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8. Juni 2026

Zu Gast im Schwedischen Reichstag

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Zu Besuch im Schwedischen Parlament (Sverige Riksdag) im Riksdagshuset (Reichstagebäude) in Stockholm.

Das Gebäude wurde in den Jahren 1897-1904 von Aron Johansson auf der Insel Helgeandsholmen errichtet, ein Vorentwurf sah eine Kuppel vor, die nicht verwirklicht wurde. Für den Bau wurden 37.000 Kubikmeter Erdreich abgetragen und über 9000 Holzpfähle zur Grundverstärkung geschlagen.

 Der (moderne) Plenarsaal befindet sich seit umfassenden Umbauarbeiten in den Jahren 1980 bis 1983 auf den oberen Etagen des so genannten „West Wings“, dieser Teil des Gebäudes wurde ursprünglich für die Schwedische Reichsbank erbaut (was noch heute im Inneren des Gebäudes erkennbar ist), der „East Wing“ umfasst zahlreiche weitere Räumlichkeiten, etwa für Ausschüsse und Abgeordnete. Mehrere Gebäude in der Nachbarschaft sind durch Brücken und Tunnel vom Parlamentsgebäude aus erreichbar. Derzeit finden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. In unmittelbarer Nachbarschaft des Reichstagsgebäudes befindet sich die historische Stockholmer Altstadt Gamla Stan. Die Fotoreihe zeigt auch den historischen Plenarsaal und einige Impressionen der Gemäldegalerie früherer Parlamentspräsidenten/innen sowie eine Büste des früheren MP Olof Palme.

Seit 1971 ist der schwedische Riksdag ein Ein-Kammer-Parlament und umfasst heute 349 Abgeordnete. Seit Oktober 2022 wird Schweden aus einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung unter der Führung von Ministerpräsident Ulf Kristerson regiert. Das Parlament hat die Regierung stets im Blick: Bild 3 zeigt den Blick von der Plenarsaalebene des Riksdags auf den Gebäudekomplex Rosenbad, die Diensträume des MP befinden sich direkt links neben dem kleinen Balkon.  

Nachfolgend einige Impressionen des Gebäudes und seiner Umgebung.

22. Mai 2026

SHK-Ausschreibung im Lehrbereich „Politische Theorie“

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Im Lehrbereich Politische Theorie unseres Instituts ist die Stelle einer studentischen Hilfskraft (m/w/d) ausgeschrieben. Die detaillierte Ausschreibung ist hier zu finden.

22. Mai 2026

FC Bundestag gewinnt Europameisterschaft der Parlamentsmannschaften

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Am vergangenen Wochenende fand zum 53. Mal die Europameisterschaft der Parlamentsmannschaften statt. Alle zwei Jahre treffen sich dazu Mannschaften verschiedener Parlamente, in diesem Jahr fand das Turnier in Lübeck statt. Nach einem hart erkämpften Unentschieden im entscheidenden Spiel gegen die Mannschaft aus Österreich konnte sich der FC Bundestag, in dem sich Abgeordnete aus den verschiedenen Fraktionen sowie ihre Mitarbeitende zusammengetan haben und der eigenen Angaben zufolge als „Botschafter des Parlaments“ fungiert, nach dem Jahr 2022 erneut den Titel erringen. Mit im Team war auch ein Absolvent der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität (MLU).

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Einige Hintergründe zum Turnier sind hier nachzulesen, die Mannschaft des FC Bundestag ist hier zu finden.

20. Mai 2026

Lektüretipp: „Straße, Platz, Palast“ von Jan-Werner Müller

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In dieser Woche ist das Buch „Straße, Platz, Palast. Zur Architektur demokratischer Räume“ von Jan-Werner Müller erschienen. Im Klappentext heißt es: „Menschen gehen auf die Straße. Die Öffentlichkeit wird als Marktplatz der Ideen beschrieben. Parlamente aus Glas verheißen politische Transparenz: Im Sprechen über Politik greifen wir häufig auf Metaphern aus und Bezüge zu Architektur und Städtebau zurück…Aber gibt es wirklich so etwas wie eine demokratische Architektur?“

Nähere Informationen zum Buch einschließlich einer Leseprobe gibt es hier.

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18. Mai 2026

Neue ZParl 1/2026 erschienen

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In den vergangenen Tagen ist die neue Ausgabe der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) erschienen. In einem ausführlichen Aufsatz befasst sich Thomas von Winter darin mit den normativen Grundlagen und den Entwicklungsphasen der Regulierung des Lobbyings in Deutschland. Niclas Hüttemann und Eric Linhart analysieren die Interessenvermittlung in den Ausschüssen des 19. Deutschen Bundestages („Interessenartikulation in Zeiten von Normalität und Pandemie“).

Die aktuelle Ausgabe der ZParl beinhaltet zudem die Parlaments- und Wahlstatistik für die 16. bis zur (beginnenden) 21. Wahlperiode mit umfangreichen Zahlen, Daten und Fakten, empirische Befunde zur Berufsstruktur des aktuellen Deutschen Bundestages, eine Untersuchung parlamentarischer Untersuchungsausschüsse sowie mehrere Beiträge zu Wahlen auf der kommunalen Politik. Der Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ wird ebenso thematisiert wie das Wahlrecht für Europawahlen. Eine Reihe von Rezensionen aktueller Bücher rundet das Heft ab. Abrufbar ist es im Volltext über unsere Universitätsbibliothek.

12. Mai 2026

TV-Tipp: „Im Maschinenraum der Macht“ (ZDF)

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Passend zum Jahrestag der Aufnahme der Amtsgeschäfte durch die aktuelle Bundesregierung läuft in der ZDF-Mediathek aktuell der Film „Im Maschinenraum der Macht“ von Ben Benthin und Lars Seefeld. Darin berichten sie davon, wie sie als Hauptstadtjournalisten das erste Jahr von Schwarz-Rot erlebt haben. Abzurufen ist der Beitrag hier.

4. Mai 2026

Neue Deutschland-Stipendien

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Zum Wintersemester 2026/2027 vergibt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wieder Deutschlandstipendien. Das Onlineportal ist vom 27. April 2026 (8:00 Uhr) bis zum 1. Juni 2026 (14 Uhr) freigeschaltet. Alle Hintergründe zur Bewerbung sind hier zu finden.

28. Apr. 2026

Zu Gast am Institut für Politikwissenschaft der MLU: Wolfgang Aldag MdL

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Im Aufbaumodul Regierungslehre und Policyforschung am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) durften wir heute Wolfgang Aldag begrüßen. Aldag ist Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt sowie des Halleschen Stadtrates.

Als gebürtiger Baden-Württemberger kam er zu Beginn der 1990er Jahre zum Studium nach Bernburg und machte sich später als Landschaftsarchitekt mit einem eigenen Planungsbüro selbständig. Im Jahre 2014 ergab sich die Gelegenheit, für die Bündnisgrünen erfolgreich für den Stadtrat von Halle (Saale) zu kandidieren, zwei Jahre später erfolgte die Wahl in den Magdeburger Landtag, dem er seitdem angehört.

Im Gespräch mit unseren Studierenden berichtete er von seinem Weg in die Politik, erläuterte, wie (neue) Abgeordnete lernen, zu professionell arbeitenden Abgeordneten zu werden, gab Auskunft über die innerparlamentarische Arbeit und betonte die Wichtigkeit des Wahlkreises für die politische Arbeit. Und natürlich warf der Referent auch den Blick voraus auf die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September 2026.    

Herzlichen Dank für den Besuch im Seminar und für die spannenden Einsichten hinter die Kulissen des politischen Betriebes!

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20. Apr. 2026

Neuerscheinung: Bürgermeister/innen in der Corona-Krise

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Kürzlich ist im Nomos-Verlag das Buch „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Zeiten der Krise“ erschienen, das von unserem früheren Kollegen Jonas Rädel verfasst wurde. Das Werk wurde im vergangenen Jahr als Dissertation am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) angenommen.

In diesem Buch steht die folgende Frage im Mittelpunkt: Wie nehmen Bürgermeister:innen ihre politisch-administrative Führungsrolle wahr? Dazu wurden Bürgermeister:innen kleiner Kommunen in den strukturschwachen Wahlkreisen Hof und Vogtlandkreis im Kontext der Corona-Pandemie befragt. Für die Analyse wurde ein qualitatives Forschungsdesign nach der Grounded-Theory-Methodologie (GTM) verwendet. Als zentrales Ergebnis werden fünf typologische Argumentationsmuster rekonstruiert. Diese zeigen, wie wichtig handlungsfähige Bürgermeister:innen für eine gefestigte Demokratie insgesamt sind.

Das Werk ist für Angehörige der MLU über die Nomos-eLibrary online verfügbar.

16. Apr. 2026

Stellenausschreibung: Bundespräsident (m/w/d) gesucht

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Im Frühjahr des kommenden Jahres wird ein neuer Bundespräsident gewählt – oder eine Bundespräsidentin (derzeit werden bereits einige Namen öffentlich diskutiert). Die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier, der in diesen Tagen im Rahmen seiner Reihe „Ortszeit Deutschland“ sein Büro vorübergehend nach Stralsund an die Ostsee verlagert hat, scheidet dann nach zehn Jahren aus dem Amt. Was aber wird von einem Bundespräsident erwartet? Mit welchen Qualifikationen könnte eine Kandidatur erfolgreich ein? Und wer entscheidet am Ende darüber, wer nächstes Jahr ins Schloss Bellevue einzieht? Der Rechtswissenschaftler Stefan Ulrich Pieper hat für die heutige Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine formelle Stellenausschreibung für das Amt des/der Bundespräsidenten/in (m/w/d) geschrieben. Und Pieper weiß, wovon er spricht: aktuell ist er als außerplanmäßiger Professor an der Universität Münster tätig, war jedoch in den Jahren 2004 bis 2025 Leiter des Referats Verfassung und Recht im Justiziariat des Berliner Bundespräsidialamts.


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