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Bundestagswahl 2021

22. Mai 2022

„Die Unterschätzten“ von Cerstin Gammelin jetzt in einer preiswerten Neuauflage verfügbar

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Ab sofort ist das Buch „Die Unterschätzten“ von Cerstin Gammelin als preisgünstige Ausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) verfügbar. Ursprünglich war das Werk im vorigen Jahr erschienen (wir berichteten). Gammelin war lange bei der Süddeutschen Zeitung beschäftigt, bevor sie vor einigen Wochen als Sprecherin des Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue wechselte. In Ihrem (sehr lesenswerten) Buch beschreibt sie den Einfluss der Ostdeutschen auf die deutsche Politik. In diesem Gespräch bei Deutschlandfunk Kultur stellt Gammelin wichtige Aspekte ihres Buches vor. Nähere Details zum Buch sowie eine Bestellmöglichkeit finden sich direkt bei der BpB.

16. Mai 2022

Neuerscheinung: „Machtwechsel“ von Anna Sauerbrey

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Am heutigen Montag ist das neue Buch „Machtwechsel“ der ZEIT-Politikredakteurin Anna Sauerbrey (ehem. Chefredaktion des Berliner Tagesspiegels) erschienen. Dabei wendet sie sich nicht, wie der Titel vermuten ließe, einem Regierungswechsel wie etwa im vergangenen Herbst zu, sondern nimmt die (neue) politische Klasse in Deutschland insgesamt ins Visier. Sie beschreibt, wie sich zahlreiche junge Politikerinnen und Politiker daran machen, das Erbe der Ära Merkel zu gestalten. Auf dem Klappentext des Buches wird dessen Inhalt wie folgt umrissen: „Eine neue Generation hat die Bühne betreten, und mit ihr ein neuer Politikertyp: charismatische Politikunternehmer, Individualisten, Dauer-Digitale, Sneaker-Träger. Auf den ersten Blick leger, inhaltlich nicht festgelegt, scheinbar ideologiefrei, strategisch versiert, über Parteigrenzen hinweg befreundet und für ungewöhnliche Bündnisse offen – und doch (oder gerade deswegen) so authentisch, dass ihnen die Wähler vertrauen. Doch was ist das für ein neuer Politikstil, und was bedeutet er für unsere Demokratie?“

Hintergründe zum Buch einschließlich einer Leseprobe gibt es hier, die Autorin ist im Netz unter anderem hier zu finden.

Update, 23. Mai 2022: in der heutigen Ausgabe von „Das Parlament“ findet sich eine schöne Rezension des Buches (online hier).

11. Mai 2022

Podiumsdiskussion: Ostdeutsche in Führungspositionen seit 1990

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Ostdeutsche sind auch mehr als 30 Jahren nach der Wiedervereinigung in Politik, Wirtschaft und Verwaltung unterrepräsentiert. Die vergangene Bundestagswahl und die Debatte um die Besetzung von Führungspositionen in der neuen Bundesregierung haben diesen Befund erneut deutlich gemacht. Über diese Thematik diskutieren auf einer Podiumsdiskussion am 12. Mai um 18 Uhr in Berlin auf Einladung der Bundesstiftung Aufarbeitung Carsten Schneider, Ostbeauftragter der Bundesregierung, die Leipziger Politikwissenschaftlerin Astrid Lorenz sowie der RBB-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus. Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen und steht anschließend als Videopodcast zur Verfügung. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.

2. Mai 2022

FDP-Bundestagsfraktion sucht Referenten/innen

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Die FDP im Deutschen Bundestag hat kürzlich gleich mehrere Jobangebote veröffentlicht, etwa als Referent/in für Rechtspolitik, für das Parlamentarische Kontrollgremium oder etwa für die Koordinierung der Untersuchungsausschüsse. Die einzelnen Auschreibungen finden sich hier.

2. Mai 2022

Ausstellung: „Angela Merkel Portraits“

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Spätestens seit dem Projekt „Spuren der Macht“, in dem sie politische Akteure wie Angela Merkel, Gerhard Schröder oder Joschka Fischer über mehrere Jahre hinweg fotografisch begleitete, gilt Herlinde Koelbl als eine der eindrucksvollsten Fotokünstlerinnen der Republik. Im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin ist nun eine Ausstellung mit Porträts Angela Merkels aus den Jahren 1991 bis 2021 zu sehen. Auf der Seite des DHM heißt es: „Die regelmäßigen Portraitsitzungen dokumentieren die Entwicklung der jungen, unerfahrenen Politikerin zur Kanzlerin und schließlich zum ‚Global Leader‘. Entstanden sind einzigartige Nahaufnahmen, die die extreme physische und psychische Verwandlung einer Politikerin einfangen und zugleich die ungewöhnliche Begegnung zweier Frauen protokollieren.“ Bereits vor einigen Monaten war ein umfangreicher Bildband zum Thema erschienen (mehr hier).

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 4. September 2022. Wer also in den nächsten Wochen und Monaten nach Berlin kommen sollte, dem sei diese Ausstellung ans Herz gelegt. Ein Porträt Herline Koelbls war vor einigen Wochen in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Hier spricht die Fotografin im Inforadio ausführlich über ihr Projekt. Die Webseite zur Ausstellung findet sich schließlich hier.

28. Apr 2022

Neuerscheinung: Wahlen und politische Einstellungen in Ost- und Westdeutschland

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Zum 30jährigen Jahrestag der Wiedervereinigung sind nicht nur zahlreiche tagesaktuelle Beiträge in Publizistik, Funk und Fernsehen veröffentlicht worden, sondern es ist darüber hinaus auch eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Werken zum Thema publiziert worden. In diesen Tagen nun erscheint ein umfangreiches, von Martin Elff, Kathrin Ackermann und Heiko Giebler herausgegebenes Werk, das unter dem Untertitel „Persistenz, Konvergenz oder Divergenz?“ Wahlen und politische Einstellungen in Ost- und Westdeutschland in den Blick nimmt. Neben grundlegenden Orientierungen gegenüber der Demokratie geht es etwa um die Auswirkungen europäischer Krisen auf politisches Vertrauen in Ost- und Westdeutschland, die jeweilige Bewertung der Wiedervereinigung („Ostalgie und Westalgie“), die populistische (De-)Mobilisierung in Deuitschland sowie – neben anderen Themen – den Zusammenhang von Sozialstruktur und Wahlverhalten.

Das Buch findet sich hier und ist hoffentlich in Kürze über unsere Universitätsbibliothek als elektronische Version verfügbar.

26. Apr 2022

Neue ZParl rund um die Bundestagswahl 2021 erschienen

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Ein knappes halbes Jahr nach der Bundestagswahl 2021 ist soeben Ausgabe 1/2022 der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) erschienen, die sich mehr oder weniger komplett rund um diese Wahl dreht. Zu den einzelnen Beiträgen zählen Analysen der Rolle der Spitzenkandidaten im Wahlkampf, eine Auswertung der TV-Trielle, die repräsentative Wahlstatistik der vergangenen Bundestagswahl, ein Blick auf aktuelle Herausforderungen der Briefwahl sowie die Skizze des Wegs der Regierungsbildung. Karlheinz Niclauß fragt darüber hinaus im Kontext einer „Wahlkampfanalyse zwischen Psychologie und Soziologie“ nach der grundsätzlichen Rolle von Persönlichkeiten in der Politik, während Richard Hilmer und Rita Müller-Hilmer ihren Fokus unter dem Titel „Aufbruch mit begrenztem Risiko“ auf das Gesamtergebnis legen. Analysen der letztjährigen Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sowie der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen sowie eine Reihe von Rezensionen einschlägiger Publikationen runden das Heft ab.

Editorial und Inhaltsverzeichnis des Heftes sind hier abrufbar. Über unsere Universitätsbibliothek haben wir Zugriff auf die elektronische Version des Heftes.

14. Apr 2022

Neue Lektüre: „Stadt, Land, Frust“ von Lukas Haffert

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Seit der Bundestagswahl 2021 ist ein knappes halbes Jahr vergangen – und inzwischen sind mehrere (politikwissenschaftliche) Publikationen veröffentlicht worden, die über das unmittelbare Wahlergebnis hinausgehen. Recht frisch erschienen ist zum Beispiel das Buch „Stadt, Land, Frust“ des Ökonomen und Politikwissenschaftlers Lukas Haffert (Universität Zürich), in dem ein oftmals unterbelichtetes Teilthema bundesdeutscher Wahlen in den Fokus genommen wird, nämlich das unterschiedliche Wahlverhalten zwischen Stadt und Land und die daraus folgenden Konsequenzen. Bei keiner Bundestagswahl war der Stadt-Land-Graben so tief wie bei der im September 2021. Zunehmend prägt dieser Konflikt also auch die politische Landschaft in Deutschland.

Auf dem Backcover des Buches heißt es: „Der Gegensatz zwischen Stadt und Land ist eine der wirkmächtigsten politischen Konfliktlinien unserer Zeit. Mittlerweile erschüttert er auch die föderale Konsensdemokratie der Bundesrepublik: Während die Kluft zwischen urbanen Zentren und der Peripherie zunimmt, versuchen die Parteien immer stärker, die lokalen Identitäten der Bürger politisch zu mobilisieren. Lukas Haffert vermisst mit seinem Buch die Geografie der neuen Polarisierung in Deutschland.“

Details zum Buch gibt es hier, Leseprobe inklusive. Und hier findet sich ein Feature von Deutschlandfunk Kultur zum Thema.

Lukas Haffert: „Stadt, Land, Frust. Eine politische Vermessung“, C. H. Beck Verlag, München 2022, 192 Seiten, 14,95 Euro.

31. Mrz 2022

Neuerscheinung: „Nachts im Kanzleramt“ von Marietta Slomka

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Politik zu erklären ist Marietta Slomkas Beruf. Als Journalistin moderiert sie das heute-journal und weiß, wie es hinter den Kulissen zugeht. In ihrem Buch „Nachts im Kanzleramt“ erklärt sie anhand zahlreicher Beispiele und Geschichten, wie Politik funktioniert. Zudem erläutert sie zentrale „Insiderbegriffe“ wie „checks and balances“, „Aufmerksamkeitsökonomie“, „Flügelkämpfe“ oder „Fundamentalopposition“. Illustriert wird das Buch durch eine Reihe von Cartoons von Mario Lars. Gedacht vor allem für jüngere Leserinnen und Leser, liest man das Buch auch als (erwachsene/r) Politikwissenschaftler/in mit Gewinn. Details zum Buch einschließlich einer Leseprobe gibt es hier.

24. Mrz 2022

Neue Rezension: „Parlamentarismus in der Bewährung“ von Marie-Luise Recker

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Die Historikerin Marie-Luise Recker hat kürzlich in ihrem Buch „Parlamentarismus in der Bewährung“ (Droste-Verlag 2021) sieben Jahrzehnte Parlamentsgeschichte am Beispiel des Deutschen Bundestages Revue passieren lassen (wir haben damals hier im Blog auf das Buch hingewiesen). Dabei thematisiert die Autorin die Rolle von Ausschüssen und Fraktionen ebenso sehr wie das Selbstverständnis der Abgeordneten sowie die gesellschaftliche Vernetzung des Parlaments im Kontext des politischen Systems der Bundesrepublik. Inzwischen finden sich auf den Seiten des Portals für Politikwissenschaft eine ausführliche Rezension des Werkes, die hier nachzulesen ist.


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