Die Historikerin Christina Morina lebte mit ihrer Familie 2024/25 für ein Jahr in New York – als Gastprofessorin an der weltbekannten New School For Social Research. Aus nächster Nähe erlebte sie das Comeback von Donald Trump und die Folgen für die amerikanische Demokratie, die sich auch im Alltag der Menschen spiegeln. Sie war nach Amerika gekommen, um zur Geschichte der Demokratie zu forschen und zu lehren. Und plötzlich wurde sie Zeugin des großangelegten Versuchs, sie zu zerstören. In ihrem Buch „Das amerikanische Beben“ zieht sie ein Resümee ihrer Zeit in New York.
Auf der Seite des Verlages heißt es über das Buch: „In ihrem Buch beschreibt sie auf sehr persönliche Weise, wie Trumps Angriff die Demokratie in ihrem Kern erschüttert hat. Zugleich stellt sie die aktuellen Ereignisse in einen größeren Zusammenhang: Was unterscheidet die deutschen Demokratie-Erfahrungen von denen der Amerikaner? Welche Rolle spielen historische und aktuelle Entwicklungen? Wie kann man eine demokratische Ordnung gegen antidemokratische Angriffe schützen? Und welche Lehren lassen sich aus dem amerikanischen Beben für die Demokratie in Deutschland ziehen?“
Vor allem zwei Aspekte heben das Buch aus vielen anderen aktuellen Publikationen zur US-amerikanischen Politik heraus: zum Einen zieht sie wiederholt Verbindungen von den USA zu Deutschland, zum Anderen macht gerade die Verbindung von persönlichen Eindrücken vor Ort mit den größeren Themen ihrer Forschung das Buch zu einer spannenden und eindrucksvollen Lektüre.



