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Neuerscheinung: „Der Reichstag“ von M. Cullen

Innenpolitik, LektĂŒren

Der in New York gebĂŒrtige Historiker Michael S. Cullen ist der wohl beste Kenner des ReichstagsgebĂ€udes in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Geschichte und Architektur des GebĂ€udes in Sichtweite des Brandenburger Tores hat er bereits vorgelegt, in einer Lizenzausgabe eines ursprĂŒnglich im be.bra-Verlag publizierten Buches fĂŒr die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung hat er nun auf knapp 200 Seiten die wichtigsten Fakten, Entwicklungen und Ereignisse zusammengefasst. Dabei wird anhand des ReichstagsgebĂ€udes mehr als ein Jahrhundert deutscher Parlamentsgeschichte lebendig. ErgĂ€nzt werden die einzelnen Abschnitte (Die AnfĂ€nge – Parlamentarischer Alltag – Symbol der Weimarer Republik – Parlament ohne Demokratie – Im Kalten Krieg – Im wiedervereinigten Deutschland) durch eine Vielzahl an historischen Schwarzweiß-Aufnahmen.

Michael S. Cullen: „Der Reichstag. Symbol deutscher Geschichte“, Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, November 2016, 224 Seiten, 4,50 Euro, Bestellnummer 1707.

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Zur Architektur des Berliner Regierungsviertels

Innenpolitik

Ganze sechzehn Jahre ist das Berliner Regierungsviertel in seiner derzeitigen Form erst alt. Und es ist noch gar nicht komplett: das fĂŒr das Areal zwischen Paul-Löbe-Haus und Bundeskanzleramt geplante BĂŒrgerforum ist nie gebaut worden (Teilbereiche der bestehenden GebĂ€ude sind bereits sanierungsbedĂŒrftig…). Auf der anderen Seite erweisen sich die derzeitigen GebĂ€ude als zu klein, um angemessenen Arbeitsraum fĂŒr Parlament und Regierung zu bieten. Und schließlich wird auch immer wieder ein Komplettumzug der noch in Bonn befindlichen Ministerien diskutiert. So ist das Regierungsviertel ein work in progress. Die Berliner Zeitung beleuchtet heute in einem ausfĂŒhrlichen Artikel Gegenwart und Zukunft dieses Areals. Sie finden den Artikel bei Interesse hier.

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Zu Besuch in der neuen Bibliothek auf dem Steintor-Campus der Martin-Luther-UniversitÀt

Halle (Saale), Studium

Die alte Sozialwissenschaftliche Fachbereichsbibliothek der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg war die letzten Jahre ĂŒber in einer, sagen wir, nicht gerade sehr geeigneten LokalitĂ€t untergebracht, nĂ€mlich in einem frĂŒheren Wohnhaus (einschließlich mehrerer Treppen, SeitenflĂŒgel, und so weiter). Mit der Eröffnung der neuen Zweigbibliothek im Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrum auf dem Steintor-Campus werden nun mehr als ein Dutzend Fachbereichsbibliotheken zusammengefasst. Der Bau ist ĂŒberraschend hell, es stehen deutlich mehr ArbeitsplĂ€tze zur VerfĂŒgung als zuvor. Sehen Sie nachfolgend einige Impressionen aus der Bibliothek. Am 17. Oktober 2015 können im Rahmen des Tages der offenen TĂŒr auf dem Steintor-Campus FĂŒhrungen durch das BibliotheksgebĂ€ude unternommen werden.

Oktober  2015 II 030

Oktober  2015 II 024

Oktober  2015 II 021

Oktober  2015 II 016

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Der neue Steintor-Campus: Ein- und Ausblicke

Halle (Saale), Studium

In diesen Tagen nimmt das Institut fĂŒr Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg seine TĂ€tigkeit in den neuen RĂ€umlichkeiten auf dem Steintor-Campus auf. In den kommenden Wochen werden immer mehr Institute der MLU auf den neuen Campus ziehen. Im Oktober schließlich wird das neue BibliotheksgebĂ€ude auf dem Steintor-GelĂ€nde sowie das Campus-CafĂ© des Studentenwerkes eröffnet. Bevor im Oktober auch die Studierenden den neuen Campus erobern (vor Ort gibt es mehrere HörsĂ€le und SeminarrĂ€ume), bietet sich in diesen Tagen die Chance, nahezu ungestört ĂŒber den fast leeren Campus zu wandeln. Sehen Sie nachfolgend einige Impressionen.

Blick ĂŒber den neuen Campus: links das HauptgebĂ€ude mit den (meisten) Instituten, rechts die neue Bibliothek.

Blick ĂŒber den neuen Campus: links das HauptgebĂ€ude mit den (meisten) Instituten, rechts die neue Bibliothek.

Klare Linien bestimmen die Architektur des HauptgebÀudes.

Klare Linien bestimmen die Architektur des HauptgebÀudes.

Die alten HörsÀle der landwirtschaftlichen FakultÀt sind saniert und in den neuen Campus integriert worden.

Die alten HörsÀle der landwirtschaftlichen FakultÀt sind saniert und in den neuen Campus integriert worden.

Noch wirken die GĂ€nge etwas kahl - viele Institute sind noch nicht eingezogen.

Noch wirken die GĂ€nge etwas kahl – viele Institute sind noch nicht eingezogen.

Hier ist noch viel Platz fĂŒr Informationen...

Hier ist noch viel Platz fĂŒr Informationen…

Und auch das gibt es auf dem neuen Campus: einen Weg, der nicht weiterfĂŒhrt...

Und auch das gibt es auf dem neuen Campus: einen Weg, der nicht weiterfĂŒhrt…

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Foto des Tages (10. November 2014)

Innenpolitik, Momentaufnahmen

Blick von der Spree aus in das Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages, fotografiert wÀhrend der Lichtgrenze 2014 am 8. November 2014.

November III 065

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Foto des Tages (24. Oktober 2014)

Momentaufnahmen

Blick auf das GebÀude des Landtages von Sachsen-Anhalt, fotografiert am 19. Oktober 2014. Details zum GebÀude gibt es hier.

Oktober 20141024 027

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Foto des Tages (15. Januar 2014)

Halle (Saale)

Foto (14)
Die architektonische Silhouette Halles, fotografiert am 8. Januar 2014 aus Hörsaal XII/Löw.

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Das ReichstagsgebĂ€ude in Berlin wird vergrĂ¶ĂŸert

Innenpolitik

Schon kurz nach dem Umzug des Bundestages von Bonn nach Berlin stellten sich die Berliner Liegenschaften des Parlaments als unzureichend fĂŒr die mehreren tausend Mitarbeiter heraus, und so wird seit geraumer Zeit das Marie-Elisabeth-LĂŒders-Haus, in dem sich die Parlamentsbibliothek und die Wissenschaftlichen Dienste befinden, in Richtung Osten erweitert. Nun soll auch das ReichstagsgebĂ€ude einen Anbau erhalten, und zwar unterirdisch. Nach Vorbild des Kapitols in Washington, das seit mehreren Jahren ĂŒber ein unterirdisches, dreistöckiges Besucherzentrum verfĂŒgt, soll so ein umfangreicher Eingangsbereich fĂŒr Gruppen und Besucher entstehen. Seit der VerschĂ€rfung der Terrorwarnungen im Jahre 2010 sind die daraufhin erfolgten zusĂ€tzlichen Sicherheitsmaßnahmen vor dem Reichstag provisorisch gestaltet und sehen derzeit nicht sehr schick aus.
Die Berliner Morgenpost hat Details zum Thema. Das Vorbild des US Kapitols können Sie sich hier in Wort, Bild und Video anschauen.

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Idee des Tages (4. Juli 2011)

Sonstiges

Warum nicht mal einen Balkon an das Erdgeschoss anbauen? Gesagt, getan.
Fotografiert in Berlin-Steglitz im April 2011.

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„Von Sachsen-Anhalt lernen heißt siegen lernen“

Halle (Saale), Innenpolitik

Die Stadt Halle hat seit der Wende knapp 80.000 Einwohner verloren, anderen StĂ€dten in Ostdeutschland erging es Ă€hnlich. Das Land Sachsen-Anhalt prĂ€sentiert jetzt eine Internationale Bauausstellung, um zu zeigen, wie 19 StĂ€dte im Bundesland mit diesem Schrumpfungsprozess umgehen und welche Konsequenzen sich etwa fĂŒr Stadtentwicklung, Infrastruktur und Kommunalplanung ergeben.

Erstmals ist ein ganzes Bundesland Schauplatz einer Bauausstellung, bei der zudem nicht prioritĂ€r neu, sondern vor allem um- und zurĂŒckgebaut wird. Damit kann Sachsen-Anhalt Vorbild fĂŒr viele andere Regionen in Deutschland sein, denen es in absehbarer Zukunft Ă€hnlich ergehen könnte.

„Sachsen-Anhalt ist beim Umbau Vorreiter fĂŒr Deutschland. Wir haben hier schon Erfahrungen gesammelt, die andere Regionen noch vor sich haben – oft ohne das wahrhaben zu wollen“, so wird der IBA-GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Bauhaus-Chef Philipp Oswalt bei SPIEGEL ONLINE zitiert.

SPIEGEL ONLINE hat zusÀtzliche Informationen rund um das Projekt:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,687725,00.html

Alles weitere zum Projekt und den Ausstellungen in 19 StÀdten, darunter auch das Beispiel Halle, ist hier nachzulesen:

http://www.iba-stadtumbau.de/index.php?iba-2010-de

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