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EU-Studie: „Ziehen wir (noch) an einem Strang?“

Außenpolitik, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die Robert-Bosch-Stiftung hat jĂŒngst eine Studie des Royal Institute of International Affairs (Chatham House) veröffentlicht, in der vielfĂ€ltige Befunde bezĂŒglich der Frage zusammengetragen werden, was die europĂ€ische Bevölkerung sowie die politischen Eliten ĂŒber die EuropĂ€ische Union denken. Die Studie ist im Volltext hier abrufbar.

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Neues Heft der GWP erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

In den letzten Tagen ist das neue Heft 2/2017 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen. Neu ist im Heft die Serie „Demokratie“, die Roland Sturm in der aktuellen Ausgabe grundlegend einfĂŒhrt. Die frĂŒhere Richterin am Bundesverfassungsgericht, Gertrude LĂŒbbe-Wolff, stellt die provokante Frage auf: „Ist Verfassungsgerichtsbarkeit undemokratisch?“ Frank Decker fragt sich zudem, was in der Debatte ĂŒber Direkte Demokratie „falsch lĂ€uft“. In einem Essay thematisiert Peter Ulrich das Grundeinkommen als eine mögliche Variante eines WirtschaftsbĂŒrgerrechts (was daraufhin von Anke Hassel in einem weiteren Beitrag unmittelbar kritisiert wird). Matthias Belafi beschĂ€ftigt sich in seinem Fachaufsatz mit dem VerhĂ€ltnis der Kirchen zur Sozialen Marktwirtschaft. Christian Schnaudt, Michael Weinhardt und Stefan Liebig stellen Befunde zur politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor („weniger teilnahmslos und politikverdrossen als gedacht“). In der Rubrik „Politische Didaktik“ beschĂ€ftigt sich Sibylle Reinhardt, frĂŒher Professorin am Institut fĂŒr Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg, mit rechts orientierten SchĂŒlern und Empörten sowie der Frage, wie man im Schulumfeld mit ihnen umgehen kann/sollte.
Im Internet ist die Zeitschrift hier zu finden.

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Ausgabe 2/2017 der ZParl im Erscheinen

Bundestagswahl 2017, Halle (Saale), Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

In den nĂ€chsten Tagen erscheint Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen (ZParl). Und Amerika-Interessierte dĂŒrfen sich auf eine Vielzahl von BeitĂ€gen zum politischen System der Vereinigten Staaten sowie insbesondere zur letzten PrĂ€sidentschaftwahl freuen.
Torben LĂŒtjen beschreibt zum Beispiel die Vorwahlen der PrĂ€sidenschaftswahlen von 2016 („Zeiten des Aufruhrs“), wĂ€hrend Bernhard Kornelius die Hauptwahl untersucht („Trumps Triumph“). Florian Böller und Markus B. Siewert ziehen eine erste Bilanz der Trump-PrĂ€sidentschaft nach 100 Tagen, Patrick Horst lĂ€sst die PrĂ€sidentschaft Barack Obamas Revue passieren („Kein transformativer, aber ein effektiver und mutiger Leader“). Josef Braml macht sich einige Gedanken zum Zustand der Parteien und des politischen Systems in den USA („The Party is Over“). Manuel Franz und Florian Gawehns richten schließlich den Blick auf die Erfolgschancen von Kandidaten dritter Parteien („Chancenlos, aber wahlentscheidend?“). Eine Analyse der Kongresswahlen von 2016 komplettiert den USA-Schwerpunkt.
DarĂŒber hinaus findet sich im Heft ein Artikel von Anastasia Pyschny und Daniel Hellmann zur möglichen Operationalisierung des Begriffs „sicherer Wahlkreise“ („Wann ist ’sicher‘ sicher?“). Und Oskar Niedermayer prĂ€sentiert aktuelle und detaillierte Zahlen zu den Parteimitgliedschaften in Deutschland aus dem Jahr 2016.
Das komplette Inhaltsverzeichnis der neuen Ausgabe findet sich hier.

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Gastvortrag zur Beobachtung von AfD-Parteitagen

Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft

Im Rahmen des Masterseminars „Rechtspopulismus in den USA, Europa und Deutschland“ sprechen Dipl.-Pol. Romy Höhne und Sophie Kopsch, B. A. am 21. Juni 2017 um 18:15 Uhr zum Thema „Unter Populisten. Wissenschaftliche Beobachtung von AfD-Parteitagen“. Dabei berichten die beiden Referentinnen von ihren Erfahrungen auf Parteitagen der AfD im Rahmen des Kandidatenaufstellungsprojektes des Instituts fĂŒr Parlamentsforschung in Halle (Saale). NĂ€here Informationen zum Vortrag sind bei dem stellvertretenden Direktor des Instituts, Dr. Benjamin Höhne, erhĂ€ltlich.

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Podiumsdiskussion zum Thema „Fake News“

Halle (Saale), Innenpolitik, Politikwissenschaft, Studium

Die Institutsgruppe Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t lĂ€dt herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion rund um das Thema „Fake News“. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 20. Juni 2017 um 18:00 Uhr in Hörsaal 1 auf dem Steintor-Campus (Adam-Kuckhoff-Str. 35). Die Diskutierenden auf dem Podium sind Prof. Dr. Andrea JĂ€ger vom Institut fĂŒr Germanistik, Maren Schuster vom Masterstudiengang „MultiMedia @ Autorschaft“, der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Malte Stieper sowie Walter Zöller von der Mitteldeutschen Zeitung. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Benjamin Höhne, stellvertretender Direktor des Instituts fĂŒr Parlamentsforschung in Halle (Saale). Herzliche Einladung!

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Frankreich hat gewÀhlt

Außenpolitik, Politikwissenschaft

Die erste Runde der Wahlen zur französischen Nationalversammlung ist am gestrigen Sonntag mit sehr, sehr deutlichen Vorteilen fĂŒr PrĂ€sident Emmanuel Macron und seine Partei „La RĂ©publique En Marche“ zu Ende gegangen. SchĂ€tzungen unterschiedlicher Beobachter zufolge kann Macron nach der zweiten Runde der Wahlen am kommenden Sonntag auf mehr als 400 der insgesamt 577 Mandate hoffen. Auf den Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich eine erste Analyse zum Wahlausgang. Sie kann hier nachgelesen werden. Internationale Pressestimmen finden sich hier und hier, die politischen Reaktionen schließlich hier.

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Eine erste Analyse der Unterhauswahl in Großbritannien vom 8. Juni 2017

Außenpolitik, Politikwissenschaft

Noch ist nicht wirklich sicher, wie es nach der Unterhauswahl in Großbritannien von vergangenen Donnerstag weitergeht. Kann sich Premierministerin Theresa May im Amt halten? Steht die Democratic Unionist Party als Koalitionspartner zur VerfĂŒgung? Gibt es eine tolerierte Minderheitsregierung? UnabhĂ€ngig von diesen Fragen lohnt aus politikwissenschaftlicher Sicht ein genauerer Blick auf die konkreten Wahlergebnisse. Warum hat May ihre absolute Mehrheit eingebĂŒĂŸt? Wie ist es Jeremy Corbyn gelungen, mit seiner Labour-Partei am Ende fast noch zu den Konservativen aufzuschließen? Wer hat wo, warum und wie abgestimmt? Hans-Hartwig Blomeier hat fĂŒr die Konrad-Adenauer-Stiftung eine erste Analyse verfasst. Sie kann hier abgerufen werden.

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Interaktives Feature: die Hochburgen der Parteien

Bundestagswahl 2009, Bundestagswahl 2013, Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, Politikwissenschaft

Wo sich die Parteien auf ihre WĂ€hlerinnen und WĂ€hler verlassen können: es gibt in der Bundesrepublik Deutschland eine Reihe von Wahlkreisen, in denen seit der Bundestagswahl 1990 stets die gleiche Partei gewonnen hat. Die Auswertung dieser Bundestagswahlen durch die Berliner Morgenpost zeigt, in welchen Gemeinden die Parteien immer ihre stĂ€rksten Ergebnisse geholt haben – und welche Faktoren diese Hochburgen ausmachen. Das ganze interaktive Feature mit einer FĂŒlle an Daten, Fakten und weiterfĂŒhrenden Informationen ist hier zu finden.

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Neuerscheinung zum deutschen Parteiensystem

Bundestagswahl 2017, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2017 ist im VS-Springer Verlag eine neue Publikation zu Parteien und Parteiensystem in Deutschland erschienen. Das Buch gibt es hier abzurufen. Das Werk ist in unserer UniversitĂ€tsbibliothek als eBook verfĂŒgbar.

Carsten Koschmieder: „Parteien, Parteiensysteme und politische Orientierungen. Aktuelle BeitrĂ€ge der Parteienforschung“, VS-Springer Verlag, Wiesbaden 2017, 352 Seiten, 59,99 Euro.

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„21.0“ von Andreas Rödder jetzt bei der BpB kostengĂŒnstig erhĂ€ltlich

Außenpolitik, Innenpolitik, Internet(z), LektĂŒren, Politikwissenschaft

Vor einiger Zeit wurde auf diesen Seiten auf das Buch „21.0“ des Historikers Andreas Rödder hingewiesen. ZufĂ€llig habe ich das Buch soeben in einer preisgĂŒnstigen Ausgabe auf den Seiten der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung wiederentdeckt – und zwar nicht fĂŒr den Buchhandelspreis von 24,95 Euro, sondern fĂŒr gerade einmal 4,50 Euro (plus Versandkosten). Ich selbst bin mit der LektĂŒre noch nicht weit gekommen, habe aber immer wieder mal an verschiedenen Stellen in das Buch hineingelesen. Ich halte es fĂŒr sehr spannend und aufschlussreich argumentiert, gerade indem Rödder versucht, lĂ€ngerfristige Entwicklungslinien sowie zentrale Bestimmungsfaktoren der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts ins Heute fortzuschreiben. Auf der Internetseite des Verlages heißt es zum Buch: „21.0 ist ein historischer Crashkurs durch die Grundprobleme der Gegenwart: Wie sind sie entstanden und woher kommen sie? Was ist wirklich neu – und was sind die Muster, die wir aus der Geschichte kennen? Was sind die wichtigsten Entwicklungen der Gegenwart, und welche Richtungen zeichnen sich fĂŒr die Zukunft ab? Andreas Rödder zieht die großen Linien und eröffnet immer wieder ĂŒberraschende Perspektiven auf Deutschland im beschleunigten Wandel der Welt. Wer die Gegenwart verstehen will, sollte diese Geschichte gelesen haben.“

Andreas Rödder: „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“, Bonn: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, 496 Seiten, Erscheinungsdatum: 23. Mai 2017, Bestellnummer: 10022.

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