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Dokumentation ĂŒber Neulinge im Deutschen Bundestag

Innenpolitik

Auch wenn zu diesem Thema am Institut fĂŒr Politikwissenschaft der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg (MLU) derzeit eine Dissertation zu diesem Thema entsteht – das Wirken von Neulingen in Landtagen und/oder im Bundestag ist nach wie vor weitgehend unerforscht. Nach der Bundestagswahl 2013 lag die Zahl der Neulinge bei etwa einem Drittel aller Abgeordneten. VerĂ€ndern sie das Parlament und seine Arbeitsweise oder sein SelbstverstĂ€ndnis? Inwieweit werden sie selbst vom politischen GeschĂ€ft geprĂ€gt? Das sind nur einige der Fragen, denen die Filmemacherin Nancy Brandt in ihrer Dokumentation nachgeht. Sie hat in den letzten Jahren mehrere Neulinge im Deutschen Bundestag mit der Kamera begleitet, und zwar eine ganze Legislaturperiode lang. Im Herbst kommt der Film in die deutschen Kinos. Eine Woche nach der Kinopremiere wird Nancy Brandt ihren Film „Die GewĂ€hlten“ an der MLU vorstellen und mit uns ĂŒber ihren Film diskutieren. Bis November ist es zwar noch etwas hin, aber trotzdem ist das ein Termin, den man sich sicher bereits jetzt vormerken sollte: 12. November, 19:30h, Audimax. Ein Trailer zum Film findet sich hier.

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Momentaufnahmen, Teil XLIX

LektĂŒren, Momentaufnahmen

Zu meinen Jugendzeiten gab es das Buch, und Jahre spÀter kam der Film dazu. Vielleicht auch ein Videospiel. Oder ein Gesellschaftsspiel. Heute ist die Verwertungskette eine andere: nun gibt es endlich das Buch zum Spiel.:)
Foto aufgenommen bei Karstadt in Berlin im Januar 2011.

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Der Soundtrack eines Lebens

Sonstiges

Wie heute bekannt wurde, ist gestern abend in seiner Berliner Wohnung der 38-jĂ€hrige Schauspieler Frank Giering tot aufgefunden worden. Ich kenne nicht viele Filme von und mit ihm, weiß aber, dass er die letzten Jahre neben Christian Berkel in „Der Kriminalist“ gespielt hat, einer Serie, die Krimifreunden als eine der besten Fernsehserien in Deutschland gilt.  Auch in „Baader“ habe ich ihn gesehen und natĂŒrlich in „Absolute Giganten“, seiner wohl bekanntesten Rolle aus dem Jahre 1998. In diesem Film spielt er den jungen Mann Floyd, der mit seinen Kumpels in frisierten Autos durch Hamburg fĂ€hrt und von der großen weiten Welt trĂ€umt – der Welt, die irgendwo da draußen liegt und fĂŒr die die Containerschiffe im Hamburger Hafen Verheißung sind.

„Weißt du was ich manchmal denke?“ beginnt Floyds meistzitierter Dialog in diesem Film. „Es mĂŒsste immer Musik da sein. Bei allem, was du machst. Und wenn es so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, mĂŒsste die Platte springen – und du hörst immer nur diesen einen Moment“.

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TV-Tipps (1)

TV-Tipps

Das Private ist politisch: die ARD zeigt heute abend um 21:45h im Rahmen einer Reihe ĂŒber Politikpaare („Liebe an der Macht“) eine Dokumentation ĂŒber Michelle und Barack Obama. Am morgigen Dienstag folgen Hannelore und Helmut Kohl sowie am Mittwoch Carla Bruni und Nikolas Sarkozy (ebenfalls jeweils um 21:45h). Damit knĂŒpft das Erste an eine Reihe aus dem Jahr 2005 an, die damals bereits die Thatchers und die Reagans portrĂ€tierte.

Nicht immer scheinen die einzelnen Dokumentationen hochpolitisch zu sein (so weiß die SĂŒddeutsche zu berichten, dass heute etwa auch geklĂ€rt wird, wie wichtig die KrĂŒmmung von Michelle Obamas Augenbrauen fĂŒr die öffentliche Meinung ist und dass Ehemann Barack stĂ€ndig seine Socken herumliegen lĂ€sst), aber nichtsdestotrotz scheinen ganz interessante Filme dabei herausgekommen zu sein.

Mehr Informationen zur Reihe finden sich auf den Internetseiten der ARD:

http://www.daserste.de/liebeandermacht/

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