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Außenpolitik in der Obama-Administration

Außenpolitik, US-Politik

Sie z√§hlt neben Au√üenminister John Kerry zu den wohl wichtigsten au√üenpolitischen Beratern von Pr√§sident Obama: Samantha Power, Pulitzerpreis-Gewinnerin mit ihrem Buch √ľber die amerikanische Reaktion auf unterschiedliche Genozide, Journalistin, Schriftstellerin, Direktorin des Menschenrechtszentrums an der Kennedy School der Harvard University, seit August 2013 Botschafterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen in New York.
Die Zeitschrift The New Yorker widmet ihr in der aktuellen Ausgabe ein sehr ausf√ľhrliches Portr√§t, das hier gefunden werden kann.

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Person des Tages: Elizabeth Warren

Außenpolitik, US-Politik

Sie ist die Frau der Stunde: im aktuellen Budgetstreit der Vereinigten Staaten zwischen Demokraten und Republikanern war es vor allem Elizabeth Warren, die 65j√§hrige Senatorin aus Massachusetts, die die Schlagzeilen beherrschte. Mit ihrem (letztendlich erfolglosen) Widerstand gegen zentrale Passagen des Haushaltsgesetzes wird sie immer mehr zur “Galionsfigur” der Linken innerhalb der Demokratischen Partei, wie die Neue Z√ľrcher Zeitung in diesen Tagen schrieb. Seit der Wahl im November 2012 sitzt sie im Senat, nachdem sie den Republikaner Scott Brown schlagen konnte, der einige Jahre zuvor √ľberraschend die Senatslegende Ted Kennedy beerbte. Mit knapp 70 Millionen US-Dollar z√§hlt dieser Senatswahlkampf bis heute zu den teuersten Wahlk√§mpfen der Geschichte.
Warren ist von Haus aus Professorin f√ľr Wirtschaftsrecht. Bis heute z√§hlen Fragen der Regulierung von nationalen wie internationalen Finanzm√§rkten zu den zentralen Themen ihrer Arbeit. Ihre offizielle Webseite findet sich hier. Die Washington Post berichtet hier. Michael Goodwin argumentiert in der New York Post, dass Warren durchaus ein Risiko f√ľr die Pr√§sidentschaftskandidatur von Hillary Clinton darstellen k√∂nnte – ebenso wie es 2008 Barack Obama war, der sich gegen Hillary durchsetzen konnte. In eine √§hnliche Richtung argumentiert Politico.com. Neue Nahrung erhielten diese Spekulationen in der letzten Woche, als knapp 300 fr√ľhere Mitarbeiter der Pr√§sidentschaftskampagnen Barack Obamas Warren in einem offenen Brief aufforderten, 2016 als Pr√§sidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei anzutreten. Warren selbst hat √ľbrigens bislang stets bestritten, eine entsprechende Kandidatur zu planen. Wer sonst noch alles f√ľr die Wahl 2016 ins Rennen gehen k√∂nnte, hat die New York Times hier zusammengestellt.

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Neue Publikation zum US-Kongress

Lekt√ľren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik

In diesen Tagen wird der Wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses, der Congressional Research Service (CRS), 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass ist ein umfangreiches Kompendium erschienen, in dem Mitarbeiter des CRS auf die Geschichte dieses Parlaments sowie auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen schauen. Alle, die sich im Studium (oder aus reinem Interesse) mit der Arbeit dieses Parlamentes besch√§ftigen (wollen), werden hier eine F√ľlle an Material finden. Das gesamte Dokument ist hier zu finden.

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Ben Bradlee, langjähriger Chefredakteur der Washington Post, gestorben

US-Politik

Er war eine Legende, ein Zeitungsmacher der alten Schule: Ben Bradlee, der langj√§hrige Chefredakteur der Washington Post, ist gestern im Alter von 93 Jahren gestorben. Unter seiner 26-j√§hrigen √Ągide an der Spitze der Zeitung publizierte die Post die so genannten Pentagon Papers, seine beiden Reporter Carl Bernstein und Bob Woodward deckten den Watergate-Skandal auf. Als junger Journalist wohnte Bradlee im Washingtoner Stadtteil Georgetown neben einem jungen, aufstrebenden Senator aus Massachusetts namens John F. Kennedy. Die beiden freundeten sich an, Bradlee schrieb sp√§ter mehrere B√ľcher √ľber den Pr√§sidenten Kennedy. Unbedingt empfehlenswert ist Bradlees Autobiographie. Hier findet sich ein ausf√ľhrlicher Nachruf auf Ben Bradlee. Und der Nachruf der Washington Post ist hier zu finden. Auf den Seiten der Post finden sich zudem eine Zeitleiste zu Bradlees Lebensstationen sowie in einer Galerie sein Leben in Bildern.

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Bedeutung der Kongresswahlen 2014

US-Politik

Am 4. November 2014 werden in den Vereinigten Staaten die beiden Parlamentskammern, Senat und Repr√§sentantenhaus, neu gew√§hlt. W√§hrend die Mehrheit der Republikaner im Repr√§sentantenhaus sicher zu sein scheint, ist das Rennen um die Mehrheit im Senat deutlich spannender. Aber auch hier scheinen die Republikaner in entscheidenden Staaten vorne zu liegen, so dass die beiden n√§chsten Jahre f√ľr den amtierenden Pr√§sidenten Barack Obama zumindest nicht einfacher als die bisherigen sechs Jahre werden. Die Washington Post hat ein Election Lab eingerichtet und versucht, den Wahlausgang zu prognostizieren. Und die britische Zeitschrift The Economist skizziert in diesem Artikel zwei denkbare Szenarien f√ľr die n√§chsten beiden Jahre in der amerikanischen Politik.

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Neuerscheinung zur amerikanischen Au√üenpolitik: “Weltmacht vor neuen Herausforderungen”

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, US-Politik

Seit sechs Jahren ist Barack Obama Pr√§sident der Vereinigten Staaten – ein guter Zeitpunkt f√ľr die Atlantische Akademie in Kaiserslautern, unter dem Titel “Weltmacht vor neuen Herausforderungen” eine erste Bilanz der unterschiedlichen au√üenpolitischen Felder der US-Regierung zu ziehen. Details zu diesem Werk sowie das Inhaltsverzeichnis des Buches finden sich hier. Der Vorg√§ngerband “Weltmacht im Wandel” aus dem Jahre 2012 steht √ľbrigens in unserer Zweigbibliothek.

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John Dingell sagt “Good-Bye”

US-Politik

Nach fast sechzig Jahren im US-Repr√§sentantenhaus hat der Demokrat John Dingell aus Michigan beschlossen – und am heutigen Tage verk√ľndet -, dass es jetzt ja auch mal gut sein k√∂nnte. Erstmals im Jahr 1955 (!) gew√§hlt, folgte er damals seinem verstorbenen Vater nach, der den Wahlkreis auch schon f√ľr 22 Jahre in Washington vertreten hatte. Hier ist die ganze Geschichte. In seiner heutigen Erkl√§rung hofft Dingell darauf, dass sich seine aktuellen Kollegen zusammenrei√üen, gemeinsame L√∂sungen finden und am Ende des Jahres mehr in der Bilanz stehen haben als die bislang mageren 57 (!) verabschiedeten Gesetze. Chris Cilizza von der Washington Post erkl√§rt hier, warum genau das nicht funktionieren wird.
Update, 25.2.2014: Der Kongresssitz könnte trotzdem in der Familie Dingell bleiben. Heute hat John Dingells Ehefrau Debbie bekannt gegeben, dass sie sich zur Wahl stellen wird. Details hier.

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Parteipolitische Polarisierung in den USA

Halle (Saale), US-Politik, US-Wahl 2012

Das National Journal analysiert in regelmäßigen Abständen die Entwicklung der parteipolitischen Polarisierung in den Vereinigten Staaten, insbesondere im Kongress. Nun hat die Zeitschrift aktuelle Zahlen vorgelegt, demnach ist diese Polarisierung so stark ausgeprägt wie noch nie, und nichts deutet darauf hin, dass sich an dieser Situation in absehbarer Zukunft etwas ändern könnte. Der detaillierte Überblick findet sich hier.

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Robert Bork gestorben

US-Politik, US-Wahl 2012

Nachdem vorgestern bereits der derzeit am l√§ngsten dem US-Senat angeh√∂rende Daniel Inouye (D-Hawaii) verstorben ist, starb am heutigen Vormittag mit Robert Bork eine konservative Ikone. Bork war am ehesten daf√ľr bekannt, was er nicht war: ein Richter des amerikanischen Supreme Court n√§mlich.
1987 hatte ihn der damalige Pr√§sident Ronald Reagan als Richter am h√∂chsten Gericht der Vereinigten Staaten nominiert, und nach einem mehrt√§gigen Anh√∂rungsmarathon im Senat unter dem Vorsitz des damaligen Rechtsausschussvorsitzenden Joe Biden (D-Delaware) musste Reagan seine Nominierung zur√ľckziehen. Schon damals war die Ernennung von Richtern f√ľr den Supreme Court eine augenscheinlich sehr schwierige Angelegenheit. Die Auswirkungen der gescheiterten Bork-Nominierung sind nach Auffassung vieler Beobachter bis heute zu sp√ľren. Zuletzt fungierte Bork als Berater der Pr√§sidentschaftskampagne von Mitt Romney. Die New York Times hat auf ihrer Internetseite einen sehr umfassenden Nachruf ver√∂ffentlicht, die Washington Post ebenfalls.

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Obama erneut “Person of the Year”

US-Politik, US-Wahl 2012

Zum zweiten Mal nach 2008 hat das amerikanische Politikmagazin TIME US-Pr√§sident Barack Obama zum “Person of the Year” gew√§hlt. In einer umfangreichen Printausgabe l√§sst sich in den n√§chsten Tagen alles rund um diese Auszeichnung nachlesen. Oder Sie schauen einfach hier.

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