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18. Mai 2026

Neue ZParl 1/2026 erschienen

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In den vergangenen Tagen ist die neue Ausgabe der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) erschienen. In einem ausführlichen Aufsatz befasst sich Thomas von Winter darin mit den normativen Grundlagen und den Entwicklungsphasen der Regulierung des Lobbyings in Deutschland. Niclas Hüttemann und Eric Linhart analysieren die Interessenvermittlung in den Ausschüssen des 19. Deutschen Bundestages („Interessenartikulation in Zeiten von Normalität und Pandemie“).

Die aktuelle Ausgabe der ZParl beinhaltet zudem die Parlaments- und Wahlstatistik für die 16. bis zur (beginnenden) 21. Wahlperiode mit umfangreichen Zahlen, Daten und Fakten, empirische Befunde zur Berufsstruktur des aktuellen Deutschen Bundestages, eine Untersuchung parlamentarischer Untersuchungsausschüsse sowie mehrere Beiträge zu Wahlen auf der kommunalen Politik. Der Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ wird ebenso thematisiert wie das Wahlrecht für Europawahlen. Eine Reihe von Rezensionen aktueller Bücher rundet das Heft ab. Abrufbar ist es im Volltext über unsere Universitätsbibliothek.

12. Mai 2026

TV-Tipp: „Im Maschinenraum der Macht“ (ZDF)

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Passend zum Jahrestag der Aufnahme der Amtsgeschäfte durch die aktuelle Bundesregierung läuft in der ZDF-Mediathek aktuell der Film „Im Maschinenraum der Macht“ von Ben Benthin und Lars Seefeld. Darin berichten sie davon, wie sie als Hauptstadtjournalisten das erste Jahr von Schwarz-Rot erlebt haben. Abzurufen ist der Beitrag hier.

4. Mai 2026

Neue Deutschland-Stipendien

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Zum Wintersemester 2026/2027 vergibt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wieder Deutschlandstipendien. Das Onlineportal ist vom 27. April 2026 (8:00 Uhr) bis zum 1. Juni 2026 (14 Uhr) freigeschaltet. Alle Hintergründe zur Bewerbung sind hier zu finden.

28. Apr. 2026

Zu Gast am Institut für Politikwissenschaft der MLU: Wolfgang Aldag MdL

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Im Aufbaumodul Regierungslehre und Policyforschung am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) durften wir heute Wolfgang Aldag begrüßen. Aldag ist Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt sowie des Halleschen Stadtrates.

Als gebürtiger Baden-Württemberger kam er zu Beginn der 1990er Jahre zum Studium nach Bernburg und machte sich später als Landschaftsarchitekt mit einem eigenen Planungsbüro selbständig. Im Jahre 2014 ergab sich die Gelegenheit, für die Bündnisgrünen erfolgreich für den Stadtrat von Halle (Saale) zu kandidieren, zwei Jahre später erfolgte die Wahl in den Magdeburger Landtag, dem er seitdem angehört.

Im Gespräch mit unseren Studierenden berichtete er von seinem Weg in die Politik, erläuterte, wie (neue) Abgeordnete lernen, zu professionell arbeitenden Abgeordneten zu werden, gab Auskunft über die innerparlamentarische Arbeit und betonte die Wichtigkeit des Wahlkreises für die politische Arbeit. Und natürlich warf der Referent auch den Blick voraus auf die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September 2026.    

Herzlichen Dank für den Besuch im Seminar und für die spannenden Einsichten hinter die Kulissen des politischen Betriebes!

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20. Apr. 2026

Neuerscheinung: Bürgermeister/innen in der Corona-Krise

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Kürzlich ist im Nomos-Verlag das Buch „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Zeiten der Krise“ erschienen, das von unserem früheren Kollegen Jonas Rädel verfasst wurde. Das Werk wurde im vergangenen Jahr als Dissertation am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) angenommen.

In diesem Buch steht die folgende Frage im Mittelpunkt: Wie nehmen Bürgermeister:innen ihre politisch-administrative Führungsrolle wahr? Dazu wurden Bürgermeister:innen kleiner Kommunen in den strukturschwachen Wahlkreisen Hof und Vogtlandkreis im Kontext der Corona-Pandemie befragt. Für die Analyse wurde ein qualitatives Forschungsdesign nach der Grounded-Theory-Methodologie (GTM) verwendet. Als zentrales Ergebnis werden fünf typologische Argumentationsmuster rekonstruiert. Diese zeigen, wie wichtig handlungsfähige Bürgermeister:innen für eine gefestigte Demokratie insgesamt sind.

Das Werk ist für Angehörige der MLU über die Nomos-eLibrary online verfügbar.

16. Apr. 2026

Stellenausschreibung: Bundespräsident (m/w/d) gesucht

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Im Frühjahr des kommenden Jahres wird ein neuer Bundespräsident gewählt – oder eine Bundespräsidentin (derzeit werden bereits einige Namen öffentlich diskutiert). Die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier, der in diesen Tagen im Rahmen seiner Reihe „Ortszeit Deutschland“ sein Büro vorübergehend nach Stralsund an die Ostsee verlagert hat, scheidet dann nach zehn Jahren aus dem Amt. Was aber wird von einem Bundespräsident erwartet? Mit welchen Qualifikationen könnte eine Kandidatur erfolgreich ein? Und wer entscheidet am Ende darüber, wer nächstes Jahr ins Schloss Bellevue einzieht? Der Rechtswissenschaftler Stefan Ulrich Pieper hat für die heutige Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine formelle Stellenausschreibung für das Amt des/der Bundespräsidenten/in (m/w/d) geschrieben. Und Pieper weiß, wovon er spricht: aktuell ist er als außerplanmäßiger Professor an der Universität Münster tätig, war jedoch in den Jahren 2004 bis 2025 Leiter des Referats Verfassung und Recht im Justiziariat des Berliner Bundespräsidialamts.

27. März 2026

„Einigkeit und Recht und Rache“: Ein Kanzleramtskrimi als Lektüre in der vorlesungsfreien Zeit

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Er hat es schon wieder getan: der österreichische Autor und Journalist Wolfgang Ainetter hat nach seinem Ministeriumskrimi „Geheimnisse, Lügen und andere Währungen“ (2024) nun einen „Kanzleramtskrimi geschrieben. Überschrieben ist er mit „Einigkeit und Recht und Rache“ – und er könnte nicht dramatischer beginnen: auf einem großen Ball im Berliner Hotel Adlon werden der Kanzler und sein Wirtschaftsminister vergiftet. Die Aufregung ist groß – und es gibt eigentlich nur eine Person, die diesen Fall aufklären kann (und es wird schnell klar, dass es sich bei der Vergiftung nicht um ein Versehen handelt): diese Person ist der österreichische Ermittler André Heidergott, der sich mit charmantem Wiener Schmäh und hintergründigem Humor an die Ermittlungen macht. Spuren gibt es auf den ersten Blick viele. Sie führen ins islamistische Milieu, zur russischen Botschaft und in das Innenleben der Kanzlerpartei. Und am Ende steht eine Auflösung des Falls, bei der die tatverdächtige Person (es wird nichts verraten!) aus dem direkten Umfeld der Todesopfer kommt.

Man merkt dem Buch an, dass Ainetter in der Politszene Berlins gut vernetzt ist und sich zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz entsprechend gut auskennt. Fast spannender als die Kimihandlung sind die zahlreichen Anspielungen auf reale Vorbilder (und ich vermutlich längst nicht alle wahrgenommen). Wer Pate für Finanzminister Claas von der Linden, Außenministerin Alma Brock und Wirtschaftsminister Norbert Bobeck stand, dürfte allen Lesern sofort klar sein. Auch eine bekannte Medienmogulin und journalistische Akteure spielen eine prominente Rolle. Schwieriger ist es das Enträtseln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Politprominenz, die im Buch ebenfalls vorkommt. Wer verbirgt sich etwa im realen Leben hinter Staatssekretär Benjamin Kreutzfeldt, wer hinter dem Ministerialdirekot Hans-Peter Lörr? Wer stand für den Rechtsmediziner Maik Schallenberg, wer für den „Wumms24“-Chefredakteur Jan Bilalic und wer für den Kreuzberger Galeristen Gerhard Lampersberg?

Mit spitzer Feder pointiert Ainetter den Maschinenraum der Politik, in dem es nur allzu sehr menschelt. Mit viel Wortwitz und schlagfertigen Dialogen präsentiert Ainetter eine Version von Politik, die trotz der beiden erwähnten Todesfälle überaus amüsant ist.

Man darf schon jetzt gespannt sein, welchem politischen Thema sich Ainetter in seinem nächsten Fall befassen wird (es wird ja hoffentlich eine Fortsetzung geben?). Dann ist auch dem Kommissar Kolkmann eine größere Rolle bei der Aufklärung weiterer Verbrechen zu wünschen, im aktuellen Fall kommt er leider nur selten im Einsatz und bleibt damit deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Fazit: Unbedingte Leseempfehlung für alle, die sich neben einer eingängigen Krimihandlung viel Berliner Lokalkolorit und Einblicke hinter die Kulissen des politischen Betriebs wünschen.  

Nähere Informationen zum Autor und seinen Büchern gibt es hier.

25. März 2026

US-Stipendien für Studierende der Geisteswissenschaften

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Uns erreichte kürzlich die Ausschreibung neuer „Arnold Heidsieck Scholarships“. Mit diesem Programm unterstützt die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS ein- bis zweisemestrige Studienaufenthalte an US-amerikanischen Universitäten. Die Stipendien richten sich an Bachelor-Studierende der Geisteswissenschaften, die an einer deutschen Universität immatrikuliert sind und den Schwerpunkt auf deutsche Kultur, Sprache, Geschichte, Musik oder Kunst legen. Bewerbungsfrist ist dieses Mal der 4. Mai 2026. Alle wichtigen Informationen rund um diese Stipendien sind hier zu finden.

23. März 2026

TV-Tipp: „Die Diplomaten“

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Ein Jahr lang haben Marisa Uphoff und Fabian Herriger für das ZDF zentrale Akteure der bundesdeutschen Außenpolitik begleitet und dabei Macht und Ohnmacht der Bundesrepublik in diesem Politikfeld miterleben können. Entstanden ist eine vierteilige Serie mit dem Titel „Die Diplomaten – Inside Auswärtiges Amt“, die ein außenpolitisch sehr bewegtes Jahr in den Fokus nimmt.

Hier gibt es nähere Informationen zur Serie. Abrufbar ist sie ab dem 24. März 2026 um 19:00 Uhr im ZDF-Streamingportal.

20. März 2026

Lektüretipp: Ein Jahr im Deutschen Bundestag

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Eine interessante und lesenswerte Langzeitreportage bietet das heutige Magazin der Süddeutschen Zeitung. Ein Jahr lang wurden fünf Abgeordnete unterschiedlicher Fraktionen begleitet. Entstanden ist ein spannender Blick in den Maschinenraum der Politik. Wie gestaltet sich Politik im 21. Deutschen Bundestag? Wie gehen die Abgeordneten mit den großen Krisen dieses Jahres um? Und wie verändert sich die alltägliche Beschäftigung mit den großen und kleinen Themen der Politik ? Gegenstand der Reportage ist auch das Verhältnis von Parlament und Regierung, die Krisen und Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie diverse Herausforderungen auf wirtschaftspolitischem Gebiet.

Online zu finden ist der Beitrag hier. Über unsere Universitätsbibliothek ist das Heft kostenfrei zu lesen.


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