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Neue Ausgabe von „Politikum“ zum Thema WutbĂŒrger

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Der Begriff „WutbĂŒrger“ hat es bereits 2010 zum „Wort des Jahres“ in Deutschland gebracht, die politikwissenschaftliche Zeitschrift Politikum widmet dem PhĂ€nomen nun ein ganzes Heft. Darin beschĂ€ftigen sich Nils C. Bandelow und Colette S. Vogeler mit der Frage, wann bzw. „warum Protestbewegungen eskalieren“, Beate KĂŒpper beschreibt die Angst der WutbĂŒrger vor einem Statusverlust. Alexander HĂ€usler beschreibt die Alternative fĂŒr Deutschland (AfD) als eine „Partei des rechten WutbĂŒrgertums“, wĂ€hrend Carsten Koschmieder die WĂ€hlerstruktur der AfD analysiert. BeitrĂ€ge zum Verbotsverfahren gegen die NPD sowie zum Zusammenhang von Rechtspopulismus und politischer Bildung runden das Heft ab. Die InhaltsĂŒbersicht des aktuellen Heftes findet sich hier.

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Neue APuZ-Ausgabe erschienen: „Das Amt“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Heute erscheint die neue Ausgabe 14-15/2017 der von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung herausgegebenen politikwissenschaftlichen Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte. In dieser Ausgabe geht es im weitesten Sinne um „das Amt“. Der Jenaer Politikwissenschaftler Michael Edinger schreibt darin zum Beispiel ĂŒber die „AttraktivitĂ€t und Besetzung politischer Ämter“, vor allem im kommunalpolitischen Bereich. Jörn Fischer (UniversitĂ€t Köln) beleuchtet die „Selektion und Deselektion von Bundesministern“. Bettina Hollstein von der UniversitĂ€t Erfurt prĂ€sentiert „Empirie und Theorie des bĂŒrgerschaftlichen Engagements“. Und schließlich beschreibt der Politikberater Niels H. M. Albrecht unter dem Titel „Verleumdungskampagnen und Medienskandale“ die AmtsfĂŒhrung im „postfaktischen Zeitalter“. Die erwĂ€hnten Texte sowie weitere AufsĂ€tze zum Thema sind online hier zu finden.

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TV-Tipp: „Nervöse Republik“ von Stephan Lamby

Innenpolitik, Politikwissenschaft, TV-Tipps

Ein Jahr lang hat der preisgekrönte Filmemacher Stephan Lamby Spitzenpolitiker und Journalisten begleitet und beobachtet. Sein Fazit: „Der Ton wird rauer, hasserfĂŒllter“. Grund fĂŒr diese Entwicklung sei die strukturelle VerĂ€nderung und die Digitalisierung von Information durch die sozialen Medien. Diese ermöglichen einerseits mehr Teilhabe, sie bieten andererseits aber auch die Plattform zu Hasskommentaren und Beschimpfungen. Dank Facebook, Twitter & Co kann der „normale BĂŒrger“ gleichzeitig EmpfĂ€nger und Sender sein. Am 19. April 2017 zeigt das Erste um 22:45 Uhr den Film „Nervöse Republik“ (Details hier); vorab gibt es hier einen Trailer. Bereits gestern abend fand eine Podiumsdiskussion zum Thema statt, bei der Politiker und Journalisten miteinander ins GesprĂ€ch kamen. NachtrĂ€glich anzuschauen ist die Diskussion hier.

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ResĂŒmee einer Wahlperiode im Deutschen Bundestag: Karamba Diaby zieht Bilanz

Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren

Seit 2013 vertritt er im Deutschen Bundestag den Wahlkreis 72, der die Stadt Halle (Saale) sowie die Gemeinden Petersberg, Landsberg und Kabelsketal umfasst: Karamba Diaby, erster Schwarzafrikaner im deutschen Parlament, der Mitte der achtziger Jahre mit einem Stipendium zum Studieren an die Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle kam und seither der Stadt treu geblieben ist (sein Leben hat Diaby im vergangenen Jahr in einem Buch aufgeschrieben). In einem lesenswerten Artikel von Alexander Schierholz fĂŒr die Mitteldeutsche Zeitung bilanziert Karamba Diaby in der aktuellen Wochenendausgabe der MZ seine dreieinhalb Jahre im Deutschen Bundestag, der Beitrag ist hier zu finden.

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Tipps und Tricks fĂŒr Praktika

Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium

Im Verlauf eines politikwissenschaftlichen Studiums an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg zĂ€hlt ein Praktikum zu den Pflichtveranstaltungen. HĂ€ufig ist es schwer, den ersten Kontakt zu möglichen Praktikumsgebern herzustellen bzw. Informationen zu in Frage kommenden Praktikumsstellen ĂŒberhaupt erst einmal zu finden. Das Campus Magazin des „alpha“-Bildungskanals hat kĂŒrzlich einen lesenswerten Beitrag online gestellt, der viele nĂŒtzliche Informationen bietet und auch so einige Tipps und Tricks bereithĂ€lt. Der Artikel ist hier zu finden.

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Neue Ausgabe der Zeitschrift „Gesellschaft.Wirtschaft.Politik“ erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft.Wirtschaft.Politik“ erschienen. In dieser Ausgabe 1/2017 analysiert unter anderem Martin Thunert den Ausgang der amerikanischen PrĂ€sidentschaftswahlen vom November 2016 („PrĂ€zedenzlos und unvorhersehbar?“), wĂ€hrend der Politikwissenschaftler Jens van Scherpenberg die (bisherige) Wirtschaftspolitik von Donald Trump untersucht und nach den konkreten Konsequenzen fĂŒr die Weltwirtschaftsordnung fragt. Eckhard Jesse erörtert den Stand des bundesdeutschen Parteiensystems ein knappes halbes Jahr vor der nĂ€chsten Bundestagswahl (da der Beitrag leider auf dem Stand von Mitte Januar 2017 ist, konnte die Dynamisierung des parteipolitischen Wettbewerbs durch die Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten der SPD und deren Aufholen in nahezu allen Meinungsumfragen nicht berĂŒcksichtigt werden – was die Aussagekraft einiger Befunde Jesses einschrĂ€nkt). Joachim Behnke wagt eine Prognose fĂŒr den 19. Deutschen Bundestag und diskutiert eine mögliche VergrĂ¶ĂŸerung des Parlamentes durch Überhang- und Ausgleichsmandate. Schließlich beschĂ€ftigen sich Marco Giesselmann und Laura Luekemann mit empirischen Befunden zur Armut in der Bundesrepublik Deutschland.
Da sich die Zeitschrift in der Regel auch mit Themen der politischen Bildung beschĂ€ftigt, finden sich auch BeitrĂ€ge, die fĂŒr den Schulunterricht von Interesse sind. Christian Fischer stellt zum Beispiel eine Fallstudie zur „Internethetze“ vor, und in der Methodik-orientierten Reihe „SchĂŒler forschen“ wird erörtert, wie die Ergebnisse einer Befragung ausgewertet und prĂ€sentiert werden können. Als „das besondere Buch“ stellt Tim Spier das Buch „Parteiendemokratie im Wandel“ des Bonner Politikwissenschaftlers Frank Decker vor. Weitere (Kurz-)Rezensionen runden das Heft ab.
Die Zeitschrift findet sich im PrÀsenzbestand der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften der Martin-Luther-UniversitÀt Halle-Wittenberg.

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SPIEGEL Online mit neuem Politik-Podcast

Innenpolitik, Internet(z)

Rechtzeitig vor dem beginnenden Bundestagswahlkampf prĂ€sentiert SPIEGEL Online ein neues journalistisches Format. Ab dem 23. MĂ€rz 2017 wird es bis zur Bundestagswahl jeden Donnerstag unter dem Titel „Stimmenfang“ eine neue Podcast-Folge aus dem Inneren der Politik geben. Auf SPIEGEL Online heißt es dazu: „Yasemin YĂŒksel und Sandra Sperber lassen Politik-Insider und WĂ€hler zu Wort kommen. Außerdem geben Experten von SPIEGEL ONLINE und dem SPIEGEL in KollegengesprĂ€chen einen Einblick in die Arbeit unserer Redaktion.“ Alle Details rund um den Podcast gibt es hier.

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Sachsen-Anhalt: ein Jahr „Kenia-Koalition“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Vor ziemlich genau einem Jahr fand in Sachsen-Anhalt die jĂŒngste Landtagswahl statt – als Konsequenz aus dem Wahlergebnis wurde anschließend eine so genannte „Kenia-Koalition“ gebildet. Die Mitteldeutsche Zeitung blickte vor einigen Tagen in einer die Bilanz auf das erste Regierungsjahr dieser Koalition zurĂŒck und ließ dabei sowohl politische Akteure selbst als auch Politikexperten zu Wort kommen. Der Artikel findet sich hier.

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Tagung: „Parteiensystem und Koalitionsmodelle“

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Die Akademie fĂŒr politische Bildung (ApB) in Tutzing ist zugegebenermaßen eine Tagesreise von Halle (Saale) entfernt. Trotzdem sei auf ein interessantes Seminar vor der Bundestagswahl 2017 hingewiesen: vom 31. MĂ€rz bis zum 2. April 2017 veranstaltet die Akademie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung fĂŒr Parlamentsfragen (DVParl) eine Tagung mit dem Titel „Komplexe Farbenlehre: Parteiensystem und Koalitionsmodelle im Wahljahr 2017“. WĂ€hrend am ersten Tagungstag das Thema „Parteiendemokratie im Wandel“ (mit Klaus von Beyme und Manuela Glaab) im Fokus steht, geht es am zweiten Tag mit Sebastian Bukow, Frank Decker, Uwe Jun und Ulrich von Alemann um „Parteiensystem und Parteien“. Am dritten Tag folgt dann der Teil „Regieren mit Koalitionen“, bei dem Manfred G. Schmidt und Volker Best mitwirken. Das genaue Programm und die AnmeldemodalitĂ€ten können hier abgerufen werden.

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Neuerscheinung: „Der Reichstag“ von M. Cullen

Innenpolitik, LektĂŒren

Der in New York gebĂŒrtige Historiker Michael S. Cullen ist der wohl beste Kenner des ReichstagsgebĂ€udes in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Geschichte und Architektur des GebĂ€udes in Sichtweite des Brandenburger Tores hat er bereits vorgelegt, in einer Lizenzausgabe eines ursprĂŒnglich im be.bra-Verlag publizierten Buches fĂŒr die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung hat er nun auf knapp 200 Seiten die wichtigsten Fakten, Entwicklungen und Ereignisse zusammengefasst. Dabei wird anhand des ReichstagsgebĂ€udes mehr als ein Jahrhundert deutscher Parlamentsgeschichte lebendig. ErgĂ€nzt werden die einzelnen Abschnitte (Die AnfĂ€nge – Parlamentarischer Alltag – Symbol der Weimarer Republik – Parlament ohne Demokratie – Im Kalten Krieg – Im wiedervereinigten Deutschland) durch eine Vielzahl an historischen Schwarzweiß-Aufnahmen.

Michael S. Cullen: „Der Reichstag. Symbol deutscher Geschichte“, Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, November 2016, 224 Seiten, 4,50 Euro, Bestellnummer 1707.

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