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Neuauflage: „Der Parteienstaat“ von E. Holtmann

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Die Erstauflage stammt bereits aus dem Jahre 2012, Ende Juli 2017 ist nun die zweite und ĂŒberarbeitete Auflage des Standardwerks „Der Parteienstaat in Deutschland“ des frĂŒheren Hallenser Politikprofessors Everhard Holtmann erschienen. Darin werden die historischen Grundlagen des bundesdeutschen Parteiensystems identifiziert, verschiedene Parteitypen charakterisiert sowie aktuelle Herausforderungen diskutiert. Auf jeden Fall eine PflichtlektĂŒre fĂŒr alle Lehrveranstaltungen rund um das Thema Wahlen und Parteien!

Everhard Holtmann: „Der Parteienstaat in Deutschland. ErklĂ€rungen, Entwicklungen, Erscheinungsbilder“, Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung 2017, 358 Seiten, Bestellnummer: 10100.

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„Politisches Framing“ jetzt auch bei der BpB erhĂ€ltlich

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, Internet(z), LektĂŒren, Uncategorized

Seit mehreren Monaten ist das Buch „Politisches Framing“ der Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling bereits im Handel, ab sofort gibt es eine preisgĂŒnstige Ausgabe des Buchs bei der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (BpB).
Die Inhaltsbeschreibung auf den Seiten der BpB lautet wie folgt: „Sprache bestimmt unser Denken und Handeln – viel mehr, als uns das bewusst ist. Mit dem Spracherwerb formen sich im Gehirn kognitive Deutungsrahmen, so genannte Frames – umso mehr und umso nachhaltiger, je hĂ€ufiger sie durch Sprache aktiviert werden. Welche Konsequenzen hat dies fĂŒr den politischen Diskurs, fĂŒr das Denken und Handeln in der Politik? Elisabeth Wehling zeigt anhand zahlreicher Erkenntnisse der modernen Neuro- und Kognitionsforschung, wie ĂŒber Sprache und die jeweils adressierten Frames Assoziationen geweckt, Meinungen gelenkt und Handlungen bestimmt werden können: So mĂŒssen beispielsweise im gelĂ€ufigen Jargon Steuern aufgebracht, nicht etwa beigetragen werden, und ihre Lasten drĂŒcken uns, statt dass wir sie als Grundlage staatlichen Gemeinwohlhandelns begreifen. Ein bewussterer und klĂŒgerer Umgang mit der Sprache, so Elisabeth Wehling, sei eine der Grundvoraussetzungen fĂŒr konstruktive Auseinandersetzungen in den zahlreichen politischen Debatten unserer Zeit.“
Über das Thema ihres Buches sprach Elisabeth Wehling in den letzten Monaten unter anderem bei Markus Lanz, bei Jörg Thadeusz und auf der #RePublica17.

Elisabeth Wehling: „Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“, Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung 2017, 224 Seiten, 4,50 Euro, Bestellnummer: 10064.

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Zum Sommer ein LektĂŒretipp der anderen Art…

LektĂŒren

Die Vorlesungszeit des aktuellen Sommersemesters ist vorĂŒber, einige PrĂŒfungen ebenfalls, die eine oder andere Hausarbeit wartet dann vielleicht im August oder September – also eine großartige Möglichkeit, in diesen Tagen mal abseits von der ĂŒblichen Fachliteratur ein anderes Buch in die Hand zu nehmen. Ob am Strand, auf der AlmhĂŒtte, im StraßencafĂ© oder auf Balkonien (das aktuelle Regenwetter wird ja hoffentlich nicht mehr allzu lange anhalten): ein Buch, mit dem man nicht viel falsch machen kann, ist der neue Kriminalroman von Jean-Luc Bannalec, in dem Commissaire Georges Dupin im Urlaub ermittelt. NatĂŒrlich hĂ€lt ihn nicht viel auf der Strandmatte. Faulenzen und in die Sonne stieren sind sein Ding nicht, und so macht er sich unter VorwĂ€nden gegenĂŒber seiner LebensgefĂ€hrten selbstĂ€ndig und gerĂ€t natĂŒrlich prompt in einen Fall der lokalen Polizei. Das ist alles locker und flott erzĂ€hlt, und so liest man den Band mit großem Interesse zĂŒgig durch. NatĂŒrlich kommt auch in diesem Band das Essen und das Trinken nicht zu kurz, und auch die Schönheiten und SehenswĂŒrdigkeiten der französischen AtlantikkĂŒste spielen im Buch eine Hauptrolle. Details zum Buch gibt es hier.
Bannalec ist – das nur nebenbei – das Pseudonym eines deutschen Verlegers. UnbestĂ€tigten GerĂŒchten zufolge handelt es sich bei dem Autor aber um Jörg Bong.
Wer im Übrigen Krimis lieber anschaut statt sie zu lesen: einige frĂŒhere FĂ€lle von Commissaire Dupin sind in den letzten Jahren in sehenswerter Weise fĂŒr die ARD verfilmt worden. Und wer nach der LektĂŒre immer noch nicht genug vom „savoir vivre“ des Nachbarlandes hat, dem sei Dupins Bretonisches Kochbuch empfohlen.

Perfekte SommerlektĂŒre:
„Bretonisches Leuchten“

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LektĂŒren: eine erste Bilanz der Großen Koalition

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

In wenigen Wochen endet die Amtszeit der aktuell regierenden Großen Koalition. Die vom Deutschen Bundestag herausgegebene Wochenzeitung „Das Parlament“ prĂ€sentiert in der am Montag erschienenen aktuellen Ausgabe 30-31/2017 eine erste Bilanz dieser Koalition. Dabei geht es um die Minderheitenrechte im Bundestag, um die parlamentarischen UntersuchungsausschĂŒsse der laufenden Wahlperiode, aber auch um die Bilanz der Regierung in unterschiedlichen Themenfeldern wie Wirtschaft und Finanzen, Außen- und Europapolitik sowie der Innenpolitik. DarĂŒber hinaus bietet die Ausgabe ein Abschiedsinterview mit dem scheidenden BundestagsprĂ€sidenten Norbert Lammert und ein Blick auf die 116 Abgeordnete, deren Abschied ebenfalls bereits feststeht. Hinzu kommt ein Blick auf die MehrheitsverhĂ€ltnisse im Bundesrat sowie auf die personellen VerĂ€nderungen im Bundeskabinett wĂ€hrend der letzten vier Jahre.
Die Zeitung gibt es in jedem gut sortierten Zeitungsladen Ihrer Wahl sowie in einer Online-Ausgabe hier.

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Populismus-Studie der Bertelsmann-Stiftung

Innenpolitik, Internet(z), LektĂŒren, Politikwissenschaft

Der Populismus in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen scheint in vielen LĂ€ndern Europas auf dem Vormarsch zu sein (einen LektĂŒretipp zum Thema gibt es ĂŒbrigens hier). In einer groß angelegten Studie, die gerade rechtzeitig vor der Bundestagswahl erscheint, hat die Bertelsmann-Stiftung dieses PhĂ€nomen fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland untersucht. In den Medien ist die Studie gestern und heute bereits auf eine große Resonanz gestoßen (zum Beispiel hier, hier und hier), die Highlights der Studie sind auf der Homepage der Stiftung nachzulesen.

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Christian Ströbele: ein Urgestein verlÀsst den Deutschen Bundestag

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren

Man sieht ihm seine 78 Jahre nicht an: trotzdem wird der grĂŒne Parlamentarier Christian Ströbele zur 19. Bundestagswahl am 24. September 2017 nicht erneut antreten. Im Jahr 1939 in Halle an der Saale geboren, war er der erste und bisher einzige GrĂŒnen-Politiker, der ein Direktmandat erobern (und dann verteidigen) konnte, nĂ€mlich im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost). Er war in den 1970er Jahren RAF-Anwalt und hatte bereits zuvor das Sozialistische Anwaltskollektiv in Berlin mitbegrĂŒndet. SpĂ€ter war er MitbegrĂŒnder der Alternativen Liste (wie sich die GrĂŒnen in Berlin nannten) sowie der tageszeitung. Bereits in den 1980er Jahren war er fĂŒr kurze Zeit Mitglied des Bundestages. Der Journalist Markus Decker aus der DuMont-Hauptstadtredaktion hat Ströbele in den letzten Tagen vor der finalen Bundestagssitzung der 18. Wahlperiode, die am kommenden Freitag stattfinden wird, begleitet. Sein Bericht ist hier nachzulesen.

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Neues APuZ-Heft zur Arbeitsmarktpolitik erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Heute ist die neue Ausgabe der von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (BpB) herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Gegenstand dieses Heftes 26/2017 ist das Thema Arbeitsmarktpolitik. So wirft Josef Schmid einen Blick auf Entwicklungslinien und aktuelle Tendenzen der Thematik („Der Arbeitsmarkt als Problem und Politikum“), Stefan Sell hat die Arbeitsmarkt-relevanten Aussagen der politischen Parteien in den Wahlprogrammen zur anstehenden Bundestagswahl zusammengetragen. Ulrich Walwei zieht eine Bilanz der Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010, wĂ€hrend Werner Schmidt die Eingliederung von FlĂŒchtlingen und Migranten in den Arbeitsmarkt untersucht. Irene Dingeldey, Marie-Luise Assmann und Lisa Steinberg thematisieren schließlich das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in Europa („Ein komplexes Problem – verschiedene Antworten“).
Das Heft ist im Volltext hier abrufbar.

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EU-Studie: „Ziehen wir (noch) an einem Strang?“

Außenpolitik, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die Robert-Bosch-Stiftung hat jĂŒngst eine Studie des Royal Institute of International Affairs (Chatham House) veröffentlicht, in der vielfĂ€ltige Befunde bezĂŒglich der Frage zusammengetragen werden, was die europĂ€ische Bevölkerung sowie die politischen Eliten ĂŒber die EuropĂ€ische Union denken. Die Studie ist im Volltext hier abrufbar.

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Neues Heft der GWP erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

In den letzten Tagen ist das neue Heft 2/2017 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen. Neu ist im Heft die Serie „Demokratie“, die Roland Sturm in der aktuellen Ausgabe grundlegend einfĂŒhrt. Die frĂŒhere Richterin am Bundesverfassungsgericht, Gertrude LĂŒbbe-Wolff, stellt die provokante Frage auf: „Ist Verfassungsgerichtsbarkeit undemokratisch?“ Frank Decker fragt sich zudem, was in der Debatte ĂŒber Direkte Demokratie „falsch lĂ€uft“. In einem Essay thematisiert Peter Ulrich das Grundeinkommen als eine mögliche Variante eines WirtschaftsbĂŒrgerrechts (was daraufhin von Anke Hassel in einem weiteren Beitrag unmittelbar kritisiert wird). Matthias Belafi beschĂ€ftigt sich in seinem Fachaufsatz mit dem VerhĂ€ltnis der Kirchen zur Sozialen Marktwirtschaft. Christian Schnaudt, Michael Weinhardt und Stefan Liebig stellen Befunde zur politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor („weniger teilnahmslos und politikverdrossen als gedacht“). In der Rubrik „Politische Didaktik“ beschĂ€ftigt sich Sibylle Reinhardt, frĂŒher Professorin am Institut fĂŒr Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg, mit rechts orientierten SchĂŒlern und Empörten sowie der Frage, wie man im Schulumfeld mit ihnen umgehen kann/sollte.
Im Internet ist die Zeitschrift hier zu finden.

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Ausgabe 2/2017 der ZParl im Erscheinen

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

In den nĂ€chsten Tagen erscheint Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl). Und Amerika-Interessierte dĂŒrfen sich auf eine Vielzahl von BeitĂ€gen zum politischen System der Vereinigten Staaten sowie insbesondere zur letzten PrĂ€sidentschaftwahl freuen.
Torben LĂŒtjen beschreibt zum Beispiel die Vorwahlen der PrĂ€sidenschaftswahlen von 2016 („Zeiten des Aufruhrs“), wĂ€hrend Bernhard Kornelius die Hauptwahl untersucht („Trumps Triumph“). Florian Böller und Markus B. Siewert ziehen eine erste Bilanz der Trump-PrĂ€sidentschaft nach 100 Tagen, Patrick Horst lĂ€sst die PrĂ€sidentschaft Barack Obamas Revue passieren („Kein transformativer, aber ein effektiver und mutiger Leader“). Josef Braml macht sich einige Gedanken zum Zustand der Parteien und des politischen Systems in den USA („The Party is Over“). Manuel Franz und Florian Gawehns richten schließlich den Blick auf die Erfolgschancen von Kandidaten dritter Parteien („Chancenlos, aber wahlentscheidend?“). Eine Analyse der Kongresswahlen von 2016 komplettiert den USA-Schwerpunkt.
DarĂŒber hinaus findet sich im Heft ein Artikel von Anastasia Pyschny und Daniel Hellmann zur möglichen Operationalisierung des Begriffs „sicherer Wahlkreise“ („Wann ist ’sicher‘ sicher?“). Und Oskar Niedermayer prĂ€sentiert aktuelle und detaillierte Zahlen zu den Parteimitgliedschaften in Deutschland aus dem Jahr 2016.
Das komplette Inhaltsverzeichnis der neuen Ausgabe findet sich hier.

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