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SWP-Papier: „Der Brexit als Neuland“

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Seit dem Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 sind gut zwei Wochen vergangen. Noch immer ist nicht klar, ob, wann und wie der Austritt Großbritanniens aus der EuropĂ€ischen Union Wirklichkeit weerden könnte. In einem kurzen Papier untersuchen die beiden Wissenschaftler Barbara Lippert und Nicolai von Ondarza von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin die möglichen Konsequenzen eines Brexits – fĂŒr Großbritannien, aber auch fĂŒr die EuropĂ€ische Union. Das Papier kann hier im Volltext abgerufen werden.

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Parteimitgliedschaften in Deutschland: aktuelle Zahlen

Innenpolitik, Politikwissenschaft

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen prĂ€sentiert der Berliner Parteienforscher Oskar Niedermayer neueste Zahlen zu den Mitgliedschaften der bundesdeutschen Parteien. In der Berliner Morgenpost ist heute eine Zusammenfassung der wichtigsten Befunde erschienen, und zwar hier.

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Die „APuZ“ jetzt in modernisiertem Design

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Heute ist Ausgabe Nr. 2695 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Nach nunmehr elf Jahren in wohlbewĂ€hrtem Design kommt das Heft optisch stark aufgehĂŒbscht daher. „Nude“ statt „Gild“ ist ab sofort die Farbschattierung der seit 1953 von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung herausgegebenen Zeitschrift. Ein Jahr hat der Umgestaltungsprozess gedauert – von ersten Überlegungen ĂŒber einen Ideenwettbewerb und die Auftragsvergabe bis hin zur Entwicklung eines Manuals und diversen Probedrucken (Details hier).
Inhaltlich geht es in der erwĂ€hnten Ausgabe um deutsche Außenpolitik. Darin beleuchtet zum Beispiel Gunther Hellmann die Debatte um eine „neue deutsche Außenpolitik“, Josef Janning beschreibt Deutschlands Außenpolitik in Europa, Lilia Shevtsova und Rachel Rizzo prĂ€sentieren internationale Perspektiven auf die deutsche Außenpolitik, Harald MĂŒller thematisiert die Diplomatie als Instrument deutscher Außenpolitik und Cormelius Adebahr fragt, wie Außenpolitik demokratischer werden kann. Das aktuelle Heft kann im Volltext hier eingesehen werden.

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VorankĂŒndigung: 14. Internationale Konferenz fĂŒr Politische Kommunikation

Außenpolitik, Innenpolitik, Politikwissenschaft, US-Politik

Einer der Höhepunkte der politik- und medienwissenschaftlichen Kommunikationsforschung ist die stets im Herbst stattfindende Internationale Konferenz fĂŒr politische Kommunikation der Konrad-Adenauer-Stiftung. In diesem Jahr findet sie bereits zum 14. Mal statt, und zwar am 9. und 10. Oktober 2016 in Berlin. Noch steht der Ablauf der Konferenz nicht endgĂŒltig fest (Details gibt es in einigen Wochen hier), aber geplant sind die folgenden Programmpunkte:
=> Globaler Populismus? Einblicke in Kampagnen in den USA, Österreich und Frankreich – und natĂŒrlich #brexit;
=> Wissenschaft oder BauchgefĂŒhl? Von Wirkungsstudien bis Nudging in Kampagnen und Politik; sowie
=> Hoher Aufwand und hohe Erwartungen? Mobilisierung in Kampagnen.
Zugesagt haben bereits die folgenden Referenten:
Scott Goodstein, Revolution Messaging, Digital-Kampagne von Bernie Sanders;
Tim Miller, Ex-Kommunikationschef von Jeb Bush und Adviser des „Anti-Trump“-PAC „Our Principles“;
Prof. Dr. Markus Rhomberg, Professor fĂŒr Politische Kommunikation an der Zeppelin UniversitĂ€t;
JĂ©rĂŽme Grand d’Esnon, Chef der Vorwahlkampagne von Bruno Le Maire;
Glenn Thrush, Journalist bei Politico (USA) und „Podcaster“ (Off Message);
Prof. Daniel Kreiss, University of North Carolina – Chapel Hill; sowie
Dr. Andreas Jungherr, Juniorprofessur fĂŒr “Social Science Data Collection and Analysis” an der UniversitĂ€t Konstanz.

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LektĂŒretipp: „Experiment Einheit“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Im Jahre 2015 – also genau 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands – richteten das Zentrum fĂŒr Zeithistorische Forschung und das Deutsche Historische Museum gemeinsam die Ausstellung »Alltag Einheit. Portrait einer Übergangsgesellschaft« aus. Aus dieser Ausstellung ist eine Sammlung von Essays hervorgegangen, die aus unterschiedlichen Perspektiven und in der VerschrĂ€nkung von zeitgenössischer Erfahrung und zeitgeschichtlicher Distanz auf die Geschichte der deutschen Einigung seit 1990 blicken. In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung wird das Buch rezensiert, und zwar hier. Details zum Buch finden sich auf der Webseite des Wallstein-Verlags.

Martin Sabrow/Alexander Koch (Hrsg.): „Experiment Einheit. Zeithistorische Essays“, Wallstein-Verlag Göttingen, 2015, 168 Seiten, 16,00 Euro (E-Book: 12,99 Euro).

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Jetzt im Handel: ZEIT Campus Ratgeber zum Masterstudium 2016

LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

In diesen Tagen erscheint die neue Ausgabe des von der Wochenzeitung DIE ZEIT herausgegebenen Ratgebers Masterstudium 2016. Neben einer Übersicht ĂŒber die diversen Studienmöglichkeiten in Deutschland bietet das Heft zahlreiche weitere Artikel rund um das Masterstudium. Details gibt es hier.

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Neuerscheinung: „Medienkanzler“ von Thomas Birkner

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Von Gerhard Schröder ist der Ausspruch ĂŒberliefert, alles was er zum Regieren benötige sei „Bild, BamS und Glotze“. Nicht zufĂ€llig widmete ihm der Journalist und spĂ€tere Pressesprecher Richard Meng im Jahre 2002 ein Buch mit dem Titel „Medienkanzler“. Thomas Birkner hat kĂŒrzlich ein sehr viel umfangreicheres Buch herausgegeben, das jeden Kanzler als Medienkanzler beschreibt. Anhand der Amtsinhaber von Konrad Adenauer bis zu Angela Merkel wird in diesem Buch untersucht, wie sich die Medienstrategie des jeweiligen Bundeskanzlers und der Bundeskanzlerin sowie das Wechselspiel von Politik und Medien im Wandel der Zeit gestaltet. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert und verschiedene Phasen der Medialisierung der Politik herausgearbeitet. Details zum Buch gibt es hier. Das Buch steht in unserer Bibliothek als elektronische Version zur VerfĂŒgung.

Thomas Birkner (Hrsg.): „Medienkanzler. Politische Kommunikation in der Kanzlerdemokratie“, Wiesbaden: VS Springer Verlag, 2016, 302 Seiten, 49,99 Euro.

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FilmvorfĂŒhrung am 8. Juli 2016: „Mustang“

Außenpolitik, Politikwissenschaft

Am 8. Juli 2016 wird um 18 Uhr im Hörsaal II auf dem Steintorcampus der Film „Mustang“ gezeigt, welcher das Thema Frauenrechte in der TĂŒrkei aufgreift. Der Film wurde im Jahre 2015 als französischer Beitrag fĂŒr einen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert, außerdem war er fĂŒr einen Golden Globe Award nominiert. Nach der FilmvorfĂŒhrung wird es die Möglichkeit geben, zum Thema des Films, aber auch zu weiteren Sachverhalten wie der Rolle der TĂŒrkei in der FlĂŒchtlingspolitik, ihrer Beziehung zur EuropĂ€ischen Union und der Armenien-Resolution des Bundestages, mit Arne Lietz, dem Europaabgeordneten fĂŒr Sachsen-Anhalt, und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Christoph Bergner zu diskutieren. Organisiert wird die Veranstaltung von der Hochschulgruppe Vereinte Nationen und dem Studierendenrat der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg.

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Neue Studie zum bundesdeutschen Wohlfahrtsstaat

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Wie schĂ€tzen die BundesbĂŒrger den deutschen Wohlfahrtsstaat in Bezug auf seinen Umfang und seine LeistungsfĂ€higkeit ein? Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist diesen Fragen in einer groß angelegten Studie nachgegangen. Dazu wurden etwa 2000 Wahlberechtigte ab 18 Jahren zu ihren reformpolitisch relevanten PrĂ€ferenzen und Einstellungen befragt. Die wichtigsten fĂŒnf Ergebnisse der Studie lauten wie folgt: 82 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die soziale Ungleichheit in Deutschland mittlerweile ein zu hohes Ausmaß angenommen hat. Die vollstĂ€ndige Gleichstellung von Mann und Frau sowie der effiziente Ausbau von wohlfahrtsstaatlichen Humandienstleistungen werden von der Bevölkerung als PrioritĂ€ten fĂŒr die Reformpolitik genannt. Die Kerninstitutionen des deutschen Sozialstaats, die Sozialversicherungen, erfahren nach wie vor hohen Zuspruch in der Bevölkerung. Die Verantwortung fĂŒr eine adĂ€quate Absicherung des Lebensstandards bei gesundheitlichen und sozialen Risiken liegt nach Überzeugung einer großen Mehrheit noch immer beim Staat. Zur Finanzierung des gewĂŒnschten Leistungsniveaus finden höhere Steuern auf Erbschaften, fĂŒr Unternehmen und auf Vermögenswerte hohen Zuspruch. Highlights der Studie sowie deren Volltext finden sich bei Interesse hier.

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Ausgabe 2/2016 der ZParl im Druck

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Noch befindet sie sich im Druck, doch in wenigen Tagen wird sie auf dem Weg zu Abonnenten und Bibliotheken sein: die Anfang Juli erscheinende Ausgabe 2/2016 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl). Im aktuellen Heft finden sich eine Untersuchung der WĂ€hlerschaft der AfD, eine qualitative Analyse der deutschen Wahlprogramme zur Europawahl 2014 („Facetten des Euroskeptizismus“), ein Beitrag zur politischen Beteiligung junger Erwachsener (offline und online), die Vorstellung eines neues Bundestagswahlrechtes bzw. der Vorschlag einer PrĂ€ferenzwahl in Mehrpersonen-Wahlkreisen sowie eine aktuelle Übersicht zu den aktuellen Parteimitgliederzahlen des Jahres 2015. DarĂŒber hinaus werden im Literaturteil Neuerscheinungen zum VerhĂ€ltnis von Medien und Politik, zur Rolle des Bundesverfassungsgerichts, zu Leben und politischem Wirken Gerhard Schröders sowie zur bisherigen Amtszeit von PrĂ€sident Obama besprochen.
Wer nun Interesse hat, die Zeitschrift im Rahmen eines Abonnements zu beziehen, sollte mal hier schauen.

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