Durchsuche das Archiv nach Politikwissenschaft Kategorie

Den Bundestagskandidaten auf der Spur

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Seit gut neun Monaten existiert es inzwischen bereits: das im April 2016 neu gegr├╝ndete Institut f├╝r Parlamentarismusforschung (IParl) in Halle an der Saale. In einem ersten gro├čen wissenschaftlichen Projekt wird die Kandidatenauswahl f├╝r die bevorstehende Bundestagswahl 2017 untersucht, indem eine dreistellige Zahl an Delegierten- bzw. Mitgliederversammlungen sowie ├╝ber 100 Listenparteitage der verschiedenen Parteien in ganz Deutschland besucht und ausgewertet werden. Tom Leonhardt vom Magazin „Scentia Halensis“ der Martin-Luther-Universit├Ąt Halle-Wittenberg hat die beiden Direktoren des Instituts, Prof. Suzanne S. Sch├╝ttemeyer und Dr. Benjamin H├Âhne, besucht und einen ausf├╝hrlichen Artikel ├╝ber die Ziele und Arbeitsschwerpunkte des neuen Instituts verfasst. Der Artikel findet sich hier. N├Ąhere Informationen zum IParl gibt es hier.

Keine Antworten

Neues APuZ-Heft zu „Fact & Fiction“ erschienen

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Politische Serien und Filme erfreuen sich nicht nur in der breiten ├ľffentlichkeit eines zunehmend gr├Â├čeren Interesses (man danke nur an den Erfolg von Serien wie House of Cards oder Borgen), sondern auch in der Politikwissenschaft gibt es inzwischen eine intensiv(er)e Auseinandersetzung mit solchen Formaten. In den vergangenen Semestern gab es am Institut f├╝r Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universit├Ąt Halle-Wittenberg gleich mehrere Lehrveranstaltungen, die sich mit dieser Thematik befasst haben. Passend zum Thema ist heute das neue Heft B51/2016 der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen, das den Titel „Facts & Fiction“ tr├Ągt und unter anderem beschreibt, inwieweit Politserien einen Blick auf die Hinterb├╝hnen der Politik erlauben. Au├čerdem geht es um die Frage, was es f├╝r „Geschichtsbilder“ bedeutet, wenn mediale Filmbilder sie ├╝berlagern: „Sind die Zuschauer in der Lage, zwischen historiografisch erarbeiteten Figuren und dem dramatisierten Artefakt zu unterscheiden?“ Dar├╝ber hinaus geht es um Historienfilme als „cinematic history“ sowie um die Folgen des 11. Septembers 2001 als Subtext in diversen Fimproduktionen. Das Heft kann online hier gefunden werden.

Keine Antworten

Exkursion der Uni Halle in den Deutschen Bundestag

Halle (Saale), Politikwissenschaft, Uncategorized

Am heutigen Dienstag reisten 23 Studierende der Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universit├Ąt zu Informationsgespr├Ąchen in den Deutschen Bundestag. Auf dem Programm standen ein Gespr├Ąch mit dem Halleschen Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby und seinem Mitarbeiter Thomas Stimpel, ein Informationsvortrag im Plenarsaal des Parlaments sowie eine Besichtigung der Reichstagskuppel. Eine Politik- und Architekturorientierte Stadterkundung, ein Mittagsimbiss im Bundestagsrestaurant sowie ein Besuch auf einem der zahlreichen Berliner Weihnachtsm├Ąrkte rundeten den Besuch ab. Sehen Sie nachfolgend einige Impressionen der Fahrt.

Blick auf die Reichstagskuppel

Blick auf die Reichstagskuppel

Dr. Karamba Diaby im Gespr├Ąch

Dr. Karamba Diaby im Gespr├Ąch

Blick in den (leeren) Plenarsaal

Blick in den (leeren) Plenarsaal

Auf der Fraktionsebene wurde noch gearbeitet...

Auf der Fraktionsebene wurde noch gearbeitet…

Abschluss der Exkursion beim WeihnachtsZauber auf dem Gendarmenmarkt.

Abschluss der Exkursion beim WeihnachtsZauber auf dem Gendarmenmarkt.

Keine Antworten

Ausgabe 4/2016 der GWP erschienen

Au├čenpolitik, Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

In den letzten Tagen ist die Ausgabe 4/2016 der sozialwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen, die sich insbesondere an Akture der politischen Bildung richtet (und in der Bibliothek auf dem Steintorcampus zur Verf├╝gung steht). Darin finden sich ein Artikel ├╝ber den Parlamentsvorbehalt bei Auslandseins├Ątzen der Bundeswehr, ein Beitrag ├╝ber Regionalismus in den L├Ąndern der Europ├Ąischen Union, Ergebnisse einer Untersuchung zur Mobilisierung von Jungw├Ąhlern durch kommunale Online-Wahlhilfen (anhand des „lokal-o-mat“) sowie einen Aufsatz zur „Milit├Ąrmacht China“, genauer: zu den Folgen der chinesischen Streitkr├Ąftereform f├╝r die internationale Politik. Abgerundet wird das Heft durch eine Reihe von Rezensionen zu aktuellen Neuerscheinungen. Grundlegende Informationen zur Heftreihe gibt es hier.

Keine Antworten

Politikwissenschaftliche Neuerscheinung: „B├╝rger und Beteiligung in der Demokratie“

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Die Teildisziplin der Partizipationsforschung geh├Ârt seit jeher zu einem der spannendsten und am intensivsten erforschten Teilbereiche politikwissenschaftlicher Forschung. In diesen Tagen erscheint ein Werk, das wichtige Erkenntnisse dieser Teildisziplin zusammenfasst: „B├╝rger und Beteiligung in der Demokratie“. Auf der Verlagsseite hei├čt es zum Buch: „Das Lehrbuch richtet sich an Studierende und Lehrende, die sich mit B├╝rgerbeteiligung und politischer Partizipation in Deutschland und anderen Demokratien besch├Ąftigen. Dazu geh├Âren unter anderem Wahlen, B├╝rger und Volksentscheide, informelle Formen der Beteiligung. Das Buch bietet einen umfassenden ├ťberblick ├╝ber die demokratietheoretischen Grundlagen, die institutionellen Rahmenbedingungen und die relevanten Theorien zur Erkl├Ąrung von Beteiligung. Dabei werden die wichtigsten Formen der politischen Partizipation und B├╝rgerbeteiligung hinsichtlich ihrer theoretischen und strukturellen Eigenschaften einzeln dargestellt. Zahlreiche empirische Daten und Interpretationen erg├Ąnzen die Ausf├╝hrungen und vermitteln ein aktuelles Bild der Beteiligungslandschaft.“
Alle Details zum Buch sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis finden sich hier.

Angelika Vetter/Uwe Remer-Bollow (Hrsg.): „B├╝rger und Beteiligung in der Demokratie. Eine Einf├╝hrung“, Reihe Grundwissen Politik, VS-Verlag, Wiesbaden 2017, 29,99 Euro (Softcover, als E-Book bis zum 3. Januar 2017 9,99 Euro), ISBN 978-3-658-13722-9.

Keine Antworten

Neue APuZ-Ausgabe: „Brexit“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

In dieser Woche ist die neue Ausgabe B49-50/2016 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Darin setzen sich gleich mehrere Beitr├Ąge mit der Brexit-Entscheidung in Gro├čbritannien im Juni dieses Jahres auseinander, als 51,9 Prozent der Briten in einem Referendum f├╝r einen Austritt des Landes aus der Europ├Ąischen Union votierten. Nicolai von Ondarza beschreibt einleitend Entstehung und Verlauf des britischen EU-Referendums, Julie Smith gibt einen ├ťberblick ├╝ber die Beziehungen zwischen Europa und dem Vereinigten K├Ânigreich, Roland Sturm beschreibt unter der Fragestellung „Uneiniges K├Ânigreich?“ die aktuelle politische Lage in Gro├čbritannien und Sionaidh Douglas-Scott er├Ârtert die rechtliche Grundlage des Brexit. Das gesamte Heft ist hier abzurufen.

Keine Antworten

Lekt├╝retipp: „Helmut Schmidt. Die sp├Ąten Jahre“

Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Bundeskanzlers am 1. Oktober 1982 hat Helmut Schmidt weitere 33 Jahre produktiv gearbeitet: publizistisch, politisch und nicht zuletzt als Weltreisender in eigener Sache. ├ťber diese Jahre hinweg entwickelte sich „Schmidt-Schnauze“ zu einem der popul├Ąrsten Politiker Deutschlands. In der Einleitung berichtet Thomas Karlauf in seinem neu erschienenen Buch „Helmut Schmidt – die sp├Ąten Jahre“ von einem Gespr├Ąch mit Helmut Schmidt, in dem dieser sich wunderte, dass noch niemand auf die Idee gekommen sei, sich dieser Post-Kanzleramts-Phase zuzuwenden. Genau dies hat Karlauf nun getan. Und er ist der denkbar beste Autor, um sich dieser Aufgabe zu stellen, war er doch als Mitarbeiter des Siedler- und sp├Ąter des Rowohlt-Verlags ├╝ber viele Jahre hinweg in der Funktion des Verlegers und Lektors mit den zahlreichen Publikationen Helmut Schmidts befasst. In drei Teilen (Jahre der Zur├╝ckhaltung: 1982-1990, Jahre der Einmischung: 1991-2003 und Wege des Ruhms: 2003-2015) beschreibt Karlauf detailliert und pointiert die unterschiedlichen Stationen des Altkanzlers: zun├Ąchst die Umst├Ąnde rund um sein Ausscheiden aus dem Amt, dann die Frage, ob Schmidt Memoiren schreiben m├Âchte oder sollte oer lieber nicht, dann der Sprung zum ZEIT-Herausgeber, und immer wieder die gro├čen Themen der Welt (deutsch-deutsche, sp├Ąter dann innerdeutsche Beziehungen, der Aufstieg Chinas, die Zukunft des transatlantischen Verh├Ąltnisses, und vieles mehr), die er in B├╝chern kenntnisreich und aktuell beschreibt und diskutiert.
Das Buch ist wahrlich nicht preisg├╝nstig, aber f├╝r die 27 Euro bekommt man einen dicken W├Ąlzer von ├╝ber 550 Seiten. Und Weihnachten steht so gut wie vor der T├╝r, das Buch eignet sich somit perfekt als Weihnachtsgeschenk. Wie in jeder guten Biografie lernt man nicht nur ein Leben, eine Person kennen, sondern unter der Hand weitet sich das Werk zu einer Darstellung einer ganzen Epoche: Wiedervereinigung, die europ├Ąische Einigung, die rot-gr├╝nen Regierungsjahre, die anschlie├čenden Gro├čen Koalitionen ebenso wie die schwarz-gelbe Koalition: alle diese Ereignisse und Entwicklungen finden sich in diesem Buch prominent wieder.
Details zum Buch gibt es hier, dort finden sich auch Links zu mehreren Rezensionen des Buches.

Thomas Karlauf: „Helmut Schmidt. Die sp├Ąten Jahre“, Siedler-Verlag, M├╝nchen, 560 Seiten, 26,99 Euro.

Keine Antworten

Buchvorstellung: „Finanzwende. Den n├Ąchsten Crash verhindern“ (Giegold/Philipp/Schick)

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein konservatives Regierungsmitglied ein Buch von drei gr├╝nen Autoren vorstellt. Genau das ist aber am 21. November 2016 in der Heinrich-B├Âll-Stiftung zu Berlin geschehen: Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Gr├╝nen im Europaparlament, Udo Philipp, Aufsichtsrat f├╝r Triodos, Europas f├╝hrender Nachhaltigkeitsbank, und Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der gr├╝nen Bundestagsfraktion, haben in ihrem im Erscheinen begriffenen Buch „Finanzwende“ gr├╝ne Ideen zu einer nachhaltigen Finanzpolitik zusammengetragen. Vorgestellt und kritisch kommentiert wurde das Buch von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch├Ąuble.

"Finanzwende: Den n├Ąchsten Crash verhindern"

„Finanzwende: Den n├Ąchsten Crash verhindern“. Foto: Wagenbach-Verlag

Einen Bericht zur Buchvorstellung gibt es hier, der Tagesspiegel war ebenfalls dabei, und das Inforadio berichtet hier. Details zum Buch finden sich hier.

Sven Giegold/Udo Philipp/Gerhard Schick: „Finanzwende. Den n├Ąchsten Crash verhindern“, Klaus Wagenbach Verlag, Berlin, 172 Seiten, 12,00 Euro, ISBN 978-3-8031-2765-5, das Buch erscheint im Laufe des Monats.

Gute Laune auf dem Podium. Es wurde aber auch kritisch miteinander gestritten.

Gute Laune auf dem Podium. Es wurde aber auch kritisch miteinander gestritten. Foto: M. Kolkmann.

Keine Antworten

Neue Studie zur W├Ąhlerschaft der AfD

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Nicht erst seit dem knappen Scheitern der Alternative f├╝r Deutschland (AfD) an der 5%-H├╝rde bei der Bundestagswahl 2013 ist die im Februar 2013 gegr├╝ndete Partei zum Untersuchungsgegenstand der Politikwissenschaft geworden. Inzwischen ist die AfD in zehn Landtagen vertreten. Aufschluss ├╝ber die Anh├Ąngerschaft der Partei sowie deren Ver├Ąnderungen in den letzten Jahren gibt jetzt eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Das Ergebnis der Studie lautet Ralf Melzer von der FES zusammengefasst: „Die Anh├Ąngerschaft der rechtspopulistischen AfD ist seit unserer letzten Studie nicht nur gewachsen, sondern hat sich – parallel zur Ausrichtung der Partei – auch radikalisiert“. Melzer gibt die alle zwei Jahre erscheinende sogenannte Mitte-Studie zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland heraus, und die aktuellen Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild: In nahezu allen Dimensionen rechtsextremer und menschenfeindlicher Einstellungen zeigen AfD-Anh├Ąnger die mit Abstand h├Âchsten Zustimmungswerte. Unter W├Ąhlern etablierter Parteien waren die Tendenzen ebenfalls noch vorhanden, allerdings in geringerem Ma├če und r├╝ckl├Ąufig.
Die Studie ist hier nachzulesen. Zusammenfassungen gibt es zum Beispiel hier und hier.

Keine Antworten

Wintersemester an der MLU startet in diesem Jahr mit knapp 4000 Erstsemestern

Halle (Saale), Politikwissenschaft, Studium

Am kommenden Montag, den 10. Oktober 2016, beginnt an der Martin-Luther-Universit├Ąt Halle-Wittenberg die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2016/17. Dazu haben sich bislang insgesamt mehr als 4000 Studierende erstmals eingeschrieben. Soweit wir das absehen k├Ânnen, liegen auch die Einschreibezahlen am Institut f├╝r Politikwissenschaft in etwa auf dem Niveau der Vorjahre (eine Einschreibung ist aber noch bis zum 14. Oktober 2016 m├Âglich). Die Mitteldeutsche Zeitung gibt heute einen ├ťberblick ├╝ber die aktuellen Zahlen, und zwar hier.

Keine Antworten
« Ältere Einträge