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Ben Bradlee, langjÀhriger Chefredakteur der Washington Post, gestorben

US-Politik

Er war eine Legende, ein Zeitungsmacher der alten Schule: Ben Bradlee, der langjĂ€hrige Chefredakteur der Washington Post, ist gestern im Alter von 93 Jahren gestorben. Unter seiner 26-jĂ€hrigen Ägide an der Spitze der Zeitung publizierte die Post die so genannten Pentagon Papers, seine beiden Reporter Carl Bernstein und Bob Woodward deckten den Watergate-Skandal auf. Als junger Journalist wohnte Bradlee im Washingtoner Stadtteil Georgetown neben einem jungen, aufstrebenden Senator aus Massachusetts namens John F. Kennedy. Die beiden freundeten sich an, Bradlee schrieb spĂ€ter mehrere BĂŒcher ĂŒber den PrĂ€sidenten Kennedy. Unbedingt empfehlenswert ist Bradlees Autobiographie. Hier findet sich ein ausfĂŒhrlicher Nachruf auf Ben Bradlee. Und der Nachruf der Washington Post ist hier zu finden. Auf den Seiten der Post finden sich zudem eine Zeitleiste zu Bradlees Lebensstationen sowie in einer Galerie sein Leben in Bildern.

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Bedeutung der Kongresswahlen 2014

US-Politik

Am 4. November 2014 werden in den Vereinigten Staaten die beiden Parlamentskammern, Senat und ReprĂ€sentantenhaus, neu gewĂ€hlt. WĂ€hrend die Mehrheit der Republikaner im ReprĂ€sentantenhaus sicher zu sein scheint, ist das Rennen um die Mehrheit im Senat deutlich spannender. Aber auch hier scheinen die Republikaner in entscheidenden Staaten vorne zu liegen, so dass die beiden nĂ€chsten Jahre fĂŒr den amtierenden PrĂ€sidenten Barack Obama zumindest nicht einfacher als die bisherigen sechs Jahre werden. Die Washington Post hat ein Election Lab eingerichtet und versucht, den Wahlausgang zu prognostizieren. Und die britische Zeitschrift The Economist skizziert in diesem Artikel zwei denkbare Szenarien fĂŒr die nĂ€chsten beiden Jahre in der amerikanischen Politik.

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Neuerscheinung zur amerikanischen Außenpolitik: “Weltmacht vor neuen Herausforderungen”

Außenpolitik, LektĂŒren, US-Politik

Seit sechs Jahren ist Barack Obama PrĂ€sident der Vereinigten Staaten – ein guter Zeitpunkt fĂŒr die Atlantische Akademie in Kaiserslautern, unter dem Titel “Weltmacht vor neuen Herausforderungen” eine erste Bilanz der unterschiedlichen außenpolitischen Felder der US-Regierung zu ziehen. Details zu diesem Werk sowie das Inhaltsverzeichnis des Buches finden sich hier. Der VorgĂ€ngerband “Weltmacht im Wandel” aus dem Jahre 2012 steht ĂŒbrigens in unserer Zweigbibliothek.

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John Dingell sagt “Good-Bye”

US-Politik

Nach fast sechzig Jahren im US-ReprĂ€sentantenhaus hat der Demokrat John Dingell aus Michigan beschlossen – und am heutigen Tage verkĂŒndet -, dass es jetzt ja auch mal gut sein könnte. Erstmals im Jahr 1955 (!) gewĂ€hlt, folgte er damals seinem verstorbenen Vater nach, der den Wahlkreis auch schon fĂŒr 22 Jahre in Washington vertreten hatte. Hier ist die ganze Geschichte. In seiner heutigen ErklĂ€rung hofft Dingell darauf, dass sich seine aktuellen Kollegen zusammenreißen, gemeinsame Lösungen finden und am Ende des Jahres mehr in der Bilanz stehen haben als die bislang mageren 57 (!) verabschiedeten Gesetze. Chris Cilizza von der Washington Post erklĂ€rt hier, warum genau das nicht funktionieren wird.
Update, 25.2.2014: Der Kongresssitz könnte trotzdem in der Familie Dingell bleiben. Heute hat John Dingells Ehefrau Debbie bekannt gegeben, dass sie sich zur Wahl stellen wird. Details hier.

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Parteipolitische Polarisierung in den USA

Halle (Saale), US-Politik, US-Wahl 2012

Das National Journal analysiert in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden die Entwicklung der parteipolitischen Polarisierung in den Vereinigten Staaten, insbesondere im Kongress. Nun hat die Zeitschrift aktuelle Zahlen vorgelegt, demnach ist diese Polarisierung so stark ausgeprĂ€gt wie noch nie, und nichts deutet darauf hin, dass sich an dieser Situation in absehbarer Zukunft etwas Ă€ndern könnte. Der detaillierte Überblick findet sich hier.

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Robert Bork gestorben

US-Politik, US-Wahl 2012

Nachdem vorgestern bereits der derzeit am lĂ€ngsten dem US-Senat angehörende Daniel Inouye (D-Hawaii) verstorben ist, starb am heutigen Vormittag mit Robert Bork eine konservative Ikone. Bork war am ehesten dafĂŒr bekannt, was er nicht war: ein Richter des amerikanischen Supreme Court nĂ€mlich.
1987 hatte ihn der damalige PrĂ€sident Ronald Reagan als Richter am höchsten Gericht der Vereinigten Staaten nominiert, und nach einem mehrtĂ€gigen Anhörungsmarathon im Senat unter dem Vorsitz des damaligen Rechtsausschussvorsitzenden Joe Biden (D-Delaware) musste Reagan seine Nominierung zurĂŒckziehen. Schon damals war die Ernennung von Richtern fĂŒr den Supreme Court eine augenscheinlich sehr schwierige Angelegenheit. Die Auswirkungen der gescheiterten Bork-Nominierung sind nach Auffassung vieler Beobachter bis heute zu spĂŒren. Zuletzt fungierte Bork als Berater der PrĂ€sidentschaftskampagne von Mitt Romney. Die New York Times hat auf ihrer Internetseite einen sehr umfassenden Nachruf veröffentlicht, die Washington Post ebenfalls.

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Obama erneut “Person of the Year”

US-Politik, US-Wahl 2012

Zum zweiten Mal nach 2008 hat das amerikanische Politikmagazin TIME US-PrĂ€sident Barack Obama zum “Person of the Year” gewĂ€hlt. In einer umfangreichen Printausgabe lĂ€sst sich in den nĂ€chsten Tagen alles rund um diese Auszeichnung nachlesen. Oder Sie schauen einfach hier.

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John Kerry soll Hillary Clinton nachfolgen

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2012

Bereits vor vier Jahren galt er als Favorit auf das Amt des Außenministers: der langjĂ€hrige Senator von Massachusetts und derzeitige Vorsitzende des AuswĂ€rtigen Ausschusses im Senat John Kerry. Damals war er intern Hillary Clinton unterlegen, nun soll er ihr Nachfolger werden. Kerry wird auf der WeltbĂŒhne wie in den politischen Zirkeln von Washington DC wohl weniger glamourös, aber nicht minder effektiv als seine VorgĂ€ngerin auftreten. Seit gut zweieinhalb Jahrzehnten kennt er den Politikbetrieb der amerikanischen Hauptstadt und ist entsprechend gut vernetzt. Christoph von Marschall widmet ihm heute im Berliner Tagesspiegel ein PortrĂ€t, das Sie hier nachlesen können.

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Barack Obama 2.0

US-Politik, US-Wahl 2012

Die amerikanische PrĂ€sidentschaftswahl liegt bereits zwei Wochen zurĂŒck, am 20. Januar 2013 wird PrĂ€sident Barack Obama in seine zweite Amtszeit eingefĂŒhrt. Der Berliner Tagesspiegel wagt einen Blick auf die möglicherweise dominierenden Themen der nĂ€chsten vier Jahre, und zwar hier.

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Crunching numbers: die US-PrÀsidentschaftswahl 2012 in der Auswertung

Außenpolitik, Politikwissenschaft, US-Politik, US-Wahl 2012

Die New York Times hat auf ihren Internetseiten eine sehr ausfĂŒhrliche Analyse des Ergebnisses der US-PrĂ€sidentschaftswahl vom 6. November 2012 veröffentlicht. Wenn Sie Spaß an Zahlen und Statistiken haben (oder ein entsprechendes Referat vorbereiten mĂŒssen), dann sollten Sie mal hier vorbeischauen.

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