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Filmtipp: „Die Gew√§hlten“ jetzt auf DVD

DVD-Tipps, Innenpolitik, Politikwissenschaft

Im letzten Wintersemester stellte die Hallesche Filmemacherin Nancy Brandt ihren Film „Die Gew√§hlten“ √ľber Neulinge im Deutschen Bundestag bei uns an der Martin-Luther-Universit√§t vor – noch bevor der Film damals ins Kino kam. Inzwischen ist die DVD des mit dem Bayerischen Kulturpreis 2015 ausgezeichneten Films im Handel erh√§ltlich, und nach einem erneuten Anschauen des Films kann ich nur best√§tigen, dass es sich dabei um einen sehr interessanten, akkuraten und aufschlussreichen Film √ľber die t√§gliche Arbeit von Parlamentsabgeordneten handelt, der viele durchaus politikwissenschaftliche Fragestellungen aufgreift – etwa zum Selbstverst√§ndnis der Abgeordneten, zum Verh√§ltnis von Fraktion und Partei bis hin zur im Detail dargestellten Ungewissheit, ob man bei der n√§chsten Wahl wieder aufgestellt wird. In mehreren Lehrveranstaltungen des bevorstehenden Wintersemesters werden wir auf den Film zur√ľckkommen und ihn sicherlich im Rahmen dieser Veranstaltungen zur Auff√ľhrung bringen. Zur Einstimmung gibt es hier einen Trailer zu sehen, Details zum Film gibt es dar√ľber hinaus hier.

Nancy Brandt: „Die Gew√§hlten. Vier Jahre im Bundestag“, Produktionsjahr: 2015, 102 Minuten, ohne Altersbeschr√§nkung, 14,90 bzw. 16,90 Euro, erh√§ltlich bei Silvercine und Amazon.

Empfehlenswert: "Die Gewählten"

Empfehlenswert: „Die Gew√§hlten“

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Dokumentation √ľber Neulinge im Deutschen Bundestag

Innenpolitik

Auch wenn zu diesem Thema am Institut f√ľr Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universit√§t Halle-Wittenberg (MLU) derzeit eine Dissertation zu diesem Thema entsteht – das Wirken von Neulingen in Landtagen und/oder im Bundestag ist nach wie vor weitgehend unerforscht. Nach der Bundestagswahl 2013 lag die Zahl der Neulinge bei etwa einem Drittel aller Abgeordneten. Ver√§ndern sie das Parlament und seine Arbeitsweise oder sein Selbstverst√§ndnis? Inwieweit werden sie selbst vom politischen Gesch√§ft gepr√§gt? Das sind nur einige der Fragen, denen die Filmemacherin Nancy Brandt in ihrer Dokumentation nachgeht. Sie hat in den letzten Jahren mehrere Neulinge im Deutschen Bundestag mit der Kamera begleitet, und zwar eine ganze Legislaturperiode lang. Im Herbst kommt der Film in die deutschen Kinos. Eine Woche nach der Kinopremiere wird Nancy Brandt ihren Film „Die Gew√§hlten“ an der MLU vorstellen und mit uns √ľber ihren Film diskutieren. Bis November ist es zwar noch etwas hin, aber trotzdem ist das ein Termin, den man sich sicher bereits jetzt vormerken sollte: 12. November, 19:30h, Audimax. Ein Trailer zum Film findet sich hier.

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Momentaufnahmen, Teil XLIX

Lekt√ľren, Momentaufnahmen

Zu meinen Jugendzeiten gab es das Buch, und Jahre später kam der Film dazu. Vielleicht auch ein Videospiel. Oder ein Gesellschaftsspiel. Heute ist die Verwertungskette eine andere: nun gibt es endlich das Buch zum Spiel.:)
Foto aufgenommen bei Karstadt in Berlin im Januar 2011.

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Der Soundtrack eines Lebens

Sonstiges

Wie heute bekannt wurde, ist gestern abend in seiner Berliner Wohnung der 38-j√§hrige Schauspieler Frank Giering tot aufgefunden worden. Ich kenne nicht viele Filme von und mit ihm, wei√ü aber, dass er die letzten Jahre neben Christian Berkel in „Der Kriminalist“ gespielt hat, einer Serie, die Krimifreunden als eine der besten Fernsehserien in Deutschland gilt. ¬†Auch in „Baader“ habe ich ihn gesehen und nat√ľrlich in „Absolute Giganten“, seiner wohl bekanntesten Rolle aus dem Jahre 1998. In diesem Film spielt er den jungen Mann Floyd, der mit seinen Kumpels in frisierten Autos durch Hamburg f√§hrt und von der gro√üen weiten Welt tr√§umt – der Welt, die irgendwo da drau√üen liegt und f√ľr die die Containerschiffe im Hamburger Hafen Verhei√üung sind.

„Wei√üt du was ich manchmal denke?“ beginnt Floyds meistzitierter Dialog in diesem Film.¬†„Es m√ľsste immer Musik da sein. Bei allem, was du machst. Und wenn es so richtig schei√üe ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allersch√∂nsten ist, m√ľsste die Platte springen – und du h√∂rst immer nur diesen einen Moment“.

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TV-Tipps (1)

TV-Tipps

Das Private ist politisch: die ARD zeigt heute abend um 21:45h im Rahmen einer Reihe √ľber Politikpaare („Liebe an der Macht“) eine Dokumentation √ľber Michelle und Barack Obama. Am morgigen Dienstag folgen Hannelore und Helmut Kohl sowie am Mittwoch Carla Bruni und Nikolas Sarkozy (ebenfalls jeweils um 21:45h). Damit kn√ľpft das Erste an eine Reihe aus dem Jahr 2005 an, die damals bereits die Thatchers und die Reagans portr√§tierte.

Nicht immer scheinen die einzelnen Dokumentationen hochpolitisch zu sein (so wei√ü die S√ľddeutsche zu berichten, dass heute etwa auch gekl√§rt wird, wie wichtig die Kr√ľmmung von Michelle Obamas Augenbrauen f√ľr die √∂ffentliche Meinung ist und dass Ehemann Barack st√§ndig seine Socken herumliegen l√§sst), aber nichtsdestotrotz scheinen ganz interessante Filme dabei herausgekommen zu sein.

Mehr Informationen zur Reihe finden sich auf den Internetseiten der ARD:

http://www.daserste.de/liebeandermacht/

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