An der Universität Magdeburg ist am Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt nachhaltige Entwicklung eine auf zunächst drei Jahre befristete Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) mit einer Arbeitszeit von 50 Prozent ausgeschrieben. Die Position eignet sich zum Beispiel zur parallelen Ererstellung einer Dissertation. Bewerbungsschluss ist der 24. Februar 2023, die Details der Ausschreibung sowie der Link zur Online-Bewerbung finden sich hier.
15. Feb. 2023
Entscheidung gefallen: Zukunftszentrum kommt nach Halle
Gestern Abend hat die Jury ihre Entscheidung bekanntgegeben: das von der Bundesregierung geplante und finanzierte „Zukunftszentrum Deutsche Einheit und europäische Transformation“ nimmt seinen Sitz in Halle (Saale). Damit konnte sich die Händelstadt gegen die Mitbewerber aus Frankfurt/Oder, Eisenach, Jena sowie Leipzig und Plauen durchsetzen. Auf einem Grundstück am Riebeckplatz in der Nähe des Hauptbahnhofs wird nach einem Architekturwettbewerb bis zum Jahre 2028 eine Mischung aus Museum, Begegnungsstätte und wissenschaftlicher Einrichtung errichtet. 200 Millionen Euro stellt die Bundesregierung für den Bau des Gebäudes zur Verfügung, die laufenden Kosten von ca. 40 Millionen Euro pro Jahr ebenfalls. Etwa 200 neue Arbeitsplätze sollen entstehen, darunter natürlich (hoffentlich) auch attraktive Möglichkeiten für Absolventen/innen der Politikwissenschaft. Der MDR berichtet hier über die Entscheidung. Und hier erläutert dessen Hauptstadtkorrespondent Torben Lehning die Gründe für die Entscheidung. Nähere Informationen zum Projekt selbst sind hier zu finden. Einige konzeptionelle Hintergründe zum Projekt werden schließlich hier zusammengetragen.
1. Feb. 2023
Neuerscheinung zu Internet-Meme
In der Reihe „Digitale Bildkulturen“ des Berliner Verlages Klaus Wagenbach ist kürzlich der Band „Meme“ von Dirk von Gehlen erschienen. Auf der Verlagsseite heißt es über das Buch: „Das Internet hat nicht nur Geschäftsmodelle und Lebensweisen verändert, es hat auch einen eigenen digitalen Dialekt hervorgebracht. Er zeigt sich in Bildern und Motiven, die viral durchs Web geistern: Internet-Meme sind überall und doch kaum zu greifen. Wer die Kultur der Internet-Meme verstehen will, die schon lange aus den digitalen Sphären herausgetreten ist, muss sich auf den vermeintlichen Quatsch einlassen, auf dem viele diese Meme basieren. Unter der Oberfläche zeigen sie eine neue digitale Populärkultur des Remix und Mashups. Dabei sind sie zugleich Sinnbild einer sich polarisierenden Gesellschaft, die Identitätskonflikte immer häufiger auch in einer Bildkultur austrägt, die ihre Distinktion aus Schnipseln, Referenzen und Kopien gewinnt.“
Eine aktuelle Rezension des mit 76 Seiten recht schmalen, aber sehr lesenswerten Bandes ist auf den Seiten des Portals für Politikwissenschaft hier zu finden.
23. Jan. 2023
JugendPolitikTage: jetzt bewerben!
Vom 11. bis zum 14. Mai 2023 finden in Berlin die diesjährigen JugendPolitikTage statt. Bis zu 1000 Jugendliche kommen im Haus der Kulturen der Welt (direkt neben dem Bundeskanzleramt) und im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages zusammen, um sich auszutauschen und Ideen direkt an die Bundespolitik weiterzugeben. Veranstaltet wird das Projekt vom Bundesfamilienministerium und der Jugendpresse Deutschland e. V. Die JugendPolitikTage sind für die Teilnehmer/innen kostenlos. An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung werden komplett übernommen. Teilnehmen kann jede/r zwischen 16 und 27 Jahren. Nähere Informationen rund um das Programm und die Bewerbungsmodalitäten finden sich hier.
16. Jan. 2023
Aktuelle Analyse der US-Kongresswahlen erschienen
Soeben ist auf dem Portal für Politikwissenschaft eine kurze Analyse der US-amerikanischen Kongresswahlen vom 8. November 2022 erschienen. Neben einem Rückblick auf den Wahlkampf und das konkrete Wahlergebnis geht es nicht zuletzt um einen Ausblick auf die beiden nächsten Jahre des „Divided Government“ zwischen Demokraten und Republikanern im politischen System der Vereinigten Staaten. Abzurufen ist die Analyse hier. Weitere Studien zum Thema sind hier und hier erschienen.
15. Jan. 2023
Österreichisches Parlament nach Sanierung wiedereröffnet
In unseren Lehrveranstaltungen gehen wir auch regelmäßig auf Fragen der Parlamentsarchitektur ein. Allein in der kommenden Woche steht das Thema in gleich zwei unterschiedlichen Lehrveranstaltungen („Der Deutsche Bundestag“ im Bachelor sowie „Politik und Populärkultur“ im Master) auf der Agenda. Das Thema wirft wichtige Fragen auf: was sagt die konkrete Architektur über das Selbstverständnis eines Parlaments aus? Welches Bild der parlamentarischen Arbeit soll transportiert werden? Wie zugänglich sind Parlamentsgebäude für die Bürgerinnen und Bürger? Und inwiefern wird auch der Aspekt „Kunst am Bau“ berücksichtigt? Vor wenigen Tagen ist nach mehrjährigem Umbau des österreichische Parlament wiedereröffnet worden. Dabei sind knapp 55.000 Quadratmeter Netto-Geschossflächen saniert worden. Es sind 700 Quadratmeter Gastronomieflächen entstanden. Das „Demokratikum“ bietet auf 1000 Quadratmetern eine Erlebniswelt Demokratie. Zudem ist eine Glaskuppel mit 28 Metern Durchmesser geschaffen worden (das Berliner Reichstagsgebäude lässt grüßen!). Nähere Informationen zum Umbau sind hier zu finden. Das Parlament selbst ist über diese Seite erreichbar. Aktuelle Informationen über und aus dem Parlament sind auf Twitter nachzulesen. Nachfolgend finden Sie einige aktuelle fotografische Impressionen aus dem Parlamentsgebäude (Fotos: Michaela Rohlmann).








