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21. Jun 2021

30 Jahre Umzugsbeschluss Bonn/Berlin

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Am gestrigen 20. Juni 2021 jährte sich der Beschluss des Deutschen Bundestages, den Sitz von Parlament und Regierung vom Rhein an die Spree zu verlegen, zum 30. Mal. Dabei war es eine knappe Entscheidung: mit gerade einmal 18 (!) Stimmen Vorsprung konnten sich die Berlin-Befürworter nach einer langen und emotionalen Debatte durchsetzen. Hanns Jürgen Küsters blickt in diesem Beitrag auf die damalige Entscheidung sowie deren Konsequenzen zurück. Wichtig zu betonen ist, dass etwa die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ministerien nach wie vor in Bonn ansässig ist. Gelegentlich ist in den vergangenen Jahren im Bundestag die Idee thematisiert worden, alle Regierungsinstitutionen nach Berlin zu holen, bislang ist ein solches Vorhaben am großen Stimmenblock der Abgeordneten aus Nordrhein-Westfalen gescheitert. Wer zum Thema weiterlesen möchte und gerade die Veränderungen im politischen Betrieb im Übergang von der Bonner zur Berliner Republik nachvollziehen möchte, ist mit dem Buch „Die Berliner Republik“ von Michael Bienert und Stefan Creuzberger bestens bedient.

Über Michael Kolkmann

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