Hamburg: die Konsequenzen des neuen Wahlrechts

Innenpolitik

FĂŒr die Wahl zur Hamburgischen BĂŒrgerschaft am vergangenen Sonntag wurde ein neues Wahlrecht angewendet, bei dem bis zu 20 (!) Stimmen zu vergeben waren. Dabei konnten mehrere Stimmen fĂŒr einen Kandidaten abgegeben und somit die Reihenfolge auf der Parteiliste verĂ€ndert werden. So hat es etwa eine SPD-Kandidatin geschafft, von Listenplatz 60 ins Parlament einzurĂŒcken; andere, teilweise langjĂ€hrige Kandidaten mĂŒssen dagegen ĂŒberraschend außen vor bleiben. Lesen Sie heute ein paar schöne Geschichten von der Hamburg-Wahl in der Berliner Zeitung und auf SPIEGEL Online. Die SĂŒddeutsche Zeitung berichtet heute unterdessen von einer Ă€lteren Frau, die Olaf Scholz zum Wahlsieg gratulierte, dann aber eingestand, dass sie gar nicht gewĂ€hlt hatte. Das Wahlrecht war ihr zu schwierig gewesen.

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