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Wahlwerbespot der Woche

US-Politik, US-Wahl 2012

So simpel (und effektiv) kann negative campaigning sein: dieser Wahlwerbespot der Kampagne von Mitt Romney lief am Wochenende in Florida, wo morgen die nĂ€chste Vorwahl im PrĂ€sidentschaftswahlkampf der Republikaner stattfindet. Ziel des Spots ist Romneys Gegenkandidat Newt Gingrich, der als Speaker des ReprĂ€sentantenhauses 1997 wegen Verletzung der Ethikregeln des Parlaments eine Strafe von $300.000 zahlen musste. NBC hat die Romney-Kampagne ĂŒbrigens inzwischen aufgefordert, den Spot zurĂŒckzuziehen, da er zum Großteil aus einem Ausschnitt aus einer NBC-Nachrichtensendung besteht. Evtl. ist er also nicht mehr allzu lange im Netz zu sehen.
Übrigens: die SĂŒddeutsche hat HintergrĂŒnde zur Wahl in Florida, und zwar hier. Die Frankfurter Allgemeine berichtet hier. Und SPIEGEL Online schließlich hier.

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US-PrÀsidentschaftswahl: der Fokus liegt auf Florida

US-Politik, US-Wahl 2012

Am Dienstag, den 31. Januar 2012, findet im US-Bundesstaat Florida die nĂ€chste Vorwahl der Republikaner im Rennen um die PrĂ€sidentschaftskandidatur statt. Sah es zunĂ€chst so aus, als ob der frĂŒhere ParlamentsprĂ€sident Newt Gingrich nach seinem deutlichen Sieg in South Carolina auch in Florida erfolgreich sein könnte, so deuten die jĂŒngsten Umfragen auf einen klaren Sieg des Ex-Gouverneurs von Massachusetts, Mitt Romney, hin. Zwischen neun und 15 Prozentpunkten betrĂ€gt demnach sein aktueller Vorsprung im Sunshine State.
Florida wird auch in der Hauptwahl Anfang November eine zentrale Rolle spielen (erinnert sich noch jemand an die Wahl 2000??). Die Washington Post erklĂ€rt heute in einem Beitrag, warum Florida als der zentrale Swing State gilt – ein Stat also, um den beide Seiten intensiv werben werden. Im Gegensatz zu den eher kleinen ersten Vorwahlstaaten Iowa und New Hampshire werden in Florida betrĂ€chtliche finanzielle Ressourcen eingesetzt, nicht nur von den Kandidatenkampagnen selbst. Die Internet-Seite der Tagesschau und WELT Online haben Details zum Thema.

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Mitt Romney hat keine Freunde

US-Politik, US-Wahl 2012

Seit Monaten gilt er als der Favorit im amerikanischen PrĂ€sidentschaftsvorwahlkampf der Republikaner: Mitt Romney, ehemaliger Gouverneur im Demokratisch orientierten Massachusetts und Chef der Olympischen Spiele von Salt Lake City. Doch irgendwie gelingt es ihm nicht, seine Gegenkandidaten abzuschĂŒtteln. Musste er sich erst gegen den texanischen Gouverneur Rick Perry behaupten, setzte ihm dann der Pizzakettenchef Hermann Cain zu. Momentan macht ihm der frĂŒhere Speaker des ReprĂ€sentantenhauses, Newt Gingrich, Probleme. Im wichtigen Staat Florida kĂ€me Gingrich in den Vorwahlen momentan auf 50, Romney nur auf 19 Prozent (bei Gingrich ein Plus von 39 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonatswert). Das Time Magazine nimmt Romneys Probleme in dieser Woche zum Anlass, ihn mit der Schlagzeile “Why don’t they like me” auf das Cover zu heben. Die dazugehörige Titelgeschichte von Joe Klein ist hier zu finen. Bei Wolf Blitzer im CNN Situation Room hat er gestern abend ĂŒber die Geschichte gesprochen. Das Video dazu gibt es hier. Und die New York Times weiß zu berichten, dass selbst die ParteifĂŒhrer der Republikaner nicht unisono hinter der Kandidatur Romneys stehen. Die entsprechende Geschichte steht hier.

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It’s official: Newt is in

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2012

Lange Zeit war spekuliert worden, vor einigen Wochen dann hat er ein Vorbereitungskomitee gegrĂŒndet, heute gibt er es offiziell bekannt: der Republikanische Politiker Newt Gingrich startet eine Kandidatur fĂŒr das Amt des amerikanischen PrĂ€sidenten und will damit im November 2012 Barack Obama im Weißen Haus ablösen.
Gingrich ist eine schillernde Figur. UrsprĂŒnglich als Dozent fĂŒr Geschichte tĂ€tig, zieht er 1979 in den Kongress in Washington ein und wird als AnfĂŒhrer der Republican Revolution bei den Wahlen 1994 PrĂ€sident des ReprĂ€sentantenhauses (speaker). Damit war er fĂŒr einige Jahre der wichtigste Gegenspieler von PrĂ€sident Bill Clinton. Eine zentrale Rolle spielte er dann im der Lewinski-AffĂ€re folgenden Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton, bevor er kurze Zeit spĂ€ter selbst wegen einer außerehelichen AffĂ€re zurĂŒcktreten musste. Christoph von Marschall hat im Berliner Tagesspiegel ein schönes PortrĂ€t ĂŒber Gingrich geschrieben.

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PrÀsidentschaftswahl 2012: Obama tritt an

US-Politik, US-Wahl 2012

Nach Tim Pawlenty und Newt Gingrich auf Seiten der Republikaner (und mehr Kandidaten werden in den nĂ€chsten Wochen hinzukommen) haben nun auch die Demokraten einen Kandidaten fĂŒr die US-PrĂ€sidentschaftswahl im November 2012: nicht ĂŒberraschend ist es der derzeitige Amtsinhaber Barack Obama, der zu Beginn der neuen Woche seine Kandidatur offiziell bekannt geben wird. Innerparteilich wird es aller Voraussicht nach keine Herausforderer und keine Herausforderin fĂŒr geben. Trotzdem muss auch Obama sich den Vorwahlen in den 50 Bundesstaaten stellen. Die Frankfurter Allgemeine hat Details.
Update, 4. April 2011: Das offizielle Video der AnkĂŒndigung von Obamas Kandidatur können Sie hier sehen. Die neue Website ist ebenfalls bereits online.

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USA: PrÀsidentschaftswahlkampf 2012 beginnt

US-Politik

In der letzten Woche hat in den Vereinigten Staaten der erste PrĂ€sidentschaftsbewerber der Republikaner seinen Hut in den Ring geworfen. Mit Newt Gingrich ist es ein alter Bekannter: nach dem Wahlsieg der Republikaner im Jahre 1994 war er mehrere Jahre – umstrittener – ParlamentsprĂ€sident (speaker) und Galionsfigur seiner Partei. Gingrich könnte allerdings auch unter den ersten sein, die das Handtuch werfen. Bei der sozialkonservativen Parteibasis hat er nach einer außerehelichen AffĂ€re und der anschließenden Scheidung von seiner Frau (der er die Scheidungspapiere nach einer Krebsoperation im Krankenhaus prĂ€sentierte), keine gute Karten.
Erwartet wird, dass nach Gingrichs Startschuss jetzt auch andere Kandidaten zĂŒgig ihre Kandidatur erklĂ€ren, Anfang Mai findet bereits die erste Debatte aller Kandidaten auf Republikanischer Seite statt. Insgesamt schaut das prospektive Feld bislang alles andere als ĂŒberzeugend aus. Auf Demokratischer Seite wird sich Obama voraussichtlich keinem Vorwahlkampf stellen mĂŒssen, er kann gleich als Kandidat der Demokratischen Partei in die Hauptwahl gehen.
SPIEGEL Online stellt heute die einzelnen potenziellen Kandidaten der Republikaner vor. Die New York Times greift das Thema ebenfalls auf.

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