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Lekt├╝ren: „Was ist Populismus?“ von J.-W. M├╝ller

Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Mit viel Gewinn lese ich derzeit das kleine B├Ąndchen „Was ist Populismus?“ des Politikwissenschaftlers Jan-Werner M├╝ller. M├╝ller lehrt derzeit Politische Theorie und Ideengeschichte an der Princeton University (New Jersey). M├╝ller nimmt, wie auf der Verlagsseite zu lesen ist, „aktuelle Entwicklungen zum Ausgangspunkt, um eine Theorie des Populismus zu skizzieren und Populismus letztlich klar von der Demokratie abzugrenzen. Seine Thesen helfen zudem, neue Strategien in der Auseinandersetzung mit Populisten zu entwickeln“. Die wesentlichen Ideen seines Buches skizzierte M├╝ller bereits k├╝rzlich in einem Gastbeitrag f├╝r die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der hier nachgelesen werden kann. Details zum Buch gibt es hier. Rezensionen des Buches finden sich zum Beispiel im Deutschlandfunk und in der S├╝ddeutschen Zeitung.

Jan-Werner M├╝ller: „Was ist Populismus?“, broschiert, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 2016, 160 Seiten, 15,00 Euro.

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„Pr├Ąsidentielle Demokratie“ – f├╝r den Schulunterricht

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

Im Wochenschau-Verlag ist k├╝rzlich anl├Ą├člich der bevorstehenden US-Pr├Ąsidentschaftswahl 2016 ein Heft (Reihe „Politik und Wirtschaft unterrichten“) zum Thema „Pr├Ąsidentielle Demokratie“ erschienen. Bevorzugt richtet sich das Heft an Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler in der Sekundarstufe II, ist aber sicher nicht nur f├╝r Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch f├╝r Studierende der Politikwissenschaft interessant. Nach einem Vergleich demokratischer Regierungssysteme (insbesondere wird hier Bezug auf das parlamentarische Regierungssystem der Bundesrepublkik Deutschland genommen) wird im Hauptteil das politische System der Vereinigten Staaten im Detail vorgestellt und anhand aktueller Themen wie ObamaCare, dem konkreten Verh├Ąltnis von Pr├Ąsident und Kongress und der Bedeutung und der Konsequenzen des „divided government“ illustriert. In einem weiteren Kapitel stehen die Pr├Ąsidentschaftswahlen sowie deren Finanzierung im Mittelpunkt. Details zum Heft gibt es hier.

Peter Massing: „Politik und Wirtschaft unterrichten: Pr├Ąsidentielle Demokratie“, 67. Jahrgang, Nr. 1 (Januar/Februar 2016), 28 Seiten, 11,40ÔéČ.

Bilinguale Ausgabe:
Marlies Lindemann, Annika L├╝chau: „The U. S. Presidential Elections“, 2016, 24 Seiten, 5,70ÔéČ.

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Neue Ausgabe der APuZ zum Thema „Pressefreiheit“ erschienen (Heft 30-32/2016)

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Hauptgegenstand dieser Ausgabe ist das Thema „Pressefreiheit“. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier diskutiert darin zum Beispiel die Rolle des Journalismus heute, der Sozialwissenschaftler Horst P├Âttker erl├Ąutert Nutzen, Grenzen und Gef├Ąhrdungen der Pressefreiheit in Deutschland, w├Ąhrend die Journalistikprofessorin Marlis Prinzing sich der Pressefreiheit in Europa widmet. Die franz├Âsische ├ľkonomieprofessorin Julia Cag├ę thematisiert unter der ├ťberschrift „Medien, Macht, Demokratie“ die Konsequenzen der Konzentration auf dem Medienmarkt. Susanne Fengler schlie├člich, Professorin f├╝r Journalistik an der TU Dortmund, beschreibt M├Âglichkeiten der Medienselbstkontrolle im internationalen Vergleich („Twitter statt Presserat?“). Das vollst├Ąndige Heft kann hier gelesen bzw. heruntergeladen werden.

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SWP-Papier: „Der Brexit als Neuland“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Seit dem Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 sind gut zwei Wochen vergangen. Noch immer ist nicht klar, ob, wann und wie der Austritt Gro├čbritanniens aus der Europ├Ąischen Union Wirklichkeit weerden k├Ânnte. In einem kurzen Papier untersuchen die beiden Wissenschaftler Barbara Lippert und Nicolai von Ondarza von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin die m├Âglichen Konsequenzen eines Brexits – f├╝r Gro├čbritannien, aber auch f├╝r die Europ├Ąische Union. Das Papier kann hier im Volltext abgerufen werden.

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Theresa May ante portas

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren

Die „May Day“-Schlagzeilen sind gemacht – und nicht wirklich witzig, aber in der Tat ├╝bernimmt Theresa May ├╝berraschenderweise bereits morgen von Amtsinhaber David Cameron die Amtsgesch├Ąfte als neue Premierministerin des Vereinigten K├Ânigreiches. An Portr├Ąts von Theresa May mangelt es derzeit in der Medienwelt nicht, sie sind zum Beispiel hier, hier, hier und hier zu finden. Die Frankfurter Allgemeine wirft zudem einen Blick voraus auf Mays vermutliches Regierungsprogramm. Unterdessen sieht sich auch der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn auf dem Posten des Parteichefs herausgefordert, und zwar von seiner Parteifreundin Angela Eagle. Das Handelsblatt wei├č mehr.

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Die „APuZ“ jetzt in modernisiertem Design

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Heute ist Ausgabe Nr. 2695 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Nach nunmehr elf Jahren in wohlbew├Ąhrtem Design kommt das Heft optisch stark aufgeh├╝bscht daher. „Nude“ statt „Gild“ ist ab sofort die Farbschattierung der seit 1953 von der Bundeszentrale f├╝r politische Bildung herausgegebenen Zeitschrift. Ein Jahr hat der Umgestaltungsprozess gedauert – von ersten ├ťberlegungen ├╝ber einen Ideenwettbewerb und die Auftragsvergabe bis hin zur Entwicklung eines Manuals und diversen Probedrucken (Details hier).
Inhaltlich geht es in der erw├Ąhnten Ausgabe um deutsche Au├čenpolitik. Darin beleuchtet zum Beispiel Gunther Hellmann die Debatte um eine „neue deutsche Au├čenpolitik“, Josef Janning beschreibt Deutschlands Au├čenpolitik in Europa, Lilia Shevtsova und Rachel Rizzo pr├Ąsentieren internationale Perspektiven auf die deutsche Au├čenpolitik, Harald M├╝ller thematisiert die Diplomatie als Instrument deutscher Au├čenpolitik und Cormelius Adebahr fragt, wie Au├čenpolitik demokratischer werden kann. Das aktuelle Heft kann im Volltext hier eingesehen werden.

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Lekt├╝retipp: „Experiment Einheit“

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Im Jahre 2015 – also genau 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands – richteten das Zentrum f├╝r Zeithistorische Forschung und das Deutsche Historische Museum gemeinsam die Ausstellung ┬╗Alltag Einheit. Portrait einer ├ťbergangsgesellschaft┬ź aus. Aus dieser Ausstellung ist eine Sammlung von Essays hervorgegangen, die aus unterschiedlichen Perspektiven und in der Verschr├Ąnkung von zeitgen├Âssischer Erfahrung und zeitgeschichtlicher Distanz auf die Geschichte der deutschen Einigung seit 1990 blicken. In der heutigen Ausgabe der S├╝ddeutschen Zeitung wird das Buch rezensiert, und zwar hier. Details zum Buch finden sich auf der Webseite des Wallstein-Verlags.

Martin Sabrow/Alexander Koch (Hrsg.): „Experiment Einheit. Zeithistorische Essays“, Wallstein-Verlag G├Âttingen, 2015, 168 Seiten, 16,00 Euro (E-Book: 12,99 Euro).

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Jetzt im Handel: ZEIT Campus Ratgeber zum Masterstudium 2016

Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

In diesen Tagen erscheint die neue Ausgabe des von der Wochenzeitung DIE ZEIT herausgegebenen Ratgebers Masterstudium 2016. Neben einer ├ťbersicht ├╝ber die diversen Studienm├Âglichkeiten in Deutschland bietet das Heft zahlreiche weitere Artikel rund um das Masterstudium. Details gibt es hier.

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Neuerscheinung: „Medienkanzler“ von Thomas Birkner

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Von Gerhard Schr├Âder ist der Ausspruch ├╝berliefert, alles was er zum Regieren ben├Âtige sei „Bild, BamS und Glotze“. Nicht zuf├Ąllig widmete ihm der Journalist und sp├Ątere Pressesprecher Richard Meng im Jahre 2002 ein Buch mit dem Titel „Medienkanzler“. Thomas Birkner hat k├╝rzlich ein sehr viel umfangreicheres Buch herausgegeben, das jeden Kanzler als Medienkanzler beschreibt. Anhand der Amtsinhaber von Konrad Adenauer bis zu Angela Merkel wird in diesem Buch untersucht, wie sich die Medienstrategie des jeweiligen Bundeskanzlers und der Bundeskanzlerin sowie das Wechselspiel von Politik und Medien im Wandel der Zeit gestaltet. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert und verschiedene Phasen der Medialisierung der Politik herausgearbeitet. Details zum Buch gibt es hier. Das Buch steht in unserer Bibliothek als elektronische Version zur Verf├╝gung.

Thomas Birkner (Hrsg.): „Medienkanzler. Politische Kommunikation in der Kanzlerdemokratie“, Wiesbaden: VS Springer Verlag, 2016, 302 Seiten, 49,99 Euro.

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Neue Studie zum bundesdeutschen Wohlfahrtsstaat

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Wie sch├Ątzen die Bundesb├╝rger den deutschen Wohlfahrtsstaat in Bezug auf seinen Umfang und seine Leistungsf├Ąhigkeit ein? Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist diesen Fragen in einer gro├č angelegten Studie nachgegangen. Dazu wurden etwa 2000 Wahlberechtigte ab 18 Jahren zu ihren reformpolitisch relevanten Pr├Ąferenzen und Einstellungen befragt. Die wichtigsten f├╝nf Ergebnisse der Studie lauten wie folgt: 82 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die soziale Ungleichheit in Deutschland mittlerweile ein zu hohes Ausma├č angenommen hat. Die vollst├Ąndige Gleichstellung von Mann und Frau sowie der effiziente Ausbau von wohlfahrtsstaatlichen Humandienstleistungen werden von der Bev├Âlkerung als Priorit├Ąten f├╝r die Reformpolitik genannt. Die Kerninstitutionen des deutschen Sozialstaats, die Sozialversicherungen, erfahren nach wie vor hohen Zuspruch in der Bev├Âlkerung. Die Verantwortung f├╝r eine ad├Ąquate Absicherung des Lebensstandards bei gesundheitlichen und sozialen Risiken liegt nach ├ťberzeugung einer gro├čen Mehrheit noch immer beim Staat. Zur Finanzierung des gew├╝nschten Leistungsniveaus finden h├Âhere Steuern auf Erbschaften, f├╝r Unternehmen und auf Verm├Âgenswerte hohen Zuspruch. Highlights der Studie sowie deren Volltext finden sich bei Interesse hier.

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