Bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 13. März 2016 sind es noch knapp sechs Monate, und nach längerer Zeit ohne genauere Zahlen gibt es in dieser Woche aktuelle Daten zum möglichen Wahlausgang. Eine Umfrage im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks hat ergeben, dass – Überraschung! – nach wie vor alles offen ist. Die Details gibt es hier. Wir werden den Wahlkampf und die Wahl in den nächsten Monaten auch hier auf der Seite intensiv begleiten.
15. Sep. 2015
Nächste Sprechstunde am 22. September 2015
Zur Erinnerung: die nächste Sprechstunde findet statt am 22. September 2015 zwischen 11 und 13 Uhr. Sie finden mich in meinem neuen Büro auf dem Steintor-Campus, Raum E.27.0. Herzliche Einladung!
10. Sep. 2015
Neuerscheinung: „Einladung zur Politikwissenschaft“
An Einführungen in die Politikwissenschaft herrscht im deutschen Verlagswesen wahrlich kein Mangel, verwiesen sei etwa auf die Werke von Thöndl, Lauth/Wagner, Bernauer/Jahn oder Pelinka/Varwick. Kürzlich ist eine weitere Einführung hinzukommen, nämlich eine „Einladung zur Politikwissenschaft“. Laut Verlagswebseite richtet sich das Buch insbesondere an Abiturienten und Erstsemester. Das Buch ist ab sofort beim Buchhändler Ihres Vertrauens erhältlich.
Thomas Bernauer/Gabriele Spilker (Hrsg.):
„Einladung zur Politikwissenschaft“, mit Illustrationen von Patrick Widmer, utb-Verlag, Baden-Baden 2015, 183 Seiten, 19,90€, ISBN 978-3-8252-4222-0.
10. Sep. 2015
26. Jahrestag der Gründung des „Neuen Forums“
Heute vor genau 26 Jahren, am 10. September 1989, gründete sich in der damaligen DDR die Oppositionsbewegung „Neues Forum“, die nach eigener Aussage „eine politische Plattform für die ganze DDR“ sein wollte. Anlässlich dieses Jahrestages lohnt ein Blick in die Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“, in der im letzten Jahr ein Aufsatz veröffentlicht wurde, der sich mit der Begriffsgeschichte der friedlichen Revolution in der DDR auseinandersetzt. Die Online-Version des Artikels findet sich hier.
8. Sep. 2015
Neuerscheinung zum Deutschen Bundestag
Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters ist ein neues (oder besser: aktualisiertes) Werk zum Deutschen Bundestag erschienen (herausgegeben vom Bochumer Politikwissenschaftler Uwe Andersen). Wolfgang Ismayr beleuchtet in seinem Beitrag knapp, aber pointiert die Funktionen des Bundestags, seinen Aufbau und und institutionelle Strukturen, zugleich verortet er das Parlament im politischen System der Bundesrepublik und im europäischen Mehrebenensystem. Uwe Andersen beleuchtet anschließend Wahlrecht und Wahlsystem, Bundestagspräsident Norbert Lammert setzt sich mit dem parlamentarischen Alltag und mit Parlamentarismuskritik auseinander. Der Bundestagsabgeordnete Kai Gehring beschreibt in einem kurzweiligen Beitrag seine ersten Schritte im Bundestag.
Uli Schöler und Thomas von Winter stellen danach ausführlich die Wissenschaftliche Dienste des Bundestages vor, Heinrich Oberreuter thematisiert das Verhältnis von Bundestag und Öffentlichkeit. Hildegard Müller, selber ehemalige Bundestagsabgeordnete und danach Staatsministerin im Kanzleramt, erörtert das Verhältnis von Parlament und Interessengruppen. Abschließend beschreibt Sven Vollrath die Mitwirkungsmöglichkeiten des Bundestages in europäischen Fragen sowie die Konsequenzen der oft zitierten „Europäisierung“ für die Arbeit des Bundestages.
Insgesamt handelt es sich bei diesem Werk um ein Taschenbuch, mit dem gut in die Thematik eingeführt wird. Weiterführende Literaturangaben erleichtern die eigene Beschädftigung mit ausgewählten Aspekten des Themas. Kurz: ein Buch, das in keinem Regal von PoWi-Studierenden fehlen sollte. Details zum Buch gibt es hier.
Uwe Andersen (Hrsg.):
„Der Deutsche Bundestag“, Schwalbach/Taunus, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2015, 272 Seiten, 16,80 Euro.
6. Sep. 2015
Bundeszentrale für politische Bildung jetzt auch mit mobilem Angebot
Sie sind unterwegs und wollen unterdessen nicht auf das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung verzichten? Die Inhalte der regulären Internetseite der BpB sind jetzt auch mobil leicht(er) erreichbar. Schauen Sie bei Interesse mal hier.
3. Sep. 2015
Vorankündigung: neue Biografie über Gerhard Schröder kommt am 21. September 2015
Es kommt nicht oft vor, dass ein/e amtierende/r Bundeskanzler/in ein wissenschaftliches Werk über einen der Amtsvorgänger vorstellt. Genau wird aber am 21. September passieren, wenn Angela Merkel in Berlin eine fast tausendseitige Biografie über Gerhard Schröder präsentiert. Geschrieben hat sie der Erlanger Zeithistoriker Gregor Schöllgen. Noch hält sich der Autor öffentlich bedeckt, was die genauen Wertungen und Schwerpunkte des Buches sein werden, aber das ein oder andere hat er im Vorfeld der Veröffentlichung der WELT verraten. Details zum Buch – leider (noch) ohne Leseprobe – finden sich übrigens hier.
2. Sep. 2015
Wenn eine Fußmatte Geschichte schreibt
Der Vorwurf klingt ungeheuerlich: hat eine banale Fußmatte die Oberbürgermeisterwahl in Greifswald entschieden? Zugegeben: diese Matte ist ausgesucht hässlich (siehe Link). Fakt ist, dass die CDU in der Küstenstadt erstmals seit der Wende eine OB-Wahl verloren hat – und hier kommt die Fußmatte ins Spiel. Der Berliner Tagesspiegel hat die Details.
2. Sep. 2015
Die Rolle des Themenfeldes Außenpolitik im Republikanischen Präsidentschaftswahlkampf
Der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf hat längst begonnen, und inzwischen sind nahezu alle Kandidaten durchleuchtet und fast alle Themen breit diskutiert worden. Ein – sagen wir: sehr ausführlicher – aktueller Artikel im Magazin der New York Times thematisiert die Rolle der Außenpolitik in den Fachdiskussionen im Präsidentschaftswahlkampf der Republikanischen Partei. Welche Lehren ziehen die Kandidaten aus dem außenpolitischen Erbe der Administration des letzten Republikanischen Bewohners des Weißen Hauses, George W. Bush? Mit welchen außenpolitischen Positionen könnte man in den Vorwahlen punkten, mit welchen Themen im Hauptwahlkampf? Beides muss ja nicht zwangsläufig identisch sein, wie der erwähnte Artikel des Publizisten Robert Draper hervorhebt. Der Artikel ist bei Interesse hier zu finden.
2. Sep. 2015
Erasmus-Studienplätze zu vergeben
Am Institut für Politikwissenschaft werden auch im nächsten Jahr wieder Studienplätze über das Erasmus-Austauschprogramm angeboten. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Studienorte. Bewerbungsschluss ist der 15. September 2015. Bei Fragen oder weiteren Informationsüwnschen steht Ihnen der Erasmusbeauftragte des Instituts, Johannes Haas, zur Verfügung. Details finden Sie auf der Webseite des Instituts (ganz unten) oder hier. An Johannes Haas ist auch die Bewerbung zu richten (formloses Anschreiben, Lebenslauf, transcript of records aus dem Löwenportal, ggfs. Sprachnachweise und ein Motivationsschreiben von ca. einer Seite) – entweder postalisch oder in einer zusammengefassten Datei per Email.