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Politikwissenschaftliche Neuerscheinung: „BĂŒrger und Beteiligung in der Demokratie“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die Teildisziplin der Partizipationsforschung gehört seit jeher zu einem der spannendsten und am intensivsten erforschten Teilbereiche politikwissenschaftlicher Forschung. In diesen Tagen erscheint ein Werk, das wichtige Erkenntnisse dieser Teildisziplin zusammenfasst: „BĂŒrger und Beteiligung in der Demokratie“. Auf der Verlagsseite heißt es zum Buch: „Das Lehrbuch richtet sich an Studierende und Lehrende, die sich mit BĂŒrgerbeteiligung und politischer Partizipation in Deutschland und anderen Demokratien beschĂ€ftigen. Dazu gehören unter anderem Wahlen, BĂŒrger und Volksentscheide, informelle Formen der Beteiligung. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick ĂŒber die demokratietheoretischen Grundlagen, die institutionellen Rahmenbedingungen und die relevanten Theorien zur ErklĂ€rung von Beteiligung. Dabei werden die wichtigsten Formen der politischen Partizipation und BĂŒrgerbeteiligung hinsichtlich ihrer theoretischen und strukturellen Eigenschaften einzeln dargestellt. Zahlreiche empirische Daten und Interpretationen ergĂ€nzen die AusfĂŒhrungen und vermitteln ein aktuelles Bild der Beteiligungslandschaft.“
Alle Details zum Buch sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis finden sich hier.

Angelika Vetter/Uwe Remer-Bollow (Hrsg.): „BĂŒrger und Beteiligung in der Demokratie. Eine EinfĂŒhrung“, Reihe Grundwissen Politik, VS-Verlag, Wiesbaden 2017, 29,99 Euro (Softcover, als E-Book bis zum 3. Januar 2017 9,99 Euro), ISBN 978-3-658-13722-9.

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SPD: Sigmar Gabriel im PortrÀt

Innenpolitik, LektĂŒren

Hannelore Kraft, MinisterprĂ€sidentin von Nordrhein-Westfalen, weiß laut eigener Aussage bereits, wer im nĂ€chsten Jahr fĂŒr die SPD als Kanzlerkandidat antritt, will es aber nicht sagen. Sigmar Gabriel hĂ€tte als Parteivorsitzender das „Erstzugriffsrecht“, hatte sich in der Vergangenheit aber auch offen fĂŒr das Instrument einer Vorwahl gezeigt. Mit dem angekĂŒndigten Wechsel des PrĂ€sidenten des Europaparlamentes, Martin Schulz, in den nĂ€chsten Deutschen Bundestag hat die Debatte um die Kanzlerkandidatur eine neue Dynamik bekommen (siehe etwa hier und hier). Der ARD-Journalist Reinhold Beckmann hat Gabriel lĂ€ngere Zeit begleitet und eine Dokumentation ĂŒber ihn und seine politische Arbeit gedreht – die heute abend im Erstzen zu sehen ist. Im Netz kann der Film bereits vorab geschaut werden, und zwar hier. Schon vor einigen Tagen haben die beiden Journalisten Christoph Hickmann (SĂŒddeutsche Zeitung) und Daniel Friedrich Sturm (WELT und WELT am Sonntag) eine Biografie Gabriels vorgelegt. Details zum Buch gibt es hier (einschließlich einer Leseprobe).

„Sigmar Gabriel und die SPD – Niedergang oder Aufbruch?“, Dokumentation von Reinhold Beckmann, Michael Wech und Ulrich Stein, ARD, 29. November 2016, 22:45 Uhr, 45 Minuten.

Christoph Hickmann/Daniel Friedrich Sturm: „Sigmar Gabriel. Patron und Provokateur“, dtv-Verlag MĂŒnchen, 320 Seiten, 24,00 Euro (als Ebook 20,99 Euro).

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Buchvorstellung: „Finanzwende. Den nĂ€chsten Crash verhindern“ (Giegold/Philipp/Schick)

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein konservatives Regierungsmitglied ein Buch von drei grĂŒnen Autoren vorstellt. Genau das ist aber am 21. November 2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung zu Berlin geschehen: Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der GrĂŒnen im Europaparlament, Udo Philipp, Aufsichtsrat fĂŒr Triodos, Europas fĂŒhrender Nachhaltigkeitsbank, und Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der grĂŒnen Bundestagsfraktion, haben in ihrem im Erscheinen begriffenen Buch „Finanzwende“ grĂŒne Ideen zu einer nachhaltigen Finanzpolitik zusammengetragen. Vorgestellt und kritisch kommentiert wurde das Buch von Bundesfinanzminister Wolfgang SchĂ€uble.

"Finanzwende: Den nÀchsten Crash verhindern"

„Finanzwende: Den nĂ€chsten Crash verhindern“. Foto: Wagenbach-Verlag

Einen Bericht zur Buchvorstellung gibt es hier, der Tagesspiegel war ebenfalls dabei, und das Inforadio berichtet hier. Details zum Buch finden sich hier.

Sven Giegold/Udo Philipp/Gerhard Schick: „Finanzwende. Den nĂ€chsten Crash verhindern“, Klaus Wagenbach Verlag, Berlin, 172 Seiten, 12,00 Euro, ISBN 978-3-8031-2765-5, das Buch erscheint im Laufe des Monats.

Gute Laune auf dem Podium. Es wurde aber auch kritisch miteinander gestritten.

Gute Laune auf dem Podium. Es wurde aber auch kritisch miteinander gestritten. Foto: M. Kolkmann.

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Neue Studie zur WĂ€hlerschaft der AfD

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Nicht erst seit dem knappen Scheitern der Alternative fĂŒr Deutschland (AfD) an der 5%-HĂŒrde bei der Bundestagswahl 2013 ist die im Februar 2013 gegrĂŒndete Partei zum Untersuchungsgegenstand der Politikwissenschaft geworden. Inzwischen ist die AfD in zehn Landtagen vertreten. Aufschluss ĂŒber die AnhĂ€ngerschaft der Partei sowie deren VerĂ€nderungen in den letzten Jahren gibt jetzt eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Das Ergebnis der Studie lautet Ralf Melzer von der FES zusammengefasst: „Die AnhĂ€ngerschaft der rechtspopulistischen AfD ist seit unserer letzten Studie nicht nur gewachsen, sondern hat sich – parallel zur Ausrichtung der Partei – auch radikalisiert“. Melzer gibt die alle zwei Jahre erscheinende sogenannte Mitte-Studie zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland heraus, und die aktuellen Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild: In nahezu allen Dimensionen rechtsextremer und menschenfeindlicher Einstellungen zeigen AfD-AnhĂ€nger die mit Abstand höchsten Zustimmungswerte. Unter WĂ€hlern etablierter Parteien waren die Tendenzen ebenfalls noch vorhanden, allerdings in geringerem Maße und rĂŒcklĂ€ufig.
Die Studie ist hier nachzulesen. Zusammenfassungen gibt es zum Beispiel hier und hier.

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TV-Tipp: „Whistleblower – Die Einsamkeit der Mutigen“

Innenpolitik, TV-Tipps

In der ARD lĂ€uft heute abend um 22:45 Uhr eine Dokumentation ĂŒber Whistleblower. Edward Snowden mag der derzeit bekannteste Whistleblower der Welt sein – aber es gibt sie in ganz verschiedenen Kontexten, und angetrieben werden sie in der Regel von ganz unterschiedlichen Motiven. Sebastian Bellwinkel hat drei Whistleblower begleitet und darĂŒber einen Film gedreht. Bereits jetzt ist die Dokumentation in der Mediathek der ARD zu sehen und kann noch bis zum 21. November 2017 abgerufen werden. Alle Details zum Film gibt es hier.

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Ein Blick in die Zukunft der Uni-Bibliothek

Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Studium

Seit einem guten halben Jahr ist Anke Berghaus-Sprengel die Leiterin der UniversitĂ€tsbibliothek der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg. In einem Beitrag fĂŒr die Uni-Zeitschrift Scientia Hallensis skizziert sie die grĂ¶ĂŸten Herausforderungen der Unibibliothek, d.h. vor allem die fortschreitende Digitalisierung, und gewĂ€hrt einen Blick hinter die Kulissen der Bibliothek. Der Beitrag kann in einer Online-Version hier abgerufen werden.

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BundestagsprÀsident Norbert Lammert tritt 2017 nicht erneut zur Wiederwahl an

Innenpolitik

Ich gebe offen zu, dass ich ein großer Fan von BundestagsprĂ€sident Norbert Lammert war und bin – um so bedauerlicher finde ich seine heute kommunizierte Entscheidung, zur nĂ€chsten Bundestagswahl nicht erneut antreten zu wollen. Nicht nur fĂŒhrte er die Bundestagsdebatten mit Witz und Ironie (man denke nur an seine ScharmĂŒtzel mit Gregor Gysi, nachzuschauen hier und hier oder seine launige Eröffnungsrede des 17. Bundestages, und zwar hier; weitere Highlights hier), sondern stets pochte er auf die Bedeutung des Parlaments, gerade gegenĂŒber der Regierung. „Nicht die Regierung hĂ€lt sich ein Parlament, sondern das Parlament bestimmt und kontrolliert die Regierung“, lautet eine seiner oft wiederholten Mahnungen. Zuletzt stritt er beherzt – aber ohne Erfolg – fĂŒr eine Wahlrechtsrefom, die eine mögliche AufblĂ€hung des Bundestages auf bis zu mehr als 700 Abgeoirdnete verhindern sollte (vgl. hier und hier)

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Mit Karamba in den Bundestag

Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren

„Mit Karamba in den Bundestag“ – Karamba Diaby aus Halle (Saale) hatte bei der Bundestagswahl 2013 sicherlich den mit Abstand besten Spruch aller Kandidatinnen und Kandidaten auf seinen Plakaten zu stehen. Seit September 2013 sitzt Diaby nun im Bundestag und ist stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses fĂŒr Menschenrechte und humanitĂ€re Hilfe sowie Mitglied im Ausschuss fĂŒr Bildung, Forschung und TechnikfolgenabschĂ€tzung. Mit genau dem erwĂ€hnten Spruch hat er ein in der vergangenen Woche publiziertes Buch betitelt, in dem er ĂŒber seine Erfahrungen in Deutschland und insbesondere in der Politik berichtet. Am 27. Oktober 2016 stellt Diaby sein Buch in der Thalia-Buchhandlung am Halleschen Marktplatz vor (Details hier).

Karamba Diaby (mit Eva Sudholt): „Mit Karamba in den Bundestag. Mein Weg vom Senegal ins deutsche Parlament“, Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg, 224 Seiten, 20,00 Euro (als E-Book 15,99), ISBN: 978-3-455-50420-0.

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Neu erschienen: das JubilÀumsheft von ZEIT Campus

Innenpolitik, Studium

Seit zehn Jahren gibt es das „Campus“-Heft der ZEIT, ich selbst habe die Zeitschriftenreihe erst vor wenigen Monaten so richtig entdeckt. Jede Ausgabe hĂ€lt eine FĂŒlle von Informationen rund um das Campusleben, zu alten und neuen StudiengĂ€ngen sowie Literaturtipps und Hinweise fĂŒr den Einstieg ins Berufsleben parat. Nun ist das JubilĂ€umsheft erschienen – einschließlich einer verĂ€nderten Heftstruktur und neuen Rubriken (Details zum Heft finden sich hier – einschließlich eines Gewinnspiels). ErhĂ€ltlich ist das Heft beim ZeitungshĂ€ndler Ihres Vertrauens. Und natĂŒrlich in der CafĂ©bar auf dem Steintor-Campus.

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Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus vom 18. September 2016 in der Analyse

Innenpolitik, Uncategorized

Seit der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2016 sind gut zwei Wochen vergangen. Inzwischen sind nicht nur die Analysen und Kommentare der tagesaktuellen Berichterstattung erschienen (zum Beispiel hier und hier), sondern es gibt mittlerweile auch umfangreichere Analysen des Wahlergebnisses. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat hier ihre Analyse veröffentlicht, und das Amt fĂŒr Statistik Berlin-Brandenburg hier. Die Forschungsgruppe Wahlen, die die Wahl fĂŒr das Zweite Deutsche Fernsehen begleitet hat, hat hier viele Daten und Fakten zusammengestellt (die Ergebnisse unnd Analysen fĂŒr die ARD finden sich hier). Ein Blick auf das Wahlverhalten in außergewöhnlichen Kiezen Berlins findet sich bei Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb), und zwar hier.
Wenn das neu gewĂ€hlte Abgeordnetenhaus (voraussichtlich) am 27. Oktober 2016 zum ersten Mal zusammentreten wird, richtet sich der Blick zwangslĂ€ufig auf diejenigen Abgeordneten, die dem Parlament erstmals abgehören. Der Berliner Tagesspiegel sowie die Berliner zeitung haben in den letzten Tagen mehrere dieser Frischlinge vorgestellt. Was erwarten Sie von ihrer TĂ€tigkeit im Abngeordnetenhaus? FĂŒr welche Themen möchten sie sich stark machen? Wie wollen sie sich in den politischen Prozess einbringen?= Antworten auf diese Fragen gibt es hier und hier.

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