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19. Mrz 2017

Neue Ausgabe der Zeitschrift „Gesellschaft.Wirtschaft.Politik“ erschienen

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Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft.Wirtschaft.Politik“ erschienen. In dieser Ausgabe 1/2017 analysiert unter anderem Martin Thunert den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen vom November 2016 („Präzedenzlos und unvorhersehbar?“), während der Politikwissenschaftler Jens van Scherpenberg die (bisherige) Wirtschaftspolitik von Donald Trump untersucht und nach den konkreten Konsequenzen für die Weltwirtschaftsordnung fragt. Eckhard Jesse erörtert den Stand des bundesdeutschen Parteiensystems ein knappes halbes Jahr vor der nächsten Bundestagswahl (da der Beitrag leider auf dem Stand von Mitte Januar 2017 ist, konnte die Dynamisierung des parteipolitischen Wettbewerbs durch die Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten der SPD und deren Aufholen in nahezu allen Meinungsumfragen nicht berücksichtigt werden – was die Aussagekraft einiger Befunde Jesses einschränkt). Joachim Behnke wagt eine Prognose für den 19. Deutschen Bundestag und diskutiert eine mögliche Vergrößerung des Parlamentes durch Überhang- und Ausgleichsmandate. Schließlich beschäftigen sich Marco Giesselmann und Laura Luekemann mit empirischen Befunden zur Armut in der Bundesrepublik Deutschland.
Da sich die Zeitschrift in der Regel auch mit Themen der politischen Bildung beschäftigt, finden sich auch Beiträge, die für den Schulunterricht von Interesse sind. Christian Fischer stellt zum Beispiel eine Fallstudie zur „Internethetze“ vor, und in der Methodik-orientierten Reihe „Schüler forschen“ wird erörtert, wie die Ergebnisse einer Befragung ausgewertet und präsentiert werden können. Als „das besondere Buch“ stellt Tim Spier das Buch „Parteiendemokratie im Wandel“ des Bonner Politikwissenschaftlers Frank Decker vor. Weitere (Kurz-)Rezensionen runden das Heft ab.
Die Zeitschrift findet sich im Präsenzbestand der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Über Michael Kolkmann

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