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17. Sep 2018

Neues APuZ-Heft: „Zeitgeschichte“

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Das Fach Politikwissenschaft bietet vielerlei Überschneidungen mit verwandten Fächern, etwa der Rechts- und Wirtschaftswissenschaft, der Philosophie, der Soziologie und der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Eine beliebte Studiengangskombination ist zum Beispiel auch Politikwissenschaft und Geschichte, bei der es ebenfalls viele Parallelen bezüglich der thematischen Bandbreite gibt, auch wenn sich der wissenschaftlich-systematische Zugang zu den spezifischen Untersuchungsgegenständen stark unterscheidet. Gerade mit Blick auf die Epoche der Zeitgeschichte bieten sich viele Anknüpfungspunkte zwischen den Fächern. Aufgegriffen wird dieses Thema im aktuellen Heft der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)“. Auf der Webseite der BpB heißt es zu diesem Heft: „Die Idee, Geschichte „von unten“ oder „von den Rändern“ her zu schreiben, Ungleichheitskategorien wie class, race und gender zu untersuchen oder Perspektiven von Minderheiten einzubringen, ist nicht völlig neu. Doch etabliert in einer „allgemeinen“ Geschichtsschreibung sind solche Ansätze bis heute nur bedingt. Geschichte aus allen möglichen Perspektiven – auch aus jener der „Verlierer“ – zu erzählen, trägt zu einem Gesamtbild bei. Offen bleibt die Frage, wie die vielen Geschichten, die erzählt werden können, zu der „einen“ Geschichte stehen, oder, grundsätzlicher, ob es die eine Geschichte überhaupt noch braucht, um zu historischer Erkenntnis zu gelangen.“ Der detaillierte Inhalt sowie eine Bestellmöglichkeit des Heftes finden sich hier.

Über Michael Kolkmann

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