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12. Juli 2021

Neu: das Social-Media-Dashboard des Tagesspiegels zur Bundestagswahl

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Wie führen die Parteien den diesjährigen Online-Wahlkampf? Welche Rolle spielt die Digitalisierung im Wahlkampf? Und wie positionieren sich die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten auf den diversen sozialen Medienplattformen Facebook, Twitter, Instagram und Youtube? Der Berliner Tagesspiegel startet heute in Zusammenarbeit mit Democracy Reporting International ein Social-Media-Dashboard rund um die Online-Aktivitäten von Parteien und ihren Kandidatinnen und Kandidaten. Mithilfe automatischer Datenabfragen und Analysen wird beobachtet, wie die Parteien dieses Jahr ihren Wahlkampf auf Social Media führen, welche Plattformen sie bedienen, wie viel Resonanz und welche Reaktionen sie damit hervorrufen bzw. welche Kampagnen sie fahren. Bereits online ist Teil 1 („Die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten“). Abzurufen sind die bereits jetzt vielfältigen empirischen Befunde, die in Zukunft sicherlich für zahlreiche politikwissenschaftliche Haus- und Abschlussarbeiten genutzt werden können, hier.

12. Juli 2021

Neues APuZ-Heft: „9/11“

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Die Terroranschläge auf das New Yorker World Trade Center sowie das Pentagon in Washington DC jähren sich im kommenden September bereits zum 20. Mal (und ich weiß noch genau, wo ich am frühen Nachmittag des besagten 11. Septembers 2001 war…). Heute ist zu genau diesem Thema die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Einleitend präsentiert Carola Dietze Überlegungen zu zeitgenössischen Deutungen des 11. September 2011. Stefan Weidner beschäftigt sich darüber hinaus mit 9/11 und dem Ende „des Westens“. Hendrik Hegemann diskutiert Freiheit und Sicherheit in liberalen Demokratien nach 9/11, während Rolf Tophoven den islamistischen Terror nach 9/11 aufgreift. Max Bergmann und James Lamond werfen einen Blick auf die Zukunft der US-amerikanischen Außenpolitik („Das Ende der 9/11-Ära“), und zwei Beiträge thematisieren schließlich die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sowie „Afghanistan 2001 bis 2021“. Das Heft kann hier elektronisch im Volltext abgerufen werden.

12. Juli 2021

Karamba Diaby MdB zu Gast am Institut für Politikwissenschaft der MLU

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Am 6. Juli 2021 besuchte der Hallesche Bundestagsabgeordnete Dr. Karamba Diaby im Aufbaumodul Regierungslehre das Seminar von Dr. Michael Kolkmann zu Bundestagswahlen. Naturgemäß stand der beginnende Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 und damit die Rolle der Spitzenkandidierenden, die inhaltliche Positionierung der politischen Parteien sowie mögliche Wahlkampfstrategien im Mittelpunkt der Diskussion. Aber auch die tägliche Arbeit eines Bundesabgeordneten zwischen Ausschuss, Fraktion und Plenum sowie die unterschiedlichen Herausforderungen der Arbeit in Berlin und im Wahlkreis kamen zur Sprache. Die Veranstaltung fand Pandemie-bedingt in einem virtuellen Format statt.

12. Juli 2021

53 Parteien zur #btw21 zugelassen

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Insgesamt 88 Parteien hatten in den vergangenen Monaten dem Bundeswahlleiter angezeigt, dass sie im Herbst bei der Bundestagswahl antreten wollen. Inzwischen ist klar: 53 davon sind tatsächlich zur Wahl zugelassen worden. Neben den momentan im Parlament vertretenen Parteien handelt es sich dabei um so illustre Parteien wie die „Bergpartei. Die Überpartei“, die Partei für Gesundheitsforschung (die bereits im Juni zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt angetreten war), der Südschleswigsche Wählerverband SSW (der bereits im ersten Bundestag mit einem Mandat vertreten war) sowie „Die Urbane. Eine Hip-Hop-Partei“. In der politikwissenschaftlichen Forschung ist die Beschäftigung mit solchen Klein- und Kleinstparteien bislang überschaubar ausgefallen. Dabei wäre es sicherlich spannend, sich mit den spezifischen Herausforderungen auseinanderzusetzen, mit denen diese Partei in der täglichen Arbeit und in der öffentlichen Wahrnehmung konfrontiert sind. Und natürlich ist die Frage spannend, was Wählerinnen und Wähler dazu treibt, eine solche Partei, die in der Regel keinerlei Chance auf einen Einzug in den Bundestag hat, zu wählen. Weitere Informationen zum Thema finden sich heute in einem Artikel von Felix Huesmann und Jens Strube vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (hier).

7. Juli 2021

ZParl 2/2021 erschienen

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In diesen Tagen erscheint die Ausgabe 2/2021 der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl). Darin findet sich eine ganze Reihe von Beiträgen zum politischen System der Vereinigten Staaten. Im einzelnen thematisieren die Artikel zum Beispiel die amerikanischen Kongress- wie die Präsidentschaftswahlen aus dem November 2020, es wird eine 100-Tages-Bilanz der Biden-Regierung gezogen, zudem wird der aktuelle Zustand der Republikanischen Partei diskutiert sowie zentrale Demokratieprobleme bzw. -reformen in den USA in den Blick genommen. Darüber hinaus präsentiert Oskar Niedermayer wie stets einmal jährlich die jüngsten Zahlen zu Parteimitgliedschaften in Deutschland. Abgerundet wird das Heft durch mehrere Rezensionen einschlägiger und neu erschienener Bücher. Über die Bibliothek der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bzw. die E-Bibliothek des NOMOS-Verlages ist das Heft bereits jetzt in elektronischer Form abrufbar.

5. Juli 2021

Landtag LSA vor der Konstituierung

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Am morgigen Dienstag konstituiert sich der achte Landtag von Sachsen-Anhalt (Details zur Sitzung hier). Wer der Arbeit des Landtags bzw. seiner Mitglieder in den kommenden fünf Jahren folgen möchte, findet hier eine Liste aller Abgeordneten auf Twitter (dort vertreten sind immerhin 66 Prozent aller Landtagsmitglieder). Traditionell schlägt die größte Fraktion im Parlament den Parlamentspräsidenten vor. Vor wenigen Tagen hat sich der bisherige Kulturstaatssekretär Gunnar Schellenberger in einer fraktionsinternen Abstimmung durchgesetzt und wird daher von der größen Fraktion CDU als Landtagspräsident vorgeschlagen.

2. Juli 2021

Neuerscheinung zu Koalitionsverhandlungen

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Sie zählen zu den entscheidenden Bestimmungsfaktoren bei einer jeden Regierungsbildung, jedenfalls in den (meisten) politischen Systemen mit Verhältniswahlrecht: Koalitionsverhandlungen. Dabei haben sie sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Mehr Personen brauchen mehr Zeit für mehr Inhalt. Was sind die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung? Das Berliner Institut für Parlamentarismusforschung (IParl) hat in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Veränderungsprozesse bei der Koalitionsbildung näher untersucht und dabei auch das Spannungsverhältnis von Fraktion und Partei sowie Bund und Ländern in den Blick genommen. Abzurufen ist die Studie hier.

2. Juli 2021

„Academic Bike Challenge“ endet

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Den gesamten Juni 2021 über fand die diesjährige „Academic Bike Challenge“ statt, bei der Hochschulangehörige, Studierende und Dozierende gleichermaßen, möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad sammeln sollen. Dafür bot sich natürlich der Weg zur Arbeit bzw. zur Uni an, aber alle in der Freizeit gesammelten Kilometer zählten ebenfalls. Für die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) gingen unter dem Hashtag #MLUAufsRad mehr als 250 MLU-Angehörige an den Start und kamen in der Endabrechnung auf insgesamt 40.492,9 Kilometer. Das ist aktuell Rang fünf in der Gesamtwertung aller teilnehmenden Hochschulen (an einigen Unis steht der Aktionszeitraum noch aus). Die Hobbyradlergruppe POWIGANG ist mit acht Teammitgliedern auf insgesamt 2.125 Kilometer gekommen und errang damit MLU-intern Platz drei. Herzlichen Glückwunsch!:) Mehr zur Aktion lesen Sie hier.

1. Juli 2021

Vorschau: DVPW-Kongress 2021

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Unter dem Motto „Wir haben die Wahl! Politik in Zeiten von Unsicherheit und Autokratisierung“ findet vom 14. bis zum 16. September 2021 der 28. Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) statt. Heute ist das vorläufige Programm veröffentlicht worden. Das Programm sowie die Anmelde- bzw. Teilnahmemodalitäten sind hier zu finden.

27. Juni 2021

Neuerscheinung bei der BpB: „(Ost)Deutschlands Weg“

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In Kürze wird bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) das von Sascha-Ilko Kowalczuk u. a. herausgegebene zweibändige Werk „(Ost)Deutschlands Weg“ veröffentlicht. Auf der Seite der BpB heißt es: „In diesem Doppelband analysieren und reflektieren 90 sachkundige Autor*innen den konfliktreichen deutschen Transformationsprozess, insbesondere im Osten der Bundesrepublik und geben zugleich einen Überblick über den aktuellen Stand der Deutschland-Forschung. Die Grundfragen: Was wurde nach über 30 Jahren mühevollen Zusammenwachsens erreicht, was ist gescheitert, was bleibt dringend noch zu tun? Und was hat Corona zusätzlich erschwert?“ Nähere Informationen zum Band sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie hier.


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