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Quo vadis, Politikwissenschaft?

Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium, Uncategorized

In der gestrigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung haben die beiden Politikwissenschaftler Frank Decker (Bonn) und Eckhardt Jesse (Chemnitz) eine Bestandsaufnahme des aktuellen Erscheinungsbildes des Faches Politikwissenschaft in Deutschland veröffentlicht. Inzwischen steht der Text auf der Webseite der FAZ, und zwar hier.

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Aktuell publizierte Allensbach-Daten: Die Volksparteien sind noch nicht am Ende

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Gute und schlechte Nachrichten zugleich hĂ€lt der neueste Bericht des Allensbach-Instituts zur politischen Lage in Deutschland bereit, der in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde. Fazit des Berichts: Die FlĂŒchtlingskrise schwĂ€cht das Vertrauen in Union und SPD und stĂ€rkt die außerparlamentarische Opposition – vor allem die AfD. Ein Abgesang auf die alten Parteien ist dennoch verfrĂŒht. Die umfangreichen empirischen Befunde zur aktuellen Parteiendemokratie in Deutschland finden sich hier.

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Neue Farbenlehre im Bundesrat

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Die Zeiten, in denen es in Deutschland ein Zwei-Gruppen-Parteiensystem mit lediglich zwei denkbaren Koalitionsformationen (schwarz-gelb oder rot-grĂŒn) gab, sind lange passĂ©. Wer auf die sechzehn BundeslĂ€nder schaut, kann nahezu alle denkbaren Koalitionsoptionen entdecken. Dies bleibt nicht ohne Folgen fĂŒr den Bundesrat, insbesondere mit Blick auf das Abstimmungsverhalten dort. Können sich die Partner einer Landesregierung nicht auf eine einheitliche Stimmabgabe verstĂ€ndigen, enthalten sich die Vertreter des Landes im Bundesrat. Da allerdings fĂŒr die Verabschiedung eines Gesetzes stets 35 Stimmen benötigt werden (und Enthaltungen wie Nein-Stimmen gewertet werden), wird es immer schwieriger, Gesetzesvorlagen durch den Bundesrat zu bringen. Der Berliner Tagesspiegel hat einige HintergrĂŒnde zum Thema, und zwar hier.

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„Diplomaten gesucht!“ Veranstaltung an der MLU

Außenpolitik, Halle (Saale), Politikwissenschaft, US-Wahl 2016

Die Hochschulgruppe Vereinte Nationen sucht noch nach Delegierten fĂŒr das Model UN Parliament am Wochenende! In der Simulation sollen drei Tage lang mögliche Statuten eines „Weltparlaments“ diskutiert und verhandelt werden. Wer Interesse hat kurzfristig fĂŒr die USA oder Deutschland einzuspringen und mit Jugendlichen aus aller Welt zu diskutieren oder sich auch nur nĂ€her ĂŒber die Veranstaltung informieren möchte, kann sich einfach unter vnhsgmlu@gmail.com melden.
Wer nicht das ganze Wochenende Zeit hat, ist dennoch eingeladen zur Podiumsdiskussion zu diesem Thema am Sonntag ab 16 Uhr im Hallischen Saal. Dabei werden drei Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Idee eines Weltparlaments diskutieren. Die Veranstaltung dreht sich um die Reform internationaler Institutionen wie den UN und die Vision globaler Demokratie. Insbesondere soll die PraktikabilitĂ€t und Umsetzung des Vorschlags eines Weltparlaments diskutiert werden. Es wird auch ausreichend Raum fĂŒr eine offene Diskussion mit dem Publikum geben.
Die Podiumsdiskussion findet am 24. April ab 16:00 Uhr im Hallischen Saal der MLU (UniversitÀtsring 5, Halle (Saale)) statt. Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.
Die Panelisten sind:
Andreas Bummel, Kampagne fĂŒr eine United Nations Parliamentary Assembly,
Arne Lietz, Mitglied des EuropÀischen Parlaments,
Ann-Christine Niepelt, Deutsche Gesellschaft fĂŒr die Vereinten Nationen (DGVN e.V.).

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RĂŒckblick auf den Hochschulinformationstag 2016

Halle (Saale), Politikwissenschaft, Studium

Reger Andrang herrschte am vergangenen Samstag am Stand der Politikwissenschaft auf dem Hochschulinformationstag 2016. Herzlichen Dank an alle Kollegen und Kolleginnen sowie die Mitglieder der Institutsgruppe Politikwissenschaft, die das Institut so tatkrÀftig am Stand vertreten haben.

Die Ruhe vor dem Sturm. 
Und Kuchen gab's auch!

Die Ruhe vor dem Sturm. Und Kuchen gab’s auch!

Mitglieder der Institutsgruppe im GesprÀch.

Mitglieder der Institutsgruppe im GesprÀch.

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LektĂŒren: ZParl 1/2016 erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Sommersemester 2016, Studium

Vor wenigen Tagen ist die Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen erschienen. Themen dieser Ausgabe sind eine Untersuchung der Einsetzung von UntersuchungsausschĂŒssen, eine Analyse namentlicher Abstimmungen im Bundestag, das VerhĂ€ltnis des einzelnen Abgeordneten zu seiner Fraktion sowie Berichte ĂŒber die jĂŒngsten Wahlen in Kanada und Finnland. Mein Favorit: der Beitrag von Andreas Dörner und Ludgera Vogt mit dem Titel „Politiker im Satireformat: Aspekte der Selbst- und Fremdinszenierung politischer Akteure in der „heute-show“. Außerdem im Heft: eine Reihe von Rezensionen ausgewĂ€hlter Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt, etwa zum Parlamentsrecht, zur Parlamentsmacht in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, zu Parteien in Deutschland und Frankreich im Vergleich, zu David Camerons Koalitionsregierung sowie zum australischen „Washminster“-System. Editorial und Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe sind hier zu finden.

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Zum Tod des Parteiensforschers Peter Lösche

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Über viele Jahre war er einer der bekanntesten und öffentlich profiliertesten Parteienforscher Deutschlands, nun ist er im Alter von 77 Jahren gestorben: Peter Lösche, der lange Zeit als Professor fĂŒr Politikwissenschaft an der Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen tĂ€tig war. Ob in MeinungsbeitrĂ€gen fĂŒr Zeitungen, als Interviewpartner fĂŒr Funk und Fernsehen oder als Buchautor: wer sich wissenschaftlich mit Parteien in Deutschland befassen wollte, kam an ihm nicht vorbei. Zu empfehlen ist neben den Publikationen zu Parteien und Parteiensystem der Bundesrepublik sein LĂ€nderbericht USA, der zuletzt 2008 in aktueller Auflage erschienen ist. SPIEGEL Online hat vorhin einen Nachruf auf Peter Lösche online gestellt.

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TV-Tipp: „Der Mann an ihrer Seite“

Politikwissenschaft, TV-Tipps

Gestern abend lief auf ARTE eine dreiteilige Miniserie ĂŒber ein britisches Politikerpaar, in dem sie beruflich aufsteigt, wĂ€hrend seine Karriere ins Stocken gerĂ€t. Die Rezensentin der SĂŒddeutschen Zeitung, Kathleen Hildebrand, war von dem Film ganz angetan, fĂŒr eine begrenzte Zeit können die drei Folgen hier online angeschaut werden. Viel Spaß!

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Die Kosten einer Bundestagskandidatur

Bundestagswahl 2013, Innenpolitik, Politikwissenschaft

Relativ genau zu beziffern sind die GeldbetrĂ€ge, die die politischen Parteien fĂŒr ihren Bundestagswahlkampf ausgeben (Details hier). Etwas schwieriger ist es zu beurteilen, wieviel eine individuelle Kandidatur fĂŒr ein Mandat im Bundestag kostet. Ein Gastbeitrag im Internetangebot der Zeitschrift politik+kommunikation prĂ€sentiert interessante Zahlen, und zwar hier.

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Zur Zukunft der Volksparteien: das Beispiel CDU

Innenpolitik, Politikwissenschaft

Seit mehreren Jahren ist es ein beliebtes Hausarbeitsthema, sich mit der Zukunft der großen Parteien in Deutschland zu beschĂ€ftigen und zu fragen, ob es sich bei SPD und CDU/CSU noch um Volksparteien im politikwissenschaftlichen Sinne handelt. Passend dazu lohnt ein Blick in die aktuelle Ausgabe der ZEIT, in der sich ein Dossier zur CDU findet. Mehrere Journalisten der Wochenzeitung haben Mitglieder und WahlkĂ€mpfer der Union vor Ort begleitet. Entstanden ist so das ausfĂŒhrliche und umfangreiche PortrĂ€t einer Partei auf der Suche nach sich selbst. Der lesenswerte Artikel ist hier zu finden.

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