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Innenpolitik

9. Jul 2020

Neuerscheinung: „Handbuch Demokratie“

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Vor wenigen Tagen ist im Wochenschau-Verlag das „Handbuch Demokratie“ erschienen, in dem neben grundsätzlichen Erörterungen (direkte versus repräsentative Demokratie, parlamentarische versus präsidentielle Systeme, etc.) insbesondere das Demokratiemodell der Bundesrepublik Deutschland im Mittelpunkt steht. Seitens des Verlages heißt es: „Das Handbuch bietet eine umfassende politikwissenschaftliche Einordnung des Begriffs ‚Demokratie‘. Die Autor*innen gehen der Frage nach, was die Demokratie als politisches System auszeichnet. Dazu werden theoretische Grundlagen ebenso berücksichtigt wie aktuelle Herausforderungen. Was macht das Demokratiemodell der Bundesrepublik Deutschlands im Vergleich zu anderen Typen moderner Demokratien aus? Wie kann Demokratie aussehen – in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? Der Band ermöglicht das gezielte und systematische Erschließen einzelner Themenfelder mit Fokus auf zentralen Begriffen und Kernkonzepten.“ Zu den Autoren des Bandes zählen unter anderem Everhard Holtmann, Frank Decker, Andreas Kost, Uwe Jun, Marion Reiser und Wolfgang Merkel. Details zum Buch finden sich hier. Das Werk ist bereits für unsere Fachbereichsbibliothek bestellt.

5. Jul 2020

Neu erschienen: das Themenheft „Deutsche Einheit“ der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“

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Das morgen neu erscheinende Heft 28-29/2020 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitschrift (APuZ)“ versammelt unter der Überschrift „Deutsche Einheit“ gleich mehrere Beiträge rund um den Mauerfall, die Wiedervereinigung sowie den deutsch-deutschen Transformationsprozess. Unter anderem beschäftigt sich Kerstin Brückweh, Privatdozentin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, mit dem vereinten Deutschland als zeithistorischem Forschungsgegenstand, der Berliner Soziologe Steffen Mau wagt eine Skizze zur ostdeutschen Soziopolitik („Der Osten als Problemzone?“), und der Zeithistoriker Edgar Wolfrum von der Universität Heidelberg erörtert das Ende der „alten“ Bundesrepublik. Neben einigen anderen Beiträgen schließlich stellt Daniel Kubiak vom Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin deutsch-deutsche Identitäten der Nachwendegeneration vor. Das gesamte APuZ-Heft ist hier abrufbar.

3. Jul 2020

Lektüretipp: „Parlamente und Pandemien“ (Tobias Kaiser)

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Hat sich die repräsentative Demokratie in der Corona-Krise bewährt? Wie lässt sich die Rolle des Deutschen Bundestages in dieser Herausforderung bewerten? Eine erste Einschätzung liefert Tobias Kaiser, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KGParl). In den Blick rückt er dabei u. a. den Umgang von Parlamenten mit Pandemien in den vergangenen 200 Jahren. Nachzulesen ist der Beitrag hier.

29. Jun 2020

Neuerscheinung: „Politische Hochleistungsteams im Deutschen Bundestag“

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Die Abgeordnetenbüros im Deutschen Bundestag sind vermutlich die zentrale Schaltstellen des parlamentarischen Betriebes. Dabei lässt sich seit geraumer Zeit eine Beschleunigung politischer Handlungszwänge und des Entscheidungsdrucks beobachten, die auch in Zukunft weiter zunehmen dürfte. Zugleich stellen Abgeordnetenbüros ein mögliches Tätigkeitsfeld für Absolventinnen und Absolventen politikwissenschaftlicher Studiengänge dar. Gleich zwei Gründe also, um sich die Dissertation von Adriana Lettrari näher anzuschauen, die sich genau diesen parlamentarischen Arbeitsbereich im Zuge einer qualitativen empirischen Untersuchung näher angeschaut hat. Nähere Informationen zum Buch gibt es hier. Das Werk ist über unsere Fachbereichsbibliothek im elektronischen Volltext verfügbar.

29. Jun 2020

Neu erschienen: die Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) 2/2020

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Vor wenigen Tagen ist die Ausgabe 2/2020 der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) erschienen. Einer der Schwerpunkte liegt dieses Mal auf der Analyse der vergangenen Landtagswahlen in Bremen, Brandenburg, Sachsen und Thüringen. In einem umfangreichen Aufsatz beschäftigt sich David Kuhn mit der „Effektivität parlamentarischer Opposition“. Martin Klausch fragt in seinem Beitrag, warum die Gebietsreform in Brandenburg gescheitert ist, und Oskar Niedermayer bietet umfangreiche empirische Befunde zu den Parteimitgliedschaften in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2019. Daniel Hildebrandt schließlich fragt in einem „Zwischenruf“ nach der Rolle der Parlamente in Corona-Zeiten („Aushöhlung des Parlamentarismus durch die Corona-Pandemie?“) und illustriert seine Ausführungen anhand der Bundesrepublik sowie Großbritanniens. Rezensionen zur Entwicklung des Thüringer Parteiensystems, zum Bürgermeisteramt in Baden-Württemberg, zur AfD zwischen „Bewegung und Parlament“ sowie zur direkten Demokratie im europäischen Vergleich runden das Heft ab. Das Internetangebot der ZParl ist hier abrufbar.

Immer einen Blick wert: die Ausgabe 2/2020 der ZParl.

18. Jun 2020

Deutschlandstipendium: neue Bewerbungsrunde im SoSe 2020

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Aktuell besteht wieder die Möglichkeit, sich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) für ein so genanntes Deutschlandstipendium zu bewerben (Deadline: 17. Juli 2020). Die Studierenden werden dabei in der Regel für zwei Semester und bis maximal zum Ende ihrer Regelstudienzeit mit 300 Euro monatlich unterstützt. Diese Unterstützung ist einkommensunabhängig und kann ohne weiteres zusätzlich zu BAföG-Leistungen bezogen werden. Alle Details zu diesem Stipendium sowie die Bewerbungsmodalitäten sind bei Interesse hier zu finden.

17. Jun 2020

Einladung zum Ideenwettbewerb: „Corona im Schulunterricht“

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Die politikdidaktische Zeitschrift Gesellschaft-Wirtschaft-Politik (GWP), deren zweite Ausgabe im Jahr 2020 soeben erschienen ist, hat einen Ideenwettbewerb zum Thema „Corona im Schulunterricht“ ausgelobt. Bis Ende September 2020 kann ein Unterrichtsentwurf eingereicht werden, der das Thema der Corona-Pandemie für die Schule fruchtbar macht, ganz unabhängig vom konkreten Thema. Zu gewinnen gibt es eine Veröffentlichung in der GWP (online wie offline) sowie 300,- Euro. Details gibt es auf der Seite der Zeitschrift hier. Im Übrigen gibt es für Studierende für 10,- Euro im Jahr einen Zugang zur Onlineversion der Zeitschrift einschließlich Zugangs zum digitalen Archiv. Details hierzu finden sich ebenfalls auf der erwähnten Homepage.

14. Jun 2020

Lektüretipp: „Zweimal Deutschland, eine Geschichte“ von Petra Weber

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Zur Geschichte der Bundesrepublik, aber auch zur Geschichte der DDR gibt es in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen eine Fülle an einschlägiger Literatur. Selten wurde eine integrierende Zusammenschau der Entwicklung in Ost und West versucht. Die Historikerin Petra Weber vom Münchener Institut für Zeitgeschichte hat genau dies versucht: in ihrem neuen Buch „Getrennt und doch vereint. Deutsch-deutsche Geschichte 1945-1989/90“ beschreibt sie die Entwicklung beider deutschen Staaten vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Wiedervereinigung. Eine ausführliche Rezension von Christoph Kleßmann, der selbst viele Bücher und Artikel zu diesem Thema beigesteuert hat und das Buch als „ein fulminantes Großwerk“ bezeichnet, fand sich vor einiger Zeit in der Süddeutschen Zeitung.

Petra Weber: Getrennt und doch vereint. Deutsch-deutsche Geschichte 1945-1989/90, Metropol-Verlag, Berlin 2020, 1292 Seiten, 49 Euro (E-Book: 35 Euro).

19. Mai 2020

Lektüre: wie gehen Politiker in Corona-Zeiten mit Fehlern um?

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Zu Beginn der Woche sorgte der FDP-Parteivorsitzende Christian Lindner für beträchtliche mediale Aufmerksamkeit, als ein Bild bekannt wurde, auf dem er vor dem Berliner Restaurant Borchardt zu sehen war, wie er – den Mundschutz lässig um den Hals gehängt – den weißrussischen Honorarkonsul Steffen Göpel umarmte. Es dauerte nicht lange, bis sich Lindner via Twitter entschuldigte und darauf hinwies, dass auch er „nur ein Mensch“ sei. Der Tagesspiegel hat diese Episode aufgegriffen und gefragt, wie Politiker und Politikerinnen grundsätzlich mit Fehlern in der Corona-Krise umgehen. Die Zusammenschau ist hier nachzulesen.

18. Mai 2020

Corona: enormer Vertrauenszuwachs für Akteure in der Kommunalpolitik

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Dass in der aktuellen Corona-Krise Regierungsparteien und führende PolitikerInnen, egal ob auf Bundes- oder auf Landesebene, stark an Zustimmung gewinnen, ist schon seit längerer Zeit beobachtbar (zum Beispiel hier). Aber nun gibt es ausführliche Zahlen, wie die Menschen in der Bundesrepublik die diesbezügliche Arbeit der KommunalpolitikerInnen einschätzen. Ergebnis: auch auf dieser politischen Ebene ist laut dieser regelmäßigen von FORSA veröffentlichten Untersuchung der Vertrauenszuwachs im Vergleich zum Vorjahr enorm. Alle Zahlen, Daten und Fakten zum Thema finden sich hier.