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Innenpolitik

8. Sep 2020

Neues Populismus-Barometer 2020 erschienen

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In den vergangenen Tagen sind erste Ergebnisse der aktuellen Populismus-Studie des Wissenschaftszentrums Berlin (Wolfgang Merkel) und der Bertelsmann-Stiftung (Robert Vehrkamp) durch die Medien gegangen. Der Populismus verliert demnach in Deutschland an Kraft. Ein Treiber ist das Handeln der Bundesregierung. Zurück bleibt eine zunehmend rechtsextreme AfD. Die gesamte Studie ist hier abrufbar. Und einige Highlights präsentierten die beiden Autoren kürzlich im Berliner Tagesspiegel. Die Studie ist sicherlich für die eine oder andere Haus- und/oder Abschlussarbeit in unseren aktuellen Lehrveranstaltungen, insbesondere wenn es um Parteien und Wahlen geht, hilfreich.

8. Sep 2020

Werkstattbericht zu einem Forschungsprojekt des iParl zur Bundestagswahl 2017

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„Der Kandidat – das unbekannte Wesen“ – so lautete vor gut anderthalb Jahrzehnten die Überschrift eines Artikels zur Kandidatenaufstellung bei Bundestagswahlen. Seitdem hat sich einiges getan, vor allem weil das Institut für Parlamentarismusforschung (iParl) zur Bundestagswahl 2017 ein umfangreiches Forschungsprojekt auf die Beine gestellt hat, um herauszufinden, wer warum kandidatiert – und mit welchen Chancen. Während man in der Politikwissenschaft immer schon wusste, wer es in den Bundestag schaffte, galt dies für die Kandidatenkür an sich nur beschränkt. In einem umfangreichen Beitrag beschreibt Danny Schindler, Mitarbeiter des iParl und gelegentlicher Lehrbeauftragter an der MLU, die Planung, Durchführung und Ausführung dieses Projektes. Damit gibt er – über die inhaltlichen Befunde hinaus – zugleich tiefe Einblicke in die typischen Abläufe eines politikwissenschaftlichen Forschungsprojektes. Nachzulesen ist Schindlers Beitrag hier.

6. Aug 2020

Neuerscheinung: „Erzählte Politik“

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„Narrative sind mehr als nur ein Buzzword. Sie bieten uns eine neue Perspektive auf politische Sprache und helfen uns, die Komplexität alltäglicher Sinngebungsprozesse zu dechiffrieren. Denn wenn wir über Politik sprechen, dann nutzen wir den Modus des Erzählens. Wir suchen Metaphern, die uns helfen, Politik abzubilden. Wir erzählen Figuren und schreiben ihnen eine Rolle zu und wir konfigurieren Zeitlichkeit, indem wir Anfang, Mitte und Ende unserer Geschichten setzen.“

Mit diesen Worten wird auf der Webseite des Springer-VS-Verlages ein neues Buch mit dem Titel „Erzählte Politik“ beschrieben. Im Mittelpunkt stehen dabei Narrative in Bundestagswahlkämpfen, insbesondere des Jahres 2013. Neben einer Verortung im politikwissenchaftlichen Diskurs werden Methodologie und Methodik des Themas sowie die drei Kernelemente einer Narrativanalyse berücksichtigt. Das Buch wird in Kürze über unsere Fachbereichsbibliothek verfügbar sein.

Sebastian Jarzebski: Erzählte Politik. Narrative im Bundestagswahlkampf. Studien der NRW School of Governance, Wiesbaden: Springer-VS-Verlag, 2020.

4. Aug 2020

Neuerscheinung zum Deutschen Bundestag: „Parlamentarier als Beruf“

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Wie wird man eigentlich Abgeordneter? Am Beispiel des Deutschen Bundestages zeichnet Martin Reiher typische Rekrutierungsmuster und politische Karrieren nach. Dabei fragt er aus einer abgeordnetenzentrierten Perspektive heraus nach Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Entwicklungen von Karrierepfaden und Merkmalen der Professionalisierung des Abgeordnetenmandats. Bei diesem Buch handelt es sich um die Dissertationsschrift Reihers, die er vor zwei Jahren an der Universität Potsdam eingereicht hat. Details zum Buch sind hier zu finden. Auf dem Portal für Politikwissenschaft (PW-Portal) findet sich eine Rezension des Bandes (hier). In unserer Fachbereichsbibliothek ist das Buch als Online-Exemplar verfügbar.

Martin Reiher: „Parlamentarier als Beruf. Rekrutierungswege und politische Karrieren am Beispiel des Deutschen Bundestages“, Baden-Baden: Nomos-Verlag 2020, 402 Seiten, ISBN 978-3-8487-6006-0, 84,00 Euro.

3. Aug 2020

Neuerscheinung: „Die Parteien nach der Bundestagswahl 2017“

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Seit vielen Jahren wird einige Zeit nach einer Bundestagswahl im Springer-VS-Verlag ein Buch publiziert, das sich mit den Parteien und dem Parteiensystem in der Bundesrepublik auseinandersetzt. Nun ist es wieder soweit: soeben ist das von Uwe Jun und Oskar Niedermayer herausgegebene Buch „Die Parteien nach der Bundestagswahl 2017“ veröffentlicht worden, das wir heute für unsere Fachbereichsbibliothek bestellt haben. Einen Einblick in das Buch sowie das Inhaltsverzeichnis sind hier abrufbar.

16. Jul 2020

Jobs: Referent/in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gesucht

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Im Rahmen einer Elternzeitvertretung ist für die Dauer der aktuellen Wahlperiode in der SPD-Fraktion des Thüringer Landtags in Erfurt die Stelle eines bzw. einer Referenten/in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu besetzen. Bewerbungsdeadline ist der 31. August 2020. Alle Details gibt es hier.

16. Jul 2020

Das iParl sucht studentische Verstärkung

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Das Institut für Parlamentarismusforschung (iParl) in Berlin sucht studentische Verstärkung: für diejenigen, die Interesse an Parteien und Parlamenten haben, die Statistik nicht ganz abgeneigt sind und an der Forschung in verschiedenen Stadien mitarbeiten möchten, könnte die entsprechende Ausschreibung von Interesse sein (hier). Bewerbungsdeadline ist der 31. Juli 2020.

14. Jul 2020

ARTE-Doku über Gerhard Schröder

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Heute abend zeigt der Fernsehsender ARTE eine Dokumentation von Torsten Körner über Gerhard Schröder: Proletarier von der Herkunft her („Der Junge aus dem Unterdorf“), aber auch Bundeskanzler, Ministerpräsident, Parteivorsitzender, Jusos-Chef, Rechtsanwalt, Lobbyist und vieles mehr. Joachim Käppner von der Süddeutschen Zeitung hat sich den Film angesehen und berichtet hier von seinen Eindrücken. Und hier gibt es den Film bereits jetzt (bzw. noch bis zum 12. August 2020) zu sehen.

„Gerhard Schröder – Schlage die Trommel“, Dokumentation von Torsten Körner, Arte, Dienstag, 14. Juli 2020, 21.45 Uhr, 53 Minuten.

9. Jul 2020

Neuerscheinung: „Handbuch Demokratie“

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Vor wenigen Tagen ist im Wochenschau-Verlag das „Handbuch Demokratie“ erschienen, in dem neben grundsätzlichen Erörterungen (direkte versus repräsentative Demokratie, parlamentarische versus präsidentielle Systeme, etc.) insbesondere das Demokratiemodell der Bundesrepublik Deutschland im Mittelpunkt steht. Seitens des Verlages heißt es: „Das Handbuch bietet eine umfassende politikwissenschaftliche Einordnung des Begriffs ‚Demokratie‘. Die Autor*innen gehen der Frage nach, was die Demokratie als politisches System auszeichnet. Dazu werden theoretische Grundlagen ebenso berücksichtigt wie aktuelle Herausforderungen. Was macht das Demokratiemodell der Bundesrepublik Deutschlands im Vergleich zu anderen Typen moderner Demokratien aus? Wie kann Demokratie aussehen – in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? Der Band ermöglicht das gezielte und systematische Erschließen einzelner Themenfelder mit Fokus auf zentralen Begriffen und Kernkonzepten.“ Zu den Autoren des Bandes zählen unter anderem Everhard Holtmann, Frank Decker, Andreas Kost, Uwe Jun, Marion Reiser und Wolfgang Merkel. Details zum Buch finden sich hier. Das Werk ist bereits für unsere Fachbereichsbibliothek bestellt.

5. Jul 2020

Neu erschienen: das Themenheft „Deutsche Einheit“ der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“

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Das morgen neu erscheinende Heft 28-29/2020 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitschrift (APuZ)“ versammelt unter der Überschrift „Deutsche Einheit“ gleich mehrere Beiträge rund um den Mauerfall, die Wiedervereinigung sowie den deutsch-deutschen Transformationsprozess. Unter anderem beschäftigt sich Kerstin Brückweh, Privatdozentin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, mit dem vereinten Deutschland als zeithistorischem Forschungsgegenstand, der Berliner Soziologe Steffen Mau wagt eine Skizze zur ostdeutschen Soziopolitik („Der Osten als Problemzone?“), und der Zeithistoriker Edgar Wolfrum von der Universität Heidelberg erörtert das Ende der „alten“ Bundesrepublik. Neben einigen anderen Beiträgen schließlich stellt Daniel Kubiak vom Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin deutsch-deutsche Identitäten der Nachwendegeneration vor. Das gesamte APuZ-Heft ist hier abrufbar.


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