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23. Nov 2017

„Nudging“ als neues politisches Phänomen in der Analyse

Verfasst von

Seit mehreren Jahren wird in der Politikwissenschaft – aber auch in der Verhaltensforschung, der Psychologie und den Wirtschaftswissenschaften – über das Phänomen „Nudging“ gesprochen, inzwischen ist das Thema sogar Gegenstand politikwissenschaftlicher Abschlussarbeiten an der MLU. In einem Gastbeitrag für die Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung erläutert Stefan Piasecki, was es mit „Nudging“ auf sich hat (nämlich hier). Die Grundidee ist die folgende: politische Akteure versuchen mit Hilfe des Nudging (dt.: „Anstupsen“) Bürgerinnen und Bürger ohne Zwang oder gesetzliche Regelung zu einem bestimmten Verhalten zu animieren. Für Aufsehen sorgte vor einigen Jahren eine diesbezügliche Stellenausschreibung des Bundeskanzleramtes, mit der Expertinnen und Experten für Verhaltensforschung gesucht wurden (mehr hier). Schließlich befasste sich auch der Internetexperte Sascha Lobo in seiner wöchentlichen Kolumne auf Spiegel Online kürzlich mit „Nudges“.

Über Michael Kolkmann

3 Kommentare

  1. Flanker2000 sagt:

    Sehr spannend!

  2. Timo Frank sagt:

    Sehr interessantes Themenfeld, das zum Weiterdenken anregt. Vielen Dank! Mein Artikel zum Nudging beleuchtet vor allem digitale Aspekte: http://timo-frank.de/nudging. Gibt es bereits erste Veröffentlichungen der politikwissenschaftlichen Abschlussarbeiten an der MLU?

    • Michael Kolkmann sagt:

      Nein, leider nicht, Abschlussarbeiten werden in der Regel nicht veröffentlicht, es sei denn in ausgewählten Fällen im Rahmen eines Fachartikels. Bei Interesse könnte man sicher mal die Verfasser der Arbeiten anschreiben: Email an mich genügt.:)

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