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27. Feb 2018

Die Sozialstruktur des Deutschen Bundestages – grafisch spannend umgesetzt

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Repräsentation hat viele Gesichter – und die politikwissenschaftliche Repräsentationsforschung beschäftigt sich mit ihnen allen. Mit Ernst Fraenkel kann man Repräsentation wie folgt definieren: „Repräsentation ist die rechtlich autorisierte Ausübung von Herrschaftsfunktionen durch verfassungsmäßig bestellte, im Namen des Volkes, jedoch ohne dessen bindenden Auftrag handelnde Organe eines Staates oder sonstigen Trägers öffentlicher Gewalt, die ihre Autorität mittelbar oder unmittelbar vom Volk ableiten und mit dem Anspruch legitimieren, dem Gesamtinteresse des Volkes zu dienen und dergestalt dessen wahren Willen zu vollziehen.“ Eine Dimension von Repräsentation ist nach Hanna F. Pitkin die deskriptive Repräsentation, also die Repräsentation der Repräsentierten durch ihnen ähnliche Repräsentanten. Dieser Dimension nach ist offensichtlich: der Bundestag benötigt mehr sehr junge und mehr sehr alte Abgeordnete sowie mehr Frauen, Unternehmer und Selbständige. In einer umfangreichen Datenanalyse hat ein Redaktionsteam der Süddeutschen Zeituzng die Sozialstruktur des Deutschen Bundestags untersucht. Die umfangreiche Analyse der SZ ist hier abzurufen.

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