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11. Juli 2016

Vorankündigung: 14. Internationale Konferenz für Politische Kommunikation

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Einer der Höhepunkte der politik- und medienwissenschaftlichen Kommunikationsforschung ist die stets im Herbst stattfindende Internationale Konferenz für politische Kommunikation der Konrad-Adenauer-Stiftung. In diesem Jahr findet sie bereits zum 14. Mal statt, und zwar am 9. und 10. Oktober 2016 in Berlin. Noch steht der Ablauf der Konferenz nicht endgültig fest (Details gibt es in einigen Wochen hier), aber geplant sind die folgenden Programmpunkte:
=> Globaler Populismus? Einblicke in Kampagnen in den USA, Österreich und Frankreich – und natürlich #brexit;
=> Wissenschaft oder Bauchgefühl? Von Wirkungsstudien bis Nudging in Kampagnen und Politik; sowie
=> Hoher Aufwand und hohe Erwartungen? Mobilisierung in Kampagnen.
Zugesagt haben bereits die folgenden Referenten:
Scott Goodstein, Revolution Messaging, Digital-Kampagne von Bernie Sanders;
Tim Miller, Ex-Kommunikationschef von Jeb Bush und Adviser des „Anti-Trump“-PAC „Our Principles“;
Prof. Dr. Markus Rhomberg, Professor für Politische Kommunikation an der Zeppelin Universität;
Jérôme Grand d’Esnon, Chef der Vorwahlkampagne von Bruno Le Maire;
Glenn Thrush, Journalist bei Politico (USA) und „Podcaster“ (Off Message);
Prof. Daniel Kreiss, University of North Carolina – Chapel Hill; sowie
Dr. Andreas Jungherr, Juniorprofessur für “Social Science Data Collection and Analysis” an der Universität Konstanz.

11. Juli 2016

Lektüretipp: „Experiment Einheit“

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Im Jahre 2015 – also genau 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands – richteten das Zentrum für Zeithistorische Forschung und das Deutsche Historische Museum gemeinsam die Ausstellung »Alltag Einheit. Portrait einer Übergangsgesellschaft« aus. Aus dieser Ausstellung ist eine Sammlung von Essays hervorgegangen, die aus unterschiedlichen Perspektiven und in der Verschränkung von zeitgenössischer Erfahrung und zeitgeschichtlicher Distanz auf die Geschichte der deutschen Einigung seit 1990 blicken. In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung wird das Buch rezensiert, und zwar hier. Details zum Buch finden sich auf der Webseite des Wallstein-Verlags.

Martin Sabrow/Alexander Koch (Hrsg.): „Experiment Einheit. Zeithistorische Essays“, Wallstein-Verlag Göttingen, 2015, 168 Seiten, 16,00 Euro (E-Book: 12,99 Euro).

11. Juli 2016

TV-Tipp: Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen

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Medien und ihrer Berichterstattung wird, nicht nur in Deutschland, zunehmend mit Misstrauen begegnet – auch abseits von „Lügenpresse“-Vorwürfen. In der ARD läuft heute abend eine Dokumentation zum Thema, in der prominente Journalisten, aber auch Medienwissenschaftler zu Wort kommen. Im Kern geht es um die Frage, wie Medien Vertrauen (zurück)gewinnen können. Hintergründe zur Dokumentation gibt es hier. Besprechungen der Seundung finden sich hier und hier.

„Vertrauen verspielt? – Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen“, Film von Sinje Stadtlich und Bastian Berbner, ARD, 11. Juli 2016, 23:00 Uhr, 45 Minuten.

11. Juli 2016

Überarbeitetes Anmeldeformular für Abschlussarbeiten

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Zur Anmeldung von Bachelor- und Masterarbeiten steht auf den Seiten des Prüfungsamtes der Philosophischen Fakultät I ab sofort ein überarbeitetes Formular zum Download bereit. Sie finden es bei Bedarf hier.

7. Juli 2016

Jetzt im Handel: ZEIT Campus Ratgeber zum Masterstudium 2016

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In diesen Tagen erscheint die neue Ausgabe des von der Wochenzeitung DIE ZEIT herausgegebenen Ratgebers Masterstudium 2016. Neben einer Übersicht über die diversen Studienmöglichkeiten in Deutschland bietet das Heft zahlreiche weitere Artikel rund um das Masterstudium. Details gibt es hier.

6. Juli 2016

Neuerscheinung: „Medienkanzler“ von Thomas Birkner

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Von Gerhard Schröder ist der Ausspruch überliefert, alles was er zum Regieren benötige sei „Bild, BamS und Glotze“. Nicht zufällig widmete ihm der Journalist und spätere Pressesprecher Richard Meng im Jahre 2002 ein Buch mit dem Titel „Medienkanzler“. Thomas Birkner hat kürzlich ein sehr viel umfangreicheres Buch herausgegeben, das jeden Kanzler als Medienkanzler beschreibt. Anhand der Amtsinhaber von Konrad Adenauer bis zu Angela Merkel wird in diesem Buch untersucht, wie sich die Medienstrategie des jeweiligen Bundeskanzlers und der Bundeskanzlerin sowie das Wechselspiel von Politik und Medien im Wandel der Zeit gestaltet. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert und verschiedene Phasen der Medialisierung der Politik herausgearbeitet. Details zum Buch gibt es hier. Das Buch steht in unserer Bibliothek als elektronische Version zur Verfügung.

Thomas Birkner (Hrsg.): „Medienkanzler. Politische Kommunikation in der Kanzlerdemokratie“, Wiesbaden: VS Springer Verlag, 2016, 302 Seiten, 49,99 Euro.

5. Juli 2016

Filmvorführung am 8. Juli 2016: „Mustang“

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Am 8. Juli 2016 wird um 18 Uhr im Hörsaal II auf dem Steintorcampus der Film „Mustang“ gezeigt, welcher das Thema Frauenrechte in der Türkei aufgreift. Der Film wurde im Jahre 2015 als französischer Beitrag für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert, außerdem war er für einen Golden Globe Award nominiert. Nach der Filmvorführung wird es die Möglichkeit geben, zum Thema des Films, aber auch zu weiteren Sachverhalten wie der Rolle der Türkei in der Flüchtlingspolitik, ihrer Beziehung zur Europäischen Union und der Armenien-Resolution des Bundestages, mit Arne Lietz, dem Europaabgeordneten für Sachsen-Anhalt, und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Christoph Bergner zu diskutieren. Organisiert wird die Veranstaltung von der Hochschulgruppe Vereinte Nationen und dem Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

4. Juli 2016

Neue Studie zum bundesdeutschen Wohlfahrtsstaat

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Wie schätzen die Bundesbürger den deutschen Wohlfahrtsstaat in Bezug auf seinen Umfang und seine Leistungsfähigkeit ein? Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist diesen Fragen in einer groß angelegten Studie nachgegangen. Dazu wurden etwa 2000 Wahlberechtigte ab 18 Jahren zu ihren reformpolitisch relevanten Präferenzen und Einstellungen befragt. Die wichtigsten fünf Ergebnisse der Studie lauten wie folgt: 82 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die soziale Ungleichheit in Deutschland mittlerweile ein zu hohes Ausmaß angenommen hat. Die vollständige Gleichstellung von Mann und Frau sowie der effiziente Ausbau von wohlfahrtsstaatlichen Humandienstleistungen werden von der Bevölkerung als Prioritäten für die Reformpolitik genannt. Die Kerninstitutionen des deutschen Sozialstaats, die Sozialversicherungen, erfahren nach wie vor hohen Zuspruch in der Bevölkerung. Die Verantwortung für eine adäquate Absicherung des Lebensstandards bei gesundheitlichen und sozialen Risiken liegt nach Überzeugung einer großen Mehrheit noch immer beim Staat. Zur Finanzierung des gewünschten Leistungsniveaus finden höhere Steuern auf Erbschaften, für Unternehmen und auf Vermögenswerte hohen Zuspruch. Highlights der Studie sowie deren Volltext finden sich bei Interesse hier.

4. Juli 2016

Drei Jahre im Deutschen Bundestag: Karamba Diaby im Porträt

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Als Karamba Diaby im September 2013 als erster in Afrika geborener Abgeordneter in den Deutschen Bundestag einzog, galt er noch ein Exot. Nach drei Jahren parlamentarischer Arbeit in Berlin und vor Ort im Wahlkreis Halle (Saale) hat sich das geändert. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit schildert Diaby in einem Porträt der Magdeburger Volksstimme, und zwar hier.

27. Juni 2016

Ausgabe 2/2016 der ZParl im Druck

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Noch befindet sie sich im Druck, doch in wenigen Tagen wird sie auf dem Weg zu Abonnenten und Bibliotheken sein: die Anfang Juli erscheinende Ausgabe 2/2016 der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl). Im aktuellen Heft finden sich eine Untersuchung der Wählerschaft der AfD, eine qualitative Analyse der deutschen Wahlprogramme zur Europawahl 2014 („Facetten des Euroskeptizismus“), ein Beitrag zur politischen Beteiligung junger Erwachsener (offline und online), die Vorstellung eines neues Bundestagswahlrechtes bzw. der Vorschlag einer Präferenzwahl in Mehrpersonen-Wahlkreisen sowie eine aktuelle Übersicht zu den aktuellen Parteimitgliederzahlen des Jahres 2015. Darüber hinaus werden im Literaturteil Neuerscheinungen zum Verhältnis von Medien und Politik, zur Rolle des Bundesverfassungsgerichts, zu Leben und politischem Wirken Gerhard Schröders sowie zur bisherigen Amtszeit von Präsident Obama besprochen.
Wer nun Interesse hat, die Zeitschrift im Rahmen eines Abonnements zu beziehen, sollte mal hier schauen.


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