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Aktuelle Ausgabe des „Jahrbuches der Europ├Ąischen Integration“ erschienen

Au├čenpolitik, Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Mitte Dezember 2015 ist die neue Ausgabe des „Jahrbuches der Europ├Ąischen Integration“ erschienen. F├╝r das Jahr 2015 wird darin eine Bilanz des europapolitischen Status quo sowie aktueller Herausforderungen gezogen, bezogen auf Politikfelder, europ├Ąische Institutionen, zivilgesellschaftliche Akteure und die einzelnen Europa-policies der Mitgliedsstaaten. Hier geht es zu den Details, ebenso finden sich dort einige Aufs├Ątze des Bandes im Volltext.

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ZParl 4/2015 erschienen

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Rechtzeitig vor der Weihnachtspause ist Heft 4/2015 der Zeitschrift f├╝r Parlamentsfragen erschienen. Den Schwerpunkt des Heftes stellt das Thema „Wahlen und Demoskopie“ dar. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt der Analyse: Wie rezipieren W├Ąhler Wahlumfragen? Wie beeinflussen Wahlumfragen die W├Ąhler? Was leisten wissenschaftliche Wahlprognosen? Au├čerdem im Heft: eine Halbzeitbilanz des bundesdeutschen Parteiensystems zur Mitte der 18. Wahlperiode, eine Untersuchung der Rolle des Bundestages in der Eurozonenkrise sowie eine Er├Ârterung rechtlicher wie politischer Erw├Ągungen in Bezug auf Untersuchungsaussch├╝sse, insbesondere hinsichtlich deren zeitlicher Befristung. Das komplette Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes ist hier einzusehen.

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Neuauflage: „Handw├Ârterbuch Internationale Politik“

Au├čenpolitik, Halle (Saale), Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

In diesen Tagen erscheint die Neuauflage des u. a. von Prof. Johannes Varwick vom Institut f├╝r Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universit├Ąt Halle-Wittenberg herausgegebene „Handw├Ârterbuch Internationale Politik“. Vorgestellt wird die Neuauflage im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Welt aus den Fugen!?“ Es diskutieren: Prof. Dr. Sven Gareis (M├╝nster), Prof. Dr. Martin Klein, Prof. Dr. Christian Tietje, Prof. Dr. Johannes Varwick sowie Christian Stock (alle MLU). Die Podiumsdiskussion findet statt am 15. Dezember 2015 von 16-18 Uhr, Ort: H├Ârsaal XX, Melanchthonianum. Herzliche Einladung!

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Lekt├╝ren: „Postdemokratie“ von Colin Crouch

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Das Buch ist bereits vor sieben Jahren erschienen (im italienischen Original unter dem Titel „Postdemocrazia“ sogar schon im Jahr 2003), es liegt derzeit in der elften Auflage vor: in „Postdemokratie“ beschreibt der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch (er lehrte Governance and Public Management an der University of Warwick) aktuelle Herausforderungen der Demokratie, darunter Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung. Unter Postdemokratie versteht Crouch „ein Gemeinwesen, in dem zwar nach wie vor Wahlen abgehalten werden, Wahlen, die sogar dazu f├╝hren, da├č Regierungen ihren Abschied nehmen m├╝ssen, in dem allerdings konkurrierende Teams professioneller PR-Experten die ├Âffentliche Debatte w├Ąhrend der Wahlk├Ąmpfe so stark kontrollieren, da├č sie zu einem reinen Spektakel verkommt, bei dem man nur ├╝ber eine Reihe von Problemen diskutiert, die die Experten zuvor ausgew├Ąhlt haben. Die Mehrheit der B├╝rger spielt dabei eine passive, schweigende, ja sogar apathische Rolle, sie reagieren nur auf die Signale die man ihnen gibt. Im Schatten dieser politischen Inszenierung wird die reale Politik hinter verschlossenen T├╝ren gemacht: von gew├Ąhlten Regierungen und Eliten, die vor allem die Interessen der Wirtschaft vertreten“ (S. 10). Man muss nicht mit allen Thesen Crouchs d’accord gehen, man muss noch nicht mal seinen Hauptaussagen zustimmen: auf jeden Fall ist das Buch eine interessante und bereichernde Lekt├╝re, das zu Recht eine lebhafte politikwissenschaftliche Debatte ausgel├Âst hat.

Colin Crouch: Postdemokratie, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 11. Auflage 2015, 160 Seiten, 10,00 Euro.

Mehr als nur Fr├╝hst├╝ckslekt├╝re: "Postdemokratie".

Mehr als nur Fr├╝hst├╝ckslekt├╝re: „Postdemokratie“.

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Lekt├╝ren: „Wer wir waren, wer wir sind“

Innenpolitik, Lekt├╝ren

Interessante Neuerscheinung auf dem B├╝chermarkt, gerade zum heutigen geschichtstr├Ąchtigen 9. November: der Journalist und Publizist Michael J├╝rgs besucht mit seinem neuen Buch „Wer wir waren, wer wir sind“ historische Orte in Deutschland. In Potsdam erkundet er „Preu├čens Grauen, Preu├čens Gloria“, am Wannsee macht er sich auf die Suche nach dem Haus der Wannsee-Konferenz. Auf Herrenchiemsee ist er der „DNA der BRD“ auf der Spur, in Worpswede besucht er die legend├Ąre K├╝nstlerkolonie. Aber auch der Thomanerchor in Leipzig, die Insel Sylt und die Autostadt Wolfsburg und das DFB-Muesum in Dortmund geh├Âren zu den insgesamt 25 Orten, an denen J├╝rgs unterwegs war. Herausgekommen ist ein ├Ąu├čerst interessantes und jederzeit kurzweiliges Lesevergn├╝gen. Unbedingte Empfehlung!

Michael J├╝rgs: „Wer wir waren, wer wir sind“, C. Bertelsmann Verlag, M├╝nchen 2015, 368 Seiten, 19,99 Euro. Details zum Buch sowie eine Leseprobe finden Sie hier.

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Neuerscheinung bei der BpB: Markus Deckers Buch „Zweite Heimat“

Halle (Saale), Lekt├╝ren

Nach dem Mauerfall vor inzwischen 26 Jahren sind viele Menschen aus der DDR (sp├Ąter: aus den neuen Bundesl├Ąndern) in die alten Bundesl├Ąnder gezogen. Es gibt aber auch Beispiele, in denen Menschen vom Westen in den Osten gezogen sind – aus ganz unterschiedlichen Gr├╝nden. Im letzten Jahr hat der Journalist und Politikwissenschaftler (!) Markus Decker solche Beispiele in einem ├Ąu├čerst lesenswerten Band protokolliert. Nunmehr liegt dieses Buch als preiswerte Lizenzausgabe f├╝r die Bundeszentrale f├╝r politische Bildung vor. Details dazu sind hier zu finden. Ein Interview der ZEIT mit dem Autor zu seinem Buch kann hier nachgelesen werden.

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Ausgabe 3/2015 der ZParl erschienen

Innenpolitik, Lekt├╝ren

In diesen Tagen erscheint die dritte Ausgabe des laufenden Jahrganges der Zeitschrift f├╝r Parlamentsfragen. Dieses Mal im Mittelpunkt: der US-Kongress, Wahlen in Hamburg und Bremen, in Gro├čbritannien und Schweden sowie erneut eine ganze Reihe an Rezensionen politikwissenschaftlicher Neuerscheinungen. Das aktuelle Editorial der Chefredakteurin findet sich hier, das Inhaltsverzeichnis gibt es hier. Wer im ├ťbrigen Mitglied in der Deutschen Vereinigung f├╝r Parlamentsfragen ist, erh├Ąlt die Zeitschrift als Teil der Mitgliedschaft kostenfrei zugesandt. Wer Interesse hat – zum Aufnahmeantrag geht es hier entlang.

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Lekt├╝ren: Neuerscheinungen zur Europapolitik

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren

In diesen Tagen erscheint im Nomos-Verlag gleich eine ganze Reihe an neuen Publikationen zur Politik der Europ├Ąischen Union bzw. zur Europapolitik allgemein. Von Doris Dialer, Andreas Maurer und Margarethe Richter herausgegeben wird das Handbuch zum Europ├Ąischen Parlament. Inhaltsverzeichnis und Leseprobe gibt es hier. Kritisch setzt sich ein von Stefan Kadelbach herausgegebener Band mit den Zukunftsperspektiven der europ├Ąischen Integration auseinander. Unter dem Titel „Die Europ├Ąische Union am Scheideweg: mehr oder weniger Europa?“ finden sich unterschiedlichste Beitr├Ąge zur Reform der politischen Institutionen der EU sowie zu einzelnen Politikfeldern. Ein Klassiker ist inzwischen die Reihe des Jahrbuchs der Europ├Ąischen Integration, deren j├╝ngster Band die Entwicklungen des Jahres 2014 nachzeichnet. Herausgegeben wird der Band von Werner Weidenfeld und Wolfgang Wessels. Details zum Buch finden sich hier.

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Lekt├╝ren: Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts

Au├čenpolitik, Innenpolitik, Lekt├╝ren

Aktuelle Geschehnisse in systematischer Perspektive zu durchdringen und anhand aktueller Entwicklungen zu fragen, was bleiben wird und was nicht – das geh├Ârt sicher zu einem der schwierigsten Unterfangen der Wissenschaft. Der Mainzer Historiker Andreas R├Âdder hat in seinem j├╝ngsten Buch genau dies probiert und eine Geschichte des (jungen) 21. Jahrhunderts geschrieben. Hans-Peter Schwarz hat das Buch f├╝r die Frankfurter Allgemeine Zeitung gelesen.

Andreas R├Âdder: 21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart, M├╝nchen 2015, 494 Seiten, 24,95 ÔéČ.

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Neuerscheinung: „Einladung zur Politikwissenschaft“

Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium

An Einf├╝hrungen in die Politikwissenschaft herrscht im deutschen Verlagswesen wahrlich kein Mangel, verwiesen sei etwa auf die Werke von Th├Ândl, Lauth/Wagner, Bernauer/Jahn oder Pelinka/Varwick. K├╝rzlich ist eine weitere Einf├╝hrung hinzukommen, n├Ąmlich eine „Einladung zur Politikwissenschaft“. Laut Verlagswebseite richtet sich das Buch insbesondere an Abiturienten und Erstsemester. Das Buch ist ab sofort beim Buchh├Ąndler Ihres Vertrauens erh├Ąltlich.

Thomas Bernauer/Gabriele Spilker (Hrsg.):
„Einladung zur Politikwissenschaft“, mit Illustrationen von Patrick Widmer, utb-Verlag, Baden-Baden 2015, 183 Seiten, 19,90ÔéČ, ISBN 978-3-8252-4222-0.

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