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23. Nov 2017

„Nudging“ als neues politisches Phänomen in der Analyse

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Seit mehreren Jahren wird in der Politikwissenschaft – aber auch in der Verhaltensforschung, der Psychologie und den Wirtschaftswissenschaften – über das Phänomen „Nudging“ gesprochen, inzwischen ist das Thema sogar Gegenstand politikwissenschaftlicher Abschlussarbeiten an der MLU. In einem Gastbeitrag für die Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung erläutert Stefan Piasecki, was es mit „Nudging“ auf sich hat (nämlich hier). Die Grundidee ist die folgende: politische Akteure versuchen mit Hilfe des Nudging (dt.: „Anstupsen“) Bürgerinnen und Bürger ohne Zwang oder gesetzliche Regelung zu einem bestimmten Verhalten zu animieren. Für Aufsehen sorgte vor einigen Jahren eine diesbezügliche Stellenausschreibung des Bundeskanzleramtes, mit der Expertinnen und Experten für Verhaltensforschung gesucht wurden (mehr hier). Schließlich befasste sich auch der Internetexperte Sascha Lobo in seiner wöchentlichen Kolumne auf Spiegel Online kürzlich mit „Nudges“.

Über Michael Kolkmann

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