDR ist plötzlich Thema im amerikanischen Kongress- Wahlkampf, zumindest in Alaska.  Der republikanische Kandidat Joe Miller bekam in einer Townhall-Veranstaltung eine Frage zur (illegalen) Einwanderung gestellt, und Miller antwortete, dass er in den 1980er Jahren als US-Soldat in Deutschland gut habe beobachten können, dass die DDR das mit der Ein- und Auswanderung ganz gut geregelt hatte (nach dem Motto „von der DDR lernen heißt siegen lernen“).

SPIEGEL Online berichtet hier darüber. Die Originalfrage und -antwort können Sie hier nachlesen. Dort findet sich auch das passende Video, denn die Veranstaltung wurde von einem Blogger namens Stan Aufrecht (!) mitgeschnitten.

Joe Miller sorgte vor einigen Tagen übrigen schon einmal für Schlagzeilen, als er auf einer Wahlkampfveranstaltung einen Journalisten von seiner privaten Sicherheitsfirma festnehmen ließ, weil er sich getraut hatte, dem Kandidaten Fragen zu stellen. Erst die Polizei konnte den Journalisten befreien.

Über Michael Kolkmann

1 Kommentar

  1. Dirk sagt:

    Genial! Wobei mich mal interessieren wuerde, wieviele Menschen schon an der Grenze zwischen Amerika und Mexiko gestorben sind. Vielleicht gibt es da doch mehr Parallelen als man gemeinhin sehen will.

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