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TV-Tipps (27): Gauck gegen Klarsfeld

Innenpolitik, TV-Tipps

Am kommenden Sonnabend, den 18. MĂ€rz 2012, wird im Berliner ReichstagsgebĂ€ude ein neuer BundesprĂ€sident gewĂ€hlt. Die ARD zeigt heute abend eine Doppeldokumentation ĂŒber die Kandidaten fĂŒr das Amt dieses Amt, Joachim Gauck und Beate Klarsfeld. Mehr zum Film finden Sie hier.

“Gauck gegen Klarsfeld. Das Kandidatenportrait”, Film von Rainald Becker und Robin Lautenbach, ARD, 12. MĂ€rz 2012, 22:45h, 30 Minuten.

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Norbert Lammert for President

Innenpolitik, Sonstiges

Besucher meiner Seminare wissen inzwischen, dass ich BundestagsprĂ€sident Norbert Lammert sehr schĂ€tze, ihn sogar fĂŒr einen ĂŒberaus geeigneten BundesprĂ€sident halte. Leider ist er vor der Bundesversammlung im Juni 2010 nicht vorgeschlagen worden. Warum das so ist (denn er war gleichwohl in der engeren Auswahl), geht unter anderem aus einem schönen PortrĂ€t Lammerts in der heutigen Berliner Zeitung hervor.

Sie finden den ganzen Artikel hier.

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DeutschlandTrend Aktuell

Innenpolitik

WĂ€hrend in diesem Moment im ZDF (“Maybrit Illner”) noch die alten Schlachten der Wulff-Gauck-Debatte geschlagen werden, scheint die Mehrheit der Bevölkerung bereits etwas weiter zu sein. Nach heute abend erhobenen Zahlen von Infratest Dimap,  die soeben in den Tagesthemen veröffentlicht wurden, meinen 72 Prozent der Befragten, Christian Wulff werde “ein guter BundesprĂ€sident” sein, 13 Prozent meinen dies nicht. Weiter sind 58 Prozent der Überzeugung, dass mit Christian Wulff “der richtige BundesprĂ€sident gewĂ€hlt” worden sei. Nur 35 Prozent meinen, dass Joachim Gauck der “bessere PrĂ€sident” gewesen sei.

Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel haben ĂŒbrigens der gleichen Umfrage zufolge Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Beliebtheitsskala ĂŒberholt. Mit 30 Prozentpunkten liegt die SPD in der Sonntagsfrage nur noch drei Prozentpunkte hinter der CDU/CSU, die auf 33 Prozent kommt (GRÜNE 17, Linke 10 und die FDP 5 Prozent).

Alle Details der Umfrage finden Sie hier:

http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend1120.html

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Die BundesprÀsidentenwahl im Twitter-Gewitter

Innenpolitik, Uncategorized

In den vergangenen Wochen wurde im Internet viel Wirbel um den Kandidaten fĂŒr das BundesprĂ€sidentenamt, Joachim Gauck, und seine UnterstĂŒtzer im Web gemacht, selbst der Vergleich mit Barack Obamas viel zitiertem Internetwahlkampf von 2008 wurde nicht gescheut. Aber war die UnterstĂŒtzung im Netz wirklich so breit und intensiv wie oft behauptet?

Markus Beckedahl zieht auf Netzpolitik.org eine erste Bilanz der BundesprÀsi-Wahl im Netz:

http://www.netzpolitik.org/2010/die-bundespraesidentenwahl-im-netz/

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“SPIEGEL”-Chefredakteure wissen mehr…

Innenpolitik

Doch manchmal machen es einem die Mitglieder der Bundesversammlung nicht leicht, wie der Blogger Stefan Niggemeier herausgefunden hat. Schauen Sie mal hier: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spiegel-chefredakteure-wissen-mehr/

Dazu passt diese gestrige Meldung auf FAZ Online: “Twitter: Wulff im 1. Wahlgang gewĂ€hlt”, mehr hier: http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~E492369E8E79B4F63945690BB11968C48~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Norbert Lammert for BundesprÀsident!

Innenpolitik

Nachher hat man ja immer recht, aber ich war von Anfang an fĂŒr Norbert Lammert als BundesprĂ€sident. Er hĂ€tte stets den richtigen Ton zwischen staatstragender Ernsthaftigkeit und augenzwinkernder Leichtigkeit gefunden. So hat er gestern in der souverĂ€nen Leitung der Bundesversammlung abermals demonstriert, wie gut er ins Schloss Bellevue gepasst hĂ€tte (ich kann ĂŒbrigens auch mit Christian Wulff leben und hĂ€tte auch nichts gegen einen BundesprĂ€sidenten Joachim Gauck gehabt).

Nicht nur mir ist Lammert gestern aufgefallen, sondern auch anderen. NĂ€heres lesen Sie in einem schönen und amĂŒsanten PortrĂ€t des gestrigen Auftritts Lammerts in der heutigen WELT:

http://www.welt.de/politik/article8247317/Lammert-scherzt-sich-durch-den-Wahlkrimi.html

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Das ZDF wetzt die Messer

Innenpolitik

Momentan lĂ€uft im Berliner ReichstagsgebĂ€ude der zweite Wahlgang der BundesprĂ€sidentenwahl, nachdem der Koalitionskandidat Christian Wulff im ersten Wahlgang nur 600 statt der erforderlichen 623 Stimmen erhalten hatte. Das ZDF hat schon jetzt genug und wetzt die Messer: Mit Beginn des zweiten Wahlganges hat sich das ZDF aus der Übertragung verabschiedet und zeigt nun die “KĂŒchenschlacht”. Auf der Homepage des ZDF heißt es dazu: “Hier kann der Traum eines jeden Hobbykochs in ErfĂŒllung gehen. Und die Zuschauer können ihm in die Töpfe schauen”. Wollen wir mal sehen, wer heute abend in die – womöglich leeren – Töpfe schaut.

Wir werden im Nachgang der BundesprÀsidentenwahl an dieser Stelle nochmals auf dieses Thema zu sprechen kommen.

Update: Um 21:14h wird das endgĂŒltige Ergebnis bekannt gegeben: 121 Enthaltungen, 494 Stimmen fĂŒr Joachim Gauck und 625 Stimmen fĂŒr Christian Wulff. HĂ€tte er diese Zahl im ersten Wahlgang erreicht, hĂ€tten sich die beiden weiteren WahlgĂ€nge erĂŒbrigt.

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Henrik Eigenfeld for BundesprÀsident!

Innenpolitik

Christian Wulff und Joachim Gauck heißen die beiden aussichtsreichsten AnwĂ€rter auf das Amt des BundesprĂ€sidenten. Die Linkspartei hat zudem die Journalistin Luc Jochimsen aufgestellt. Doch plötzlich mischt ein weiterer Kandidat mit: Henrik Eigenfeld aus LĂŒneburg.

Zumindest erhĂ€lt Henrik Eigenfeld aus der gesamten Republik GlĂŒckwunsch-SMS und Interviewanfragen bezĂŒglich seiner Kandidatur fĂŒr das Schloss Bellevue in Berlin. Wie das sein kann? Anfangs konnte sich Herr Eigenfeld auch nicht erklĂ€ren, er arbeitet als Mess- und Regeltechniker.  Nur sein Chef kennt die Nummer seines neuen Diensthandys – so ist er ĂŒberzeugt -, und die auch nur fĂŒr NotfĂ€lle. Glaubt Eigenfeld zunĂ€chst  an falsch verbundene Anrufer, so bringt eine Recherche die Wahrheit ans Licht: er hat unbekannterweise die Handynummer von PrĂ€sidentschaftskandidat Joachim Gauck ĂŒbernommen, und eine kuriose Geschichte nimmt ihren Lauf.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699908,00.html

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BundesprÀsident: Wulff gegen Gauck

Innenpolitik

Joachim Gauck ist plötzlich ĂŒberall: vor der Bundespressekonferenz, auf dem aktuellen SPIEGEL-Cover, und die Talkshows – egal ob sie “Anne Will” oder “Illner” heißen – kennen auch kein anderes Thema als die Frage, wer sich in der Bundesversammlung am 30. Juni 2010 durchsetzen wird. Insbesondere ostdeutsche LandesverbĂ€nde der FDP können sich vorstellen, statt fĂŒr Wulff fĂŒr Gauck zu stimmen. Auf der anderen Seite haben die Koalitionsparteien eine recht deutliche Mehrheit in der Bundesversammlung. Es wird also spannend. Und wir werden hier im Blog  am Thema dranbleiben.

Interessant ist der ganze Prozess gewesen, an dessen Ende sich Wulff selbst ins Spiel gebracht und durchgesetzt hat. Die MÀrkische Allgemeine aus Potsdam hat einen Hintergrundartikel zum Thema recherchiert, den Sie hier nachlesen können:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11815446/492531/

Update, 9. Juni 2010: Inzwischen hat Kandidat Gauck eine eigene Internet-PrÀsenz: http://www.joachim-gauck.de/

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Aus aktuellem Anlass: Direktwahl des BundesprÀsidenten?

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Nach dem RĂŒcktritt des BundesprĂ€sidenten wird in den Medien ein Vorschlag aufgegriffen, der in (un)regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden immer wieder thematisiert und diskutiert wird: die Direktwahl des BundesprĂ€sidenten. Einige unserer Seminarteilnehmer (zum Beispiel im Basismodul Regierungslehre und im Aufbaumodul-Seminar zum Thema “60 Jahre Grundgesetz”) haben sich mit diesem Thema im vergangenen Wintersemester im Rahmen eines Essays verfasst.

Was ist Ihre Meinung, politikwissenschaftlich begrĂŒndet? Sollte der BundesprĂ€sident in Zukunft direkt von allen Wahlberechtigten gewĂ€hlt werden, um ihm eine direkte Legitimation zu ermöglichen? Falls nicht: warum nicht? Nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende dieser Seite.;)

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