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Gastvortrag zur Beobachtung von AfD-Parteitagen

Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft

Im Rahmen des Masterseminars „Rechtspopulismus in den USA, Europa und Deutschland“ sprechen Dipl.-Pol. Romy Höhne und Sophie Kopsch, B. A. am 21. Juni 2017 um 18:15 Uhr zum Thema „Unter Populisten. Wissenschaftliche Beobachtung von AfD-Parteitagen“. Dabei berichten die beiden Referentinnen von ihren Erfahrungen auf Parteitagen der AfD im Rahmen des Kandidatenaufstellungsprojektes des Instituts fĂŒr Parlamentsforschung in Halle (Saale). NĂ€here Informationen zum Vortrag sind bei dem stellvertretenden Direktor des Instituts, Dr. Benjamin Höhne, erhĂ€ltlich.

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Zur parlamentarischen Arbeit der AfD-Fraktionen

Innenpolitik

Inzwischen ist die im Jahre 2013 neu gegrĂŒndete „Alternative fĂŒr Deutschland (AfD)“ in 13 der 16 bundesdeutschen Landtage vertreten. KĂŒrzlich hat sich ein Forscherteam aus den vier Politikwissenschaftlern Wolfgang Schroeder, Bernhard Weßels, Christian Neusser und Alexander Berzel vom Wissenschaftszentrum Berlin intensiv mit der Arbeit beschĂ€ftigt, die die insgesamt 153 Abgeordneten der AfD auf der parlamentarischen Ebene abliefern (die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig jungen Landtagsfraktionen im Saarland, in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sind in die Untersuchung noch nicht mit einbezogen worden). Justus Bender hat fĂŒr die Frankfurter Allgemeine Zeitung die wichtigsten Befunde der Analyse zusammengefasst, und zwar hier.

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Neue Ausgabe 1/2017 der ZParl erschienen

Bundestagswahl 2017, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Rechtzeitig vor dem langen Osterwochenende ist die neue Ausgabe 1/2017 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl) erschienen. Darin blicken Martin Koschkar und Christian Nestler auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vom 4. September 2016 zurĂŒck, Oskar Niedermayer analysiert die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus vom 18. September 2016. Im Mittelpunkt des Heftes steht die „Alternative fĂŒr Deutschland“ (AfD): Peter RĂŒtters hat sich mit der Arbeit der AfD-Abgeordneten in den diversen Landtagen und BĂŒrgerschaften beschĂ€ftigt, ein weiterer Beitrag thematisiert die AnhĂ€ngerstruktur der AfD. Julian SchĂ€rdel hat die regionale Berichterstattung ĂŒber die AfD in insgesamt neun LandtagswahlkĂ€mpfen untersucht, wĂ€hrend Eric Linhart die politische Positionen der AfD auf Landesebene anhand einer Auswertung des Wahl-O-Maten vorstellt. Neben BeitrĂ€gen zum Fraktions- und Abgeordnetenrecht lotet Karlheinz Niclauß die Möglichkeiten einer Minderheitsregierung nach der nĂ€chsten Bundestagswahl aus. Ein umfangreicher Rezensionsteil beschließt das Heft, dessen komplettes Inhaltsverzeichnis es hier gibt.

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Neue Ausgabe von „Politikum“ zum Thema WutbĂŒrger

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Der Begriff „WutbĂŒrger“ hat es bereits 2010 zum „Wort des Jahres“ in Deutschland gebracht, die politikwissenschaftliche Zeitschrift Politikum widmet dem PhĂ€nomen nun ein ganzes Heft. Darin beschĂ€ftigen sich Nils C. Bandelow und Colette S. Vogeler mit der Frage, wann bzw. „warum Protestbewegungen eskalieren“, Beate KĂŒpper beschreibt die Angst der WutbĂŒrger vor einem Statusverlust. Alexander HĂ€usler beschreibt die Alternative fĂŒr Deutschland (AfD) als eine „Partei des rechten WutbĂŒrgertums“, wĂ€hrend Carsten Koschmieder die WĂ€hlerstruktur der AfD analysiert. BeitrĂ€ge zum Verbotsverfahren gegen die NPD sowie zum Zusammenhang von Rechtspopulismus und politischer Bildung runden das Heft ab. Die InhaltsĂŒbersicht des aktuellen Heftes findet sich hier.

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Neue Studie zur WĂ€hlerschaft der AfD

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Nicht erst seit dem knappen Scheitern der Alternative fĂŒr Deutschland (AfD) an der 5%-HĂŒrde bei der Bundestagswahl 2013 ist die im Februar 2013 gegrĂŒndete Partei zum Untersuchungsgegenstand der Politikwissenschaft geworden. Inzwischen ist die AfD in zehn Landtagen vertreten. Aufschluss ĂŒber die AnhĂ€ngerschaft der Partei sowie deren VerĂ€nderungen in den letzten Jahren gibt jetzt eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Das Ergebnis der Studie lautet Ralf Melzer von der FES zusammengefasst: „Die AnhĂ€ngerschaft der rechtspopulistischen AfD ist seit unserer letzten Studie nicht nur gewachsen, sondern hat sich – parallel zur Ausrichtung der Partei – auch radikalisiert“. Melzer gibt die alle zwei Jahre erscheinende sogenannte Mitte-Studie zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland heraus, und die aktuellen Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild: In nahezu allen Dimensionen rechtsextremer und menschenfeindlicher Einstellungen zeigen AfD-AnhĂ€nger die mit Abstand höchsten Zustimmungswerte. Unter WĂ€hlern etablierter Parteien waren die Tendenzen ebenfalls noch vorhanden, allerdings in geringerem Maße und rĂŒcklĂ€ufig.
Die Studie ist hier nachzulesen. Zusammenfassungen gibt es zum Beispiel hier und hier.

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Ausgabe 2/2016 der ZParl im Druck

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Noch befindet sie sich im Druck, doch in wenigen Tagen wird sie auf dem Weg zu Abonnenten und Bibliotheken sein: die Anfang Juli erscheinende Ausgabe 2/2016 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl). Im aktuellen Heft finden sich eine Untersuchung der WĂ€hlerschaft der AfD, eine qualitative Analyse der deutschen Wahlprogramme zur Europawahl 2014 („Facetten des Euroskeptizismus“), ein Beitrag zur politischen Beteiligung junger Erwachsener (offline und online), die Vorstellung eines neues Bundestagswahlrechtes bzw. der Vorschlag einer PrĂ€ferenzwahl in Mehrpersonen-Wahlkreisen sowie eine aktuelle Übersicht zu den aktuellen Parteimitgliederzahlen des Jahres 2015. DarĂŒber hinaus werden im Literaturteil Neuerscheinungen zum VerhĂ€ltnis von Medien und Politik, zur Rolle des Bundesverfassungsgerichts, zu Leben und politischem Wirken Gerhard Schröders sowie zur bisherigen Amtszeit von PrĂ€sident Obama besprochen.
Wer nun Interesse hat, die Zeitschrift im Rahmen eines Abonnements zu beziehen, sollte mal hier schauen.

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Zu den Erfolgschancen der AfD

Innenpolitik, Landtagswahl 2016, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die Alternative fĂŒr Deutschland (AfD) ist am Institut fĂŒr Politikwissenschaft der MLU zunehmend Gegenstand von Haus- und Abschlussarbeiten (aktuelle Zahlen zum Abschneiden der AfD in den gestrigen Kommunlwahlen in Hessen sind hier zu finden). Im Mittelpunkt steht dabei oft die Frage, ob es sich bei der AfD um eine populistische Partei handelt. Ein hilfreiches Instrument zur Beantwortung dieser Frage ist der Kriterienkatalog zum Populismus, wie er vor einigen Jahren vom Politikwissenschaftler Florian Hartleb zusammengetragen worden ist. Vor einigen Tagen hat sich Hartleb im Internetangebot des Berliner Tagesspiegels zu den mittelfristigen Etablierungschancen dieser Partei geĂ€ußert. Er vertritt dabei die Auffassung, dass die beiden zentralen Themen der Partei – die FlĂŒchtlingsfrage und der Euroskeptizismus – auch weiterhin mobilisierungsfördernd wirken können bzw. werden. Der Gastbeitrag von Florian Hartleb ist hier zu finden. Anderer Auffassung ist – im gleichen Internetangebot – der Politikwissenschaftler Timo Lochocki, und zwar hier. Er vertritt die Auffassung, dass die AfD bereits in diesem Sommer ihre strategischen Vorteile verlieren könnte. Wissenschaftliche BeitrĂ€ge zur AfD sind ĂŒbrigens im Handbuch Parteienforschung von Oskar Niedermayer (Hrsg.), in der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (zum Beispiel hier) sowie im Handbuch der deutschen Parteien von Viola Neu und Frank Decker zu finden.

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Das schwere Los kleiner Parteien

Innenpolitik

Erst die Piratenpartei, nun die AfD – beide Parteien demonstrier(t)en, warum es kleine Parteien im Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland so schwer haben, sich zu etablieren. Der Politikwissenschaftler Florian Hartleb untersucht in einem Beitrag fĂŒr das Debattenmagazin The European die GrĂŒnde. Lesen Sie bei Interesse hier weiter.

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