Neu erschienen: das Jahrbuch der europÀischen Integration 2016

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

KĂŒrzlich ist die neue Ausgabe des „Jahrbuchs der europĂ€ischen Integration“ erschienen. In diesem umfangreichen Werk finden sich aktuelle Bestandsaufnahmen aller relevanten Ereignisse und Entwicklungen innerhalb der EuropĂ€ischen Union im Berichtszeitraum 2015/2016. Besonderer Fokus liegt auf der Arbeit der einzelnen Institutionen sowie auf ausgewĂ€hlten Politikfeldern. Ebenfalls berĂŒcksichtigt werden Fragen der Erweiterungspolitik der EU sowie deren Beziehungen zu anderen internationalen Organisationen.
Alles Wissenswerte zum Buch findet sich hier, das Inhaltsverzeichnis lĂ€sst sich hier abrufen. Das Werk ist in der UniversitĂ€tsbibliothek der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg als eBook verfĂŒgbar.

Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels (Hrsg.): Jahrbuch der europÀischen Integration 2016, Nomos Verlag, Baden-Baden, 2016, 611 Seiten, 84,- Euro.

Keine Antworten

TV-Tipp: „Mensch Schröder“

Innenpolitik, TV-Tipps

SpĂ€testens mit der neu aufgeflammten Diskussion rund um mögliche Korrekturen an der Agenda 2010 steht die Regierungszeit der rot-grĂŒnen Koalition unter Bundeskanzler Gerhard Schröder wieder im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. ZufĂ€llig zeigt das ZDF heute abend eine Dokumentation ĂŒber Gerhard Schröder, in der er unter anderem ĂŒber Siege und Niederlagen, die Agenda 2010 und die Niederlage in der Bundestagswahl 2005 spricht. Alle HintergrĂŒnde zum Film gibt es hier.

„Mensch Schröder“, Reihe ZDFzeit, Film von Florian Huber, 7. MĂ€rz 2017, 20:15-21:00 Uhr, 45 Minuten.

Keine Antworten

Foto des Tages (6. MĂ€rz 2017)

Halle (Saale), Momentaufnahmen

Blick auf den Landtag Sachsen-Anhalts in der winterlichen Morgensonne, fotografiert am 16. Februar 2017.

Keine Antworten

Neue Sitzmöbel in der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften

Halle (Saale), Studium

Seit Eröffnung der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften auf dem neuen Steintorcampus der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg ist die Nachfrage nach den dortigen ArbeitsplĂ€tzen stark ausgeprĂ€gt. KĂŒrzlich wurden neue Sofas und Sessel in den RĂ€umlichkeiten der Bibliothek aufgestellt, die den dortigen Aufenthalt (noch) angenehmer gestalten sollen. Einige Impressionen finden Sie hier.

Keine Antworten

Neues Zentrum fĂŒr empirische Demokratieforschung an der Uni Mainz gegrĂŒndet

Innenpolitik, Internet(z), Politikwissenschaft

Am Wochenende ist mit einer GrĂŒndungstagung (Programm hier) an der Johannes-Gutenberg-UniversitĂ€t zu Mainz ein neues politikwissenschaftliches Forschungszentrum gegrĂŒndet worden: das „Mainzer Zentrum fĂŒr empirische Demokratieforschung“ (MZeDF). Es beschĂ€ftigt sich laut Homepage mit „den drĂ€ngenden Fragen und Herausforderungen rund um die Demokratie unserer Zeit. Die empirisch fundierte und methodisch innovative Generierung neuen Wissens ist uns ebenso wichtig wie die breitenwirksame Vermittlung dieser Erkenntnisse an die Bevölkerung. Seine Position sieht das MZeDf deshalb an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, wo es als verbindendes Element zwischen den sich sonst hĂ€ufig fremden Welten agiert“. Geleitet wird das Zentrum von Prof. Thorsten Faas. Zu den AktivitĂ€ten des Zentrums gehören unterschiedliche Forschungsprojekte, aber auch Veranstaltungen wie zum Beispiel die Reihe „Demokratie um 12“ in Berlin.

Keine Antworten

Vor Trumps erster Rede zur Lage der Nation

Außenpolitik, US-Politik

In diesen Tagen prĂ€sentiert US-PrĂ€sident Donald Trump seinen ersten Haushalt fĂŒr das am 1. Oktober 2017 beginnende Haushaltsjahr. Darin spricht er sich fĂŒr eine deutliche Erhöhung der MilitĂ€rausgaben zu Lasten anderer staatlicher Behörden und Programme aus. Mit diesen VorschlĂ€gen hat er bereits eine heftige Debatte bei den verschiedenen politischen FlĂŒgeln der Republikanischen Partei ausgelöst. Der Abgeordnete im ReprĂ€sentantenhaus Charlie Dent, Republikaner aus Pennsylvania, spricht fĂŒr viele Republikaner auf Capitol Hill, wenn er sagt: „The president will propose and the Congress will dispose. We’ll look at his budget, but at the end of the day we in Congress write the appropriations bills, and I am not one who thinks you can pay for an increase in [military] spending on the backs of domestic discretionary programs, which constitute 13 or 14 percent of all federal spending.“ HintergrĂŒnde zum Thema finden sich hier, hier und hier. Im Mittelpunkt stehen dabei mit Trump und dem Sprecher des ReprĂ€sentantenhauses, Paul Ryan (Republikaner aus Wisconsin), zwei Politiker, die den Wahlkampf ĂŒber sehr auf gegenseitige Distanz geachtet haben und nunmehr trotzdem miteinander arbeiten mĂŒssen, um einen Haushalt fristgerecht zu verabschieden.
Heute abend wird Trump zudem vor beiden Kammern des US-Kongresses seine erste Rede zur Lage der Nation halten. Traditionell umreisst der Chef der Exekutive bei dieser Gelegenheit seine politischen PrioritĂ€ten fĂŒr die kommenden zwölf Monate. Elise Viebeck blickt in der Washington Post auf mögliche Inhalte der Rede (hier).
Und egal, mit welchen PlĂ€nen und Visionen man ins Weiße Haus eingezogen ist: die Geschichte zeigt, dass man als PrĂ€sident stets mit dem Unerwarteten rechnen muss: internationale Krisen, eigene VersĂ€umnisse in der Transitionsphase, nicht antizipierte Ereignisse – solche Vorkommnisse können die eigenen PlĂ€ne quasi ĂŒber Nacht ĂŒber den Haufen werfen. Die New York Times hat in einem umfangreichen Artikel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der frĂŒheren Clinton-, der Bush Jr.- und der Obama-Administrationen befragt, wie sie diese jeweils ersten 100 Tage im Amt erlebt haben. Der Beitrag findet sich unter dem Titel „Grand Plans vs. Reality“ hier.

Eine Antwort

Foto des Tages (28. Februar 2017)

Momentaufnahmen

Blick in die Reichstagskuppel, fotografiert am 24. Februar 2017. Das Wetter hĂ€tte etwas besser sein können…

Keine Antworten

Europa-Seminar der KAS in Magdeburg

Außenpolitik, Innenpolitik

Welche Bedeutung haben Kommunen in Europa? Wie werden sie in die Entscheidungsfindung der EuropĂ€ischen Union einbezogen, wie sind sie von europĂ€ischen Rechtsetzungsakten betroffen und wie wird dies in unterschiedlichen Politikfeldern umgesetzt? Welche Möglichkeiten der Mitsprache haben Kommunen bei der Entscheidungsfindung in Europa? Welche Bedeutung haben Regionen in Europa und wie arbeiten sie zusammen? Wie ist BĂŒrgernĂ€he in einem Europa der vier Ebenen gewĂ€hrleistet?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Seminares (einschließlich einer abendlichen Podiumsdiskussion) der Konrad-Adenauer-Stiftung (LandesbĂŒro Sachsen-Anhalt) in Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum Magdeburg und der Europa-Union Deutschland vom 31. MĂ€rz bis zum 1. April 2017 in Magdeburg. Details zur Veranstaltung finden sich hier.

Keine Antworten

Neue APuZ-Ausgabe zum Thema „TĂŒrkei“ erschienen

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Gestern ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Thema dieser Ausgabe ist die TĂŒrkei. So beschreibt unter anderem Michael Martens den gescheiterten Putsch aus dem Sommer 2016 sowie dessen Folgen. GĂŒlistan GĂŒrbey beschĂ€ftigt sich mit der erneuten Gewalteskalation im tĂŒrkisch-kurdischen Konflikt und Kristina Karasu thematisiert – seit den jĂŒngsten Ereignissen in der TĂŒrkei rund um den Journalisten Deniz YĂŒcel hochaktuell – die Meinungs- und Pressefreihiet in der TĂŒrkei. Weiterhin stellt Kristina Dohrn Entstehung und Entwicklung der GĂŒlen-Bewegung vor, und Funda Tekin erlĂ€utert die HintergrĂŒnde der EU-TĂŒrkei-Beziehungen. Das Heft ist im Volltext hier zu finden.

Keine Antworten

Berufsperspektiven im Diplomatischen Dienst

Außenpolitik, Studium

Neben internationalen Organisationen wie der UNO oder der NATO bietet auch der Diplomatische Dienst Berufsperspektiven fĂŒr international orientierte Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler. Heute berichtet SPIEGEL Online von einem der regelmĂ€ĂŸig stattfindenden Infotage des AuswĂ€rtigen Amtes, und zwar hier. Informationen rund um die Bewerbung gibt es hier. Der nĂ€chste Bewerbungszeitraum fĂŒr das Auswahlverfahren 2017/18 lĂ€uft im Übrigen vom 18. April bis zum 31. Mai 2017.
Der Jurist Ernst von MĂŒnchhausen ist ein Berater, der Bewerberinnen und Bewerber auf den Auswahlprozess vorbereitet (und darĂŒber ein Buch geschrieben hat). In einem Interview beschreibt er seine Erfahrungen (hier). Auch auf europĂ€ischer Perspektive bieten sich (neue) berufliche Möglichkeiten – etwa im Rahmen des EuropĂ€ischen AuswĂ€rtigen Dienstes (hier).

Keine Antworten
« Ältere Einträge
Neuere Einträge »