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29. Juni 2026

Studie erschienen: „Neu im Bundestag“

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Welchen Herausforderungen sieht man sich gegenüber, wenn man erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt wird? Und welche Unterstützungsleistungen gibt es, um den Einstieg in die parlamentarische Arbeit zu erleichtern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer neuen Studie der „Better Politics Foundation“, die kürzlich dank einer Finanzierung durch die Robert-Bosch-Stiftung erschienen ist. Basis der Untersuchung sind unter anderem Gespräche mit mehr als 50 Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie ihren MItarbeiterstäben.

Die Studie steht im Volltext auf dieser Seite zur Verfügung. Ein Bericht über die Vorstellung der Studie ist auf den Seiten der Wochenzeitung Das Parlament zu finden.

26. Juni 2026

Veranstaltung an der MLU: „Abgeordnete unter Druck“

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Am Dienstag, den 30. Juni 2026 findet von 16 bis 18 Uhr an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Hörsaal XVI (MEL) die Veranstaltung „Abgeordnete unter Druck“ statt. Zu Gast sind Dr. Karamba Diaby (SPD), MdB a.D. aus Halle (Saale) sowie Christian Ignorek, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Parlamentarismusforschung (IParl) und Mitherausgeber der Abgeordnetenstudie „ReParl“. Gemeinsam soll über Rollenverständnisse und -erwartungen von Abgeordneten und den wachsenden Druck auf Abgeordnete gesprochen werden. Christian Ignorek wird Inhalte aus der Abgeordnetenstudie und die Bevölkerungsstudie vorstellen, die dann im Gespräch mit Dr. Karamba Diaby kontextualisiert werden sollen. Organisiert und moderiert wird die Diskussion von Björn Fiebelkorn vom Institut für Politikwissenschaft.

Herzliche Einladung!  

26. Juni 2026

Lektüre: „Amt und Hürden“

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Das Bundeskanzleramt dient der Koordinierung des exekutiven Politikprozesses in Deutschland und verzeichnet in der Politikwissenschaft im Rahmen der Regierungszentralenforschung seit vielen Jahren ein stetig wachsendes Interesse. Insbesondere die Vermittlung zwischen den Fachministerien sowie die Kommunikation in das Parlament, genauer: in die Parlamentsmehrheit hinein, zählen dabei zu den wichtigsten Ausgaben. In einer groß angelegten Reportage thematisieren in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung Daniel Brössler und Henrike Roßbach die Frage, ob bzw. inwiefern das Kanzleramt in der aktuellen schwarz-roten Bundesregierung diese Aufgaben (noch) erfüllen kann. Zu finden ist der Artikel hier, über unsere Universitätsbibliothek ist der Beitrag frei zugänglich.

12. Juni 2026

Neues APuZ-Heft: „250 Jahre USA“

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Heute ist (zumindest in digitaler Form) die neue Ausgabe der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)“ erschienen. Gegenstand des Heftes ist der thematische Schwerpunkt „250 Jahre USA“. In gleich mehreren Beiträgen werden historische, politische und gesellschaftliche Aspekte dieses Themas behandelt. Abzurufen ist das Heft, das als Printausgabe mit der nächsten Ausgabe der Zeitung „Das Parlament“ erscheint, hier.

10. Juni 2026

Lektüretipp: „Dear Britain“

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Die Journalistin Annette Dittert war von 1999 bis Ende 2025 Auslandskorrespondentin der ARD. Zunächst war sie als Studioleiterin und Korrespondentin in Warschau tätig, bevor sie nach New York und im Jahre 2008 nach London ging. In ihrem neuen Buch „Dear Britain“ berichtet sie über ihr neues Heimatland (sie hat kürzlich auch die britische Staatsbürgerschaft angenommen). Sie tut dies kurzweilig, unterfüttert mit zahlreichen Anekdoten und Geschichten und immer im Kontakt mit den Menschen vor Ort. So erläutert sie den Brexit-Prozess (und fokussiert sich hierbei insbesondere auf das komplexe Verhältnis von Regierung und Parlament), beleuchtet die Rolle der Königin bzw. des König im politischen System, trifft sich auf einen Tee mit dem Vorsitzenden des Oberhauses (einem „verrückten Relikt vergangener Zeiten“) und reist nach Wales und Schottland, um die dortigen Unabhängigkeitsbestrebungen näher kennenzulernen. Entstanden ist auf diese Weise eine interessante und spannend zu lesende Liebeserklärung an Land und Leute Großbritanniens.

Eine Leseprobe gibt es hier.

10. Juni 2026

„Plattform Wahlen“ zu Gast an der MLU

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Die „Plattform Wahlen“ – eine Gruppe internationaler OSZE Wahlbeobachter:innen – verfolgt mit Sorge die Versuche antidemokratischer Kräfte, deutschlandweit eine vorgeblich unabhängige, tatsächlich aber parteiliche Wahlbeobachtung zu etablieren und Zweifel an der Unabhängigkeit unserer Wahlverwaltungen zu streuen.

Die  Organisation lädt zusammen mit der Initiative „In Verteidigung der Demokratie“ interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen-Anhalt ein, ehrenamtliche Wahlbeobachter nach international anerkannten Standards (OSZE/ODIHR, Europarat, UN) zu werden.  Ziel der Wahlbeobachtung ist es, den Wahlverlauf kritisch und unabhängig zu beobachten und Wahlverwaltung und politisch Verantwortlichen Empfehlungen zu ihrer Verbesserung zu geben.

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, findet von 18 – 20 Uhr in Hörsaal 3 auf dem Steintor Campus der Martin-Luther-Universität in Halle eine von OSZE-Wahlexperte Thomas Leszke geleitete Einführungsveranstaltung statt.  Ende August besteht die Möglichkeit, an zwei Online-Abendkursen teilzunehmen. Herzliche Einladung!

9. Juni 2026

Info-Veranstaltung: „Das Auswärtige Amt – Dein Weg in die Diplomatie“

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Am 1. Juli 2026 kommt Dr. Peter Kettner, Referatsleiter Strategie und Planung Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Auswärtigen Amt in Berlin, an die Martin-Luther-Universität, um unter dem Motto „Das Auswärtige Amt – Dein Weg in die Diplomatie“ über Praktika und Berufseinstiegsmöglichkeiten beim Auswärtigen Amt zu berichten. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Natascha Ueckmann vom Institut für Romanistik der MLU.

Die Info-Veranstaltung beginnt am 1. Juli um 18.30 Uhr im Hörsaal III
(Steintor-Campus).

Herzliche Einladung!

8. Juni 2026

Zu Gast im Schwedischen Reichstag

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Zu Besuch im Schwedischen Parlament (Sverige Riksdag) im Riksdagshuset (Reichstagebäude) in Stockholm.

Das Gebäude wurde in den Jahren 1897-1904 von Aron Johansson auf der Insel Helgeandsholmen errichtet, ein Vorentwurf sah eine Kuppel vor, die nicht verwirklicht wurde. Für den Bau wurden 37.000 Kubikmeter Erdreich abgetragen und über 9000 Holzpfähle zur Grundverstärkung geschlagen.

 Der (moderne) Plenarsaal befindet sich seit umfassenden Umbauarbeiten in den Jahren 1980 bis 1983 auf den oberen Etagen des so genannten „West Wings“, dieser Teil des Gebäudes wurde ursprünglich für die Schwedische Reichsbank erbaut (was noch heute im Inneren des Gebäudes erkennbar ist), der „East Wing“ umfasst zahlreiche weitere Räumlichkeiten, etwa für Ausschüsse und Abgeordnete. Mehrere Gebäude in der Nachbarschaft sind durch Brücken und Tunnel vom Parlamentsgebäude aus erreichbar. Derzeit finden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. In unmittelbarer Nachbarschaft des Reichstagsgebäudes befindet sich die historische Stockholmer Altstadt Gamla Stan. Die Fotoreihe zeigt auch den historischen Plenarsaal und einige Impressionen der Gemäldegalerie früherer Parlamentspräsidenten/innen sowie eine Büste des früheren MP Olof Palme.

Seit 1971 ist der schwedische Riksdag ein Ein-Kammer-Parlament und umfasst heute 349 Abgeordnete. Seit Oktober 2022 wird Schweden aus einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung unter der Führung von Ministerpräsident Ulf Kristerson regiert. Das Parlament hat die Regierung stets im Blick: Bild 3 zeigt den Blick von der Plenarsaalebene des Riksdags auf den Gebäudekomplex Rosenbad, die Diensträume des MP befinden sich direkt links neben dem kleinen Balkon.  

Nachfolgend einige Impressionen des Gebäudes und seiner Umgebung.

22. Mai 2026

SHK-Ausschreibung im Lehrbereich „Politische Theorie“

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Im Lehrbereich Politische Theorie unseres Instituts ist die Stelle einer studentischen Hilfskraft (m/w/d) ausgeschrieben. Die detaillierte Ausschreibung ist hier zu finden.

22. Mai 2026

FC Bundestag gewinnt Europameisterschaft der Parlamentsmannschaften

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Am vergangenen Wochenende fand zum 53. Mal die Europameisterschaft der Parlamentsmannschaften statt. Alle zwei Jahre treffen sich dazu Mannschaften verschiedener Parlamente, in diesem Jahr fand das Turnier in Lübeck statt. Nach einem hart erkämpften Unentschieden im entscheidenden Spiel gegen die Mannschaft aus Österreich konnte sich der FC Bundestag, in dem sich Abgeordnete aus den verschiedenen Fraktionen sowie ihre Mitarbeitende zusammengetan haben und der eigenen Angaben zufolge als „Botschafter des Parlaments“ fungiert, nach dem Jahr 2022 erneut den Titel erringen. Mit im Team war auch ein Absolvent der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität (MLU).

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Einige Hintergründe zum Turnier sind hier nachzulesen, die Mannschaft des FC Bundestag ist hier zu finden.


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