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Gastvortrag an der MLU: „Die Tea Party“

Außenpolitik, Halle (Saale), Politikwissenschaft, US-Politik, US-Wahl 2016

Am Mittwoch, den 3. Mai 2017, spricht Dipl.-Pol. Alexander K√ľhne (Zeitschrift f√ľr Parlamentsfragen) um 12:15 Uhr zum Thema: ‚ÄúIst die Tea-Party eine rechtspopulistische Bewegung?‚Äú Der Vortrag findet statt im Geistes- und Sozialwisenschaftlichen Zentrum der Martin-Luher-Universit√§t Halle-Wittenberg (SR 7/R 1.32.0) in der Emil-Abderhalden-Str. 26-27, 06108 Halle (Saale). Interessenten sind zu diesem Vortrag herzlich eingeladen.

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Neues APuZ-Heft zum Thema „USA“ erschienen

Lekt√ľren, Politikwissenschaft, US-Politik, US-Wahl 2016

Das Wochenende √ľber fanden sich in zahlreichen Medien Bilanzen und Zwischeneindr√ľcke zu 100 Tagen Trump-Pr√§sidentschaft. Heute ist nun ein Themenheft der politikwissenschaftlichen Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte zum Thema „USA“ erschienen. Torben L√ľtjen analysiert darin zum Beispiel die parteipolitische Polarisierung in den Vereinigten Staaten. Eva Marlene Hausteiner verortet das Amt des Pr√§sidenten im amerikanischen System der „checks and balances“, w√§hrend Josef Braml bisher erkennbare Umrisse der zuk√ľnftigen amerikanischen Au√üenpolitik unter Trump umrei√üt. Andrew B. Denison thematisiert die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, und Georg Seesslen schlie√ülich betrachtet Donald Trump im Wei√üen Haus aus den Augen der Popkritik. Das Heft ist im Volltext hier abrufbar.

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Lekt√ľretipp zur US-Wahl 2016: „Shattered“

Lekt√ľren, Politikwissenschaft, US-Politik, US-Wahl 2016

Rechtzeitig vor der Marke 100 Tage Trump-Pr√§sidentschaft ist ein Buch erschienen, das die Pr√§sidentschaftswahl 2016 noch einmal Revue passieren l√§sst. Die beiden Autoren Jonathan Allan (Politico) und Amie Parnes (The Hill) haben √ľber viele Monate hinweg die Kampagne von Hillary Clinton begleitet – und vorab zugesagt, erst nach der Wahl √ľber all die Diskussionen, Strategieentscheidungen und Streitereien zwischen den verschiedenen Lagern innerhalb der Kampagne zu schreiben. Dies erlaubt den beiden Autoren einen tiefen Blick hinter die Kulissen, der das Buch sehr kurzweilig macht. Ausf√ľhrlich werden die verschiedenen Phasen des Wahlkampfes aus der Hillary-Perspektive beschrieben (Ank√ľndigung der Kandidatur, Vorwahlen, Parteitag, Hauptwahlkampf, TV-Debatten, Wahlnacht). So √ľberraschend der Wahlausgang vielleicht f√ľr viele Beobachter (selbst f√ľr viele Politikwissenschaftler…) war, so sehr wird in diesem Buch deutlich, dass es letzten Endes die Kandidatin der Demokraten sowie ihre Kampagne selbst war, die sich um den Wahlsieg brachten. Ein Indiz ist etwa, dass die Kampagne es durch den gesamten Wahlkampf hindurch nicht gelungen war, in einem Slogan, in einem Redeauszug oder einem Werbespot wirklich im Kern zu sagen, warum Hillary als Pr√§sidentschaftsanw√§rterin kandidiert und warum man sie w√§hlen sollte. Das Buch bietet schlie√ülich viele Geschichten und Anekdoten aus dem Wahlkampf, das somit nicht nur f√ľr Politjunkies ein gro√ües Lesevergn√ľgen verspricht.
SPIEGEL Online hat in einem Artikel die Highlights aus dem Buch zusammengestellt, eine ausf√ľhrliche(re) Rezension findet sich bei der New York Times.

Jonathan Allen/Amie Parnes: „Shattered. Inside Hillary Clinton’s Doomed Campaign“, Crown Books, New York 2017, 464 Seiten, $28,00.

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Vor Trumps erster Rede zur Lage der Nation

Außenpolitik, US-Politik

In diesen Tagen pr√§sentiert US-Pr√§sident Donald Trump seinen ersten Haushalt f√ľr das am 1. Oktober 2017 beginnende Haushaltsjahr. Darin spricht er sich f√ľr eine deutliche Erh√∂hung der Milit√§rausgaben zu Lasten anderer staatlicher Beh√∂rden und Programme aus. Mit diesen Vorschl√§gen hat er bereits eine heftige Debatte bei den verschiedenen politischen Fl√ľgeln der Republikanischen Partei ausgel√∂st. Der Abgeordnete im Repr√§sentantenhaus Charlie Dent, Republikaner aus Pennsylvania, spricht f√ľr viele Republikaner auf Capitol Hill, wenn er sagt: „The president will propose and the Congress will dispose. We‚Äôll look at his budget, but at the end of the day we in Congress write the appropriations bills, and I am not one who thinks you can pay for an increase in [military] spending on the backs of domestic discretionary programs, which constitute 13 or 14 percent of all federal spending.“ Hintergr√ľnde zum Thema finden sich hier, hier und hier. Im Mittelpunkt stehen dabei mit Trump und dem Sprecher des Repr√§sentantenhauses, Paul Ryan (Republikaner aus Wisconsin), zwei Politiker, die den Wahlkampf √ľber sehr auf gegenseitige Distanz geachtet haben und nunmehr trotzdem miteinander arbeiten m√ľssen, um einen Haushalt fristgerecht zu verabschieden.
Heute abend wird Trump zudem vor beiden Kammern des US-Kongresses seine erste Rede zur Lage der Nation halten. Traditionell umreisst der Chef der Exekutive bei dieser Gelegenheit seine politischen Priorit√§ten f√ľr die kommenden zw√∂lf Monate. Elise Viebeck blickt in der Washington Post auf m√∂gliche Inhalte der Rede (hier).
Und egal, mit welchen Pl√§nen und Visionen man ins Wei√üe Haus eingezogen ist: die Geschichte zeigt, dass man als Pr√§sident stets mit dem Unerwarteten rechnen muss: internationale Krisen, eigene Vers√§umnisse in der Transitionsphase, nicht antizipierte Ereignisse – solche Vorkommnisse k√∂nnen die eigenen Pl√§ne quasi √ľber Nacht √ľber den Haufen werfen. Die New York Times hat in einem umfangreichen Artikel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fr√ľheren Clinton-, der Bush Jr.- und der Obama-Administrationen befragt, wie sie diese jeweils ersten 100 Tage im Amt erlebt haben. Der Beitrag findet sich unter dem Titel „Grand Plans vs. Reality“ hier.

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Washington vor der Amts√ľbernahme durch Donald Trump

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Am Freitag, den 20. Januar 2017 gegen zw√∂lf Uhr mittags wird Donald Trump auf den Stufen vor dem U.S. Kapitol den Amtseid sprechen und damit als 45. Pr√§sident der Vereinigten Staaten die Amtsgesch√§fte von Barack Obama √ľbernehmen. Das Berliner Inforadio beleuchtet in einer Reportage die Vorbereitungen f√ľr dieses Event und beschreibt die Stimmung in der Stadt. Nachzuh√∂ren ist der Beitrag hier.

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Der 115. US-Kongress nimmt seine Arbeit auf

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Heute tritt im Kapitol zu Washington erstmals der im November 2016 neu gew√§hlte 115. Kongress zusammen. Als erste Amtshandlung wird das Ergebnis der Pr√§sidentschaftswahl, in der sich Donald Trump gegen Hillary Clinton durchsetzen konnte, zertifiziert. In den kommenden Wochen und Monaten d√ľrften die beiden Kammern des Parlamentes, Repr√§sentantenhaus und Senat, im Mittelpunkt stehen, wenn der neue US-Pr√§sident Trump, der am 20. Januar 2017 in sein Amt eingef√ľhrt wird, versuchen wird, seine politische Agenda durchzusetzen. Auf vielen Politikfeldern ist er dabei auf die Kooperation mit dem Kongress angewiesen. Zwar stellen die Republikaner f√ľr die n√§chsten beiden Jahre in beiden Kammern die Mehrheit, trotzdem d√ľrften sie nicht alle Vorhaben Trumps durchwinken. Zum Auftakt des neuen Kongresses finden sich lesenswerte Berichte zu den Hintergr√ľnden hier, hier, hier, hier und hier.

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Neue Ausgabe der Zeitung „Das Parlament“ zum Thema USA erschienen

Au√üenpolitik, Innenpolitik, Lekt√ľren, US-Politik, US-Wahl 2016

Die aktuelle Ausgabe der vom Deutschen Bundestag herausgegebenen Zeitung „Das Parlament“ bietet einen inhaltlichen Schwerpunkt rund um die US-Wahl. Zum einen wird auf die Wahl vom November 2016 zur√ľckgeschaut, in der Donald Trump sich gegen Hillary Clinton durchsetzen konnte. Zum anderen wird auf die am 20. Januar 2017 ins Amt kommende Trump-Pr√§sidentschaft vorausgeschaut. Ebenso findet sich in der Ausgabe ein Blick auf die Arbeit des (neuen) Kongresses sowie auf unterschiedliche Politikfelder. Die Zeitung kann in elektronischer Form hier kostenlos gelesen werden. Die dieser Ausgabe des Parlaments beiliegende Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ beleuchtet das Thema „Reformation“, welche sich 2017 zum 500. Mal j√§hrt.

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TIME: Donald Trump ist „Person des Jahres“ 2016

Au√üenpolitik, Lekt√ľren

Kurz vor Weihnachten eines jeden Jahres k√ľrt das amerikanische TIME Magazine die „Person des Jahres“. Seit 1927 r√ľckt das Magazin vornehmlich Einzelpersonen, aber auch Gruppen oder Ideen in den Mittelpunkt, die in den vergangenen zw√∂lf Monaten besonders aufgefallen sind, positiv oder negativ. In den letzten Jahren waren dies zum Beispiel Barack Obama (2008 und 2012), Marc Zuckerberg (2010), Papst Franziskus (2013) oder Angela Merkel (2015).
Wirklich √ľberraschend ist die diesj√§hrige Wahl nicht: sie ist auf Donald Trump gefallen, „president of the divided states of America“. Hintergr√ľnde zu dieser Entscheidung finden sich hier.
Apropos Trump: Vor einigen Wochen hat der Politikwissenschaftler Jan-Werner M√ľller in der FAZ einen lesenswerten Beitrag zu Donald Trump ver√∂ffentlicht, in dem er vor allem auf die Entwicklungen abhebt, die eine erfolgreiche Kandidatur Trumps √ľberhaupt erst m√∂glich gemacht haben: der Artikel findet sich hier.

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Nach der US-Wahl: Donald Trump ante portas

Lekt√ľren, Uncategorized, US-Politik, US-Wahl 2016

Inzwischen ist seit der Wahl von Donald Trump zum neuen amerikanischen Pr√§sidenten einige Zeit vergangen, da empfiehlt es sich, √ľber die tagesaktuelle Berichterstattung (zum Beispiel hier, hier und hier) hinaus die Frage nach den Konsequenzen zu stellen und die Wahl in einen gr√∂√üeren Kontext zu stellen. Auf diesen Seiten ist bereits auf das Buch Trumpland von Walter Niederberger hingewiesen worden.
Ein anderes, ebenfalls sehr lesenswertes Buch hat der Politikwissenschaftler Torben L√ľtjen k√ľrzlich ver√∂ffentlicht. Unter dem Titel „Partei der Extreme: Die Republikaner. √úber die Implosion des amerikanischen Konservativismus“ skizziert er die Geschichte der Republikanischen Partei bis in das Wahljahr 2016 hinein (Details zum Buch hier). In einem Gastbeitrag f√ľr Spiegel Online hat L√ľtjen kurz vor der Wahl am 8. November 2016 das Verh√§ltnis von Trump und der Republikanischen Partei kommentiert.
Den Abstieg der amerikanischen Wirtschaft √ľber die vergangenen vierzig Jahre hat in einem umfangreichen Buch George Packer beschrieben. Dabei verwebt er diese Entwicklungen geschickt mit den Biografien bekannter wie unbekannter Amerikaner und Amerikanerinnen. Das Buch hat 2013 den National Book Award gewonnen. Rezensionen des Buches finden sich in der ZEIT und in der S√ľddeutschen Zeitung. Details (und eine Leseprobe) gibt es hier.
Der Direktor der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, formuliert schlie√ülich hier f√ľnf Thesen, mit denen sich Forschung und Politik nun befassen m√ľssen.

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Aktuelle Neuerscheinungen zur US-Präsidentschaftswahl am 8. November 2016

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, US-Politik, US-Wahl 2016

Vor wenigen Tagen hat die Bundeszentrale f√ľr politische Bildung ihr Herbstprogramm ver√∂ffentlicht – und unter den aktuellen Neuerscheinungen finden sich gleich mehrere B√ľcher zur gegenw√§rtigen amerikanischen Politik (rechtzeitig vor der US-Pr√§sidentschaftswahl am 8. November 2016).
Die beiden Politikwissenschaftler Tobias Endler und Martin Thunert werfen in ihrem Buch „Entzaubert“ einen Blick auf die im Januar 2017 zu Ende gehende Obama-Pr√§sidentschaft und untersuchen sowohl innere Entwicklungen in den Vereinigten Staaten („W√§hlerschaft, Polarisierung und Parteien“, „Demokratie, Ungleichheit und die Entwicklung der Mittelschicht“ sowie „Das Regierungssystem zwischen Selbstblockade, Selbstkorrektur und ‚imperialem‘ Anspruch der Exekutive“) als auch au√üenpolitische Herausforderungen („Weltmacht auf dem Vormarsch? Der Schwenk nach Asien“, „Konstruktiver R√ľckzug? Die Rolle der USA im Nahen Osten und der Kampf gegen den Terror“ sowie „Transatlantische Angelegenheiten in globaler Perspektive“).
Christoph von Marschall, der f√ľr den Berliner Tagesspiegel t√§tig ist, entwirft in seinem Buch „Was ist mit den Amis los?“ ein Panorama von Politik und Gesellschaft der Vereinigten Staaten; dabei geht es um die Grundeinstellungen der Amerikaner, eine Bilanz der Obama-Pr√§sidentschaft, der (amerikanischen) Welt nach 9/11 sowie aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen, aber auch um Herausforderungen der Energiewende und einer m√∂glichen Zukunftsperspektive der Weltmacht USA. Seine Ausf√ľhrungen erg√§nzt von Marschall h√§ufig durch pers√∂nliche Schilderungen aus seiner Arbeit als Korrespondent in Washington, was das Buch kurzweilig und lesenswert macht.
Und in „Angry White Men“ besch√§ftigt sich der Soziologie-Professor Michael Kimmel mit der Anh√§ngerschaft des Pr√§sidentschaftskandidaten Donald Trump in all ihren Facetten und beschreibt die √∂konomischen und sozialen Verschiebungen der letzten Jahrzehnte inklusive des „vermeintlichen Bedeutungsverlusts“ von Teilen der m√§nnlichen Bev√∂lkerung (was Kimmel „kr√§nkende Enteignung“ nennt) sowie dessen Konsequenzen.
Nicht bei der Bundeszentrale erh√§ltlich, aber trotzdem lesenswert ist schlie√ülich das Buch „Trumpland“ von Walter Niederberger, in dem der Schweizer Journalist nicht nur die Lebensstationen und die politischen Positionen Trumps vorstellt und erl√§utert, sondern auch mit einem Blick auf die amerikanische Politik der letzten Jahre fragt, wie eine Kandidatur Trumps √ľberhaupt m√∂glich wurde. Dabei geraten auch die Republikanische Partei und deren W√§hlerschaft in den Fokus der jederzeit fundierten Analyse.

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