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Bildungsforschung: „Hattie f├╝r gestresste Lehrer“

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

In der Bildungsforschung ist der Name John Hattie eine Marke. Sein Buch „Visible Learning“ (auf Deutsch: „Lernen sichtbar machen“) fungiert inzwischen als Klassiker und ist von vielen Bildungseinrichtungen in Deutschland rezipiert worden. Der Augsburger Professor Klaus Zierer hat nun unter dem Titel „Hattie f├╝r gestresste Lehrer“ eine Kurzversion des Buches vorgelegt, in dem die wichtigsten Erkenntnisse Hatties zusammengefasst sind. Im Vorwort des Buches schreibt Mathias Brodkorb, Minister f├╝r Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Der deutsche Hattie-├ťbersetzer Klaus Zierer legt eine komprimierte ├ťbersicht ├╝ber Hatties Forschung vor, die es vor allem auch im Berufsleben stehenden Lehrkr├Ąften erm├Âglichen soll, sich schnell einen fundierten ├ťberblick ├╝ber die aktuelle bildungswissenschaftliche Debatte zu verschaffen. Das Buch kann dabei sowohl als eine Einf├╝hrung in das Denken Hatties als auch als ein Kommentar zu seinen gro├čen Studien gelesen werden. Zierer beschlie├čt den Text schlie├člich mit einem praxisorientierten Kapitel, dem Lehrkr├Ąfte Anregungen und Handlungsempfehlungen f├╝r ihren p├Ądagogischen Alltag nach den Erkenntnissen John Hatties entnehmen k├Ânnen.“
Zuf├Ąllig habe ich drei Exemplare dieses Buches auf dem Schreibtisch liegen und w├╝rde diese gerne verschenken. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich am besten per Email: first come, first serve.

Zu verschenken: Hattie f├╝r gestresste Lehrer

Zu verschenken: Hattie f├╝r gestresste Lehrer

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Lekt├╝retipp: „Regierungssysteme“ von Massing/Varwick

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Im Wochenschau-Verlag ist vor einigen Jahren ein schmaler Band erschienen, der sich vorz├╝glich als Einf├╝hrung in die (Vergleichende) Regierungslehre eignet. Herausgegeben von Peter Massing und Johannes Varwick, widmen sich in diesem Band mehrere Politikwissenschaftler den unterschiedlichsten Facetten des Themas. J├╝rgen Hartmann besch├Ąftigt sich in einem ersten Kapitel mit den zentralen Begriffen der Vergleichenden Regierungslehre, bevor Werner Patzelt parlamentarische Systeme vorstellt. Simon Koschut erl├Ąutert Strukturen, Akteure und Funktionslogik pr├Ąsidentieller Systeme, Eckhardt Jesse beschreibt den demokratischen Verfassungsstaat der Bundesrepublik Deutschland zwischen konkordanz- und konkurrenzdemokratischen Elementen. Sven Singhofen beleuchtet unter dem Titel „Demokratien mit Adjektiven, hybride Regime oder elektorale Autokratien?“ Herrschaftsformen in der Grauzone zwischen Demokratie und Diktatur. Zum Abschluss richtet Wilhelm Knelangen seinen Blick auf das Regierungssystem der Europ├Ąischen Union. Details zum Buch finden sich hier.

Peter Massing/Johannes Varwick (Hrsg.): „Regierungssysteme. Eine Einf├╝hrung“, Schwalbach/Taunus 2013, 160 Seiten, 9,80 Euro.

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Neuerscheinung: „Politikwissenschaftliche Passagen“

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Seit mehreren Jahrzehnten diskutieren Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler nicht nur ├╝ber Wahlen, Parteien, Regierungsstile und Politikfelder, sondern auch ├╝ber das Fach selbst. Wo im universit├Ąren Kanon findet das Fach seinen Platz? Wie grenzt es sich von verwandten Disziplinen ab? Was ist der Kernbestand politikwissenschaftlicher Forschung? Um diese Fragen dreht sich ein neu erschienener Sammelband, der vor wenigen Wochen unter dem Titel „Politikwissenschaftliche Passagen“ auf den Markt gekommen ist. In der Verlagsbeschreibung zum Buch hei├čt es: „Die Politikwissenschaft in Deutschland steht regelm├Ą├čig in der Kritik. Sie gilt als zu szientistisch, methodenverliebt, theorielastig und selbstreferentiell. Was wisse die Politikwissenschaft eigentlich noch ├╝ber Politik zu sagen und wie nimmt sie ihre ├Âffentliche Rolle wahr? Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite steht ein fest an den Universit├Ąten verankertes Fach, das sich selbstbewusst pr├Ąsentiert und internationales Renommee genie├čt. Angesichts einer solch spannungsreichen Ausgangslage sucht dieser Band einen Beitrag zur Standortbestimmung der deutschen Politikwissenschaft zu leisten.“ So schreibt der Herausgeber Alexander Gallus ├╝ber das Verh├Ąltnis von Geschichts- und Politikwissenschaft („Prek├Ąre Nachbarschaft“), Manfred G. Schmidt widmet sich den „Krisentheorien der Demokratie“ und Frank Decker er├Ârtert unter dem Titel „Demokratie ohne W├Ąhler, Politik ohne B├╝rger“ aktuelle Herausforderungen der Politikwissenschaft. Uwe Backes beleuchtet die Herausforderungen der politikwissenschaftlichen Extremismusforschung, Eckhardt Jesse stellt unterschiedliche politikwissenschaftliche Schulen in Deutschland vor („Freiburg, K├Âln, Marburg“) und Klaus von Beyme besch├Ąftigt sich mit dem symbiotischen Verh├Ąltnis von politisierender Religion und s├Ąkularisierender Politik. Das Buch steht in unserer Fachbereichsbibliothek als Online-Version zur Verf├╝gung. Unbedingte Empfehlung!

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Lekt├╝re-Tipp: „Fremdes Land Amerika“ des Fernsehjournalisten Ingo Zamperoni

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, US-Politik, US-Wahl 2016

Es gibt im deutschen Fernsehen kaum einen Washington-Korrespondenten, der nach seiner Zeit vor Ort nicht in einem Buch ├╝ber seine Erfahrungen mit den Amerikanerinnen und Amerikaner berichtet und dabei Land und Leute beschreibt. Der ARD-Journalist Ingo Zamperoni, der am 24. Oktober 2016 von Thomas Roth die Moderation der Tagesthemen ├╝bernehmen wird, hat sein Buch mit „Fremdes Land Amerika“ betitelt, Anfang September 2016 ist es erschienen. Darin pr├Ąsentiert er im ersten Drittel eine ausf├╝hrliche und ├Ąu├čerst ausgewogene Bilanz der Obama-Pr├Ąsidentschaft. Das zweite Drittel ist mit „New World Order“ ├╝berschrieben und widmet sich internationalen Themen (Obama und die Kriege im Irak und in Afghanistan, NSA und Antiterrorkampf, der Streit um das Freihandelsabkommen TTIP und die Hinwendung der USA zum asiatischen Raum). Und im dritten Teil richtet Zamperoni den Fokus darauf, was „wir“ von den USA lernen k├Ânnen. Zu den verschiedenen Themen, die hier zur Sprache kommen, z├Ąhlen zum Beispiel Immigration, Philanthropie im Alltag und eine „Kultur des Scheiterns“.
Das Buch ist durchweg lesenswert. Man merkt dem Buch an, dass Zamperoni von Haus Amerikanist und Historiker ist. Immer wieder verkn├╝pft er die genannten Themen mit Anekdoten, Episoden und eigenen Eindr├╝cken aus seiner Zeit als Korrespondent und Producer in den USA. Details zum Buch gibt es auf der Homepage des Verlages. Das RBB-Magazin Stilbruch hat vor wenigen Tagen Ingo Zamperoni begleitet. Das Video dazu kann man in der Mediathek nachschauen.

Ingo Zamperoni: „Fremdes Land Amerika. Warum wir unser Verh├Ąltnis zu den USA neu bewerten m├╝ssen“, Ullstein Buchverlage, 2016, 336 Seiten, 20,00 Euro.

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Neuauflage: „Das politische System der Bundesrepublik Deutschland“ von Klaus von Beyme

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Vor wenigen Tagen ist das Standardwerk des inzwischen emeritierten Heidelberger Politikwissenschaftlers Klaus von Beyme zu den Grundlagen des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland in einer aktualisierten Neuauflage erschienen. Sehr umfangreich werden darin die politischen Institutionen, die politischen Akteure, verschiedene Politikfelder und der Entscheidungsprozess im politischen System Deutschlands dargestellt. Details zum Buch finden sich auf der Webseite des Verlages. Dort k├Ânnen auch das Inhaltsverzeichnis und einige Proobeseiten heruntergeladen werden. In unserer Fachbereichsbibliothek auf dem Steintorcampus verf├╝gen wir ├╝ber das Werk in der elften Auflage von 2010. Die zw├Âlfte Auflage ist bestellt und sollte in wenigen Wochen, also p├╝nktlich zum Beginn des neuen Wintersemesters, ausleihbar sein.

Klaus von Beyme: „Das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Eine Einf├╝hrung“, VS-Verlag, Wiesbaden, 12. Azflage 2016, 492 Seiten, Listenpreis: 39,99 Euro (├╝ber die Webseite des Verlages derzeit f├╝r 23,99 Euro erh├Ąltlich).

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Tipp: Publikationsverzeichnis der Landeszentrale f├╝r politische Bildung Sachsen-Anhalt

Lekt├╝ren, Studium

Was vielleicht nicht allen Studierenden am Institut f├╝r Politikwissenschaft der MLU bekannt sein d├╝rfte: nicht nur die Bundeszentrale f├╝r politische Bildung in Bonn bzw. Berlin, sondern auch die Landeszentrale f├╝r politische Bildung Sachsen-Anhalt in Magdeburg verf├╝gt ├╝ber ein breites Publikationsangebot, aus dem pro Quartal f├╝nf Publikationen gegen eine Pauschalgeb├╝hr online, per Fax oder auf dem Postweg bestellt bzw. in der Leiterstra├če 2 in Magdeburg mitgenommen werden k├Ânnen. Dies gilt f├╝r Personen, die ihren Wohnsitz, Arbeits- oder Studienplatz in Sachsen-Anhalt haben. Details zum Angebot sowie zur Bestellung gibt es hier.

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Neuerscheinung im Nomos-Verlag: „Handbuch zur deutschen Europapolitik“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

In diesen Tagen erscheint im Nomos-Verlag das von Katrin B├Âttger und Mathias Jopp herausgegebene Handbuch zur deutschen Europapolitik. Es befasst sich laut Verlag mit den Grundlinien und Konzepten deutscher Europapolitik in den wichtigsten EU-Politikbereichen, den innenpolitischen Bestimmungsfaktoren und den bilateralen Beziehungen Deutschlands. Details zum Buch gibt es auf der Internetseite des Verlags.

Katrin B├Âttger/Mathias Jopp (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Europapolitik, Nomos Verlag, Baden-Baden 2016, 599 Seiten, 58,- Euro.

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Lekt├╝ren: „Was ist Populismus?“ von J.-W. M├╝ller

Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Mit viel Gewinn lese ich derzeit das kleine B├Ąndchen „Was ist Populismus?“ des Politikwissenschaftlers Jan-Werner M├╝ller. M├╝ller lehrt derzeit Politische Theorie und Ideengeschichte an der Princeton University (New Jersey). M├╝ller nimmt, wie auf der Verlagsseite zu lesen ist, „aktuelle Entwicklungen zum Ausgangspunkt, um eine Theorie des Populismus zu skizzieren und Populismus letztlich klar von der Demokratie abzugrenzen. Seine Thesen helfen zudem, neue Strategien in der Auseinandersetzung mit Populisten zu entwickeln“. Die wesentlichen Ideen seines Buches skizzierte M├╝ller bereits k├╝rzlich in einem Gastbeitrag f├╝r die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der hier nachgelesen werden kann. Details zum Buch gibt es hier. Rezensionen des Buches finden sich zum Beispiel im Deutschlandfunk und in der S├╝ddeutschen Zeitung.

Jan-Werner M├╝ller: „Was ist Populismus?“, broschiert, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 2016, 160 Seiten, 15,00 Euro.

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„Pr├Ąsidentielle Demokratie“ – f├╝r den Schulunterricht

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

Im Wochenschau-Verlag ist k├╝rzlich anl├Ą├člich der bevorstehenden US-Pr├Ąsidentschaftswahl 2016 ein Heft (Reihe „Politik und Wirtschaft unterrichten“) zum Thema „Pr├Ąsidentielle Demokratie“ erschienen. Bevorzugt richtet sich das Heft an Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler in der Sekundarstufe II, ist aber sicher nicht nur f├╝r Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch f├╝r Studierende der Politikwissenschaft interessant. Nach einem Vergleich demokratischer Regierungssysteme (insbesondere wird hier Bezug auf das parlamentarische Regierungssystem der Bundesrepublkik Deutschland genommen) wird im Hauptteil das politische System der Vereinigten Staaten im Detail vorgestellt und anhand aktueller Themen wie ObamaCare, dem konkreten Verh├Ąltnis von Pr├Ąsident und Kongress und der Bedeutung und der Konsequenzen des „divided government“ illustriert. In einem weiteren Kapitel stehen die Pr├Ąsidentschaftswahlen sowie deren Finanzierung im Mittelpunkt. Details zum Heft gibt es hier.

Peter Massing: „Politik und Wirtschaft unterrichten: Pr├Ąsidentielle Demokratie“, 67. Jahrgang, Nr. 1 (Januar/Februar 2016), 28 Seiten, 11,40ÔéČ.

Bilinguale Ausgabe:
Marlies Lindemann, Annika L├╝chau: „The U. S. Presidential Elections“, 2016, 24 Seiten, 5,70ÔéČ.

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Neue Ausgabe der APuZ zum Thema „Pressefreiheit“ erschienen (Heft 30-32/2016)

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Hauptgegenstand dieser Ausgabe ist das Thema „Pressefreiheit“. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier diskutiert darin zum Beispiel die Rolle des Journalismus heute, der Sozialwissenschaftler Horst P├Âttker erl├Ąutert Nutzen, Grenzen und Gef├Ąhrdungen der Pressefreiheit in Deutschland, w├Ąhrend die Journalistikprofessorin Marlis Prinzing sich der Pressefreiheit in Europa widmet. Die franz├Âsische ├ľkonomieprofessorin Julia Cag├ę thematisiert unter der ├ťberschrift „Medien, Macht, Demokratie“ die Konsequenzen der Konzentration auf dem Medienmarkt. Susanne Fengler schlie├člich, Professorin f├╝r Journalistik an der TU Dortmund, beschreibt M├Âglichkeiten der Medienselbstkontrolle im internationalen Vergleich („Twitter statt Presserat?“). Das vollst├Ąndige Heft kann hier gelesen bzw. heruntergeladen werden.

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