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TV-Tipp: RĂŒckblick auf fĂŒnf Jahre PrĂ€sident Gauck

Innenpolitik, TV-Tipps

In wenigen Wochen endet die Amtszeit von BundesprĂ€sident Joachim Gauck – höchste Zeit, einen Blick auf seine fĂŒnf Jahre in Schloss Bellevue zu werfen. Genau dies haben drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ARD-Hauptstadtstudios getan. Gezeigt wird der Film am 10. Januar 2017 um 22:45 Uhr. HintergrĂŒnde zum Film gibt es hier.

„Gauck. Der PrĂ€sident“, Film von Eva Lodde, Matthias Deiß und Robin Lautenbach, Erstes Deutsches Fernsehen, 10. Januar 2017, 22:45 Uhr, 45 Minuten.

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TV-Tipp: „Angela Merkel – die Unerwartete“

Innenpolitik, TV-Tipps

In der letzten Woche lief der Film bereits bei arte, heute abend wird er im Ersten gezeigt: „Angela Merkel – die Unerwartete“. Die beiden Journalisten Torsten Körner und Matthias Schmidt haben die Bundeskanzlerin ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hinweg begleitet und mit vielen GesprĂ€chspartnern gesprochen. Auf der Webseite der ARD heißt es: „Die Dokumentation fördert viele seltene oder unbekannte Merkel-Bilder zutage und zeigt sie in einem neuen Licht. Ungewöhnlich ist auch, dass sich ebenfalls die Bundeskanzlerin fĂŒr ein exklusives Interview zur VerfĂŒgung gestellt hat. So entsteht ein profundes PortrĂ€t, das ĂŒber tagesaktuelle Geschehen hinaus das Bild einer Politikerin entwirft, die sich dem Unerwarteten stellt, die das Unerwartete in eine politische Technik verwandelt hat und die auf ihrem eigenen Weg oft von unerwarteten Entwicklungen profitieren konnte.“ Rezensionen des Films finden sich zum Beispiel hier, hier und hier.

Matthias Schmidt/Torsten Körner: „Angela Merkel – die Unerwartete“, Dokumentarfilm, 12. Dezember 2016, 22:45 Uhr, 90 Minuten, Details hier.

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Filmtipp: „Die GewĂ€hlten“ jetzt auf DVD

DVD-Tipps, Innenpolitik, Politikwissenschaft

Im letzten Wintersemester stellte die Hallesche Filmemacherin Nancy Brandt ihren Film „Die GewĂ€hlten“ ĂŒber Neulinge im Deutschen Bundestag bei uns an der Martin-Luther-UniversitĂ€t vor – noch bevor der Film damals ins Kino kam. Inzwischen ist die DVD des mit dem Bayerischen Kulturpreis 2015 ausgezeichneten Films im Handel erhĂ€ltlich, und nach einem erneuten Anschauen des Films kann ich nur bestĂ€tigen, dass es sich dabei um einen sehr interessanten, akkuraten und aufschlussreichen Film ĂŒber die tĂ€gliche Arbeit von Parlamentsabgeordneten handelt, der viele durchaus politikwissenschaftliche Fragestellungen aufgreift – etwa zum SelbstverstĂ€ndnis der Abgeordneten, zum VerhĂ€ltnis von Fraktion und Partei bis hin zur im Detail dargestellten Ungewissheit, ob man bei der nĂ€chsten Wahl wieder aufgestellt wird. In mehreren Lehrveranstaltungen des bevorstehenden Wintersemesters werden wir auf den Film zurĂŒckkommen und ihn sicherlich im Rahmen dieser Veranstaltungen zur AuffĂŒhrung bringen. Zur Einstimmung gibt es hier einen Trailer zu sehen, Details zum Film gibt es darĂŒber hinaus hier.

Nancy Brandt: „Die GewĂ€hlten. Vier Jahre im Bundestag“, Produktionsjahr: 2015, 102 Minuten, ohne AltersbeschrĂ€nkung, 14,90 bzw. 16,90 Euro, erhĂ€ltlich bei Silvercine und Amazon.

Empfehlenswert: "Die GewÀhlten"

Empfehlenswert: „Die GewĂ€hlten“

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Dokumentation ĂŒber Neulinge im Deutschen Bundestag

Innenpolitik

Auch wenn zu diesem Thema am Institut fĂŒr Politikwissenschaft der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg (MLU) derzeit eine Dissertation zu diesem Thema entsteht – das Wirken von Neulingen in Landtagen und/oder im Bundestag ist nach wie vor weitgehend unerforscht. Nach der Bundestagswahl 2013 lag die Zahl der Neulinge bei etwa einem Drittel aller Abgeordneten. VerĂ€ndern sie das Parlament und seine Arbeitsweise oder sein SelbstverstĂ€ndnis? Inwieweit werden sie selbst vom politischen GeschĂ€ft geprĂ€gt? Das sind nur einige der Fragen, denen die Filmemacherin Nancy Brandt in ihrer Dokumentation nachgeht. Sie hat in den letzten Jahren mehrere Neulinge im Deutschen Bundestag mit der Kamera begleitet, und zwar eine ganze Legislaturperiode lang. Im Herbst kommt der Film in die deutschen Kinos. Eine Woche nach der Kinopremiere wird Nancy Brandt ihren Film „Die GewĂ€hlten“ an der MLU vorstellen und mit uns ĂŒber ihren Film diskutieren. Bis November ist es zwar noch etwas hin, aber trotzdem ist das ein Termin, den man sich sicher bereits jetzt vormerken sollte: 12. November, 19:30h, Audimax. Ein Trailer zum Film findet sich hier.

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Momentaufnahmen, Teil XLIX

LektĂŒren, Momentaufnahmen

Zu meinen Jugendzeiten gab es das Buch, und Jahre spÀter kam der Film dazu. Vielleicht auch ein Videospiel. Oder ein Gesellschaftsspiel. Heute ist die Verwertungskette eine andere: nun gibt es endlich das Buch zum Spiel.:)
Foto aufgenommen bei Karstadt in Berlin im Januar 2011.

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Der Soundtrack eines Lebens

Sonstiges

Wie heute bekannt wurde, ist gestern abend in seiner Berliner Wohnung der 38-jĂ€hrige Schauspieler Frank Giering tot aufgefunden worden. Ich kenne nicht viele Filme von und mit ihm, weiß aber, dass er die letzten Jahre neben Christian Berkel in „Der Kriminalist“ gespielt hat, einer Serie, die Krimifreunden als eine der besten Fernsehserien in Deutschland gilt.  Auch in „Baader“ habe ich ihn gesehen und natĂŒrlich in „Absolute Giganten“, seiner wohl bekanntesten Rolle aus dem Jahre 1998. In diesem Film spielt er den jungen Mann Floyd, der mit seinen Kumpels in frisierten Autos durch Hamburg fĂ€hrt und von der großen weiten Welt trĂ€umt – der Welt, die irgendwo da draußen liegt und fĂŒr die die Containerschiffe im Hamburger Hafen Verheißung sind.

„Weißt du was ich manchmal denke?“ beginnt Floyds meistzitierter Dialog in diesem Film. „Es mĂŒsste immer Musik da sein. Bei allem, was du machst. Und wenn es so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, mĂŒsste die Platte springen – und du hörst immer nur diesen einen Moment“.

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TV-Tipps (1)

TV-Tipps

Das Private ist politisch: die ARD zeigt heute abend um 21:45h im Rahmen einer Reihe ĂŒber Politikpaare („Liebe an der Macht“) eine Dokumentation ĂŒber Michelle und Barack Obama. Am morgigen Dienstag folgen Hannelore und Helmut Kohl sowie am Mittwoch Carla Bruni und Nikolas Sarkozy (ebenfalls jeweils um 21:45h). Damit knĂŒpft das Erste an eine Reihe aus dem Jahr 2005 an, die damals bereits die Thatchers und die Reagans portrĂ€tierte.

Nicht immer scheinen die einzelnen Dokumentationen hochpolitisch zu sein (so weiß die SĂŒddeutsche zu berichten, dass heute etwa auch geklĂ€rt wird, wie wichtig die KrĂŒmmung von Michelle Obamas Augenbrauen fĂŒr die öffentliche Meinung ist und dass Ehemann Barack stĂ€ndig seine Socken herumliegen lĂ€sst), aber nichtsdestotrotz scheinen ganz interessante Filme dabei herausgekommen zu sein.

Mehr Informationen zur Reihe finden sich auf den Internetseiten der ARD:

http://www.daserste.de/liebeandermacht/

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