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21. Dez 2020

Neuerscheinung: „In der Männer-Republik“ von Torsten Körner

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Fragen von Gleichberechtigung der Geschlechter und deren adäquate Repräsentanz in Parteien und Parlamenten zählen zu den aktuell diskutierten Themen in der Öffentlichkeit wie in der wissenschaftlichen Beschäftigung damit (»Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen sollte« bemerkte die frühere Bundesgesundheitsministerin Käte Strobel einmal). Der Berliner Autor Torsten Körner ergänzt diese Debatte durch einen historisch orientierten Blik auf die ersten Jahrzehnte der Bundesrepublik: in seinem neuen Buch „In der Männer-Republik“ beschreibt er das Wirken der Parlamentarierinnen in der Bonner Republik. Neben prominenten Beispielen wie Annemarie Renger oder Rita Süssmuth berücksichtigt Körner, der zuvor bereits Bücher über die Familie Willy Brandt, Franz Beckerbauer und Heinz Rühmann veröffentlicht hat, auch weniger bekannte Vertreterinnen. Auf der Verlagswebseite heißt es: „Im Zentrum dieses Buchs stehen charismatische Frauen, deren politisches Wirken und private Schicksale Auskunft über bis heute unerzählte deutsche Geschichte geben. Protagonistinnen sind Politikerinnen aller Parteien, die sich während der Bonner Republik in der Männerbastion Bundestag durchsetzten. Ihre Lebenswege sind geprägt von politischen und privaten Dramen, denn für ihren Einsatz bezahlten sie mitunter einen hohen persönlichen Preis.“ Eine Rezension des Buches findet sich in der heute neu erschienenen Ausgabe der Zeitung „Das Parlament“. Nähere Informationen zum Buch gibt es auf der Webseite des Verlages. Im Frühjahr 2021 startet im Übrigen in den deutschen Kinos unter dem Titel „Die Unbeugsamen“ ein Film Körners zum gleichen Thema (hier ist ein Trailer abrufbar).

Torsten Körner: In der Männer-Republik. Wie Frauen die Politik eroberten, Verlag Kiepenheuer Witsch, Köln 2020, 368 Seiten, 22 Euro.

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