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Ausgabe 2/2016 der ZParl im Druck

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Noch befindet sie sich im Druck, doch in wenigen Tagen wird sie auf dem Weg zu Abonnenten und Bibliotheken sein: die Anfang Juli erscheinende Ausgabe 2/2016 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl). Im aktuellen Heft finden sich eine Untersuchung der WĂ€hlerschaft der AfD, eine qualitative Analyse der deutschen Wahlprogramme zur Europawahl 2014 („Facetten des Euroskeptizismus“), ein Beitrag zur politischen Beteiligung junger Erwachsener (offline und online), die Vorstellung eines neues Bundestagswahlrechtes bzw. der Vorschlag einer PrĂ€ferenzwahl in Mehrpersonen-Wahlkreisen sowie eine aktuelle Übersicht zu den aktuellen Parteimitgliederzahlen des Jahres 2015. DarĂŒber hinaus werden im Literaturteil Neuerscheinungen zum VerhĂ€ltnis von Medien und Politik, zur Rolle des Bundesverfassungsgerichts, zu Leben und politischem Wirken Gerhard Schröders sowie zur bisherigen Amtszeit von PrĂ€sident Obama besprochen.
Wer nun Interesse hat, die Zeitschrift im Rahmen eines Abonnements zu beziehen, sollte mal hier schauen.

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25 Jahre Hauptstadtbeschluss Bonn-Berlin

Innenpolitik

Am heutigen Tage vor genau 25 Jahren, am 21. Juni 1991, fiel im Deutschen Bundestag der so genannte „Hauptstadtbeschluss“ – wobei Berlin als Hauptstadt eines wiedervereinigten Deutschlands bereits im Einigungsvertrag festgeschrieben worden war. Im Juni 1991 ging es im alten Bonner Wasserwerk, das dem Deutschen Bundestag als ErsatzgebĂ€ude diente, bis 1992 der von GĂŒnter Benisch geplante und gebaute Neubau fĂŒr das Parlament fertig werden sollte, aber um die Frage, wo Parlament und Regierung in Zukunft ihren Sitz nehmen sollten. Nach einer ganztĂ€gigen, Ă€ußerst interessanten Debatte entschied sich am Ende eine knappe Mehrheit der Abgeordneten von 338 zu 320 Stimmen fĂŒr Berlin, wenn auch ein betrĂ€chtlicher Teil der Ministerien weiterhin in Bonn angesiedelt sein sollte. Im Deutschlandfunk erinnert sich der damalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Kubicki an diesen Tag, und zwar hier. Die Berliner Zeitung hat sich anlĂ€ĂŸlich dieses JubilĂ€ums im Berliner Regierungsviertel umgeschaut. In einem weiteren Artikel beschreibt die Zeitung, wie sich Berlin seit dem Hauptstadtbeschluss architektonisch verĂ€ndert hat. Und bereits 2011 hat der Historiker Manfred Görtemaker ausfĂŒhrlich die Entscheidung zwischen Bonn und Berlin beschrieben.

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Deutscher Schulpreis 2016 geht nach Niedersachsen

Innenpolitik

Die Grundschule auf dem SĂŒsteresch in SchĂŒttorf (Niedersachsen) ist die Gewinnerin des mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreises des diesjĂ€hrigen Deutschen Schulpreises. Die Jury bewertete dabei nach sechs Kriterien: Leistung, Umgang mit Vielfalt, UnterrichtsqualitĂ€t, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Die Robert-Bosch-Stiftung und die Heidehof-Stiftung vergeben den Deutschen Schulpreis seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Magazin Stern und der ARD. Im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin, an der auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier teilnahm, wurden die Auszeichnungen ĂŒberreicht. Doch was macht diese Schule in SchĂŒttorf so besonders? Die SĂŒddeutsche Zeitung hat die Antwort.

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Vor der Fussball-EM: so viel Frankreich steckt in Halle

Halle (Saale), Innenpolitik

Heute abend beginnt mit dem Spiel Frankreich – RumĂ€nien die Fußball-Europameisterschaft 2016. Dieses Ereignis nimmt die Mitteldeutsche Zeitung zum Anlass zu fragen, wieviel Frankreich in Halle (Saale) steckt. Die Antworten finden sich hier.

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LektĂŒren: „Das Parteiensystem Sachsen-Anhalts“

Halle (Saale), Innenpolitik, Landtagswahl 2016, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Bedauernswerterweise sind Publikationen zum politischen System Sachsen-Anhalts abseits voon universitĂ€ren Abschlussarbeiten weitgehend Mangelware. Sofern es ĂŒberhaupt Werke zum Thema gibt – etwa das Buch „Landespolitik in Sachsen-Anhalt“ des Halleschen Politikprofessors Everhard Holtmann (aus dem Jahre 2006) – sind diese mehr oder weniger veraltet. Nun hat der Magdeburger Politikwissenschaftler Roger Stöcker ein Buch zum Parteiensystem in Sachsen-Anhalt vorgelegt, das systematisch die Ausgangslage nach der Wende, die verschiedenen Epochen der Entwicklung des Parteiensystems und die jeweils relevanten Akteure systematisch vorstellt. NĂ€here Informationen zum Buch sowie das Inhaltsverzeichnis sind hier zu finden.

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Neuerscheinung: Handbuch Vergleichende Politikwissenschaft

Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Im VS-Springer-Verlag ist soeben das von Hans-Joachim Lauth, Marianne Kneuer und Susanne Pickel herausgegebene „Handbuch Vergleichende Politikwissenschaft“ erschienen, das fĂŒr viele Referate und Hausarbeiten im Lehrbereich der Systemanalyse und Vergleichenden Politikwissenschaft eine große Hilfe zu werden verspricht. Einen Blick in das umfangreiche Inhaltsverzeichnis bietet die Webseite des Verlages. Wir haben das Buch bereits fĂŒr unsere Fachbereichsbibliothek bestellt.

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Neue/r BundesprÀsident/in gesucht

Innenpolitik

Nach der heutigen AnkĂŒndigung Joachim Gaucks, fĂŒr eine zweite Amtszeit als BundesprĂ€sident nicht zur VerfĂŒgung zu stehen, suchen die politischen Parteien nach einer/m möglichen Nachfolgekandidaten/in. Erschwert wird die Suche dadruch, dass die nĂ€chste BundesprĂ€sidentenwahl im Februar 2017 (wer sitzt in der nĂ€chsten Bundesversammlung? Details hier) nur ein knappes halbes Jahr vor der nĂ€chsten Bundestagswahl stattfinden wird. FrĂŒhere BundesprĂ€sidentenwahlen waren immer auch BestĂ€tigung einer bestehenden oder aber VorankĂŒndigung einer neuen Koalitionskonstellation. Kann sich die aktuelle Große Koalition auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen? SchlĂ€gt die Union jemanden vor, der oder die auch von den GrĂŒnen mitgewĂ€hlt werden könnte? Besteht die Möglichkeit fĂŒr eine/n gemeinsame/n Kandidatin/en von Rot-Rot-GrĂŒn? Die aktuellen MehrheitsverhĂ€ltnisse in der Bundesversammlung sind auf jeden Fall kompliziert. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte vor einigen Tagen interessante historische HintergrĂŒnde zum Thema im Blatt, und zwar hier.

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In Sachsen-Anhalt wird ab sofort ausgeschlafen

Halle (Saale), Innenpolitik

Die „FrĂŒhaufsteherkampagne“-Kampagne des Landes Sachsen-Anhalt – mit der zum Beispiel an der Landesgrenze geworben wurde – lĂ€uft bis Ende des Jahres aus. Hintergrund der Kampagne ist die Tatsche, dass nach einer statistischen Erhebung die Menschen in Sachsen-Anhalt im Schnitt um 6:39 Uhr aufstehen – und damit sechs Minuten frĂŒher als im Bundesdurchschnitt. Seitdem ist ĂŒber die Kampagne viel diskutiert und gelĂ€stert worden. Jan Schumann wirft in der heutigen Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung einen Blick zurĂŒck, und zwar hier.

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LektĂŒren: Zum VerhĂ€ltnis von Digitalisierung und Demokratie

Innenpolitik, Internet(z), LektĂŒren

Der Soziologe und Buchautor Harald Welzer hat mit seinem jĂŒngsten Buch „Die smarte Diktatur. Der Angriff auf unsere Freiheit“ eine bemerkenswerte Diskussion losgetreten.
Im GesprĂ€ch mit dem Berliner Tagesspiegel diskutiert er die zentralen Thesen seines Buches, und zwar hier. Ein weiteres GesprĂ€ch mit Welzer hat kĂŒrzlich das Deutschlandradio gefĂŒhrt, das hier nachzulesen und nachzuhören ist. Details zm Buch (inklusive einer Leseprobe) gibt es hier.

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LektĂŒren: „Lobbykratie“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Passend zu unserer gestrigen Podiumsdiskussion zum Thema Lobbyismus ist vor wenigen Tagen das Buch „Lobbykratie“ der beiden Journalisten Markus Balser und Uwe Ritzer (SĂŒddeutsche Zeitung) erschienen. In diesem Buch werden die unterschiedlichsten Aspekte der Interessenvertretung in der Bundesrepublik Deutschland sowie auf europĂ€ischer Ebene beleuchtet und kritisch diskutiert. Details zum Buch gibt es hier.

Markus Balser/Uwe Ritzer: Lobbykratie. Wie die Wirtschaft sich Einfluss, Mehrheiten, Gesetze kauft, Droemer-Knaur, MĂŒnchen 2016, 360 Seiten, 19,99 Euro.

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