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Film „Die Gew√§hlten“ jetzt auch in Halle im Kino

Bundestagswahl 2009, Bundestagswahl 2013, Innenpolitik

Die Hallenser Regisseurin Nancy Brandt war mit ihrem Film „Die Gew√§hlten“ im November 2015 zu Gast an der Martin-Luther-Universit√§t Halle-Wittenberg. Allen, die den Film damals nicht sehen konnten, sei empfohlen, sich die Gelegenheit dieses Mal nicht entgehen zu lassen, denn im M√§rz 2016 wird der Film im Luchs-Kino Halle gezeigt, und zwar am Samstag, den 5. M√§rz, um 16 Uhr, am Sonntag, den 6. M√§rz, um 15.45 Uhr (mit Publikumsgespr√§ch) sowie am Samstag, den 12. M√§rz, um 16.45 Uhr.
Zum Inhalt des Films:
2009 treten sie ihre erste Legislatur im deutschen Bundestag an: f√ľnf junge Menschen aus verschiedenen politischen Parteien: eine Physikerin aus Leipzig (SPD), eine Pianistin aus Ingolstadt (B90/Die Gr√ľnen), ein Architekt aus Forchheim (FDP), ein Rechtsanwalt aus Ludwigsburg (CDU) und ein Jurist aus Oberhausen (Die Linke). Daniela Kolbe m√∂chte die Welt gern gerechter machen, Agnes Krumwiede k√§mpft f√ľr mehr Wertsch√§tzung der Kultur in der Gesellschaft. Sebastian K√∂rber setzt sich in seinem Wahlkreis f√ľr einen barrierefreien Bahnhof ein, und Steffen Bilger will Bezirksvorsitzender der CDU Nordw√ľrttemberg werden. Niema Movassat ist vor allem die au√üerparlamentarische Arbeit wichtig. So unterschiedlich ihr Umgang mit dem parlamentarischen System und ihrer Partei auch sein mag, alle f√ľnf eint eine Herausforderung: Sie haben vier Jahre Zeit, um sich und anderen zu beweisen, dass sie in der Politik etwas erreichen k√∂nnen. Und am Ende steht f√ľr alle die Frage: Wird man wiedergew√§hlt? ‚ÄěDie Gew√§hlten‚Äú begleitet die f√ľnf Protagonisten √ľber die ganze Legislatur hinweg in ihrem Alltag, nimmt an pers√∂nlichen Triumphen und Niederschl√§gen teil und geht der Frage nach: Wird die Arbeit im Bundestag die f√ľnf Nachwuchspolitiker beruflich und privat nachhaltig ver√§ndern? K√∂nnen sie tats√§chlich etwas bewirken, ihre Ideen umsetzen? Eine Langzeitbeobachtung √ľber f√ľnf sehr unterschiedliche junge Menschen auf ihrem Weg in die gro√üe Politik.

Weitere Informationen zum Film sind hier zu finden.

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Erinnerung: die Filmvorf√ľhrung „Die Gew√§hlten“

Bundestagswahl 2009, Halle (Saale)

Zur Erinnerung: heute abend findet um 19 Uhr im Audimax die Filmvorf√ľhrung „Die Gew√§hlten“ der Halleschen Filmemacherin Nancy Brandt statt. Details hier.

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DVD-Tipp: „K√§mpfe ums Kanzleramt“

Bundestagswahl 2009, Bundestagswahl 2013, Innenpolitik

Die Bundeszentrale f√ľr politische Bildung hat soeben eine DVD herausgegeben, die nicht nur f√ľr die Teilnehmer unseres „Kanzler“-Seminars im aktuellen Sommersemester interessant sein d√ľrfte, sondern die f√ľr alle Politikinteressierten spannende Geschichten und zahlreiche Originalfilmaufnahmen aus der Geschichte bundesdeutscher Wahlk√§mpfe pr√§sentiert. Auf „K√§mpfe ums Kanzleramt“ l√§sst ARD-Journalist J√∂rg Sch√∂nenborn die zentralen Auseinandersetzungen um das Kanzleramt nochmals Revue passieren – von Konrad Adenauer bis Angela Merkel.
Nähere Informationen sowie einen Trailer gibt es hier.

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Zitat des Tages (14. September 2011)

Bundestagswahl 2009, Innenpolitik

„Wenn Not am Mann ist, dann machen wir es auch selbst.“

Andreas Vo√ükuhle, Pr√§sident des Bundesverfassungsgerichtes (BVG), √ľber die stockenden Beratungen im Deutschen Bundestag √ľber eine Wahlrechtsreform, die aufgrund eines BVG-Urteils bis Juni 2011 h√§tte erfolgen m√ľssen. Quelle: Berliner Zeitung vom 14. September 2011.

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Noch einmal: Zur Reform des Wahlrechts

Bundestagswahl 2009, Innenpolitik

Das Echo ist deutlich: die Frankfurter Allgemeine berichtet von „ver√§rgerten Karlsruher Richtern“, die „missachtet“ werden, die Opposition spricht von „Staatskrise“, und die S√ľddeutsche Zeitung spricht von einer „Schande f√ľr das Parlament“.
Tatsache ist: mit Ablauf des Juni 2011 hat die Bundesrepublik kein g√ľltiges Wahlrecht mehr. Dann ist der Zeitpunkt verstrichen, bis zu dem das Bundesverfassungsgericht im Jahre 2008 dem Gesetzgeber nahe gelegt hat, einen Gesetzesvorschlag zu verabschieden, der das so genannte negative Stimmgewicht verhindert und damit √úberhangmandate wenn schon nicht verhindert, so doch deren Zahl begrenzt. SPIEGEL Online berichtet unter dem Titel „Der Stein der Weisen“ von einem bislang nicht ausreichend ber√ľcksichtigten Ansatz. Was auf dem Spiel steht, erl√§utert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hier.
Update, 25. Juni 2011: Die Koalition scheint sich auf ein neues, verfassungsgemäßes Wahlrecht verständigt zu haben.

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Aktuell: Reform der √úberhangmandate

Bundestagswahl 2009, Innenpolitik

Bis Juni 2011 hat das Bundesverfassungsgericht dem Deutschen Bundestag Zeit gegeben, das aktuell geltende Wahlrecht zu reformieren, um die Problematik der √úberhangmandate zu entsch√§rfen, oder besser: das negative Stimmgewicht (auch bekannt als inverser Erfolgswert) auszuschlie√üen. So w√§re es bei der Bundestagswahl von 2009 tendenziell m√∂glich gewesen, eine parlamentarische Mehrheit zu erzielen, ohne dass sich diese Mehrheit aus dem offiziellen Wahlergebnis ergeben h√§tte – dank der 24 √úberhangmandate f√ľr die Union. Momentan sieht es nicht so aus, als w√ľrde eine gesetzliche Regelung fristgem√§√ü verabschiedet werden k√∂nnen. Das bietet die Gelegenheit, sich des Themas ganz grunds√§tzlich zuzuwenden.
In einem Beitrag f√ľr die Frankfurter Allgemeine Zeitung beleuchtet der fr√ľhere Richter am Bundesverfassungsgericht Ernst Gottfried Mahrenholz die Problematik √úberhangmandate. In der aktuellen Ausgabe der vom Deutschen Bundestag herausgegebenen Zeitung Das Parlament finden sich ebenfalls Informationen zum Thema. Der Bonner Politologe Frank Decker widmet sich ebenfalls dem Thema √úberhangmandate. Dar√ľber hinaus ist dort ein Interview mit dem Innenpolitiker und Wahlrechtsexperten Dieter Wiefelsp√ľtz zum Thema.

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Abgeordnete 2.0

Bundestagswahl 2009, Politikwissenschaft

Unter www.wahl.de finden Sie eine sch√∂ne Seite: Hier kann man Kandidaten und Abgeordnete nach Wahlkreisen suchen, und zwar sowohl die Direkt- wie die Listenkandidaten; diese Zusammenstellung liegt oft nicht einmal bei den Parteien vor. Wenn Sie sehen wollen, was unsere Volksvertreter gerade jetzt tun, werfen Sie mal einen Blick auf die dort enthaltene Karte „Wahl Vision„. √úbrigens gibt es die Rohdaten auch √ľber eine offene Schnittstelle; falls sich jemand mit APIs auskennt, melden Sie sich doch bitte mal bei mir …

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Die Große Koalition 2005-2009 in der Analyse

Au√üenpolitik, Bundestagswahl 2009, Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Frisch aus dem VS-Verlag ist in den letzten Tagen das Buch „Die Gro√üe Koalition. Regierung-Politik-Parteien 2005-2009“ von Sebastian Bukow und Wenke Seemann (Hrsg.) eingetroffen.

Der erste Teil „Regieren mit Zweidrittelmehrheit“ befasst sich zum einen systematisch mit Gro√üen Koalitionen und wirft zum anderen einen Blick auf vergangene Gro√üe Koalitionen.

Im zweiten Teil „Die Gro√üe Koalition 2005-2009“ werden einzelne Policyfelder beleuchtet, zum Beispiel die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, die Innen- und Rechtspolitik oder die Au√üen- und Sicherheitspolitik.

Der dritte Abschnitt befasst sich mit dem Parteienwettbewerb und der Parteienentwicklung w√§hrend der Gro√üen Koalition. Hier werden die jeweils aktuelle Situation sowie zuk√ľnftige Herausforderungen der einzelnen Parteien thematisiert.

Falls Sie Interesse an dem Buch haben: Sie finden es demn√§chst in der Bibliothek Ihres Vertrauens! Falls Sie das Buch kurzfristig(er) f√ľr Ihre Hausarbeit ben√∂tigen – lassen Sie es mich wissen!

Mehr Informationen zum Buch gibt es hier:

http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-16199-0/Die-Grosse-Koalition.html

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Ringvorlesung: „Europa – was bewegt Dich?“

Außenpolitik, Bundestagswahl 2009, Innenpolitik, Politikwissenschaft

Ganz herzlich m√∂chte ich Sie zur Ringvorlesung „Europa – was bewegt Dich?“ am Mittwoch, den 7. Juli 2010, einladen. Bereits das ganze Semester √ľber referieren Dozenten zu unterschiedlichsten Themen der europ√§ischen Integration. Thema des Vortrags dieser Woche ist „Obamas Wahlsieg 2008 – und was wir in Europa (nicht) davon lernen k√∂nnen“.

Organisiert wird die Veranstaltungsreihe vom studentischen Verein CultureConAction. Die Veranstaltung findet von 18-20h in HS Z/Mel statt. Gegen Ende der Vorlesungsreihe wollen wir am 7. Juli anhand von Barack Obama den Blick √ľber den europ√§ischen Tellerrand hinaus richten.

Vom Wahlsieg Barack Obamas im November 2008 hei√üt es oft, dies sei der erste richtige Internetwahlkampf gewesen. Ob dies wirklich der Fall war und ob dieser Wahlkampf vielleicht auf Europa und speziell die Bundesrepublik Deutschland √ľbertragen werden kann, wollen wir am Mittwoch anhand von vielen konkreten Beispielen und in einer gemeinsamen Diskussion er√∂rtern. Dabei wird sich der Blick auch auf die M√∂glichkeiten politischer Mobilisierung richten, was nicht zuletzt auch f√ľr europ√§ische Politik von Bedeutung sein kann.

Nach der Ringvorlesung gibt es f√ľr alle Interessierten sicher die M√∂glichkeit, gemeinsam beim Public Viewing das Halbfinale der Fu√üball-Weltmeisterschaft zu schauen.;)

Herzliche Einladung!

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Neu im Bundestag: Holger Krestel

Bundestagswahl 2009, Innenpolitik

Holger Krestel aus Berlin ist der neueste Bundestagsabgeordnete. Nachdem in der letzten Woche der Abgeordnete Hellmut K√∂nigshaus (FDP) sein Mandat niederlegte, um Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages werden zu k√∂nnen (und dieses Amt ist aus Gr√ľnden der Unabh√§ngigkeit nicht kompatibel mit einem Bundestagsmandat), „rutschte“ Krestel √ľber die Berliner Landesliste nach.

Wie ist das, mehr als ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl als „neuer“ Abgeordneter in das Parlament einzuziehen? Wie sehen die ersten Schritte aus? Worauf muss man sich einstellen? Die Berliner Journalistin Mechthild Henneke von der Berliner Zeitung hat Krestel an seinem ersten Tag bei jedem seiner Schritte begleitet.

Damit verf√ľgt der Wahlkreis 82 (Tempelhof-Sch√∂neberg), √ľbrigens „mein“ Wahlkreis, √ľber vier (!) Abgeordnete im Deutschen Bundestag, denn zuvor waren bereits Jan-Marco Luczak (CDU/Direktmandat), Mechthild Rawert (SPD/Landesliste) und Renate K√ľnast (Gr√ľne/ebenfalls Landesliste) im Deutschen Bundestag vertreten.

Den erwähnten Artikel in der heutigen Berliner Zeitung finden Sie hier:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0525/berlin/0008/index.html

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