Antrittsvorlesung von Frau Prof. Konstanze Senge

Halle (Saale), Innenpolitik, Studium

Am Mittwoch, den 5. Juli 2017, findet um 18:00 Uhr die Antrittsvorlesung von Frau Prof. Dr. Konstanze Senge statt, die am Institut fĂŒr Soziologie der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg die Professur fĂŒr Wirtschafts- und Organisationssoziologie inne hat. Das Thema der Vorlesung lautet: „Lassen sich ökologische Nachhaltigkeit und ökonomisches Wachstum vereinbaren?“ Die Veranstaltung findet im Hallischen Saal („Tulpe“) am UniversitĂ€tsring 5 statt. Herzliche Einladung!

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Ausschreibung von Deutschlandstipendien

Halle (Saale), Studium

Noch bis zum 29. Juni 2017 können sich Studierende der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg (MLU) fĂŒr Deutschlandstipendien bewerben. Durch diese Stipendien sollen „besonders begabte Studierende gefördert werden, die hervorragende Leistungen im Studium oder Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben“. Die Höhe des monatlichen Stipendiums betrĂ€gt 300 Euro, die jeweils zur HĂ€lfte aus Mitteln des Bundes und aus Mitteln privater Förderer bestritten werden. Die Ausschreibung gilt fĂŒr Studierende aller Fachrichtungen, die die Regelstudienzeit in ihrem Studiengang noch nicht ĂŒberschritten haben sowie fĂŒr Studienbewerberinnen und -bewerber, die die fĂŒr das Studium erforderlichen Zugangsvoraussetzungen erfĂŒllen und vor der Aufnahme des Studiums an der MLU zum Wintersemester 2017/18 stehen.
Alle Details zu den ModalitÀten der Bewerbung finden sich hier, allgemeine Informationen zum Deutschland-Stipendium sind hier zusammengefasst.

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Helmut Kohl und die Architektur der Republik

Innenpolitik

Zum Tode des Aktkanzlers Helmut Kohl findet sich in den Online- wie Offline-Medien eine sehr breite und umfassende Berichterstattung (beispielhaft sei nur auf die vorzĂŒgliche zweiteilige Dokumentation von Stephan Lamby und Michael Rutz verwiesen – in der ARD-Mediathek sind beide Teile noch bis zum 24. Juni 2017 zu sehen).
Ein einziger Aspekt sei an dieser Stelle herausgegiffen, nĂ€mlich der Einfluss, den Kohl als Bundeskanzler auf zentrale politische Architekturwerke der Republik gehabt hat. Man denke nur an seinen Einsatz fĂŒr das Bonner Haus der Geschichte, seine BemĂŒhungen um einen modernen Anbau des Deutschen Historischen Muesums in Berlin, seine Rolle im Entstehungsprozess des Mahnmals fĂŒr die ermordeten Juden Europas in Berlin sowie sein persönliches Votum fĂŒr die heutige Gestalt des neuen Bundeskanzleramtes in Berlin. In einem Artikel auf SPIEGEL Online geht Severin Weiland diesen EinflĂŒssen nach.
Im Nachgang des Todes von Helmut Kohl wurde auch bekannt, dass just zwei Tage vorher sein Biograf Hans-Peter Schwarz verstorben ist. Schwarz lehrte lange an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t in Bonn und hat nicht nur eine umfangreiche, sehr lesenswerte Biographie Kohls vorgelegt (siehe Bild unten), sondern eine ebenso beachtete doppelbĂ€ndige Biografie des ersten deutschen Bundeskanzlers, Konrad Adenauer. Ein Nachruf auf Schwarz aus der Feder seines frĂŒheren Kollegen Ludger KĂŒhnhardt findet sich hier. Weitere Nachrufe auf Hans-Peter Schwarz finden sich hier, hier und hier.
UPDATE, 22. Juni 2017: um Helmut Kohl und die Bonner bzw. Berliner Staatsarchitektur geht es auch in diesem Artikel von Heinrich Wefing in der aktuellen Ausgabe der ZEIT.

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Can Jon Osoff pull it off?

US-Politik

In den Vereinigten Staaten richten sich heute alle Augen (zumindest diejenigen der politischen Beobachter) auf Georgia. Hier kommt es zur Nachwahl eines Sitzes im US-ReprÀsentantenhaus in Washington, nachdem der vorherige Amtsinhaber sein Mandat aufgegeben hatte, um in die Trump-Administration zu wechseln.
Wohl selten war eine Nachwahl mit einer solchen parteipolitischen Bedeutung aufgeladen, dient die Nachwahl doch beiden Parteien, Republikanern wie Demokraten gleichermaßen, gut fĂŒnf Monate nach dem Amtsantritt von US-PrĂ€sident Donald Trump als Stimmungstest. FĂŒr die Demokraten tritt Jon Osoff an, der im ersten Wahlgang vor einigen Wochen in diesem als sehr konservativ geltenden Wahlkreis auf gleich 48 Prozent kam – aber eben nicht auf mehr als 50 Prozent, die den unmittelbaren Einzug in das ReprĂ€sentantenhaus bedeutet hĂ€tten. Gegen Osoff tritt fĂŒr die Republikaner Karen Handel an.
Und egal wer gewinnt – die siegreiche Partei wird mit RĂŒckenwind in die nĂ€chsten Kongresswahlen gehen. HintergrĂŒnde zur Wahl finden sich hier, hier und hier.

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EU-Studie: „Ziehen wir (noch) an einem Strang?“

Außenpolitik, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die Robert-Bosch-Stiftung hat jĂŒngst eine Studie des Royal Institute of International Affairs (Chatham House) veröffentlicht, in der vielfĂ€ltige Befunde bezĂŒglich der Frage zusammengetragen werden, was die europĂ€ische Bevölkerung sowie die politischen Eliten ĂŒber die EuropĂ€ische Union denken. Die Studie ist im Volltext hier abrufbar.

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Neues Heft der GWP erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

In den letzten Tagen ist das neue Heft 2/2017 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen. Neu ist im Heft die Serie „Demokratie“, die Roland Sturm in der aktuellen Ausgabe grundlegend einfĂŒhrt. Die frĂŒhere Richterin am Bundesverfassungsgericht, Gertrude LĂŒbbe-Wolff, stellt die provokante Frage auf: „Ist Verfassungsgerichtsbarkeit undemokratisch?“ Frank Decker fragt sich zudem, was in der Debatte ĂŒber Direkte Demokratie „falsch lĂ€uft“. In einem Essay thematisiert Peter Ulrich das Grundeinkommen als eine mögliche Variante eines WirtschaftsbĂŒrgerrechts (was daraufhin von Anke Hassel in einem weiteren Beitrag unmittelbar kritisiert wird). Matthias Belafi beschĂ€ftigt sich in seinem Fachaufsatz mit dem VerhĂ€ltnis der Kirchen zur Sozialen Marktwirtschaft. Christian Schnaudt, Michael Weinhardt und Stefan Liebig stellen Befunde zur politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor („weniger teilnahmslos und politikverdrossen als gedacht“). In der Rubrik „Politische Didaktik“ beschĂ€ftigt sich Sibylle Reinhardt, frĂŒher Professorin am Institut fĂŒr Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg, mit rechts orientierten SchĂŒlern und Empörten sowie der Frage, wie man im Schulumfeld mit ihnen umgehen kann/sollte.
Im Internet ist die Zeitschrift hier zu finden.

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Ausgabe 2/2017 der ZParl im Erscheinen

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

In den nĂ€chsten Tagen erscheint Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl). Und Amerika-Interessierte dĂŒrfen sich auf eine Vielzahl von BeitĂ€gen zum politischen System der Vereinigten Staaten sowie insbesondere zur letzten PrĂ€sidentschaftwahl freuen.
Torben LĂŒtjen beschreibt zum Beispiel die Vorwahlen der PrĂ€sidenschaftswahlen von 2016 („Zeiten des Aufruhrs“), wĂ€hrend Bernhard Kornelius die Hauptwahl untersucht („Trumps Triumph“). Florian Böller und Markus B. Siewert ziehen eine erste Bilanz der Trump-PrĂ€sidentschaft nach 100 Tagen, Patrick Horst lĂ€sst die PrĂ€sidentschaft Barack Obamas Revue passieren („Kein transformativer, aber ein effektiver und mutiger Leader“). Josef Braml macht sich einige Gedanken zum Zustand der Parteien und des politischen Systems in den USA („The Party is Over“). Manuel Franz und Florian Gawehns richten schließlich den Blick auf die Erfolgschancen von Kandidaten dritter Parteien („Chancenlos, aber wahlentscheidend?“). Eine Analyse der Kongresswahlen von 2016 komplettiert den USA-Schwerpunkt.
DarĂŒber hinaus findet sich im Heft ein Artikel von Anastasia Pyschny und Daniel Hellmann zur möglichen Operationalisierung des Begriffs „sicherer Wahlkreise“ („Wann ist ’sicher‘ sicher?“). Und Oskar Niedermayer prĂ€sentiert aktuelle und detaillierte Zahlen zu den Parteimitgliedschaften in Deutschland aus dem Jahr 2016.
Das komplette Inhaltsverzeichnis der neuen Ausgabe findet sich hier.

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Gastvortrag zur Beobachtung von AfD-Parteitagen

Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft

Im Rahmen des Masterseminars „Rechtspopulismus in den USA, Europa und Deutschland“ sprechen Dipl.-Pol. Romy Höhne und Sophie Kopsch, B. A. am 21. Juni 2017 um 18:15 Uhr zum Thema „Unter Populisten. Wissenschaftliche Beobachtung von AfD-Parteitagen“. Dabei berichten die beiden Referentinnen von ihren Erfahrungen auf Parteitagen der AfD im Rahmen des Kandidatenaufstellungsprojektes des Instituts fĂŒr Parlamentsforschung in Halle (Saale). NĂ€here Informationen zum Vortrag sind bei dem stellvertretenden Direktor des Instituts, Dr. Benjamin Höhne, erhĂ€ltlich.

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Podiumsdiskussion zum Thema „Fake News“

Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium

Die Institutsgruppe Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t lĂ€dt herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion rund um das Thema „Fake News“. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 20. Juni 2017 um 18:00 Uhr in Hörsaal 1 auf dem Steintor-Campus (Adam-Kuckhoff-Str. 35). Die Diskutierenden auf dem Podium sind Prof. Dr. Andrea JĂ€ger vom Institut fĂŒr Germanistik, Maren Schuster vom Masterstudiengang „MultiMedia @ Autorschaft“, der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Malte Stieper sowie Walter Zöller von der Mitteldeutschen Zeitung. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Benjamin Höhne, stellvertretender Direktor des Instituts fĂŒr Parlamentsforschung in Halle (Saale). Herzliche Einladung!

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Podiumsdiskussion zur inklusiven Bildung

Halle (Saale), Innenpolitik, Studium

Gern mache ich Sie auf die Podiumsdiskussion „Keine inklusive Gesellschaft ohne Inklusive Bildung?“ aufmerksam. Die Diskussionsrunde findet am 15. Juni 2017 von 18 bis 20 Uhr im Hallischen Saal statt (Burse zur Tulpe, UniversitĂ€tsring 5, 06108 Halle (Saale)). Veranstalter sind der Arbeitskreis Inklusion des Studierendenrates der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt.
Die Veranstaltung schließt thematisch und inhaltlich an die Podiumsdiskussion: „Mit Vielfalt zum Erfolg. Wie DiversitĂ€t die Hochschulen bereichert“ vom 8. Februar 2017 an und wird die dort aufgeworfenen Themen erneut aufgreifen und weiterentwickeln.
Die Veranstaltung moderieren wird Hendrik Lange (Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung-Sachsen-Anhalt und Hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion „Die Linke“ im Landtag von Sachsen-Anhalt)
Als Diskutierende nehmen teil:
Dr. Petra Sitte (Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Fraktion „Die Linke“ im Bundestag);
Prof. Dr. Patrick Wagner (Behindertenbeauftragter des Senats der Martin-Luther-UniversitÀt);
Nadine Wettstein (blinde Doktorandin am IAMO Halle (Saale), freie Dozentin und Beraterin fĂŒr Inklusion);
Prof. Dr. Peer Pasternak (Direktor des Instituts fĂŒr Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF)); sowie
Dr. Ingo Barth (gehörloser Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut fĂŒr Mikrostrukturphysik Halle (Saale))
Der Arbeitskreis Inklusion des Studierendenrates der MLU wird in die Diskussion einfĂŒhren.
Herzliche Einladung!

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