Politik zu erklären ist Marietta Slomkas Beruf. Als Journalistin moderiert sie das heute-journal und weiß, wie es hinter den Kulissen zugeht. In ihrem Buch „Nachts im Kanzleramt“ erklärt sie anhand zahlreicher Beispiele und Geschichten, wie Politik funktioniert. Zudem erläutert sie zentrale „Insiderbegriffe“ wie „checks and balances“, „Aufmerksamkeitsökonomie“, „Flügelkämpfe“ oder „Fundamentalopposition“. Illustriert wird das Buch durch eine Reihe von Cartoons von Mario Lars. Gedacht vor allem für jüngere Leserinnen und Leser, liest man das Buch auch als (erwachsene/r) Politikwissenschaftler/in mit Gewinn. Details zum Buch einschließlich einer Leseprobe gibt es hier.
Die Hochschulen in den neuen Bundesländern sind wichtige Leuchttürme für Wissenschaft und Gesellschaft, auch in Sachsen-Anhalt. Gleichwohl verlassen viele Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss Ostdeutschland. In Sachsen-Anhalt beträgt dieser Wert zwei Drittel aller Studierenden, das entspricht einem Rekordwert in Deutschland. Woran das liegt – und warum manche bewusst vor Ort bleiben, wird in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen hier beleuchtet.
Wer im Vorfeld der nächsten Senatssitzung der MLU am 6. April 2022 eine Petition zur Abwendung der geplanten Kürzungspläne (mehr als zwei Dutzend Professuren, ca. 250 Mitarbeitendenstellen sowie mehrere tausend Studienplätze) unterstützen möchte, kann dies hier tun.
Er galt und gilt als einer der größten Corona-Experten und hat die diesbezügliche öffentliche Diskussion in den vergangenen beiden Jahren maßgeblich mitgeprägt. Seit Dezember 2021 fungiert er nun als Gesundheitsminister der Ampel-Regierung: der SPD-Politiker Karl Lauterbach. Der SPIEGEL-Autor Markus Feldenkirchen hat ihn in den vergangenen Monaten eng begleiten können und hat aus diesen Begegnungen einen Film gemacht. Hintergründe zum Film sind auf SPIEGEL Online nachzulesen.
Im TV wurde der Film bereits gestern abend gezeigt. Zu sehen ist der Beitrag aber nach wie vor in der ARD-Mediathek.
Unter dem Hashtag #IchBinHanna haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Beschäftigte im Wissenschaftsbetrieb der Bundesrepublik auf Initiative von Amrei Bahr, Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon hin über die Herausforderungen ihrer Tätigkeit berichtet. Der Hashtag rührt von einer fiktiven Biologin namens „Hanna“ in einem Video des Forschungsministeriums her, in dem die (vermeintlichen) Vorzüge des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) betont werden und das unbewusst zum Startschuss der #IchBinHanna-Kampagne wurde. Nun haben die drei Iniatoren/innen ein Buch zum Thema vorgelegt. Auf der Webseite des Verlages heißt es dazu: „In ihrer Streitschrift legen die Initiator:innen dar, welche Folgen das ‚WissZeitVG‘ für Forschende und Studierende, aber auch für den Wissenschaftsstandort Deutschland und unsere Gesellschaft insgesamt hat. Sie resümieren die Erfahrungsberichte unter #IchBinHanna und präsentieren ihre Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen in Forschung und Lehre.“ Details zum Buch sind hier zu finden. Wer im Übrigens bis zum Erscheinen des Buchs am 27. März 2022 diesen Tweet von Amrei Bahr retweetet, hat die Chance, eines von fünf Exemplaren zu gewinnen.
Update, 29. März 2022: Johan Schloemann bespricht das Buch heute in der Süddeutschen Zeitung. Nachzulesen ist die Rezension hier.
Die Historikerin Marie-Luise Recker hat kürzlich in ihrem Buch „Parlamentarismus in der Bewährung“ (Droste-Verlag 2021) sieben Jahrzehnte Parlamentsgeschichte am Beispiel des Deutschen Bundestages Revue passieren lassen (wir haben damals hier im Blog auf das Buch hingewiesen). Dabei thematisiert die Autorin die Rolle von Ausschüssen und Fraktionen ebenso sehr wie das Selbstverständnis der Abgeordneten sowie die gesellschaftliche Vernetzung des Parlaments im Kontext des politischen Systems der Bundesrepublik. Inzwischen finden sich auf den Seiten des Portals für Politikwissenschaft eine ausführliche Rezension des Werkes, die hier nachzulesen ist.
Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) sucht für ihre Buchredaktion eine/n Volontär/in (m/w/d). Insbesondere wird er/sie mit der „Schriftenreihe“ und den Reihen „Zeitbilder“ sowie „Pocket“ befasst sein. Die Laufzeit des Volontariats beträgt zwei Jahre, Dienstort ist die Bundesstadt Bonn. Die Details der Ausschreibung sind hier zu finden.
Die aktuell geplanten Kürzungen an der Martin-Luther-Universität (MLU) treffen auch das Institut für Politikwissenschaft: so sollen die Lehrstühle für Regierungslehre und Policyforschung sowie für Politische Theorie miteinander vereinigt werden. Zudem steht die Zusammenlegung des Instituts für Politikwissenschaft mit dem Institut für Soziologie im Raum. Die Kürzungspläne standen auch im Fokus einer außerordentlichen Sitzung des Senats der MLU in der vergangenen Woche, bei der auch Wissenschaftsminister Armin Willingmann anwesend war. Vincent Streichhahn berichtet in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über diese Sitzung (nachzulesen ist der Beitrag hier). Auch der Nachrichtensender MDR Aktuell berichtet in einem Beitrag über die aktuelle Situation an der MLU.
Die Deutsche Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft (DNGPS) veranstaltet im Jahr 2022 ihre Jahresfachtagung zum Thema „Bundestagswahl 2021“. Dafür sind insbesondere Beiträge von Studierenden erwünscht. Hier findet sich ein Call for Papers mit allen wichtigen weiterführenden Informationen.
Es gibt – gerade in sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern – vielfältige Möglichkeiten, während des Studiums ein oder zwei Semester im Ausland zu verbringen. Auch das Institut für Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet zum Beispiel über das Programm ERASMUS+ eine Reihe von Austauschplätzen in diversen europäischen Ländern (eine Übersicht findet sich hier). Auf SPIEGEL Online hat Caroline Becker heute alles Wissenswerte rund um einen Auslandsaufenthalt zusammengestellt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie ein solcher Aufenthalt finanziert werden kann. Abzurufen ist der Beitrag hier.