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Christian Ströbele: ein Urgestein verlÀsst den Deutschen Bundestag

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren

Man sieht ihm seine 78 Jahre nicht an: trotzdem wird der grĂŒne Parlamentarier Christian Ströbele zur 19. Bundestagswahl am 24. September 2017 nicht erneut antreten. Im Jahr 1939 in Halle an der Saale geboren, war er der erste und bisher einzige GrĂŒnen-Politiker, der ein Direktmandat erobern (und dann verteidigen) konnte, nĂ€mlich im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost). Er war in den 1970er Jahren RAF-Anwalt und hatte bereits zuvor das Sozialistische Anwaltskollektiv in Berlin mitbegrĂŒndet. SpĂ€ter war er MitbegrĂŒnder der Alternativen Liste (wie sich die GrĂŒnen in Berlin nannten) sowie der tageszeitung. Bereits in den 1980er Jahren war er fĂŒr kurze Zeit Mitglied des Bundestages. Der Journalist Markus Decker aus der DuMont-Hauptstadtredaktion hat Ströbele in den letzten Tagen vor der finalen Bundestagssitzung der 18. Wahlperiode, die am kommenden Freitag stattfinden wird, begleitet. Sein Bericht ist hier nachzulesen.

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Neues APuZ-Heft zur Arbeitsmarktpolitik erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Heute ist die neue Ausgabe der von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (BpB) herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Gegenstand dieses Heftes 26/2017 ist das Thema Arbeitsmarktpolitik. So wirft Josef Schmid einen Blick auf Entwicklungslinien und aktuelle Tendenzen der Thematik („Der Arbeitsmarkt als Problem und Politikum“), Stefan Sell hat die Arbeitsmarkt-relevanten Aussagen der politischen Parteien in den Wahlprogrammen zur anstehenden Bundestagswahl zusammengetragen. Ulrich Walwei zieht eine Bilanz der Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010, wĂ€hrend Werner Schmidt die Eingliederung von FlĂŒchtlingen und Migranten in den Arbeitsmarkt untersucht. Irene Dingeldey, Marie-Luise Assmann und Lisa Steinberg thematisieren schließlich das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in Europa („Ein komplexes Problem – verschiedene Antworten“).
Das Heft ist im Volltext hier abrufbar.

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EU-Studie: „Ziehen wir (noch) an einem Strang?“

Außenpolitik, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die Robert-Bosch-Stiftung hat jĂŒngst eine Studie des Royal Institute of International Affairs (Chatham House) veröffentlicht, in der vielfĂ€ltige Befunde bezĂŒglich der Frage zusammengetragen werden, was die europĂ€ische Bevölkerung sowie die politischen Eliten ĂŒber die EuropĂ€ische Union denken. Die Studie ist im Volltext hier abrufbar.

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Neues Heft der GWP erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

In den letzten Tagen ist das neue Heft 2/2017 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen. Neu ist im Heft die Serie „Demokratie“, die Roland Sturm in der aktuellen Ausgabe grundlegend einfĂŒhrt. Die frĂŒhere Richterin am Bundesverfassungsgericht, Gertrude LĂŒbbe-Wolff, stellt die provokante Frage auf: „Ist Verfassungsgerichtsbarkeit undemokratisch?“ Frank Decker fragt sich zudem, was in der Debatte ĂŒber Direkte Demokratie „falsch lĂ€uft“. In einem Essay thematisiert Peter Ulrich das Grundeinkommen als eine mögliche Variante eines WirtschaftsbĂŒrgerrechts (was daraufhin von Anke Hassel in einem weiteren Beitrag unmittelbar kritisiert wird). Matthias Belafi beschĂ€ftigt sich in seinem Fachaufsatz mit dem VerhĂ€ltnis der Kirchen zur Sozialen Marktwirtschaft. Christian Schnaudt, Michael Weinhardt und Stefan Liebig stellen Befunde zur politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor („weniger teilnahmslos und politikverdrossen als gedacht“). In der Rubrik „Politische Didaktik“ beschĂ€ftigt sich Sibylle Reinhardt, frĂŒher Professorin am Institut fĂŒr Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg, mit rechts orientierten SchĂŒlern und Empörten sowie der Frage, wie man im Schulumfeld mit ihnen umgehen kann/sollte.
Im Internet ist die Zeitschrift hier zu finden.

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Ausgabe 2/2017 der ZParl im Erscheinen

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

In den nĂ€chsten Tagen erscheint Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl). Und Amerika-Interessierte dĂŒrfen sich auf eine Vielzahl von BeitĂ€gen zum politischen System der Vereinigten Staaten sowie insbesondere zur letzten PrĂ€sidentschaftwahl freuen.
Torben LĂŒtjen beschreibt zum Beispiel die Vorwahlen der PrĂ€sidenschaftswahlen von 2016 („Zeiten des Aufruhrs“), wĂ€hrend Bernhard Kornelius die Hauptwahl untersucht („Trumps Triumph“). Florian Böller und Markus B. Siewert ziehen eine erste Bilanz der Trump-PrĂ€sidentschaft nach 100 Tagen, Patrick Horst lĂ€sst die PrĂ€sidentschaft Barack Obamas Revue passieren („Kein transformativer, aber ein effektiver und mutiger Leader“). Josef Braml macht sich einige Gedanken zum Zustand der Parteien und des politischen Systems in den USA („The Party is Over“). Manuel Franz und Florian Gawehns richten schließlich den Blick auf die Erfolgschancen von Kandidaten dritter Parteien („Chancenlos, aber wahlentscheidend?“). Eine Analyse der Kongresswahlen von 2016 komplettiert den USA-Schwerpunkt.
DarĂŒber hinaus findet sich im Heft ein Artikel von Anastasia Pyschny und Daniel Hellmann zur möglichen Operationalisierung des Begriffs „sicherer Wahlkreise“ („Wann ist ’sicher‘ sicher?“). Und Oskar Niedermayer prĂ€sentiert aktuelle und detaillierte Zahlen zu den Parteimitgliedschaften in Deutschland aus dem Jahr 2016.
Das komplette Inhaltsverzeichnis der neuen Ausgabe findet sich hier.

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Neuerscheinung zum deutschen Parteiensystem

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2017 ist im VS-Springer Verlag eine neue Publikation zu Parteien und Parteiensystem in Deutschland erschienen. Das Buch gibt es hier abzurufen. Das Werk ist in unserer UniversitĂ€tsbibliothek als eBook verfĂŒgbar.

Carsten Koschmieder: „Parteien, Parteiensysteme und politische Orientierungen. Aktuelle BeitrĂ€ge der Parteienforschung“, VS-Springer Verlag, Wiesbaden 2017, 352 Seiten, 59,99 Euro.

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„21.0“ von Andreas Rödder jetzt bei der BpB kostengĂŒnstig erhĂ€ltlich

Außenpolitik, Innenpolitik, Internet(z), LektĂŒren, Politikwissenschaft

Vor einiger Zeit wurde auf diesen Seiten auf das Buch „21.0“ des Historikers Andreas Rödder hingewiesen. ZufĂ€llig habe ich das Buch soeben in einer preisgĂŒnstigen Ausgabe auf den Seiten der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung wiederentdeckt – und zwar nicht fĂŒr den Buchhandelspreis von 24,95 Euro, sondern fĂŒr gerade einmal 4,50 Euro (plus Versandkosten). Ich selbst bin mit der LektĂŒre noch nicht weit gekommen, habe aber immer wieder mal an verschiedenen Stellen in das Buch hineingelesen. Ich halte es fĂŒr sehr spannend und aufschlussreich argumentiert, gerade indem Rödder versucht, lĂ€ngerfristige Entwicklungslinien sowie zentrale Bestimmungsfaktoren der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts ins Heute fortzuschreiben. Auf der Internetseite des Verlages heißt es zum Buch: „21.0 ist ein historischer Crashkurs durch die Grundprobleme der Gegenwart: Wie sind sie entstanden und woher kommen sie? Was ist wirklich neu – und was sind die Muster, die wir aus der Geschichte kennen? Was sind die wichtigsten Entwicklungen der Gegenwart, und welche Richtungen zeichnen sich fĂŒr die Zukunft ab? Andreas Rödder zieht die großen Linien und eröffnet immer wieder ĂŒberraschende Perspektiven auf Deutschland im beschleunigten Wandel der Welt. Wer die Gegenwart verstehen will, sollte diese Geschichte gelesen haben.“

Andreas Rödder: „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“, Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, 496 Seiten, Erscheinungsdatum: 23. Mai 2017, Bestellnummer: 10022.

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Gelungener Relaunch: „Portal fĂŒr Politikwissenschaft“

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Vor wenigen Monaten ist das von der Stiftung Wissenschaft und Demokratie betreute „Portal Politikwissenschaft“ einem Relaunch unterzogen worden, seitdem ist auf dieser Seite eine ganze Menge passiert. Gerade zur bevorstehenden Bundestagswahl finden sich vielerlei Hinweise auf Veranstaltungen, Publikationen und Analysen. Das Portal selbst findet sich hier, der Schwerpunkt zur Bundestagswahl 2017 hier.

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Neues APuZ-Heft: „Russland und Deutschland“

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Gestern ist das neue Heft der von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (BpB) herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Thema dieser Ausgabe ist das VerhĂ€ltnis zwischen Russland und Deutschland. Darin beschreibt Andreas Heinemann-GrĂŒder unter dem Titel „Kalter Krieg oder neue Ostpolitik?“ AnsĂ€tze deutscher Russlandpolitik. Gemma Pörzgen erörtert die Gefahr russischer Desinformation im Bundestagswahljahr 2017, Jens Ebert thematisiert „Stalingrad. Gemeinsame Erfahrung, getrenntes Erinnern?“ Manfred Sapper schließlich beschreibt die Osteuropakompetenz in Deutschland („Mehr Expertise wagen“). Das komplette Heft gibt es als Download hier.

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Frisch erschienen: Analysen der Landtagswahl in NRW

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) vom vergangenen Sonntag ist mit einem Paukenschlag zu Ende gegangen – auch wenn sich das Ergebnis in den letzten Tagen vor der Wahl sowohl in den Umfragen als auch bezĂŒglich der politischen Stimmung angedeutet hatte. Nachdem die SPD in NRW in den letzten 51 Jahren lediglich in fĂŒnf Jahren nicht den MinisterprĂ€sidenten stellte, sieht es derzeit ganz danach aus, als ob die Partei mit Armin Laschet ein weiteres Mal den Regierungschef stellen könnte. Die Wahl vom Sonntag wird die Wahl- und Parteienforscher sicher noch eine ganze Weile beschĂ€ftigen, bei der Konrad-Adenauer-Stiftung gibt es jedoch inzwischen eine erste Analyse der Wahlergebnisse. Der Bericht ist hier abzurufen. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat hier die wichtigsten Befunde ihrer Analyse zusammengefasst. Die detaillierten Ergebnisse der Wahl gibt es hier.

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