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6. Dez 2019

Neuer Preis: „Das politikwissenschaftliche Buch“

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Lange überfällig: politikwissenschafliche Forschungsergebnisse werden heute vor allem in Journals veröffentlicht. Mit dem neu eingerichteten Preis „Das politikwissenschaftliche Buch“, der gemeinsam von der Stiftung Wissenschaft und Demokratie (SW&D) und der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) vergeben wird, soll das Genre der Monografie gestärkt werden. Alle Informationen finden sich hier.

6. Dez 2019

„Buddy“-Programm 2020

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Im Sommersemester 2020 erwartet das International Office der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wieder eine große Zahl internationaler Studierender. Im Rahmen des bereits bekannten „Buddy“-Programms möchten die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Studierenden vor allem in der schwierigen Anfangsphase im Alltagsleben Unterstützung bieten. Die „Buddys“ sind einheimische Studierende, die die organisatorische und kulturelle Betreuung der Austauschstudierenden übernehmen, um Ihnen den Studienstart an der MLU zu erleichtern. Als Buddys haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern und praktische interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Bei Interesse finden Sie alle relevanten Informationen hier. Bewerbungsschluss für das kommende Sommersemester ist der 29. Januar 2020.

29. Nov 2019

Podiumsdiskussion zur Novelle des Hochschulgesetzes

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Der Landesverband Sachsen-Anhalt des Deutschen Hochschulverbands lädt am Mittwoch, den 4. Dezember 2019, zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein. Themen sind die Novellierung des Hochschul- und des Hochschulmedizingesetzes sowie aktuelle Entwicklungen am Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt. Zu Gast ist Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. Die Veranstaltung findet statt von 14:30 bis 16:00 Uhr, und zwar im Hallischen Saal (Burse zur Tulpe), Universitätsring 5. Herzliche Einladung!

29. Nov 2019

Anton-Wilhelm-Amo-Lecture 2019

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Sei es das Brutto-Inlands-Produkt, die Arbeitslosenquote, Kriminalitätsstatistiken oder die eigene Blutdruckkurve: Die Welt wird vermessen. Doch wie kommt es zu dieser Quantifizierung der Gesellschaft? Das beleuchtet der Statistiker und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Emmanuel Didier im Rahmen der Anton-Wilhelm-Amo-Lecture am Mittwoch, 4. Dezember, um 18 Uhr im Melanchthonianum. Herzliche Einladung!

29. Nov 2019

Neues IzpB-Heft zur parlamentarischen Demokratie

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Im Jahre 2007 hat die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) in der Reihe „Informationen zur politischen Bildung“ erstmals ein Heft rund um die parlamentarische Demokratie veröffentlicht. Darin ging es um Ursprünge und Ideale des Parlamentarismus sowie um Parlamentsfunktionen und -typen, aber auch um aktuelle Ausprägungen und Fallbeispiele parlamentarischer und präsidentieller Regierungssysteme. Zwölf Jahre später sind viele Daten, Zahlen und Fakten natürlich nicht mehr aktuell. Um so begrüßenswerter ist es, dass die BpB soeben eine Neuauflage dieses Heftes (Startauflage: eine Million Exemplare) veröffentlicht hat. In Kürze sollte das Heft auf der Webseite der BpB abrufbar bzw. bestellbar sein. Zudem werden in der heutigen Vorlesung im Basismodul Regierungslehre (10 bis 12 Uhr in HS XX/Mel) Exemplare dieser Ausgabe ausgegeben. Man kann das Heft übrigens auch gut unterwegs lesen (siehe Foto).

29. Nov 2019

TV-Tipp: „Die Notregierung“

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Große Koalitionen sind in der Regel nicht besonders beliebt, gelten sie doch als temporäre Notlösung, wenn eine andere Koalitionsbildung nicht möglich ist bzw. war. Die aktuelle GroKo ist aber – jedenfalls in der breiten Bevölkerung – besonders unbeliebt (aktuelle Zahlen dazu finden sich hier) – dabei kann sich die inhaltliche Bilanz der aktuellen Regieurng durchaus sehen lassen. Am kommenden Montag präsentiert Das Erste eine Langzeitdokumentation des preisgekrönten Journalisten und Autors Stephan Lamby, in der die Binnenperspekive der GroKo geschildert wird. Über 20 Monate hinweg hat Lamby viele wichtige Akteure begleitet und immer wieder längere Gespräche mit ihnen geführt. In dieser Zeit hat die Groko stürmische Zeiten erlebt (von den Parteivorsitzenden, die im Frühjahr 2018 den Koalitionsvertrag unterzeichnet haben, ist zum Beispiel niemand mehr im Amt) – und niemand weiß, ob die GroKo bis zur nächsten regulären Bundestagswahl im Herbst 2021 durchhalten wird.

Wenn die Dokumentation „Die Notregierung“ auch nur ansatzweise das Niveau der vorherigen Lamby-Produktionen erreicht, ist dieser Film ein absolutes Must-See. Details zur Doku (und einen Trailer) gibt es hier.

26. Nov 2019

Vortrag: Steffen Mau über sein Buch „Lütten Klein“

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Der Berliner Soziologe Steffen Mau hat mit seinem Buch „Lütten Klein“ eines der, wie ich finde, besten Bücher zum Transformationsprozess in Ostdeutschland geschrieben. Selber aus dem Rostocker Stadtteil Lütten Klein stammend, ist er vor einiger Zeit als Soziologe zurückgekehrt, um die Wirkungen und Konsequenzen der DDR-Zeit als auch der Nachwendezeit zu studieren. Am 3. Dezember 2019 kommt Steffen Mau nach Halle, um am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (Advokatenweg 36) über sein Buch zu sprechen. Beginn ist um 16:15 Uhr. Auf der Hompage des Instituts heißt es: „The lecture takes a broad view on the transformations of the East German society from 1970 till today. It looks at the co-development of the social structure of society (social mobility, inequality, demography, migration), on the one hand, and the mentalities and cultural practices, on the other hand. It attempts to paint a concise picture of the working class society of the GDR and the social deficits of the late GDR as well as the structural problems arising from unification. It also tries to unravel reasons for today’s dissatisfaction and skepticism of fractions of society with regard to democratic institutions and political representatives.“ Herzliche Einladung!

25. Nov 2019

Jimmy Schulz gestorben

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Soeben kommt die Meldung über die Agenturen, dass der FDP-Politiker Jimmy Schulz gestorben ist. Wie kaum ein anderer hat Schulz in den vergangenen Jahren den Diskurs über die Digitalisierung in Deutschland mitgeprägt. Die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat ihn gelegentlich als den „Vater der Digitalisierung in Deutschland“ bezeichnet. Ein Highlight seiner Karriere war sicherlich der 20. Juni 2010, an dem er am Pult im Plenarsaal des Deutschen Bundestages erstmals seine Rede von einem iPad (statt von einer Papiervorlage) abgelesen hat – was in einer lebhaften Debatte über die „Würde des Hauses“ gipfelte. Am 10. Oktober 2010 beschloss der Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung des Bundestages daraufhin, dass es Abgeordneten offiziell erlaubt ist, ihre Dokumente elektronisch per Tablet-Computer abzurufen. Inzwischen ist das besagte Tablet Teil der Kollektion des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn (mehr hier). Bereits vor geraumer Zeit machte Schulz seine Krebserkrankung öffentlich (siehe auch das sehr lesenswerte Gespräch mit ihm vor einigen Monaten im SPIEGEL). Nun ist er im Alter von nur 51 Jahren verstorben.

25. Nov 2019

Forum Bellevue: „Welche Zukunft“?

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Am heutigen Montag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hochrangige Gäste in seinen Amtssitz Schloss Bellevue geladen, um über die Zukunft der parlamentarischen Demokratie zu diskutieren. Zu den Gästen zählen der Psychologe Steven Pinker, der Schriftsteller Ian McEwan sowie die Neurowissenschaftlerin Maren Urner. Auf der Veranstaltungsseite im Netz heißt es: „Der Bundespräsident und seine Gäste widmen sich der Frage, wie das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Fortschritt zum Vorteil für möglichst viele Menschen wiedergewonnen und gestärkt werden kann. Es geht um Vertrauen in die Zukunft und um Vertrauen darauf, dass wir als Gesellschaft die Zukunft gestalten können. Derzeit erleben wir ein wachsendes Misstrauen gegenüber einigen zentralen Institutionen der liberalen Demokratie sowie neue Formen der Mobilisierung und des kollektiven politischen Handelns. In Deutschland wird – wie in vielen europäischen Ländern – das traditionelle Parteiensystem auf die Probe gestellt. Kann eine Rückbesinnung auf die Errungenschaften seit der Aufklärung dazu beitragen, ein neues Selbstvertrauen als Bürgerin oder Bürger liberaler Demokratien zu entwickeln? Wie definieren liberale Demokratien ihr Verhältnis zur Vergangenheit – und zur Zukunft? Hat sich das Verhältnis zwischen Demokratie und Fortschritt geändert? Schließlich wird es in der Diskussion darum gehen, wie unsere Wahrnehmung der Realität – geprägt sowohl von klassischen als auch sozialen Medien – unsere Selbstwahrnehmung sowie unser soziales und politisches Verhalten beeinflussen.“

Details zur Veranstaltung sowie die einführende Rede des Bundespräsidenten sind hier zu finden.

25. Nov 2019

Lektüretipp: „Demokratisierung der Demokratie“

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Seit vielen Jahren wird in der Öffentlichkeit sowie innerhalb der Politikwissenschaft über die „Krise der Demokratie“, über „Postdemokratie“ oder die „Simulation der Demokratie“ gesprochen und diskutiert. In den Fokus gerät dabei oft auch eine (mögliche) Krise der demokratischen Repräsentation. In einem Beitrag für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift MERKUR, der soeben online gestellt wurde, wirft der Politikwissenschaftler Philip Manow einen Blick auf Geschichte und Gegenwart dieses Begriffes. Der Artikel ist hier abrufbar.