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29. Sep 2010

„Wahl ohne Kampf“ in Sachsen-Anhalt?

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Es sind nur noch wenige Monate bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 20. März 2011. Trotzdem ist von einem Wahlkampf im Lande nicht viel zu spüren, auch wenn es in den letzten Landtagssitzungen am 9. und 10. September 2010 teilweise hoch her ging. Vielleicht liegt es daran, dass der Ausgang bzw. die denkbaren Koalitionsmöglichkeiten derzeit noch nicht abzusehen sind. Aktuellen Meinungsumfragen zufolge dürfte es bei der Frage nach der stärksten Partei auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und der Linkspartei hinauslaufen. Die Sozialdemokraten liegen derzeit knapp zehn Prozentpunkte hinter diesen beiden Parteien. Die Grünen profitieren auch in Sachsen-Anhalt vom derzeit bundesweit zu beobachtenden Aufschwung in der politischen Stimmung und scheinen nach langer Zeit den Einzug in das Landesparlament schaffen zu können. Die FDP dagegen käme derzeit nur auf fünf Prozent und müsste um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Die anderen Parteien kommen gemeinsam ebenfalls auf fünf Prozent.

Näheres zur letzten Wahlumfrage finden Sie hier. Caroline Hebestreit stellt vor einigen Tagen in der Mitteldeutschen Zeitung die politische Lage sowie die Strategien der einzelnen Parteien ein halbes Jahr vor der Wahl hier vor. Wir werden in den nächsten Monaten hier im Blog vermehrt über die Landtagswahl berichten – natürlich unparteiisch und überparteilich.:)

Über Michael Kolkmann

1 Kommentar

  1. Stefan sagt:

    Vielleicht liegt die relative Ruhe auch daran, dass der Ausgang der Wahl schon relativ klar ist. Natürlich weiß heute noch niemand, wie viel Prozent der Stimmen jede einzelne Partei genau erhalten wird. Doch ist die Prognose, dass die letzten Umfrageergebnisse dem Wahlergebnis relativ nahe kommen werden, nicht völlig irrational. Daher gibt es im Grunde nur zwei Möglichkeiten: entweder die aktuelle Regierung macht weiter oder die SPD wagt es und regiert zusammen mit den Linken.
    Da die Linken aber wohl mehr Stimmen als die SPD erhalten wird, kann man letzteres wohl ausschließen, da Herr Bullerjahn eine ganz klare, „einleuchtende“ Strategie fährt: Kein linker Ministerpräsident mit Hilfe der SPD. (siehe:
    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1285306647595&calledPageId=987490165154)
    So scheinen SPD und CDU weiterregieren zu wollen, daher tut keiner dem anderen unnötig weh. Aber das ist selbstverständlich nur eine Vermutung, vielleicht kommt doch alles ganz anders.

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