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NY Times: Der Einfluss der „Tea Party“-Abgeordneten auf die Arbeit des US-Kongresses

Außenpolitik

Man muss die New York Times fĂŒr solche Artikel einfach lieben: bei den Kongresswahlen 2010 hat die Republikanische Partei durch die UnterstĂŒtzung der Tea Party im US-ReprĂ€sentantenhaus einen deutlichen Wahlsieg eingefahren und stellt seitdem eine sehr konservative Fraktion. Die Zeitung ist in den letzten Wochen in fĂŒnf Wahlkreise gereist, um sich vor Ort ausfĂŒhrlich und anhand vieler GesprĂ€che anzuschauen, welchen Einfluss die von der Tea Party unterstĂŒtzten Abgeordneten auf die Arbeit des Kongresses haben. Interessantes Ergebnis: diese Abgeordneten haben nicht nur dafĂŒr gesorgt, dass bestimmte politische Themen ganz weit oben auf der Agenda platziert wurden, sondern auch versucht, die institutionelle Struktur des Kongresses und den parlamentarischen Prozess nachhaltig zu beeinflussen. Der gesamte interaktiv gehaltene Artikel ist hier nachzulesen.

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Die Rolle des Themenfeldes Außenpolitik im Republikanischen PrĂ€sidentschaftswahlkampf

Außenpolitik, US-Politik

Der amerikanische PrĂ€sidentschaftswahlkampf hat lĂ€ngst begonnen, und inzwischen sind nahezu alle Kandidaten durchleuchtet und fast alle Themen breit diskutiert worden. Ein – sagen wir: sehr ausfĂŒhrlicher – aktueller Artikel im Magazin der New York Times thematisiert die Rolle der Außenpolitik in den Fachdiskussionen im PrĂ€sidentschaftswahlkampf der Republikanischen Partei. Welche Lehren ziehen die Kandidaten aus dem außenpolitischen Erbe der Administration des letzten Republikanischen Bewohners des Weißen Hauses, George W. Bush? Mit welchen außenpolitischen Positionen könnte man in den Vorwahlen punkten, mit welchen Themen im Hauptwahlkampf? Beides muss ja nicht zwangslĂ€ufig identisch sein, wie der erwĂ€hnte Artikel des Publizisten Robert Draper hervorhebt. Der Artikel ist bei Interesse hier zu finden.

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Wahlwerbespot der Woche

US-Politik, US-Wahl 2012

So simpel (und effektiv) kann negative campaigning sein: dieser Wahlwerbespot der Kampagne von Mitt Romney lief am Wochenende in Florida, wo morgen die nĂ€chste Vorwahl im PrĂ€sidentschaftswahlkampf der Republikaner stattfindet. Ziel des Spots ist Romneys Gegenkandidat Newt Gingrich, der als Speaker des ReprĂ€sentantenhauses 1997 wegen Verletzung der Ethikregeln des Parlaments eine Strafe von $300.000 zahlen musste. NBC hat die Romney-Kampagne ĂŒbrigens inzwischen aufgefordert, den Spot zurĂŒckzuziehen, da er zum Großteil aus einem Ausschnitt aus einer NBC-Nachrichtensendung besteht. Evtl. ist er also nicht mehr allzu lange im Netz zu sehen.
Übrigens: die SĂŒddeutsche hat HintergrĂŒnde zur Wahl in Florida, und zwar hier. Die Frankfurter Allgemeine berichtet hier. Und SPIEGEL Online schließlich hier.

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US-PrÀsidentschaftswahl: der Fokus liegt auf Florida

US-Politik, US-Wahl 2012

Am Dienstag, den 31. Januar 2012, findet im US-Bundesstaat Florida die nĂ€chste Vorwahl der Republikaner im Rennen um die PrĂ€sidentschaftskandidatur statt. Sah es zunĂ€chst so aus, als ob der frĂŒhere ParlamentsprĂ€sident Newt Gingrich nach seinem deutlichen Sieg in South Carolina auch in Florida erfolgreich sein könnte, so deuten die jĂŒngsten Umfragen auf einen klaren Sieg des Ex-Gouverneurs von Massachusetts, Mitt Romney, hin. Zwischen neun und 15 Prozentpunkten betrĂ€gt demnach sein aktueller Vorsprung im Sunshine State.
Florida wird auch in der Hauptwahl Anfang November eine zentrale Rolle spielen (erinnert sich noch jemand an die Wahl 2000??). Die Washington Post erklĂ€rt heute in einem Beitrag, warum Florida als der zentrale Swing State gilt – ein Stat also, um den beide Seiten intensiv werben werden. Im Gegensatz zu den eher kleinen ersten Vorwahlstaaten Iowa und New Hampshire werden in Florida betrĂ€chtliche finanzielle Ressourcen eingesetzt, nicht nur von den Kandidatenkampagnen selbst. Die Internet-Seite der Tagesschau und WELT Online haben Details zum Thema.

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PrÀsident Obama spricht zur Lage der Nation

US-Politik, US-Wahl 2012

Einmal im Jahr, stets Mitte Januar, spricht der amerikanische PrĂ€sident vor beiden Kammern des Kongresses in der State of the Union speech ĂŒber seine Ziele und Projekte der folgenden zwölf Monate. WĂ€hrend die Republikaner derzeit nach ihrem Herausforderer Obamas suchen, richtete dieser in seiner gestrigen Rede seinen Blick bereits auf die Hauptwahl Anfang November 2012. FĂŒr alle, die heute nacht lieber geschlafen haben, gibt es die Rede im Video hier. Analysen der Rede finden Sie hier und hier, eine Wordcloud mit den zentralen Begriffen sowie die Rede im Wortlaut gibt es hier. Auf dem offiziellen Youtube-Channel des Weißen Hauses gibt es ĂŒbrigens ein Video ĂŒber die Vorbereitung der Rede. Schauen Sie mal hier.

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Obama 2012: „yes, we can“ oder „yes, we gĂ€hn“?

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2012

Seit einigen Tagen laufen in den USA die Vorwahlen des PrĂ€sidentschaftswahlkampfes 2012. Anfang November dieses Jahres wird sich entscheiden, ob Barack Obama PrĂ€sident bleibt oder das Weiße Haus fĂŒr einen Republikanischen Amtsnachfolger rĂ€umen muss. Zu diesem Thema bietet die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung im MĂ€rz eine Fachtagung an. Vom 8. bis 10. MĂ€rz 2012 diskutieren Experten wie Peter Lösche, Stephan Bierling und Christian Hacke die Wahlaussichten Obamas und bewerten die augenblickliche politische Lage in den Vereinigten Staaten.
NĂ€here Informationen zur Veranstaltung finden sich hier, das detaillierte Programm gibt es hier.

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Der Iowa-Caucus 2012 interaktiv

US-Politik, US-Wahl 2012

Die New York Times untersucht in einem interessanten Onlinefeature die so genannte Stump Speech der amerikanischen PrĂ€sidentschaftskandidaten in Iowa. Die Stump Speech ist die stets nur marginal und lokal bzw. regional abgeĂ€nderte Rede, die bei jedem Wahlkampfauftritt gehalten wird, also im Idealfall mehrfach tĂ€glich. FĂŒr die mitreisenden Journalisten ist das hĂ€ufige Hören der gleichen Rede vermutlich alles andere als ein Spaß, trotzdem haben Mitarbeiter der New York Times fĂŒr die wichtigsten PrĂ€sidentschaftskandidaten der Republikaner eine solche typische Rede zusammengestellt und kommentiert (jeweils rechts neben dem Redetext). Alle Details zu den Reden finden Sie hier.
Einen guten Eindruck, was WahlkĂ€mpfen in Iowa, einem „ĂŒbersichtlichen“ Bundesstaat von gerade einmal zwei Millionen Einwohnern, bedeutet, vermitteln mehrere Videos, die sich ebenfalls auf der Webseite der New York Times finden, und zwar zum Beispiel das hier. Die Internetseite der Washington Post bietet ein nettes interaktives Feature mit detaillierten Informationen zu Umfragewerten, Wahlkampfausgaben und den bevorzugten Wahlkampforten der einzelnen Kandidaten innerhalb Iowas.
DarĂŒber hinaus ist es nie falsch, sich bei der Politikberichterstattung an die örtlichen Quellen zu halten. Die Internetseite des Des Moines Register, der grĂ¶ĂŸten Zeitung in Iowa, bietet auf einer eigenen Internetseite zum Caucus einen großen Fundus an Texten, Videos, Schaubildern und Kolumnen. Schauen Sie bei Interesse mal hier.

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Die Rolle von Twitter im amerikanischen PrÀsidentschaftswahlkampf

US-Politik, Wintersemester 2011/12

Wir haben im Laufe des Semesters ja in diversen Seminaren und anderen Veranstaltungen des Öfteren ĂŒber die Internetnutzung von Politikern gesprochen. Eine Studie der Nachrichtenagentur AP hat nun die derzeitigen amerikanischen PrĂ€sidentschaftskandidaten (bzw. den amerikanischen PrĂ€sidenten) und deren Twitter-Nutzung untersucht. Den entsprechenden Artikel finden Sie bei Interesse hier.

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Der amerikanische PrÀsidentschaftswahlkampf des Jahres 2012 beginnt in Iowa

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2012

Heute beginnt in den USA mit dem Caucus im Bundesstaat Iowa die Vorwahlsaison der PrĂ€sidentschaftswahl im November 2012. Auf Demokratischer Seite tritt Amtsinhaber Barack Obama ohne Gegenkandidat an, aber auf Republikanischer Seite bemĂŒhen sich sechs Kandidaten und eine Kandidatin um die PrĂ€sidentschaftskandidatur (Jon Huntsmann tritt allerdings in Iowa nicht an). Zwar werden auf Republikanischer Seite heute lediglich 28 von 2286 Delegierten des Parteitages im Sommer vergeben und nur selten ist der Gewinner des Caucus in Iowa spĂ€ter tatsĂ€chlich PrĂ€sident geworden (Iowa als Bundesstaat ist hinsichtlich seiner Bevölkerungsstruktur darĂŒber hinaus alles andere als reprĂ€sentativ fĂŒr die Vereinigten Staaten), trotzdem werden die ersten Kandidaten heute ihre Segel streichen mĂŒssen, und es lassen sich erste RĂŒckschlĂŒsse ziehen, welche Kandidaten kompetitiv sind und ĂŒber die entsprechend notwendige Organisation und ein populĂ€res inhaltliches Programm verfĂŒgt. Nachfolgend finden Sie einige Links, wenn Sie sich rechtzeitig vor dem Caucus informieren möchten.

Der Economist hat mehr Informationen zum Thema hier. Die Zeitschrift bietet zudem eine interaktive Grafik der einzelnen Bundesstaaten mit den jeweils (tages)aktuellen Umfragedaten. Die Internetseite TalkingPointsMemo beschreibt detailliert den Prozess des heutigen Abends. SPIEGEL Online beleuchtet die HintergrĂŒnde des Iowa Caucus hier und hier. HintergrĂŒnde gibt es auch in der FAZ und in der SĂŒddeutschen Zeitung.

Christoph von Marschall portrÀtiert im CICERO den Favoriten der Republikaner, Mitt Romney. Ein PortrÀt Romneys findet sich auch in der heutigen FAZ. Die Wiederwahlchancen Obamas beleuchtet dagegen die Berliner Zeitung hier.

Alles darĂŒber hinausgehende Wissenswerte zum Thema finden Sie schließlich auf Realclearpolitics.com. Und hier gibt es alles Wissenswerte rund um die Election 2012 App der New York Times.

Wenn Sie sich dann am Ende wissenschaftlich mit dem Thema Iowa und Vorwahlen beschÀftigen möchten, seien Ihnen diese beiden AufsÀtze empfohlen:
* Holste, Heiko (2011): Das Orakel der Maisfelder. Oder: wie der Iowa-Caucus wirklich funktioniert. In: Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen, Jg. 42, H. 2, S. 270–285.
* Siefken, Sven T. (2002): Vorwahlen in Deutschland? Folgen der Kandidatenauswahl nach U.S.-Vorbild. In: Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen, Jg. 33, H. 3, S. 531–550.

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Themenheft der APuZ zu den USA

US-Politik, US-Wahl 2012

Kurz vor Weihnachten ist rechtzeitig zum Start der Vorwahlsaison 2012 ein Themenheft der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ zum Thema USA erschienen. Darin finden sich u.a. BeitrĂ€ge zu PrĂ€sident Barack Obama, den Republikanern 2012, der Tea Party und den transatlantischen Beziehungen. Das Heft im Volltext ist hier zu finden.

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