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Politikwissenschaft

11. Dez 2017

Linktipp: E-politik.de

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Schon seit vielen Jahren betreiben Studierende die Online-Plattform E-politik.de – zunächst von München aus, später kamen dann Redaktionen in Berlin, Heidelberg und im Rheinland hinzu. Inzwischen sind zahlreiche Artikel zusammengekommen: aus dem Unileben, Buchrezensionen, Beiträge zur aktuellen Politik, insbesondere zur Netzpolitik, sowie vielfältige Einblicke in die politikwissenschaftliche Forschung. Aber nicht nur zum Abruf dieser Artikel lohnt ein Besuch auf der Seite, sondern auch für Studierende, die selbst einmal Artikel veröffentlichen möchten, empfiehlt sich ein Blick, besser noch: die konkrete Kontaktaufnahme, um bereits im Studium zu ersten Publikationen zu kommen (und das ist sicher nicht nur für Studierende mit Berufswunsch Journalismus interessant). Alles Wissenswerte findet sich hier.

4. Dez 2017

Podiumsdiskussion zur Zukunft der EU

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Trotz vieler Probleme (von der „Eurokrise“ bis zum Ausscheiden Großbritanniens) ist die Europäische Union (EU) nicht wegzudenken und zentraler Rahmen für die Politikgestaltung. Hat die EU Zukunft bzw. wie kann diese Zukunft aussehen? Die Nationalstaaten werden zwar nicht verschwinden, und es gilt daher Formeln zu finden, in denen beides vorkommt: eine handlungsfähige EU und starke Mitgliedsstaaten. Wie aber kann das im Detail aussehen? Welche Modelle werden diskutiert, welche sind umsetzbar? Was bedeuten die Regierungswechsel in Frankreich und (womöglich) in Deutschland für diese Fragen. Eine Podiumsdiskussion an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) diskutiert die künftige Gestalt der EU mit herausragenden Europafachleuten. Es diskutieren: Prof. Dr. Werner Weidenfeld (emeritierter Professor der Uni München, Politikberater und einer der bekanntesten deutschen EU-Experten), PD Dr. Christian Schweiger (Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich an der TU Chemnitz), Dr. Jana Windwehr (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der MLU) sowie Prof. Dr. Johannes Varwick (MLU/Moderation).
Termin: 19. Dezember 2017, 16-18 Uhr, Ort: Geistes- und Sozialwissenschaftliches Zentrum (GSZ) der MLU, Steintor-Campus, Hörsaal I (Adam-Kuckhoff-Str. 35). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

21. Nov 2017

Lektüren: „Die komplexe Republik“ von Marcus Höreth

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In den Veranstaltungen zur Einführung in das politische System Deutschlands zählen die Staatsstrukturprinzipien zum Kernbestand des Unterrichtsstoffes. Mit genau diesen Prinzipien – genauer: mit ihrer gegenseitigen Wechselwirkung – beschäftigt sich ein neues Buch des Politikwissenschaftlers Marcus Höreth (Universität Kaierslautern), das soeben bei der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen ist. Details zum Buch wie zur Bestellung finden sich hier.

7. Nov 2017

Johannes Hillje zu Gast an der MLU: „Wie rechte Populisten Politik machen“

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Im Rahmen der Ringvorlesung „Populismus und Demokratie“ ist am 8. November der selbständige Politikberater Johannes Hillje zu Gast an der Martin-Luther-Universität (MLU) Halle-Wittenberg. Hillje hat kürzlich ein Buch mit dem Titel „Propaganda 4.0. Wie rechte Populisten Politik machen“ veröffentlicht und wird in Halle zu genau diesem Thema sprechen (mehr zum Buch im Übrigen hier).
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr c. t. in Hörsaal XV im Melanchthonianum auf dem Universitätsplatz. Der Eintritt ist frei.

31. Okt 2017

Ostdeutsche Eliten in der Analyse

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Die Wiedervereinigung Deutschlands hatte auch Konsequenzen für die politischen und wirtschaftlichen Eliten in den neuen Bundesländern. Auf viele Positionen rückten Richter, Politiker und Professoren aus den alten Bundesländern. Auch heute noch – 27 Jahre nach der Wiedervereinigung – sind die Ostdeutschen in diesen Bereichen unterrepräsentiert, wie eine Analyse der Sozialwissenschaftler Ronald Gebauer, Axel Salheiser und Lars Vogel zeigt. Ein zusammenfassender Artikel von Markus Decker in der Mitteldeutschen Zeitung findet sich hier. Die entsprechende Publikation „Ostdeutsche in den Eliten“ – als Dokumentation einer gleichnamigen Tagung – kann hier heruntergeladen werden.

21. Okt 2017

„House of Cards“ und die Politikwissenschaft

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Im Rahmen eines Uni-Seminars Politserien schauen, Bingewatching inklusive? Am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg war das in den vergangenen Semestern möglich. Dozentin Luisa Schittny bot gleich mehrmals im Lehrbereich Regierungslehre und Policyforschung ein Seminar zu „Politserien“ an. Aber natürlich stand dabei die wissenschaftliche Beobachtung im Mittelpunkt. In der Seminarbescheibung hieß es: „In diesem Seminar wird das Phänomen Politikserien anhand der ersten Staffel der US-amerikanischen Serie House of Cards genauer betrachtet. Im Fokus stehen dabei Fragen, die über die rein deskriptive Beschreibung der Realitätsnähe der Serie hinausgehen: Anhand welcher Maßstäbe messen wir, ob etwas als realistisch oder unrealistisch wahrgenommen wird – welche Vorstellungen von politischer Alltagskultur liegen der Serie also zugrunde? Wie wird unser politisches Urteilsvermögen durch die fiktionalen Politikserien beeinflusst und welchen Effekt haben Serie und politische Wirklichkeit aufeinander?“
Die Hallesche Studierendenzeitung Hastuzeit berichtet in der aktuellen Ausgabe über das Seminar, und zwar hier. Sollte in der Studierendenschaft ein entsprechendes Interesse für eine Neuauflage dieses Seminars erkennbar sein, so sollte einer Wiederholung im Sommersemester 2017 nichts im Wege stehen. Oder?!

17. Okt 2017

Neuerscheinung: Handbuch zur deutschen Europapolitik

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Bei der Bundeszentrale für politische Bildung ist vor wenigen Tagen ein neues Buch erschienen, das sich mit nahezu allen Aspekten der deutschen Europapolitik befasst. Auf der Seite zum Buch heißt es: „Worum geht es in der deutschen Europapolitik? Welche Rolle nimmt Deutschland in der europäischen Handels-, Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ein? Ausgewiesene Fachleute beleuchten für Interessierte in Wissenschaft, Politik und Praxis die gesamte Palette der deutschen Europapolitik.“ Zu bestellen ist das Buch hier.

8. Okt 2017

Wahlanalyse der Bertelsmann-Stiftung

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Eine weitere Analyse der Bundestagswahl 2017 kommt von der Bertelsmann-Stiftung. Kern der Analyse: „Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten hat sich bei einer Bundestagswahl die soziale Spaltung der Wahlbeteiligung spürbar verringert. Gleichzeitig zeigt das Wahlergebnis jedoch eine neue Konfliktlinie auf: zwischen Modernisierungsskeptikern und -befürwortern.“ Der Verfasser der Studie, Ronald Vehrkamp, konstatiert: „“Die etablierten Parteien verlieren in der bürgerlichen Mitte deutlich an Terrain. Der Kampf um die Mitte hat sich massiv verschärft.“ Die vorliegende Studie untersucht die Wahlbeteiligung und das Wahlverhalten der Sinus-Milieus bei der Bundestagswahl 2017. Dafür kombiniert sie eine Aggregatanalyse auf Basis kleinräumiger Stimmbezirke mit den Ergebnissen einer repräsentativen Nachwahlumfrage. Die in der Studie beschriebenen Milieus bezeichnen die sogenannten „Sinus-Milieus“, die vom Sinus Institut definiert sind. Alle in der Studie verwendeten Befragungsergebnisse sind repräsentativ. Weitere Hintergründe zur Studie finden sich hier. Dort ist die Publikation auch als Download kostenfrei verfügbar.

5. Okt 2017

Studie: Wie sich Abgeordnete unter Zeitdruck informieren

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Bundestagsabgeordnete stehen unter Strom, sie haben wenig Zeit, sich umfassend über Themen des politischen Tagesgeschäfts zu informieren. Doch das Handeln der derart „Getriebenen“ kann schwerwiegende politische Konsequenzen haben. In einer soeben an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg abgeschlossenen Dissertation untersucht die Soziologin Ulrike Kennert, wie sich Mitglieder des Deutschen Bundestages informieren, wie sie diese Informationen verarbeiten und in ihre politische Arbeit einfließen lassen. Einige Highlights aus ihrer Arbeit präsentiert Frau Kennert auf der Homepage der Fachzeitschrift politik+kommunikation, und zwar hier. In Kürze wird die Dissertation in gedruckter Form im Nomos-Verlag erscheinen.

4. Okt 2017

Einführungsveranstaltungen im Wintersemester 2017/18

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Zur Erinnerung: Am heutigen Mittwoch, den 4. Oktober 2017, findet von 15 bis 17 Uhr in Hörsaal XXIII (Audimax) die zentrale Einführungsveranstaltung für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Fach Politikwissenschaft statt, bei der der Aufbau des Studiums erläutert und (hoffentlich) alle wichtigen Fragen geklärt werden können. Details gibt es hier. Am Freitag, den 6. Oktober 2017, findet dann von 10 bis 15 Uhr die zentrale Immatrikulationsfeier auf dem und rund um den Universitätsplatz statt.