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Politikwissenschaft

24. Mai 2018

Neuerscheinung zum Rechtspopulismus in Deutschland

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Kürzlich ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ein neues Buch über das Phänomen des Rechtspopulismus in Deutschland erschienen. Verfasst wurde es vom Politikwissenschaftler Everhard Holtmann, der viele Jahre als Professor für Systemanalyse und Vergleichende Politik am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) tätig war und heute das Zentrum für Sozialforschung (ZSH) in Halle (Saale) leitet. Auf der Seite der BpB heißt es über das Buch: „Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen waren in der Bundesrepublik Deutschland lange Zeit eher Randfiguren des politischen Systems. Doch spätestens mit der Bundestagswahl 2017 reiht sich Deutschland in einen Trend ein, der in vielen anderen europäischen Ländern schon länger zu beobachten ist. Welche Ursachen hat dieser verspätete Aufstieg der Rechtspopulisten hierzulande? Durch welche gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen erhalten sie Unterstützung? Was ist der Kern rechtspopulistischer Denkmuster? Everhard Holtmann geht diesen Fragen nach und zeigt, dass geistige Vorläufer des Rechtspopulismus bereits im 19. Jahrhundert zu suchen sind. Damals wie heute lassen sich Feindbilder erkennen, die auf einer völkischen Weltanschauung beruhen.“
Details zum Buch sind hier zu finden.

Everhard Holtmann: „Völkische Feindbilder. Ursprünge und Erscheinungsformen des Rechtspopulismus in Deutschland“, 135 Seiten, Erscheinungsdatum: 09.05.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10207.

22. Mai 2018

Sachsen-Anhalt-Monitor 2018 erschienen

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In Magdeburg wurde heute der Sachsen-Anhalt-Monitor 2018 der Presse vorgestellt. Prof. Everhard Holtmann und sein Team vom Zentrum für Sozialforschung in Halle haben über mehrere Monate 1100 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter befragt und die Ergebnisse auf 144 Seiten zusammengefasst. Im medialen Echo überwiegt zwar (bislang) die Berichterstattung über die Ergebnisse der Sonntagsfrage (etwa hier oder hier), aber die gesamte Studie enthält für politikwissenschaftliche Beobachterinnen und Beobachter eine Fülle an Informationen, Zahlen, Daten und Fakten zu Parteien und Wahlen, zu Politik und Politikern sowie zum bürgerschaftlichen Engagement und zur Digitalisierung in Sachsen-Anhalt. Der komplette Monitor kann hier heruntergeladen werden.

22. Mai 2018

Cas Mudde zu Gast in Magdeburg

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Für Kurzentschlossene: der Politikwissenschaftler Cas Mudde von der University of Georgia (USA), der seit Jahren als einer der bekanntesten Populismusforscher gilt, tritt heute abend in Magdeburg bei der Landeszentrale für politische Bildung in der Leiterstraße 2 auf. Mitorganisatoren sind die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und das Europe Direct Informationszentrum Sachsen-Anhalt. Auf der Internetseite der Landeszentrale heißt es zu Inhalt und Hintergrund der Veranstaltung: „In den letzten Jahren verzeichnen populistische und anti-europäische Bewegungen wachsenden Zuspruch. Dies gilt nicht nur für nationale, sondern auch für die europäische Ebene. Doch wie entsteht Populismus? Warum erhalten populistische Bewegungen gerade in den letzten Jahren so viel Zulauf? Cas Mudde hat sich diesen Fragen angenommen. Der Wissenschaftler wird einen Überblick über seine Hauptforschungsfrage geben, wie liberale Demokratien sich gegen extremistische Herausforderungen verteidigen und gleichzeitig ihre eigenen Werte erhalten können.“ Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, Beginn ist um 18 Uhr.

21. Mai 2018

Neue Dissertation: das soziale Netzwerk Twitter in der Analyse

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Über die Normalisierung eines einstigen Nischenmediums: der Medienwissenschaftler Johannes Paßmann von der Uni Siegen hat vor wenigen Tagen seine Dissertation publiziert, in der er sich mit dem sozialen Netzwerk Twitter auseinandergesetzt und insbesondere zu erörtern versucht hat, welcher Funktionslogik die Likes auf dieser Plattform folgen. Eine Rezension des Buches findet sich hier, Details zum Buch stehen hier.

21. Mai 2018

Neues APuZ-Heft zum Thema „Klima“

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Am morgigen Dienstag erscheint die neue Themenausgabe der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politikk und Zeitgeschichte“. Hauptgegenstand des aktuellen Heftes ist das Thema „Klima“. Das Heft gibt es bereits jetzt im Volltext hier.

17. Mai 2018

Neuerscheinung: „Politik in den USA“

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Das politische System der USA steht in vielen Lehrveranstaltungen unseres Instituts für Politikwissenschaft im Mittelpunkt. Dabei ist stets eine spannende Frage, wie dessen Institutionen durch aktuelle Akteure ausgestaltet bzw. geprägt werden. Wie funktioniert also das System der „Checks and Balances“ in den USA unter einem Präsidenten Donald Trump, in einem Zeitalter von „alternative truths“ und „fake news“? Nun ist ein aktuelles Buch zur aktuellen amerikanischen Politik erschienen, und zwar der Politikwissenschaftler Christoph M. Haas (Uni Freiburg), Simon Koschut (Uni Erlangen-Nürnberg) sowie Christian Lammert (FU Berlin). Details zum Buch gibt es hier. Für unsere Fachbereichsbibliothek auf dem Steintor-Campus ist das Buch bereits bestellt.

16. Mai 2018

Neu erschienen: „Anderland“ von Ingo Zamperoni

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In gleich mehreren Seminaren steht in diesem Semester das politische System der Vereinigten Staaten im MIttelpunkt. Dabei sprechen wir ja unter anderem implizit wie explizit über die Wahl und Amtsführung Donald Trumps als aktuellem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Am vergangenen Freitag ist das neue Buch des „Tagesthemen“-Anchors (und Politikwissenschaftlers!) Ingo Zamperoni erschienen, der – nach einem ersten Blick in das Buch – eine augenscheinlich sehr kluge Analyse zu diesem Thema veröffentlicht hat. Nähere Details finden Sie bei Interesse hier.

9. Apr 2018

„The Making of GroKo“ – Wie funktioniert eine Regierungsbildung?

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Nicht immer laufen politische Prozesse ab wie im politikwissenschaftlichen Lehrbuch oder im schulischen Sozialkundebuch. Neben die formale Dimension tritt immer auch eine informale Dimension, neben den institutionellen Aspekten dürfen die persönlichen Faktoren nicht vernachlässigt werden. Robin Alexander, Journalist der WELT, beschreibt in einem aktuellen Beitrag für die Internetseite der Politikzeitschrift politik+kommunikation anhand der aktuell regierenden Großen Koalition, wie eine Regierungsbildung ganz konkret abläuft. Der Artikel ist hier zu finden.

9. Apr 2018

„Ein Leben als Feind“: Donald Trump und die Medien

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Jan Philipp Burgard ist ein ausgewiesener USA-Kenner: der Fernsehkorrespondent im ARD-Hauptstadtstudio in Washington DC verfasste vor einigen Jahren seine Doktorarbeit über den „Jahrhundertwahlkampf“ von Barack Obama. Nun ist er erneut durchs Land gereist und hat mit vielen Menschen über das aktuelle Amerika und die Trump-Präsidentschaft gesprochen. Das Ergebnis ist sein neues Buch „Ausgeträumt, Amerika?“ Die Politikzeitschrift politik+kommunikation hat aus diesem Buch ein Kapitel veröffentlicht, in dem es um das Verhältnis von Donald Trump zu den Medien geht. Der Buchauszug findet sich hier, Informationen zum Buch selbst gibt es hier.

9. Apr 2018

Neuerscheinung: „Europas Ende, Europas Ende“

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Aus der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ist ein neuer Sammelband zur europäischen Integration zu vermelden. Herausgegeben wurde der Band vom Bonner Politikwissenschaftler Frank Decker sowie von Jürgen Rüttgers, dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen. Auf der Seite der Publikation heißt es: „Die Europäische Union ist mit einer Vielzahl aktueller Herausforderungen konfrontiert: Fehlentwicklungen in der Währungs- und Wirtschaftspolitik, der fragwürdige Umgang mit Geflohenen, die sich wandelnde weltpolitische Lage, nationalpopulistische Strömungen, gewachsener Euroskeptizismus, schließlich der Austritt eines Mitgliedsstaates aus der Union. Was hat die einst als Erfolgsmodell gefeierte europäische Integration in die Krise gebracht? Wann und wo lassen sich Fehlentscheidungen konstatieren? Die Autorinnen und Autoren des Buches verharren nicht bei der notwendigen Analyse, sondern lassen konstruktive Überlegungen folgen, wie das Schiff Europa wieder auf Kurs gebracht werden könnte. Die Anregungen beziehen grundlegende Strukturreformen ebenso ein wie eine verbesserte demokratische Legitimation der EU-Institutionen und differenziertere Prozesse in der Wirtschafts- und Fiskalpolitik.“ Zu bestellen ist das Buch hier.