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20. Juni 2021

Pläne für ein „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ vorgestellt

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Es soll Begegnungsstätte und Wissenschaftszentrum zugleich sein: das „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“, für das in den vergangenen Tagen der frühere Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, der in den Jahren 2019 und 2020 die Einheitskommission der Bundesregierung leitete, nähere Pläne vorstellte. Es soll, heißt es bei der Süddeutschen Zeitung, „zur Versöhnung zwischen Ost und West beitragen, den teilweise hochproblematischen Prozess der deutschen Einheit aufarbeiten, aber auch persönliche Erfahrungen und Verwundungen in post-sozialistischen Transformationsgesellschaften in einem gesamteuropäischen Kontext beleuchten“. Über die Förderung des Vorhabens wird aller Voraussicht nach am 7. Juli 2021 das Bundeskabinett entscheiden. Einige Hintergründe zum Thema sind hier nachzulesen.

20. Juni 2021

„Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in Berlin vor der Eröffnung

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In gleich mehreren Lehrveranstaltungen dieses Semesters beschäftigen wir uns mit Fragen der Geschichts- und Vergangenheitspolitik sowie der Erinnerungskultur. Passend zum Gegenstandsbereich dieser Seminare eröffnet am 23. Juni 2021 in Berlin das „Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung“. Es blickt auf eine vieldiskutierte und kontroverse Gründungsgeschichte zurück und soll zu einem „einzigartige[n] Lern- und Erinnerungsort zu Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart“ (Homepage) werden.

Hintergründe zu Geschichte und Arbeit des Zentrums finden Sie hier und hier. Die Homepage des Zentrums ist hier abrufbar.

20. Juni 2021

Film-Präsentation: „Consequences“

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Am Mittwoch, den 23. Juni 2021 zeigen die Jungen Europäischen Föderalisten Sachsen-Anhalt (JEF LSA) via ZOOM den Film „Consequences“ des slowenischen Regisseurs Darko Štante. „Consequences“ ist einer der ersten slowenischen Filme mit einem queeren Protagonisten. In dem Film geht es um den Unruhestifter Andrej, der zur “sozialen Besserung” in ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche kommt. Dort verliebt er sich in den Anführer Želijko. Dier Film wird im slowenischen Original mit englischen Untertiteln präsentiert. An die Filmpräsentation schließt sich ein Gespräch mit dem Regisseur an. Für die Veranstaltung anmelden kann man sich hier.

14. Juni 2021

Zur Rolle der Umfragen bei der Landtagswahl Sachsen-Amhalt

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Seit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni 2021 wird viel über die Rolle und die Auswirkungen der Umfragen in den Tagen vor der Wahl diskutiert. Nicht nur lagen viele davon verhältnismäßig weit vom endgültigen Ergebnis entfernt, sie könnten auch das Wahlverhalten einiger Wählerinnen und Wähler beeinflusst haben (wir sprachen in der vergangenen Woche in mehreren Lehrveranstaltungen darüber…).

Christian Endt hat sich auf ZEIT Online einige Gedanken zu diesem Thema gemacht. Sie finden seine Analyse bei Interesse hier.

10. Juni 2021

30 Jahre erste freie Volkskammerwahl: Online-Veranstaltung am 16. Juni 2021

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Am 16. Juni 2021 um 18 Uhr erinnert die Konrad-Adenauer-Stiftung mit einem Online-Live-Event auf www.kas.de an die erste freie Wahl in der DDR. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird den Festvortrag halten. Die historische Einordnung der Ereignisse übernehmen Bettina Tüffers und Horst Möller, beide von der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KGParl). Details zum Veranstaltungsprogramm finden sich hier.

8. Juni 2021

KAS-Analyse zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erschienen

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Soeben ist die von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) erstellte Analyse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vom 6. Juni 2021 erschienen. Darin finden sich zahlreiche Zahlen, Daten und Fakten zum konkreten Wahlergebnis. Die Analyse kann hier heruntergeladen werden. Einen Kurzbericht zur erwähnten Wahl hat auch die Heinrich-Böll-Stiftung publiziert, er ist hier zu finden.

7. Juni 2021

Grimme-Preis-Nominierung für „Halle nach dem Anschlag“

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Der Podcast “Halle nach dem Anschlag” ist für den Grimme Online Award 2021 in der Kategorie „Information“ nominiert. Das Format ist eine Produktion von Radio Corax in Kooperation mit “Halle gegen Rechts”, ein Bündnis für Zivilcourage, und dem AK Protest im Stura der MLU Halle. Im Interview sprechen Christina Brinkmann und Valentin Hacken über journalistische und persönliche Herausforderungen bei der Prozessbeobachtung und über die besondere Rolle der Richterin und der Betroffenen im Prozess. Nachzulesen ist das Gespräch hier. Am 17. Juni 2021 findet die Verkündung der Gewinner/innen statt (nähere Infos zum Livestream der Veranstaltung hier).

7. Juni 2021

Einige Anmerkungen zur Landtagswahl vom 6. Juni 2021

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Die gestrige Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist wohl mit einem anderen Ergebnis zu Ende gegangen als von vielen Beobachterinnen und Beobachtern erwartet. Lag die Union in den Umfragen der vergangenen Wochen zwischen 25 und 29 Prozent, so ist ihr mit knapp 37 Prozent ein Wahltriumph gelungen. Zwei Gründe scheinen – vor allem – dafür verantwortlich zu sein: eine starke Personalisierung sowie eine Polarisierung an der Spitze des Parteienwettbewerbs. 82 Prozent der Menschen in Sachsen-Anhalt gaben zur Wahl in einer Umfrage an, mit der Art und Weise, wie Reiner Haseloff den „Job“ des Ministerpräsidenten mache, eher zufrieden zu sein. Die Strategie der Union zielte mit Slogans wie „Jetzt ist nicht die Zeit für Experimente“ und „Der Richtige in schwierigen Zeiten“ auf Haseloff als populären Ministerpräsidenten ab. Vergangene Landtagswahlen, etwa bei Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz, Dietmar Woidke in Brandenburg oder Michael Kretschmer in Sachsen, haben diesen Trend angedeutet: in den Tagen vor der Wahl scheint sich das Interesse der Öffentlichkeit und der Wählerschaft auf die Person des/der Regierungschefs/in zu fokussieren. Der Popularitätsgewinn Haseloffs schlug sogar auf die Erststimmenverteilung in den Wahlkreisen durch: so konnte die CDU mit der Ausnahme Zeitz sämtliche Wahlkreise gewinnen (bei der Wahl von 2016 gewannn die AfD noch 15 Direktmandate). Hinzu kam die Tatsache, dass mit Bezug auf die Umfragen lange von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfD auszugehen war. Schaut man auf die Wählerwanderungen, so hat die Union nenennswert Wählerinnen und Wähler von SPD, FDP und sogar der Linkspartei gewinnen können. Außerdem konnte sie zahlreiche Nichtwähler überzeugen, dieses Mal ihr Kreuz bei der Union zu machen.

Koalitionstechnisch hat Reiner Haseloff nunmehr die Qual der Wahl: mit einer Stimme Mehrheit könnte es im Landtag für eine Zweierkoalition aus CDU und SPD reichen (und die Vergangenheit zeigt, dass knappe Mehrheiten disziplinieren). Deutlich komfortabler sähen die Mehrheitsverhältnisse für eine Fortsetzung der Keniakoalition (CDU, SPD, Grüne) sowie für eine Deutschlandkoalition (CDU, SPD, FDP) oder eine Jamaikakoalition (CDU, Grüne, FDP) aus. Haseloff kann sich mit Blick auf die Koalitionsgespräche Zeit lassen (auch wenn etwa mit Blick auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie und der absehbaren schwierigen Haushaltslage große Herausforderungen auf die neue Landesregierung warten): der Passus der Landesverfassung, nach dem die Wahl des Ministerpräsidenten innerhalb von 14 Tagen nach dem Wahltag zu erfolgen hat, wurde im vergangenenen Herbst aus der Landesverfassung gestrichen. Am Ende – darauf hat sich die Union vor dem Wahlkampf intern verständigt – muss so oder so ein Mitgliederentscheid einen möglichen Koalitionsvertrag bestätigen. Heute abend tagt der Landesvorstand der Partei, am morgigen Dienstag konstituiert sich die Fraktion. In den nächsten Tagen wird man sicherlich klarer sehen, mit welcher Partei bzw. mit welchen Parteien Reiner Haseloff Gespräche über eine Regierungsbildung führen wird. Wir werden diesen Prozess natürlich auch hier im Blog begleiten. Wer ein bißchen in den konkreten Ergebnissen der Landtagswahl stöbern möchte, ist hier und hier bestens bedient. Eine Übersicht aller gewählten Abgeordneten der achten Wahlperiode ist hier nachzulesen. Und das Cover des Tages stammt – wie so oft – von der TAZ.

5. Juni 2021

Vor der Landtagswahl…

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Am morgigen Sonntag, den 6. Juni 2021, wird der achte Landtag von Sachsen-Anhalt gewählt. In den vergangenen Tagen ist über die Wahl sowie deren mögliche Konsequenzen medial breit berichtet worden (selbst die New York Times schaute auf Sachsen-Anhalt). Der MDR wird morgen abend anhand automatisierter Webseiten sehr zügig die Ergebnisse aus den 41 Wahlkreisen sowie 219 Gemeinden veröffentlichen können (warum und wie das geht, ist hier nachzulesen). Die wichtigsten Fragen rund um die Wahl werden hier beantwortet. Auf welche Art und Weise die 18-Uhr-Prognose der Meinungsforschungsinstitute zustande kommt und inwiefern auch die (in Corona-Zeiten deutlich größere Zahl von) Briefwahlstimmen eingerechnet werden (können), ist hier zusammengefasst. Michael Bartsch hat für die TAZ die vergangenen fünf Jahre der Kenia-Koalition Revue passieren lassen (hier). Und die Mitteldeutsche Zeitung aus Halle hat ihre jüngste Berichterstattung zur Wahl hier gebündelt.

2. Juni 2021

Ein Blick in die aktuelle Rednerstatistik des Deutschen Bundestages

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Der Deutsche Bundestag wird bis zur Bundestagswahl im September nur noch wenige Sitzungstage abhalten. Daher lohnt aktuell ein Blick in die Rednerstatistik der laufenden Wahlperiode. Spitzenreiter ist (erneut) Volker Ullrich (CSU), der auf sagenhafte 165 Reden kommt. Andere Abgeordnete haben gar nicht oder nur sehr selten geredet. Warum Angel Merkel in dieser Statistik mit null Reden verzeichnet ist und warum auch Fraktionsvorsitzende nicht zu den Vielrednern gehören, ist in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung einschließlich vieler Zahlen, Daten und Fakten nachzulesen. Online ist der Artikel hier zu finden.


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