Es gibt – gerade in sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern – vielfältige Möglichkeiten, während des Studiums ein oder zwei Semester im Ausland zu verbringen. Auch das Institut für Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet zum Beispiel über das Programm ERASMUS+ eine Reihe von Austauschplätzen in diversen europäischen Ländern (eine Übersicht findet sich hier). Auf SPIEGEL Online hat Caroline Becker heute alles Wissenswerte rund um einen Auslandsaufenthalt zusammengestellt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie ein solcher Aufenthalt finanziert werden kann. Abzurufen ist der Beitrag hier.
11. März 2022
Personalratszeitung rund um die geplanten Kürzungen an der MLU erschienen
Die Ausgabe 1/2022 der Zeitung des Personalrates an der Martin-Luther-Universität (MLU) erscheint aus aktuellem Anlass in diesem Quartal etwas früher als gewohnt und dreht sich mit zahlreichen Beiträgen rund um die derzeitige Diskussion zu den geplanten Haushaltskürzungen an der MLU. Abzurufen ist die Zeitung hier.
7. März 2022
Stellungnahme des Mittelbaus der Politikwissenschaft
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mittelbaus am Institut für Politikwissenschaft haben eine Stellungnahme zu den geplanten Kürzungen am Institut veröffentlicht. Sie ist hier abrufbar.
1. März 2022
Offener Brief der DVPW zu den geplanten Kürzungen an der MLU
Der Fachverband der Politologinnen und Politologen in der Bundesrepublik, die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), hat in einem Offenen Brief an das Wissenschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt, die Fraktionsvorsitzenden im Landtag Sachsen-Anhalt sowie den Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegen die geplanten Einsparungen am Institut für Politikwissenschaft protestiert. Näheres kann hier nachgelesen werden.
28. Feb. 2022
Der Angriff Russlands auf die Ukraine als Thema in der Schule
Lehrerinnen und Lehrer stehen derzeit vor der schwierigen Aufgabe, den Angriff Russlands auf die Ukraine im Unterricht zu thematisieren, da vermutlich der Gesprächsbedarf (nicht nur) der Schülerinnen und Schüler entsprechend groß sein dürfte. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat daher umfangreiche Informationen zum chronologischen Ablauf der aktuellen Krise, aber auch zum bilateralen Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine sowie zum politischen System der Ukraine zusammengestellt, ergänzt durch Links zu weiterführenden Informationsangeboten. Zu finden ist das Angebot hier.
Update, 2. März 2022: auch hier gibt es umfangreiche Begleitmaterialien zur aktuellen Kriegssituation.
28. Feb. 2022
„Schwarze Erde“ von Jens Mühling: eine Reise durch die Ukraine
Der Angriff Russlands auf die Ukraine beherrscht derzeit auf vielerlei Ebenen die aktuelle Medienberichterstattung. An dieser Stelle sei lediglich ein Buch empfohlen, das die Ukraine selbst in den Blick nimmt: „Schwarze Erde“ von Jens Mühling. Vor einigen Jahren ist der Berliner Autor und frühere Tagesspiegel-Redakteur Mühling quer durch die Ukraine gereist. Von den polnischen Grenzgebieten im äußersten Westen zu den Gebirgszügen der Karpaten, von der südlichen Schwarzmeerküste in die zentral-ukrainischen Steppengebiete sowie von den Ufern des Dnjepr zur östlichen Donbass-Region spricht Mühling mit Passanten, Unterwegsbekanntschaften und Zeitzeugen. Auf diese Art und Weise wird die vielschichtige Vergangenheit und Gegenheit der Ukraine lebendig. In der Süddeutschen Zeitung findet sich hier eine Rezension von Mühlings Reisebericht. Details zum Buch gibt es hier.
21. Feb. 2022
Nach der Wiederwahl: Steinmeier baut Bundespräsidialamt um
Kaum wiedergewählt, macht sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an den Umbau des Bundespräsidalamtes, um mit frischer Kraft in seine zweite Amtszeit zu starten. Frühere Beispiele zeigen, dass es schwierig ist, die Dynamik der ersten in die zweite Amtszeit hinüberzuretten. Mit seiner deutlichen Rede unmittelbar nach seiner Wiederwahl am 13. Februar 2022 machte Steinmeier klar, dass das Projekt der Demokratie auch in Zukunft seine volle Aufmerksamkeit erhalten wird. An die Spitze des Präsidialamtes tritt nun mit der promovierten Politologin Dörte Dinger erstmals eine Frau, die in einem entsprechenden Artikel auf SPIEGEL Online in Bezug auf ihre neue Tätigkeit mit den Worten „Ein bisschen weniger Protokoll, ein bisschen mehr Wagnis“ zitiert wird. Neue Sprecherin des Bundespräsidenten wird Cerstin Gammelin, die bislang für die Süddeutsche Zeitung tätig war und vor einigen Monaten das sehr lesenswerte Buch „Die Unterschätzten“ über Ostdeutsche in der Politik veröffentlicht hat. Ein anderer bisheriger Journalist, Marc Brost von der ZEIT, soll neuer Redenschreiber werden. Details zu diesen Neuberufungen finden sich hier (leider nicht frei online).