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Neue Ausgabe 1/2017 der ZParl erschienen

Bundestagswahl 2017, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Rechtzeitig vor dem langen Osterwochenende ist die neue Ausgabe 1/2017 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl) erschienen. Darin blicken Martin Koschkar und Christian Nestler auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vom 4. September 2016 zurĂŒck, Oskar Niedermayer analysiert die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus vom 18. September 2016. Im Mittelpunkt des Heftes steht die „Alternative fĂŒr Deutschland“ (AfD): Peter RĂŒtters hat sich mit der Arbeit der AfD-Abgeordneten in den diversen Landtagen und BĂŒrgerschaften beschĂ€ftigt, ein weiterer Beitrag thematisiert die AnhĂ€ngerstruktur der AfD. Julian SchĂ€rdel hat die regionale Berichterstattung ĂŒber die AfD in insgesamt neun LandtagswahlkĂ€mpfen untersucht, wĂ€hrend Eric Linhart die politische Positionen der AfD auf Landesebene anhand einer Auswertung des Wahl-O-Maten vorstellt. Neben BeitrĂ€gen zum Fraktions- und Abgeordnetenrecht lotet Karlheinz Niclauß die Möglichkeiten einer Minderheitsregierung nach der nĂ€chsten Bundestagswahl aus. Ein umfangreicher Rezensionsteil beschließt das Heft, dessen komplettes Inhaltsverzeichnis es hier gibt.

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Neue Ausgabe der Zeitschrift „Gesellschaft.Wirtschaft.Politik“ erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft.Wirtschaft.Politik“ erschienen. In dieser Ausgabe 1/2017 analysiert unter anderem Martin Thunert den Ausgang der amerikanischen PrĂ€sidentschaftswahlen vom November 2016 („PrĂ€zedenzlos und unvorhersehbar?“), wĂ€hrend der Politikwissenschaftler Jens van Scherpenberg die (bisherige) Wirtschaftspolitik von Donald Trump untersucht und nach den konkreten Konsequenzen fĂŒr die Weltwirtschaftsordnung fragt. Eckhard Jesse erörtert den Stand des bundesdeutschen Parteiensystems ein knappes halbes Jahr vor der nĂ€chsten Bundestagswahl (da der Beitrag leider auf dem Stand von Mitte Januar 2017 ist, konnte die Dynamisierung des parteipolitischen Wettbewerbs durch die Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten der SPD und deren Aufholen in nahezu allen Meinungsumfragen nicht berĂŒcksichtigt werden – was die Aussagekraft einiger Befunde Jesses einschrĂ€nkt). Joachim Behnke wagt eine Prognose fĂŒr den 19. Deutschen Bundestag und diskutiert eine mögliche VergrĂ¶ĂŸerung des Parlamentes durch Überhang- und Ausgleichsmandate. Schließlich beschĂ€ftigen sich Marco Giesselmann und Laura Luekemann mit empirischen Befunden zur Armut in der Bundesrepublik Deutschland.
Da sich die Zeitschrift in der Regel auch mit Themen der politischen Bildung beschĂ€ftigt, finden sich auch BeitrĂ€ge, die fĂŒr den Schulunterricht von Interesse sind. Christian Fischer stellt zum Beispiel eine Fallstudie zur „Internethetze“ vor, und in der Methodik-orientierten Reihe „SchĂŒler forschen“ wird erörtert, wie die Ergebnisse einer Befragung ausgewertet und prĂ€sentiert werden können. Als „das besondere Buch“ stellt Tim Spier das Buch „Parteiendemokratie im Wandel“ des Bonner Politikwissenschaftlers Frank Decker vor. Weitere (Kurz-)Rezensionen runden das Heft ab.
Die Zeitschrift findet sich im PrÀsenzbestand der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften der Martin-Luther-UniversitÀt Halle-Wittenberg.

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Tagung: „Parteiensystem und Koalitionsmodelle“

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Die Akademie fĂŒr politische Bildung (ApB) in Tutzing ist zugegebenermaßen eine Tagesreise von Halle (Saale) entfernt. Trotzdem sei auf ein interessantes Seminar vor der Bundestagswahl 2017 hingewiesen: vom 31. MĂ€rz bis zum 2. April 2017 veranstaltet die Akademie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung fĂŒr Parlamentsfragen (DVParl) eine Tagung mit dem Titel „Komplexe Farbenlehre: Parteiensystem und Koalitionsmodelle im Wahljahr 2017“. WĂ€hrend am ersten Tagungstag das Thema „Parteiendemokratie im Wandel“ (mit Klaus von Beyme und Manuela Glaab) im Fokus steht, geht es am zweiten Tag mit Sebastian Bukow, Frank Decker, Uwe Jun und Ulrich von Alemann um „Parteiensystem und Parteien“. Am dritten Tag folgt dann der Teil „Regieren mit Koalitionen“, bei dem Manfred G. Schmidt und Volker Best mitwirken. Das genaue Programm und die AnmeldemodalitĂ€ten können hier abgerufen werden.

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„Höllenritt Wahlkampf“ in erweiterter Auflage

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Es ist, wie ich finde, nach wie vor das beste deutschsprachige Buch ĂŒber Wahlen und WahlkĂ€mpfe – das Werk „Höllenritt Wahlkampf“ von Frank Stauss. In diesen Tagen ist das auch auf diesen Seiten vor geraumer Zeit empfohlene Buch in einer erweiterten Neuauflage erschienen – hinzugefĂŒgt hat Stauss ein neues Kapitel zu WahlkĂ€mpfen im Zeitalter des Populismus, und er beschreibt die Auswirkungen der Digitalisierung von WahlkĂ€mpfen. Ebenso ist ein neuer Abschnitt ĂŒber den erfolgreichen Wahlkampf von Malu Dreyer im FrĂŒhjahr 2016 in Rheinland-Pfalz hinzugekommen. Details zur Neuauflage gibt es hier. Ein Interview mit dem Autor findet sich anlĂ€ĂŸlich des Erscheinens der Erstauflage hier. Claus Kleber interviewte Stauss ĂŒbrigens am 24. Januar 2017 im heute-journal anlĂ€sslich der Nominierung von Martin Schulz zum neuen Parteivorsitzenden und Knazlerkandidaten der SPD. Nachzuschauen ist dieses Video hier (Interview ab Minute 09:34).

Frank Stauss: „Höllenritt Wahlkampf. Ein Insiderbericht“, erweiterte Neuausgabe, dtv-Verlag, MĂŒnchen 2017, 256 Seiten, 14,90 Euro.

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BTW 2017: Direktkandidaten im Wahlkreis 72

Halle (Saale), Innenpolitik

Inzwischen stehen die Direktkandidatinnen und -kandidaten des Wahlkreises 72 (Halle an der Salle plus Umgebung) fĂŒr die 19. Bundestagswahl am 24. September 2017 fest. Lediglich die AfD hat noch keine/n Kandidatin/en nominiert. Die Mitteldeutsche Zeitung hat vor einigen Tagen die einzelnen Bewerber der Parteien vorgestellt. Nachzulesen ist der Artikel hier.

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Den Bundestagskandidaten auf der Spur

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Seit gut neun Monaten existiert es inzwischen bereits: das im April 2016 neu gegrĂŒndete Institut fĂŒr Parlamentarismusforschung (IParl) in Halle an der Saale. In einem ersten großen wissenschaftlichen Projekt wird die Kandidatenauswahl fĂŒr die bevorstehende Bundestagswahl 2017 untersucht, indem eine dreistellige Zahl an Delegierten- bzw. Mitgliederversammlungen sowie ĂŒber 100 Listenparteitage der verschiedenen Parteien in ganz Deutschland besucht und ausgewertet werden. Tom Leonhardt vom Magazin „Scentia Halensis“ der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg hat die beiden Direktoren des Instituts, Prof. Suzanne S. SchĂŒttemeyer und Dr. Benjamin Höhne, besucht und einen ausfĂŒhrlichen Artikel ĂŒber die Ziele und Arbeitsschwerpunkte des neuen Instituts verfasst. Der Artikel findet sich hier. NĂ€here Informationen zum IParl gibt es hier.

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BTW 2017: ein Blick in den Wahlkreis Halle

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft

Seit einigen Wochen dĂŒrfen die politischen Parteien in Deutschland ihre Kandidatinnen und Kandidaten fĂŒr die Bundestagswahl im September 2017 nominieren – sowohl in den einzelnen Wahlkreisen als auch fĂŒr die Landeslisten in den einzelnen BundeslĂ€ndern. WĂ€hrend die meisten Parteien die Nominierung in den Wintermonaten durchfĂŒhren dĂŒrften, hat die CDU in Halle (Saale) bereits in der letzten Woche ihren Kandidaten, nĂ€mlich den Politikwissenschaftler Christoph Bernstiel, nominiert. Die ĂŒbrigen Parteien in Halle werden in den nĂ€chsten Wochen und Monaten folgen. Die Mitteldeutsche Zeitung hat sich in den Parteien vor Ort umgehört und stellt mögliche Kandidaten hier vor.
Am neu gegrĂŒndeten Institut fĂŒr Parlamentsforschung in Halle wird ĂŒbrigens im Rahmen eines Forschungsprojektes die Kandidatenaufstellung fĂŒr die nĂ€chste Bundestagswahl wissenschaftlich begleitet. Dazu werden mehrere Dutzend Wahlkreisversammlungen und Landesparteitage besucht, um zu erfahren, wer eigentlich kandidiert und welche Kandidaten sich warum durchsetzen. Vor einigen Jahren wurde „der Kandidat“ in einem wissenschaftlichen Aufsatz noch als „das unbekannte Wesen“ tituliert, dieses Forschungsprojekt soll helfen, den Kandidaten und die Kandidatin etwas bekannter zu machen. Details zum Projekt finden sich hier.

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Bilanz einer Bundestags-Novizin: Ronja Schmitt aus dem Wahlkreis Ulm im PortrÀt

Innenpolitik

Sie ist erst seit Dezember 2014 Mitglied des Deutschen Bundestages, als sie fĂŒr den verstorbenen Andreas Schockenhoff nachrĂŒckte, und sie ist zugleich die jĂŒngste Abgeordnete des Parlaments: die Bundestagsabgeordnete Ronja Schmitt aus dem Wahlkreis Ulm. Die Berliner Zeitung hat Frau Schmitt kĂŒrzlich in einem ausfĂŒhrlichen Artikel portrĂ€tiert, den Sie bei Interesse hier finden können.

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Lammert fordert Wahlrechtsreform

Innenpolitik

In der medialen Berichterstattung ist das Thema „zwischen den Jahren“ etwas untergegangen, aber es stand auch zuvor bereits mehrfach auf der politischen Agenda: eine Änderung des aktuell geltenden Wahlrechts mit Blick auf eine Deckelung der Zahl der (potentiellen) Bundestagsmitglieder nach der nĂ€chsten Wahl. BundestagsprĂ€sident Norbert Lammert hat sich gestern zu diesem Thema zu Wort gemeldet, und zwar in einem GesprĂ€ch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Wirtschaftswoche prĂ€sentiert hier die Höhepunkte des GesprĂ€chs.

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Deutscher Bundestag: Halbzeitbilanz eines Neulings

Bundestagswahl 2013, Halle (Saale), Innenpolitik

Seit September 2013 ist Dr. Karamba Diaby aus Halle (Saale) Mitglied des Deutschen Bundestages, und mit Studierenden der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitÀt Halle-Wittenberg haben wir ihn bereits mehrfach im Rahmen von Exkursionen in Berlin besucht. Im heutigen Morgenmagazin des ZDF zieht er eine Halbzeitbilanz und berichtet, wie es ihm in den letzten beiden Jahren als Neuling im Parlament ergangen ist. Der Beitrag ist online in der ZDF-Mediathek zu finden.

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